In der zurückliegenden Offseason entschieden sich die Minnesota Vikings, alles auf die Karte J.J. McCarthy zu setzen. Eine Entscheidung, die das Team nach elf Spielen zumindest etwas bereuen dürfte. Der junge Quarterback bekommt dennoch weiterhin die Unterstützung von namhaften Teamkollegen.
"Es ist noch früh. Er ist neu in der Liga", stellte sich Wide Receiver Justin Jefferson hinter den 22-Jährigen: "Er muss, wie alle anderen jungen Spieler auch, noch einiges lernen und musste schon eine schwierige Phase in seinem ersten Jahr durchstehen. Aber ich habe das Gefühl, dass er aus den letzten Partien und der Saison die richtigen Schlüsse gezogen hat."
Der Superstar, der wie viele seiner Mitspieler in der laufenden NFL-Spielzeit noch nach seiner Top-Form sucht, ist sich daher sicher, "dass er sich stärker zurückmelden, als alle anderen denken". Dafür muss McCarthy jedoch erst einmal das Concussion Protocol durchlaufen. Ein Einsatz im Duell mit den Seattle Seahawks am Sonntag (22:05 Uhr, live bei RTL) steht daher auf der Kippe.
NFL: Vikings-QB McCarthy "ist unerbittlich"
Bereits die ersten fünf Spiele verpasste der Spielmacher aufgrund einer Verstauchung des rechten Knöchels. Bei seinen sechs Starts weisen die Vikings eine negative Bilanz von 2-4 auf. Mit zehn Interceptions, einer Completion Rate von nur 54 Prozent und gerade einmal 929 Passing Yards offenbarte der Youngster viel Luft nach oben.

Dennoch ist Jefferson sicher, dass McCarthy bald den nächsten Schritt machen wird. "Ich sehe sein Talent, seine Gelassenheit und das Selbstvertrauen, das er jeden Tag mitbringt. Er ist unerbittlich. Er muss nur Woche für Woche so weitermachen und sonntags mit derselben Mentalität auflaufen, die er die ganze Woche über hatte", gibt der 26-Jährige dem Quarterback einen Rat.
Auch Running Back Aaron Jones warnt Experten und Fans davor, McCarthy schon zum Teufel jagen zu wollen. "Ich habe ihm gesagt, dass diejenigen, die dich abgeschrieben haben, ihre Meinung revidieren müssen", stellte er klar.



































