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U21-Talente: Wer hat Chancen bei Joachim Löw?

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  • Die U21-Stars im Löw-Check

    Die U21-Stars im Löw-Check

    Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat bei der Europameisterschaft in Italien die Titelverteidigung nur knapp im Endspiel gegen Spanien verpasst. Dennoch tummeln sich im Kader von Trainer Stefan Kuntz gleich "ein paar Jungs" für Bundestrainer Joachim Löw. Welcher Spieler hat perspektivisch die größten Chancen, künftig für die A-Nationalmannschaft zu spielen? Wir geben einen Überblick:
  • KEINE A-PERSPEKTIVE: Markus Schubert (Dynamo Dresden)

    KEINE A-PERSPEKTIVE: Markus Schubert (Dynamo Dresden)

    Verlor in der U21 den Kampf um die Nummer eins zwischen den Pfosten gegen Alexander Nübel. In Dresden verzichtete er freiwillig auf eine Verlängerung. Nun ist seine Zukunft ungewisser denn je. Sicher ist vorerst nur: Chancen auf A-Einsätze unter Löw wird er keine haben.
  • Florian Müller (1. FSV Mainz 05)

    Florian Müller (1. FSV Mainz 05)

    Konnte sich in der Bundesliga immerhin schon als Stammtorwart beweisen. Der Mainzer Keeper hat dennoch ähnlich schlechte Aussichten in puncto Nationalmannschaft. In der Rangfolge im deutschen Fußball sind schlichtweg zu viele große Namen vor dem 21-Jährigen.
  • Timo Baumgartl (VfB Stuttgart)

    Timo Baumgartl (VfB Stuttgart)

    Die U21-EM konnte Timo Baumgartl nicht als Bewerbungsschreiben für Joachim Löw nutzen, obgleich der junge Verteidiger großes Potenzial besitzt. Hatte vor allem im Halbfinale gegen Rumänien große Probleme. Zusätzlicher Faktor: Die Zukunft des 23-Jährigen ist nach dem Abstieg des VfB Stuttgart ungewiss.
  • Eduard Löwen (Hertha BSC)

    Eduard Löwen (Hertha BSC)

    Der Neu-Herthaner absolvierte bei der EM keine einzige Spielminute. Nach seiner Debüt-Saison in Nürnberg muss er sich im Oberhaus zunächst einmal etablieren.
  • Waldemar Anton (Hannover 96)

    Waldemar Anton (Hannover 96)

    Neben Löwen ebenfalls ohne Einsatz bei der Europameisterschaft. Das H96-Eigengewächs ist zwar schon ein gestandener Bundesliga-Profi, für die A-Nationalmannschaft wird es für den gebürtigen Usbeken aber nicht reichen. Zu groß ist die Konkurrenz auf seinen Positionen in der Innenverteidigung und im defensiven Mittelfeld.
  • Felix Uduokhai (VfL Wolfsburg)

    Felix Uduokhai (VfL Wolfsburg)

    In der U-Nationalmannschaft wie auch im Klub nur Reservist: In beiden Mannschaften ist die Konkurrenz in der Abwehrzentrale derzeit stärker als Felix Uduokhai.
  • Suat Serdar (FC Schalke 04)

    Suat Serdar (FC Schalke 04)

    Wollte sich über Turnier für Höheres empfehlen, kam unter Stefan Kuntz jedoch nur als Ergänzungsspieler zum Zug. Auch die vergangene Saison bei Schalke war kein Bewerbungsschreiben für Joachim Löw, der im zentralen Mittelfeld ohnehin auf stärkere Spieler zurückgreifen kann. Es werden die wohl letzten Länderspiele des 22-Jährigen gewesen sein.
  • Lukas Nmecha (Manchester City)

    Lukas Nmecha (Manchester City)

    Spielt in England etwas unter dem Radar, ein Leih-Wechsel in die Bundesliga könnte eine Chance für den 20-Jährigen sein, um künftig mehr im Vordergrund zu stehen. Vorerst ist nicht an einen A-Einsatz zu denken, etwas Zeit hat Mittelstürmer Lukas Nmecha jedoch noch.
  • Johannes Eggestein (Werder Bremen)

    Johannes Eggestein (Werder Bremen)

    Machte in der vergangenen Saison in Bremen auf sich aufmerksam, kam dann bei der U21-EM aber trotzdem nicht zum Zug. Aussichten auf eine Berufung durch Joachim Löw muss der jüngere Eggestein-Bruder vorerst begraben.
  • MÜSSEN SICH STEIGERN: Robin Koch (SC Freiburg)

    MÜSSEN SICH STEIGERN: Robin Koch (SC Freiburg)

    Kam bei der EM nur zu Kurzeinsätzen, dennoch hat der Rechtsverteidiger Potenzial. Geht beim SC Freiburg in seine dritte Bundesliga-Saison. Steigert sich Robin Koch in den nächsten Jahren, ist eine Nominierung für den A-Kader nicht gänzlich auszuschließen.
  • Maximilian Mittelstädt (Hertha BSC)

    Maximilian Mittelstädt (Hertha BSC)

    Seine Position ist der große Trumpf: Auf der in der Nationalmannschaft chronisch unterbesetzten linken Seite könnte der Berliner in den nächsten Jahren durchaus eine Rolle spielen. Zeigte jedoch gegen Rumänien als Ersatz für den gesperrten Benjamin Henrichs einige Wackler. Auf höchstem Niveau muss sich Mittelstädt erst beweisen.
  • Levin Öztunali (1. FSV Mainz 05)

    Levin Öztunali (1. FSV Mainz 05)

    Verpasste den dritten Junioren-Titel mit dem DFB nur knapp. Der 23-Jährige wird trotz guter EM vorerst auf Länderspiele verzichten müssen. Das große Problem des 30-fachen U21-Nationalspielers: die fehlende Konstanz.
  • Marco Richter (FC Augsburg)

    Marco Richter (FC Augsburg)

    In der Vorrunde der große Shootingstar im deutschen Team. Dem Augsburger fehlt jedoch noch Beständigkeit, um auf Anhieb eine Etage höher bestehen zu können. Wird den Fuggerstädtern erhalten bleiben und sich in der neuen Bundesliga-Saison beweisen wollen.
  • GUTE CHANCEN: Benjamin Henrichs (AS Monaco)

    GUTE CHANCEN: Benjamin Henrichs (AS Monaco)

    Debütierte bereits im November 2016 unter Löw, war seit dem Confed-Cup-Sieg 2017 aber nicht mehr dabei. "Ich will ein so gutes Turnier spielen, dass Jogi mich wieder anrufen muss", so der Monaco-Profi. Dies gelang ihm nicht durchweg, obgleich er von der UEFA ins Team des Turniers gewählt wurde. Gerade für die linke Seite ein Kandidat.
  • Mahmoud Dahoud (Borussia Dortmund)

    Mahmoud Dahoud (Borussia Dortmund)

    Wie Henrichs ebenfalls in die Elf der EM gewählt. Bei Stefan Kuntz einer der Eckpfeiler und Führungsspieler. Nun muss Dahoud konstant gute Leistungen beim BVB zeigen, will er eine Chance bei Joachim Löw haben. Da die Konkurrenz auch im Klub enorm ist, muss er auf eine Nominierung wohl noch warten.
  • Nadiem Amiri (1899 Hoffenheim)

    Nadiem Amiri (1899 Hoffenheim)

    Riesiges Talent als Regisseur, starke Standards. Drängte in der K.o.-Phase ins Team. "Ich will in Deutschland A-Nationalspieler werden, nur das zählt für mich", so der Hoffenheimer. Sollte er aber keine Chance sehen, "werde ich vielleicht für Afghanistan spielen".
  • Arne Maier (Hertha BSC)

    Arne Maier (Hertha BSC)

    Kader-Küken und einer von vier Spielern, die Kuntz erhalten bleiben. Der 20-Jährige ist ein echtes Mittelfeld-Juwel, das bereits über Erfahrung in der Bundesliga verfügt. Geht Maier seinen Weg, ist er mittelfristig auch für Löw interessant.
  • Luca Waldschmidt (SC Freiburg)

    Luca Waldschmidt (SC Freiburg)

    Besser kann man ein Turnier nicht nutzen: Sieben Tore erzielte der Freiburger bei der EM und schoss sich somit ins Schaufenster. Bundestrainer Joachim Löw hat den Torschützenkönig schon seit über einem Jahr auf dem Zettel: "Er hat noch mal einen großen Sprung nach vorne gemacht". Offensiv durchaus in Zukunft eine Alternative.
  • ZUKUNFT BEI JOACHIM LÖW: Alexander Nübel (FC Schalke 04)

    ZUKUNFT BEI JOACHIM LÖW: Alexander Nübel (FC Schalke 04)

    Gute EM - bis zu seinem entscheidenden Patzer im Finale. Wird bei Bayern München als Neuer-Erbe gehandelt. "Parallelen sind schon da", sagt die ehemalige deutsche Nummer eins über Vergleiche mit dem Youngster. Sollte Neuer Recht behalten, wird man Nübel schon bald im Trikot der A-Nationalelf sehen.
  • Jonathan Tah (Bayer Leverkusen)

    Jonathan Tah (Bayer Leverkusen)

    Der U21-Kapitän hat bereits sechs A-Länderspiele, war EM-Teilnehmer 2016 (ohne Einsatz). Unterstrich seine Perspektive mit einer tollen EM als Abwehr-Stabilisator. Konnte zusätzlich als Führungsspieler noch einmal reifen und geht gestärkt in die Saison mit Bayer Leverkusen.
  • Lukas Klostermann (RB Leipzig)

    Lukas Klostermann (RB Leipzig)

    Tahs Vize-Kapitän hat ebenfalls schon zwei Länderspiele in seiner Vita. Dürfte perspektivisch rechts hinten in der Abwehrkette von Löw fest eingeplant sein.
  • Florian Neuhaus (Borussia Mönchengladbach)

    Florian Neuhaus (Borussia Mönchengladbach)

    Eine Entdeckung der EM. Bestach mit starker Übersicht und klugen Pässen. Dass ihn Kuntz im Finale erst nach einer Stunde brachte, war ein schwerer Fehler. Gelingt ein guter Saisonstart, hat der Gladbacher somit durchaus eine Zukunft im A-Kader.
  • Maximilian Eggestein (Werder Bremen)

    Maximilian Eggestein (Werder Bremen)

    Kreativer Abräumer vor der Defensive. Von Löw im März erstmals nominiert, blieb gegen Serbien (1:1) und in den Niederlanden (3:2) aber ohne Einsatz - noch.
  • Stefan Kuntz

    Stefan Kuntz

    Und der U21-Trainer selbst? Wurde in der jüngeren Vergangenheit immer wieder als möglicher Löw-Nachfolger gehandelt. Die Diskussion zeige jedoch "nicht genug Respekt vor Jogi Löw", so Kuntz während des Turniers: "Ich konzentriere mich auf die U21."
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