Victor Boniface steht seit seinem Leih-Wechsel von Bayer Leverkusen zu Werder Bremen immer wieder in der Kritik. Zum einen liegt das an seiner anhaltenden Formschwäche, hat er doch noch kein einziges Saisontor für den SVW zustande gebracht. Zum anderen liegt das aber auch an seinen kryptischen Social-Media-Posts in den vergangenen Wochen und Monaten.
Drei Monate nach seinem überraschenden Leih-Wechsel von Bayer Leverkusen zu Werder Bremen nutzt der 24-jährige Nigerianer ein Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger", um sich gegen Kritik an seiner Form, an seinem Karriereweg und vor allem an seinen rätselhaften Instagram-Beiträgen zu wehren.
"Ich poste diese Sachen doch nur, um mich ein bisschen abzulenken von allen anderen Dingen. Es ist doch nichts Ernstes", erklärte Boniface gegenüber der Zeitung. "Ich beleidige ja niemanden, es schadet niemandem und hat auch keine Bedeutung."
In den Netzwerken ist er schon länger für kuriose und nach eigenen Aussagen sinnbefreite Sprüche bekannt – etwa: "Das Leben ist wie ein Schuh, du kannst keine Kuh trinken, weil die Erde eine Karotte ist. Denkt mal darüber nach."
Boniface noch ohne Treffer im Werder-Trikot
Für ihn nichts Neues, wie er betont: "Ich habe das Gleiche gemacht, als ich in Leverkusen war. Ich habe genau diese Bildunterschrift schon mal benutzt. Der Unterschied ist: Damals habe ich Tore geschossen und wir haben alles gewonnen. Niemand hat darüber gesprochen."
Heute aber werde jeder Beitrag des Nigerianers seziert – auch, weil es sportlich bei ihm eben nicht rund läuft. Nach seiner herausragenden ersten Bundesliga-Saison in Leverkusen, dem Meistertitel und dem DFB-Pokalsieg, folgten anhaltende Verletzungsprobleme. Ein Wechsel zur AC Mailand platzte, stattdessen ging es per Leihe nach Bremen. Und dort wartet Boniface auch nach neun Spielen weiter auf sein erstes Tor.




























