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Liveticker - Tag 7

22:30
Tschüß aus Berlin!

Damit beenden wir die Berichterstattung aus dem Berliner Olympiastadion. Sieben Tage lang hielten uns Europas beste Leichtathleten mit sehr guten Leistungen in Atem. Vielen Dank für die Ausdauer und das Interesse während unserer Berichterstattungen.

22:28
Medaillenspiegel der Leichtathletik

Die Leichtathletik für sich betrachtet, waren die Briten mit sieben Gold-, fünf Silber- und sechs Bronzemedaillen die beste Nation – ganz knapp vor Polen mit ebenfalls sieben EM-Titeln. Deutschland belegte hier den dritten Platz (6/7/6). Für den DLV wurden 19 Plaketten gezählt, diese Zahl erreichte in Summe keine andere Nation.

22:15
Deutscher Rückblick auf die letzten Stunden

Aus deutscher Sicht gab es den gerade gewürdigten Sieg von Gesa-Felicitas Krause über 3.000 Meter Hindernis zu bejubeln. Darüber hinaus ergatterte die Damen-Sprintstaffel die beinahe erwartete Medaille. Am Ende wurde es Bronze. Die Herren vermochten wegen eines schweren Sturzes da nicht mitzuhalten, verfehlten den Endlauf. Ein gutes Ergebnis verbuchte Konstanze Klosterhalfen, auch wenn sie mit Saisonbestzeit als Vierte Edelmetall über 5.000 Meter verpasste. Ein versöhnliches Karriere-Ende verschaffte sich Kathrin Klaas als Siebte des Hammerwerfens – mit einer persönlichen Saisonbestleistung von 71,50 Metern.

22:09
Grandioser letzter Abend

Mit dem Abschluss der Leichtathletik-Wettbewerbe enden die European Championships 2018. Und die Sportler im Berliner Olympiastadion legten sich am letzten Abend nochmals mächtig ins Zeug. Über allem steht der Höhenflug eines 18-jährigen Schweden, der den Stabhochsprung mit sensationellen 6,05 Metern für sich entschied. Der in den USA geborene Armand Duplantis stellte damit den zweitplatzierten Timur Morgunov in den Schatten, dabei überwand der 21-jährige Russe ebenfalls sechs Meter und ließ den großen Renaud Lavillenie hinter sich.

22:05
Siegerehrung für Krause

Ein paar Siegerehrungen sind noch offen. Als Höhepunkt darf hierbei die nun anstehende für die Hindernisläuferinnen gelten, denn es wird die letzte deutsche Goldmedaillengewinnerin geehrt. Gesa-Felicitas Krause erklimmt soeben das oberste Podest und saugt die Atmosphäre in sich auf. Welch ein stimmungsvolles Erlebnis für die 26-Jährige, die nun gleich die Nationalhymne hören wird.

22:02
Gold für Großbritannien

Alles müssen die Briten gar nicht auspacken - und vor allem bei den Wechseln nichts riskieren. Dennoch laufen die vier Männer in 37.80 Sekunden problemlos zu Gold. Auf der Zielgerade schiebt Ramil Guliyev die türkische Staffel an Taymir Burnet vorbei auf Rang zwei - erneut mit Landesrekord. Bronze geht an die Niederländer - ebenfalls mit einer nationalen Bestleistung.

22:00
Start der 4 x 100 Meter

Los geht's - allerdings ohne die Tschechen. Die Bahn 2 bleibt leer. Die Briten ficht das nicht an, die laufen an der Spitze unangefochten auf und davon.

21:56
Favoriten in der Staffel

Hinter den Briten sollten die Niederländer und die Türkei um die weiteren Medaillen ringen. Für letztgenannte Staffel ist neben Emre Zafer Barnes, Jak Ali Harvey und Ramil Guliyev mit Yiğitcan Hekimoğlu lediglich ein richtiger Türke am Start. Aber schnell sind die vier Jungs in jedem Fall, wie der Landesrekord im Vorlauf bewies.

21:53
Die Staffeln sind bereit

Offenbar gab es wegen der Disqualifikation von Italien einen Gegenprotest. Auch deshalb verschob sich der Termin für das abschließende Staffelrennen. Nun aber tauchen die Sportler im Stadioninnenraum auf. 

21:49
Siegerehrungen

Siegerehrungen stehen noch an. Na gut, so viel Zeit muss sein. Im Olympiastadion vor mehr als 50.000 Zuschauern ist das für die Sportler natürlich eine große Sache. Jetzt genießen das die Hammerwerferinnen um Anita Włodarczyk.

21:46
Salpeter disqualifiziert

Unterdessen wird bekannt, dass Lonah Sapleter zu Beginn der 5.000-Meter-Rennens ihren Korridor zu früh verlassen hat. Die für Israel startende Kenianerin hat wahrlich einen gebrauchten Tag erwischt. Die 29-Jährige hatte ja bereits eine Runde zu früh gefeiert und war daher nur Vierte geworden. Diesen Platz erbt nun Konstanze Klosterhalfen.

21:42
Verzögerung im Olympiastadion

Über den ganzen Abend hetzten die Organisatoren uns parallel durch mehrere Wettkämpfe. Und jetzt scheint man Angst vor dem Ende der European Championships zu haben. Den allerletzten Wettkampf zögert man ohne triftigen Grund hinaus und hält uns und die Zuschauer unnötigerweise hin.

21:38
4 x 100 Meter der Männer

Eigentlich hatten sich auch die Italiener als Vorlaufsieger für das Finale qualifiziert, die Staffel aber wurde nachträglich disqualifiziert. Dadurch rückten die Portugiesen nach. Der Titel wird übrigens nur über Großbritannien gehen, einen ernsthaften Gegner gibt es nicht. Den Briten können eigentlich nur Wechselfehler zum Verhängnis werden.

21:34
Letzte Medaillenentscheidung

So bleibt uns eine letzte Entscheidung. Leider fehlt im Finale über die 4 x 100 Meter der Herren eine deutsche Staffel. Der schwere Sturz im Vorlauf wurde durch eine Muskelverletzung von Lukas Jacubczyk verursacht, der sich zudem eine Platzwunde am Kopf zuzog. Julian Reus erlitt eine Schulterverletzung.

21:32
Gold für den sensationellen Duplantis!

In einem historischen Stabhochsprungwettkampf verzichtet Armand Duplantis darauf, jetzt auch noch die 6,10 Meter anzugehen. Zwar wäre dem 18-Jährigen heute wahrlich alles zuzutrauen, doch der Schwede lässt es erst einmal gut sein, begnügt sich mit 6,05 Meter und der Goldmedaille - vor Timur Morgunov und Renaud Lavillenie.

21:28
EM-Titel für Évora!

Im letzten Durchgang tut sich insbesondere auf den Medaillenrängen nichts mehr. Damit verteidigt Nelson Évora die Spitze und holt mit 34 Jahren erstmals EM-Gold. Alexis Copello bleibt Zweiter. Bronze geht an den Griechen Dimitrios Tsiamis.

21:24
Britisches Gold, Bronze für Deutschland!

Vier Staffeln kommen nahezu gleichauf aus der letzten Kurve. Die Britinnen haben sich Dina Asher-Smith als Trumpfkarte für diesen Endlauf aufgespart. Und die 22-Jährige läuft die Staffel für Großbritannien in Weltjahresbestleistung (41.88 Sekunden) nach Hause. Silber geht an die Niederlande. Dahinter behauptet sich Rebecca Haase gegen die Schweizerin Salomé Kora und sichert den Deutschen die Bronzemedaille.

21:23
Staffelentscheidung

Nun steht das Finale über 4 x 100 Meter der Damen an. Unsere Hoffnung tragen Lisa-Marie Kwayie, Gina Lückenkemper. Tatjana Pinto und Rebekka Haase, die also in unveränderter Besetzung antreten. Auf geht's!

21:18
Bronze für Lavillenie, Silber für Morgunov

Renaud Lavillenie hält mit den Jungen nicht mit. Mehr als 5,95 Meter hat der Franzose nicht drin. Seinen letzten Versuch über 6,05 Meter reißt der Olympiazweite. Da die Polen auch nicht mehr nachlegen konnten, wird das Bronze. Für Timur Morgunov sind 6,05 Meter ebenfalls zu viel, dem Russen bleibt Silber.

21:16
Évora in Führung

Im fünften Versuch gelingt Nelso Évora der erste 17-Meter-Sprung des Wettbewerbs und löst Alexis Copello in der Führung ab. Dimitrios Tsiamis hat derzeit den dritten Rang inne. Ein Durchgang steht noch aus.

21:14
Duplantis immer höher

Was macht Armand Duplantis denn da? Der 18-Jährige kann auflegen, was er will, der nimmt offenbar jede Höhe. Jetzt packt der Schwede auch noch die 6,05 Meter, das ist nicht zu glauben. Der Sportler erkennt sich offenbar selbst nicht wieder. Eine Gratulation für diesen grandiosen Sprung hält Weltrekordler Renaud Lavillenie bereit, der sich seine zwei verbliebenen Versuche aufgespart hat.

21:10
Gold für Deutschland!

Wann wagt sich die Deutsche aus der Deckung? In der letzten Kurve am Wassergraben spielt Gesa-Felicitas Krause ihre Technik aus, zieht der Schweizerin davon. Unter dem frenetischen Jubel der Zuschauer im Olympiastadion biegt die 26-Jährige auf die Zielgerade ein und lässt sich das nicht mehr nehmen. Die junge Dame verteidigt ihren Titel - Gold für Deutschland! Krause läuft wie die zweitplatzierte Fabienne Schlumpf Saisonbestleistung. Bronze geht an die Norwegerin Karoline Grøvdal. Elena Burkard wird Sechste.

21:08
Die Entscheidung naht

Unterdessen gehen die Hindernisläuferinnen auf die letzte Runde. Es bahnt sich ein deutsch-schweizerischer Zweikampf um Gold an. Fabienne Schlumpf führt das Rennen an. Gesa-Felicitas Krause lauert.

21:06
Sechs Meter für Morgunov

Der Stabhochsprung entwickelt sich zu einem denkwürdigen Wettkampf, denn nun schwingt sich auch Timur Morgunov über sechs Meter. Und der Russe weist die identische Zahl an Fehlversuchen auf (einen), womit wir einen geteilten ersten Platz haben. Ist Renaud Lavillenie in der Lage, das zu beantworten?

21:03
Duplantis über sechs Meter!

Die genannten Stabhochspringer sparen sich die Versuche auf. Es werden sechs Meter aufgelegt. Armand Duplantis  geht die Höhe als erster an. Der Schwede zeigt einen blitzsauberen Sprung und knackt diese grandiose Marke. Der Junge ist gerade 18 Jahre und kann es selbst nicht fassen.

21:00
Lavillenie zieht nach

Renaud Lavillenie fliegt nun als zweiter Athlet über die 5,95 Metern. Da der Franzose einen Fehlversuch mehr aufweist, liegt er hinter Armand Duplantis auf Rang zwei. Morgunov, Lisek und Wojciechowski versuchen sich ebenfalls noch an dieser Höhe. Alle anderen sind ausgeschieden.

20:56
Hindernislauf der Damen

Gleich steht die Medaillenentscheidung über 3.000 Meter Hindernis der Damen an. Mit Titelverteidigerin Gesa-Felicitas Krause und Elena Burkhard hat Deutschland zwei Eisen im Feuer. Alle 19 Damen werden vorgestellt und heimsen Applaus ein. Und dann geht's los.

20:53
Duplantis schwingt sich in ungeahnte Höhen

Armand Duplantis windet sich über 5,95 Meter und schraubt seine persönliche Bestleistung weiter nach oben. Zugleich bedeutet das die Einstellung der europäischen Jahresbestleistung von Renaud Lavillenie. Damit gibt der Schwede den Konkurrenten eine gewaltige Aufgabe vor.

20:48
Vierter EM-Titel für Włodarczyk

Niemand vermag der besten Hammerwerferin der Welt das Wasser zu reichen. Verschiebungen sind im letzten Durchgang nicht mehr drin. Zum Abschluss verbessert sich Alexandra Tavernier auf 74,78 Meter, steigert den französischen Rekord nochmals und freut sich darüber natürlich. Mehr als vier Meter weiter aber hat die alte und neue Europameisterin geworfen. Gold für Polen! Bronze auch, denn den dritten Rang sichert sich Joanna Fiodorowa.

20:45
Klaas bleibt Siebte

In ihrem letzten großen Wettkampf mag Kathrin Klaas der sechste Versuch nicht gelingen. Der ist ungültig. Damit bleibt die Deutsche mit sehr guten 71,50 Metern Siebte und darf zufrieden sein.

20:41
Copello noch immer vorn

Im Dreisprung behauptet Alexis Copello standhaft seine Führung, steht inzwischen bei 16,93 Metern. Bis auf sieben Zentimeter dran am Aserbaidschaner ist Nelson Évora. Die Abstände aber sind auch dahinter sehr knapp, so dass noch sehr viel passieren kann. Gleich sind drei Durchgänge absolviert.

20:38
Lavillenie zittert sich über 5,85 Meter

Zurück zum Stabhochsprung! 5,85 Meter sind gefordert. Timur Morgunov und Armand Duplantis nehmen diese Höhe. Renaud Lavillenie wagte einen heiklen Poker. Bei 5,80 Meter hatte der Franzose zwei Fehlversuche, hob sich den letzten für die nächste Höhe auf - und überspringt diese jetzt. Durchatmen für den dreifachen Europameister!

20:33
Gold für die Niederlande

Somit hat Sifan Hassan freie Bahn. Die Niederländerin läuft mit Europameisterschaftsrekord zu Gold. Eilish McColgan sichert sich Silber. Bronze geht an Yasemin Can. Lonah Salpeter läuft trotz ihres Fauxpas israelischen Rekord. Die Medaille aber hat sie verschenkt und reiht sich als undankbare Vierte ein. Klosterhalfen wird mit Saisonbestleistung Fünfte, Densie Krebs Sechzehnte. Hanna Klein stieg vier Runden vor Schluss aus.

20:30
Spitzengruppe mit fünf Damen

Fünf Damen haben sich über 5.000 Meter abgesetzt. Konstanze Klosterhalfen mischt da tapfer mit. Nun aber geht richtig die Post ab. Sifan Hassan und Lonah Chemtai Salpeter fliegen davon. Dann geht es in die letzte Runde und die Israelin hört auf zu laufen. Die denkt, sie ist bereits im Ziel.

20:26
Steigerungen von Włodarczyk und Klaas

Anita Włodarczyk steigert sich mit jedem Versuch. Jetzt stellt die Polin mit 78,94 Metern einen neuen Championatsrekord auf. Zweite ist Alexandra Tavernier mit nach wie vor 74,78 Metern. Dann folgen zwei weitere Polinnen. Kathrin Klaas zeigt dann bereits ihren fünften Versuch und steigert ihr persönliche Saisonbestleistung nochmals auf 71,50 Meter. Dennoch reicht das nach wie vor lediglich zu Rang sieben.

20:23
Nächste Höhe im Stabhochsprung

Im Stabhochsprung liegen 5,80 Meter auf. Ausgeschieden sind inzwischen Adam Hague und Arnaud Art. Für beide gehen 5,65 Meter in die Wertung. Im Wettkampf verbleiben acht Männer. Und langsam geht es ans Eingemachte.

20:21
Klaas als Siebte im Endkampf

Im dritten Versuch schleudert Anita Włodarczyk den Hammer auf 77,82 Meter. Wer soll diese Polin schlagen? Darüber hinaus ist es nun Realität. Kathrin Klaas ist bei den besten Acht dabei und darf den Wettbewerb fortsetzen. Dagegen scheidet Hanna Malyshik aus Weißrussland überraschend ohne gültigen Wurf aus.

20:18
5.000 Meter der Damen

Auf der Zielgeraden dieser EM wird den Sportlerinnen nun nochmals eine enorme Ausdauerleistung abverlangt. 19 Damen wollen sich den 5.000 Metern stellen. Mit von der Partie sind die Deutschen Konstanze Klosterhalfen, Hanna Klein und Denise Krebs. Der EM-Titel wird allerdings nur über die Niederländerin Sifan Hassan gehen.

20:16
Copello im Dreisprung vorn

Im Dreisprung läuft der erste Durchgang. In Führung liegt Alexis Copello mit 16,78 Metern. Sieben Zentimeter kürzer springt Nathan Douglas, erreicht damit persönliche Saisonbestleistung.

20:13
Włodarczyk in Führung

Anita Włodarczyk rückt die Kräfteverhältnisse im Hammerwerfen zurecht. 76,50 Meter - das hat in Europa in diesem Jahr noch keine andere geschafft. Insofern bedeutet dieser Versuch eine gewaltige Ansage in Richtung Goldmedaille. Wenig später wuchtet Kathrin Klaas ihr Wurfgerät auf eine neue Saisonbestleistung von 70,66 Meter. Damit sollte die Deutsche doch unter den besten Acht gelangen, um drei weitere Versuche zu haben.

20:09
Lavillenie pokert

Renaud Lavillenie lässt die 5,75 Meter aus. Diese Höhe überspringen Timur Morgunov sowie Konstandinos Filippidis. Der Russe führt den Wettkampf zusammen mit Piotr Lisek an. Der Grieche ist Dritter.

20:06
Gold für Großbritannien

Mit der Flucht nach vorn ergattert Laura Muir den Europameistertitel über 1.500 Meter. Die Britin rettet einen kleinen Vorsprung ins Ziel. Dahinter schiebt sich die Polin Sofia Ennaoui an Position zwei. Und als Laura Weightman auch noch den dritten Platz zu verlieren droht, weiß sie gegen die Irin Ciara Mageean zu kontern und holt mit letzter Kraft Bronze.

20:05
Muir noch immer vorn

So setzen sich die Britinnen ab und gehen in der Reihenfolge in die letzte Runde. Laura Muir legt noch zu und vergrößert die Lücke. Weightman hingegen geht offenbar die Luft aus.

20:03
Die Läuferinnen sind unterwegs

Dann machen sich die zwölf Finalistinnen über die 1.500 Meter auf den Weg. Laura Muir und ihre britische Landsfrau Laura Weightman geben forsch das Tempo vor.

20:00
Lisek legt vor

Claudio Stecchi muss im Stabhochspringen die Segel streichen und sich mit 5,65 Meter begnügen. Inzwischen liegen 5,75 Meter auf. Piotr Lisek macht den Anfang und windet sich über die Latte. Zehn Herren sind noch mit von der Partie.

20:00
1.500 Meter der Damen

Auch eine Handvoll Laufentscheidungen stehen noch an. Auf der blauen Tartanbahn geht es zunächst über die Mitteldistanz von 1.500 Metern zur Sache. Für die Deutschen Caterina Granz und Diana Sujew war der Zug ins Finale der besten Zwölf in den Vorläufen am Freitag viel zu zügig abgefahren.

19:59
Offener Wettkampf

Da der in der Weltjahresbestenliste mit 17,95 Metern klar führende Pedro Pablo Pichardo als gebürtiger Kubaner noch keine Starterlaubnis für Portugal besitzt, gestaltet sich das Rennen um die Medaillen sehr offen. Alexis Copello ist derzeit die Nummer zwei in Europa und legte in der Qualifikation mit 16,82 Metern die größte Weite vor. Im Auge haben sollten wir in jedem Fall Altmeister Nelson Évora, den Olympiasieger von 2008 und Weltmeister von 2007.

19:57
Medaillenkampf der Dreispringer

Eine Enttäuschung gab es aus deutscher Sicht auch in der Qualifikation der Dreispringer. Als einziger Deutscher musste Max Heß dort die Segel streichen, womit das Finale um EM-Edelmetall ohne den Titelverteidiger vonstatten gehen wird. Der deutsche Meister sprang am Freitag neun Zentimeter zu kurz. Um Medaillenehren werden jetzt also andere ringen.

19:55
Klaas mit gültigem Versuch

Während Anita Włodarczyk im ersten Versuch lediglich 69,55 Meter erreichte, lässt sich Kathrin Klaas zu Beginn des zweiten Durchgangs eine erste Weite gut schreiben. Die 66,49 Meter reichen für den Moment nur zu Platz neun.

19:53
Lavillenie in Aktion

Renaud Lavillenie steigt bei 5,65 Metern in den Wettkampf ein. Mühelos schwebt der Franzose über die Latte. Noch ist nichts Vorentscheidendes passiert, insgesamt haben acht Sportler diese Höhe bereits geknackt. Piotr Lisek lässt diese Höhe aus.

19:50
Jakubczyk liegt immer noch auf der Tartanbahn

Offenbar hat sich Schlussläufer Lucas Jakubczyk beim Antritt schwer verletzt. Julian Reus stürzte dann über den Teamkollegen. Reus erhebt sich jetzt zumindest und kann den Innenraum auf eigenen Beinen verlassen. Der Kollege kommt offenbar weniger glimpflich davon.

19:48
Sturz beim letzten Wechsel

Beim letzten Wechsel nehmen sich die Deutschen selbst aus dem Rennen. Julian Reus und Lucas Jakubczyk geraten aneinander und stürzen schwer. Während Frankreich vor Polen und Italien gewinnt, liegen die beiden Deutschen noch immer am Boden.

19:47
Staffel-Vorlauf der Herren

Nun wollen die Sprint-Herren mit der Staffel ins Finale. Deutschland läuft in der Besetzung Kevin Kranz, Patrick Domogala, Julian Reus und Lucas Jakubczyk. Die vier Herren müssen auf Bahn 1 ran.

19:45
Landesrekord für Tavernier

Alexandra Tavernier macht eine nachhaltige Ansage in Richtung Medaille. Die französische WM-Dritte von 2015 wuchtet ihren Hammer auf 74,78 Meter, die neuen Landesrekord bedeuten. Für den Moment ist das die klare Führung. Noch aber waren gar nicht alle Werferinnen dran.

19:43
Erster Stabhochspringer ausgeschieden

Während Renaud Lavillenie noch nicht einmal angefangen hat, geht der Wettkampf für Alioune Sene bereits zu Ende. Der Franzose scheitert im dritten Versuch an 5,50 Meter. Inzwischen liegt die Latte 15 Zentimeter höher.

19:40
Großbritannien im Spaziergang

Mühelos laufen die Briten die Staffel nach Hause. In der zweiten Kurve werden die Türken abgehängt. Auf der Zielgerade schieben sich die Niederländer auf den zweiten Platz - vor eben jene Türken, die Landesrekord erreichen. Diese drei Teams stehen fix im Endlauf.

19:38
4 x 100 Meter der Männer

Neben den aktuell laufenden Medaillenentscheidungen werden nun noch die acht Finalisten über 4 x 100 Meter der Herren gesucht. Im ersten Lauf müssen wir praktisch nur auf die favorisierten Briten schauen.

19:36
Klaas zum Auftakt ungültig

Kathrin Klaas darf das Finale im Hammerwerfen eröffnen. In diesem Moment gehört alle Aufmerksamkeit ihr. Doch die EM-Vierte von 2012 und 2014 findet mit ihrem Wurfgerät nicht den Weg aus dem Wurfkäfig. Der erste Versuch ist ungültig.

19:34
Starke Konkurrenz für Klaas

Hanna Malyshik aus Weißrussland, die Polinnen Joanna Fiodorow und Malwina Kopron, die Französin Alexandra Tavernier, Hanna Skydan aus Aserbaidschan gelten als weitere Medaillenanwärterinnen. Kathrin Klaas, die einzige Deutsche im Teilnehmerfeld, wird ihre Saisonbestleistung deutlich übertreffen müssen, will sie im Kampf um Edelmetall eingreifen. Die Trauben scheinen für die 34-jährige deutsche Meisterin doch etwas zu hoch zu hängen.

19:30
Medaillenentscheidung der Hammerwerferinnen

Nun ist die Zeit für die Hammerwerferinnen gekommen. Das Maß der Dinge ist hier seit Jahren Anita Włodarczyk, die seit 2014 alle großen Titel ergatterte. Die Doppel-Olympiasiegerin, dreifache Welt- und Europameisterin hält zudem mit 82,98 Metern den Weltrekord. Als einzige Frau schleuderte die 33-jährige Polin den Hammer je über 80 Meter, hält mit 79,59 Metern auch die Jahresweltbestleistung und war selbstverständlich in der Qualifikation die Beste (75,10).

19:28
Deutschland vorn

Mühelos laufen die beiden genannten Staffeln der Konkurrenz davon. In der zweiten Kurve schließt Tatjana Pinto zu den Eidgenossinnen auf. Schlussläuferin Rebecca Haase macht dann alles klar, läuft die deutsche Staffel zum Sieg - vor der Schweiz und Italien. Aus dem ersten Heat schaffen es Polen und Spanien über die Zeit ins Finale, welches für 21:20 Uhr angesetzt ist.

19:26
Das deutsche Quartett

Nun steht der zweite Vorlauf über 4 x 100 Meter der Damen an. Für Deutschland treten in der Reihenfolge Lisa-Marie Kwayie, Gina Lückenkemper, Tatjana Pinto und Rebekka Haase an. Als härteste Konkurrentinnen gelten die Schweizerinnen.

19:22
Lisek legt vor

Im Stabhochsprung liegen 5,50 Meter auf. Jetzt steigt Piotr Lisek in den Wettkampf ein, nimmt die Hürde mühelos. Nach einer kurzen Pause sind Claudio Stecchi und Armad Duplantis an der Reihe. Letzterer präsentiert sich ebenfalls sehr souverän.

19:20
Erste Lauf der Frauen-Staffel

Nun machen sich die Staffeln des ersten Vorlaufs auf den Weg. Favorisiert sind Großbritannien und die Niederlande. Es geht für sie vor allem darum, die Wechsel sauber hinzubekommen. Die Britinnen gewinnen in 42.19 Sekunden, der schnellsten Zeit in diesem Jahr in Europa. Es folgen die Niederlande und Frankreich. Polen und Spanien müssen warten, was ihre Zeit wert ist.

19:17
Erste Sprünge mit dem Stab

Anfangshöhe im Stabhochsprung sind 5,30 Meter. Über die haben sich Arnaud Art, Sondre Guttormsen, Claudio Stecchi und Paweł Wojciechowski geschwungen. Zum Abschluss des ersten Durchgangs tut das auch der Brite Adam Hague. Die Favoriten lassen eine solche Höhe natürlich aus.

19:15
4 x 100 Meter der Damen

Parallel zum Stabhochsprung gehen noch zwei Vorläufe der Damen-Sprintstaffeln über die Bühne. Das Finale erreichen die jeweils drei Ersten und zwei Zeitschnellste. Die deutschen Frauen sind im zweiten Heat an der Reihe.

19:10
Medaillenaussichten der Deutschen

Darüber hinaus rechnen sich deutsche Sportler in einigen anderen Wettkämpfen gewiss etwas aus. Bei den Sprintstaffeln zum Abschluss ist immer etwas möglich. Darüber hinaus schielt Gesa-Felicitas Krause nach einer Medaille über 3.000 Meter Hindernis, idealerweise soll das nach eigener Aussage Gold sein. Edelmetall ist auch das Ziel von Konstanze Klosterhalfen über die 5.000 Meter.

19:08
Keine deutschen Stabhochspringer

Auf deutsche Beteiligung müssen wir im Stabhochsprung verzichten. Raphael Holzdeppe scheiterte in der Qualifikation ohne gültigen Versuch. Für Torben Laidig und Bo Kanda Lita Baehre reichten 5,51 Meter aufgrund zu vieler Fehlversuche nicht zum Erreichen des Finales.

19:05
Favoritenkreis

Im Verlauf der Saison saß Lavillenie die Konkurrenz durchaus im Nacken. Piotr Lisek aus Polen hat lediglich einen Zentimeter weniger vorzuweisen. Der Schwede Armand Duplantis steht mit 5,93 Meter in der Bestenliste, Timur Morgunov folgt unmittelbar. Auch der Pole Paweł Wojciechowski (5,84) darf heute sicherlich auf Edelmetall hoffen.

18:52
Medaillenentscheidung im Stabhochsprung

Beginnen werden wir mit dem Stabhochsprung der Männer. Die in der Qualifikation offiziell geforderten 5,66 Meter mussten letztlich gar nicht geliefert werden. Den meisten genügten 5,61 Meter und Zweien sogar zehn Zentimeter weniger, um es in den Kreis der zwölf Finalisten zu schaffen. Favorit ist der einzige Sechsmeterspringer im Feld, der Franzose Renaud Lavillenie. Der Hallenweltmeister ist mit 5,95 Meter Europas Bester in diesem Jahr.

18:52
Abschluss in Berlin

Am Abend des elften und letzten Wettkampftages ist es den Leichtathleten vorbehalten, die European Championships 2018 abzuschließen. Die sportliche Sammelveranstaltung, deren Wettkämpfe vornehmlich in und um das schottische Glasgow bzw. in Edinburgh stattfanden, wird also im Berliner Olympiastadion ein Ende finden. Dort stehen ab 19:10 Uhr noch acht Medaillenentscheidungen auf dem Programm.

12:40
Italien holt Gold in der Teamwertung

In der Teamwertung schnappt sich Italien die Goldmedaille bei diesem Marathon der Männer. Bronze-Sieger Yassine Rachik, Eyob Ghebrehiwet Faniel (5.) und Stefano La Rosa (12.) gehen in die Wertung ein. Silber geht an Spanien mit Javier Guerra, Jesus Espana und Camilo Raul Santiago. Bronze sichern sich die Österreicher (Lemawork Ketema, Peter Herzog und Christian Steinhammer). Für Deutschland, bei denen Tom Gröschels, Jonas Kollers und Sebastian Reinwands Platzierungen gewertet werden, steht am Ende der siebte Rang zu Buche.   

12:37
Pflieger hat wohl aufgegeben

Deutschlands Philipp Pflieger wird weiter nicht im Tableau gelistet geschweige denn ist noch auf der Strecke zu finden. Der 31-Jährige von der LG Telis Finanz Regensburg scheint unterwegs aufgegeben zu haben. Nachgereicht werden müssen an dieser Stelle noch die Platzierungen von Jonas Koller (28. Platz), Sebastian Reinwand (33.), Philipp Baar (38.) und Marcus Schöfisch (46.).

12:24
Wo bleibt Pflieger?

In Berlin sind mittlerweile alle Deutschen bis auf Philipp Pflieger im Ziel. Der 31-Jährige wird nicht in der Liste der Ausgestiegenen geführt, ist jedoch immer noch nicht an der Zielgeraden aufgetaucht. Am besten abgeschnitten hat derweil Tom Gröschel für die Deutschen, der auf dem elften Platz landet.

12:05
Gold für Belgien!

Koen Naert bringt seinen großen Vorsprung nach Hause und sichert sich und seinem Land die Goldmedaille. Tadesse Abraham läuft auf Rang zwei, während sich der Italiener Yassine Rachik mit persönlicher Bestleistung die Bronzemedaille sichert. Vierter wird der Spanier Javier Guerra.

12:04
Allein auf weiter Flur

Auch der Marathon der Männer neigt sich langsam aber sicher seinem Ende entgegen. An der Spitze hat sich das Feld nun weit auseinander gezogen. Vorne läuft der Belgier Koen Naert allein auf weiter Flur und hat bereits einen gehörigen Vorsprung vor seinem Verfolger Tadesse Abraham aus der Schweiz. Dieser wiederum hat einige Meter zwischen sich und dem Italiener Yassine Rachik vorzuweisen. Auf Rang vier muss der Niederländer Abdi Nageeye nun die Reißleine mit Seitenstichen ziehen. Für ihn ist das Rennen vorbei.

11:43
Teamwertung bringt Weißrussland Doppelgold

Nach Volha Mazuronaks starkem Lauf zu Gold, setzen sich die Weißrussinnen auch in der Teamwertung ganz überlegen die Krone auf. Neben der neuen Europameisterin gehen die Viert- und Fünftplatzierten Maryna Damanzewitsch und Nastasia Iwanowa in die Wertung mit ein. Silber sichern sich die Italienerinnen mit Sara Dossena, Catherine Bertone und Fatna Maraoui. Bronze geht an Spanien (Trihas Gebre, Maria Azucena Diaz und Elena Loyo). Für Deutschland gibt es wie bereits erwähnt nach dem Ausscheiden von Laura Hottenrott keine Wertung, da nur zwei deutsche Läuferinnen das Rennen zu Ende gebracht haben.  

11:40
Deutsche auf Platz 11 und 16

Auch Fabienne Amrhein und Katharina Heinig sind im Ziel. Besonders erstere kann sich über ihre Platzierung von Rang elf freuen. Für Heinig steht am Ende der 16. Platz zu Buche.

11:32
Gold für Mazuronak!

Die Weißrussin Volha Mazuronak legt einen beeindruckenden Schlussspurt auf den letzten Metern hin, lässt die Debütantin Clemence Calvin einfach stehen und sichert sich die Goldmedaille. Die Französin kann sich mit Silber trösten, während die Tschechin Eva Vrabcová Nývltová Bronze holt.

11:29
Finale bei den Frauen!

Im Marathon der Damen geht es jetzt auf die letzten Kilometer. An der Spitze liefern sich die Volha Manurozak und Clemence Calvin ein enges Kopf-an-Kof-Rennen. Wer holt sich die Goldmedaille und wird Europameisterin?

11:23
Der Fan macht Laune!

Beim Marathon der Männer macht ein Fan am Straßenrand auf sich aufmerksam, indem er parallel zur Führungsgruppe aus Tedesse Abraham und Co. einige Meter mitläuft und sie mit Anfeuerungsrufen wie "Ihr seid so geil" anpeitscht. 

11:07
Erste Medaillenkandidaten?

Im Feld der Frauen haben Mazuronak, Calvin und Vrabcová Nývltová einen erheblichen Vorsprung herausgelaufen. Maryna Damanzewitsch hat nach einem kurzen Zwischenspurt inzwischen wieder abreißen lassen müssen.

11:00
Zurück auf die Straße

Bei den Marathon-Männern hat sich das Feld vorne noch lange nicht so auseinandergezogen wie bei den Frauen. Der Schweizer Tedesee Abraham liegt weiter in Führung. Im Windschatten läuft aktuell der Österreicher Lemawork Ketema. Philipp Pflieger hat sich wieder etwas zurückgenommen, läuft jedoch weiter in Sichtweite zur Spitzengruppe. Platz 21 steht zu Buche.

10:40
Spitzentrio bei den Damen

Mit Blick auf die Frauen sehen wir, dass sich langsam aber sich ein Spitzentrio absetzen kann. Es besteht aus der Weißrussin Volha Mazuronak, der Französin Clemence Calvin und der Tschechin Eva Vrabcová Nývltová. Mazuronaks Landsfrau Maryna Damanzewitsch sitzt den Dreien aber noch im Nacken. 

10:37
Pflieger erstaunlich offensiv

Beim Marathon der Männer legt Philipp Pflieger einen ungewohnt aggressiven Start in dieses Rennen an den Tag. Der Deutsche hält damit Anschluss an die Spitzengruppe. Hoffentlich kann der 31-Jährige das durchhalten.

10:16
Mazuronak weiter vorne - Hottenrott ausgeschieden

Bei den Frauen liegt die Weirussin trotz zwischenzeitlichem Handicap in Form von Nasenbluten weiter in Führung. Fabienne Amrhein gehört nachwievor zur Verfolgergruppe, während Laura Hottenrott soeben aufgeben musste. Damit ist Deutschland bei der Teamwertung raus. 3 Läuferinnen müssen als Minimum in die Wertung eingehen. Mit Amrhein und Heinig ist für Deutschland nur noch ein Duo unterwegs. Das ist bitter!

10:12
Spitzengruppe schnell unterwegs

Auch in Berlin beim Marathon wird vorne Druck gemacht. Ähnlich wie bei den Frauen setzt sich auch bei den Männern schnell eine Führungsgruppe ab, bei der diesmal der Niederländer Abdi Nageeye und der Schweizer Tadesse Abraham vorne weg laufen.

10:00
Los geht’s für die Männer!

Nachdem die Frauen bereits seit 9:05 Uhr ihren Marathon durch die Straßen Berlins absolvieren, dürfen nun auch die Herren der Schöpfung auf die knapp 10 km lange Strecke, die es bei 42,195 abzuspulenden Kilometern viermal abzulaufen gilt. Da Europas prominentester und bester Läufer Mo Farah aus Großbritannien die EM auslässt, rückt der Spanier Javier Guerra an die Stelle mit der schnellsten Vorleistung. Aus deutscher Sicht hat Philipp Pflieger die besten Chancen auf eine gute Platzierung. Neben ihm starten außerdem Sebastian Reinwand, Marcus Schöfisch, Philipp Baar, Jonas Koller und Tom Gröschel für das deutsche Team.

09:50
Amrhein weiter in Schlagdistanz

Bei Kilometer elf sind noch neun Läuferinnen in einer Durchgangszeit von 38:58 Min in der Spitzengruppe vertreten. Der Führenden Volha Mazuronak wurde mittlerweile ein Taschentuch gereicht, mit der sich die Weißrussin provisorisch einen Stopfen für die Nase baut. Aus deutscher Sicht ist Fabienne Amrhein weiter am besten mit von der Partie. Aktuell hat sie als Zwölfte elf Sekunden Rückstand. Katharina Heinig ist nur 19.

09:43
Das sieht wild aus!

Die Führende Volha Mazuronak bekommt mitten im Lauf Nasenbluten und sieht nun fast so gefährlich aus wie ihre sportliche Bestleistung. Bei den Briten gibt es indes den ersten Ausfall zu beklagen. Charlotte Purdue muss humpelnd von der Strecke.

09:38
Das erste Viertel ist absolviert

Die Spitzengruppe, die weiter schmilzt, hat die erste Runde hinter sich gebracht und wird am Breitscheidplatz von jubelnden Fans durchgewunken. Bei den Deutschen ist nun auch Katharina Heinig weiter zurückgefallen. 

09:33
Verändertes deutsches Bild

Während die Spitzengruppe, die weiter von Martina Strähl aus der Schweiz und die Weißrussin Volha Mazuronak angeführt wird, auf 12 Läuferinnen geschrumpft ist, bildet in der Verfolgergruppe nun Fabienne Amrhein die deutsche Vertretung. Kurz dahinten folgt ein Trio, in dem auch Katharina Heinig mitläuft. Laura Hottenrott ist etwas zurückgefallen.

09:24
Deutsche in der Verfolgung

Nach den ersten Kilometern hat sich bereits eine kleine Führungsgruppe herausgebildet, an der die Schweizerin Martina Strähl und die Favoritin Volha Mazuronak vorne weg laufen. Die Deutschen Katharina Heinig und Laura Hottenrott zählen aktuell zur Verfolgergruppe, die wenige Meter hinter dem Führungsfeld läuft.

09:05
Der Startschuss ist ertönt!

Die Marathonläuferinnen sind unterwegs und haben sich auf die Strecke begeben, die an etlichen Sehenswürdigkeiten von Deutschlands Hauptstadt vorbeiführt. Bei knapp 10 km Streckenlänge dürfen die Akteure den Rundkurs mehr als viermal ablaufen um ihre 42,195 km zu absolvieren.

08:58
Ab nach Berlin!

In wenigen Minuten startet der Marathon der Frauen durch die Straßen von Deutschlands Hauptstadt. Mit dabei sind für die Deutschen Fabienne Amrhein, Laura Hottenrott und Katharina Heinig. Letztere hat noch gute Erinnerungen an Berlin, wo sie 2016 ihre Bestzeit lief. Findet die 28-Jährige in das Rennen gut hinein, kann es weit nach vorne gehen. Favoritin auf Gold ist derweil die Weißrussin Volha Mazuronak ein, die als Jahresschnellste mit einer Zeit von 2:25:25 Stunden in das Rennen startet.

08:16
Letzter Tag im Olympiastadion

In Berlin beginnt der Tag der Leichtathleten gleich mit einem Kracher, wenn sowohl Frauen als auch Männer auf die Marathonstrecke gehen. Abends stehen dann im Olympiastadion noch acht weitere Entscheidungen an. Los gehts um kurz nach 19 Uhr mit dem Stabhochsprung der Männer und dem Hammerwerfen der Frauen. Den krönenden Abschluss der EM bilden dann wie immer die Sprintstaffeln über die 4x100 Meter.

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