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Die Gewinner und Verlierer der DFB-Länderspiele

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  • Die Gewinner und Verlierer nach den Länderspielen

    Die Gewinner und Verlierer nach den Länderspielen

    Die deutsche Nationalmannschaft hat durchwachsene Tage hinter sich. Einer (auch in der Höhe) verdienten 2:4-Pleite gegen die Niederlande folgte ein (mitunter zähes) 2:0 gegen Nordirland. Damit hat die Elf von Bundestrainer Joachim Löw immerhin weiter gute Chancen auf die EM-Qualifikation. Wer konnte überzeugen? Wer zeigte sich nicht in bester Verfassung?
  • GEWINNER: Serge Gnabry (FC Bayern)

    GEWINNER: Serge Gnabry (FC Bayern)

    Eine absolute Bereicherung für die Nationalmannschaft. Seit dem neuen Jahrtausend kann kein Spieler im DFB-Dress in den ersten zehn Partien eine bessere Torquote vorweisen als der Bayern-Angreifer. Knipste in beiden Duellen und schraubte sein Konto auf insgesamt neun Treffer hoch. Rechtfertigte damit die Einsatzgarantie, die ihm Löw vor der EM-Quali aussprach.
  • Toni Kroos (Real Madrid)

    Toni Kroos (Real Madrid)

    Geriet in den vergangenen Monaten immer häufiger in die Kritik, mancherorts wurde gar ein Rücktritt des Mittelfeldspielers gefordert. War gegen die Niederlande jedoch einer der deutschen Lichtblicke und ging als Führungsspieler voran. Dass er noch nicht ganz zu alter Stärke zurückgefunden hat, offenbarte das Spiel gegen Nordirland. Dürfte dennoch gestärkt aus den Länderspielen nach Spanien zurückkehren.
  • Julian Brandt (Borussia Dortmund)

    Julian Brandt (Borussia Dortmund)

    Pendelt sowohl beim BVB als auch in der Nationalelf zwischen Bank und Startelf. Durfte nach einem Kurzauftritt gegen Oranje in Belfast von Beginn an ran, dürfte dabei bei Löw einige Pluspunkte gesammelt haben. Leitete viele Angriffe ein und zeigte Spielwitz in der Offensive. Chance genutzt.
  • Joshua Kimmich (FC Bayern)

    Joshua Kimmich (FC Bayern)

    Festigte seine Rolle als neuer Dreh- und Angelpunkt im deutschen Spiel. Zeigte im zentralen Mittelfeld vor allem gegen die Niederlande eine gute Partie, arbeitete unermüdlich und kurbelte mit klugen Seitenverlagerungen das Offensivspiel an. Der gelernte Rechtsverteidiger wird unter Löw auch weiterhin auf der Sechs spielen. "Er sorgt für die Symmetrie vor der Abwehr", lobte der Bundestrainer.
  • Marcel Halstenberg (RB Leipzig)

    Marcel Halstenberg (RB Leipzig)

    Wirkte sich nicht nur dank seines sehenswerten Führungstreffers gegen Nordirland positiv auf das Spiel der DFB-Elf aus. Feuerte damit den Konkurrenzkampf auf der linken Seite weiter an und stellt Joachim Löw vor den Länderspielen im Oktober vor die Qual der Wahl. Nico Schulz oder Jonas Hector sind in Zugzwang.
  • VERLIERER: Timo Werner (RB Leipzig)

    VERLIERER: Timo Werner (RB Leipzig)

    Kam als formstärkster Bundesliga-Spieler in die Qualifikationsspiele, ging mit großen Fragezeichen zurück. War sowohl gegen Holland als auch gegen Nordirland blass und ohne große Bindung zum Spiel. Vergab in Belfast zudem die beste Gelegenheit vor der Pause und bleibt daher bei zehn Toren in 27 Länderspielen.
  • Marc-André ter Stegen (FC Barcelona)

    Marc-André ter Stegen (FC Barcelona)

    Musste abermals seinem Konkurrenten Manuel Neuer zwischen den Pfosten den Vortritt lassen. Obgleich der ehemalige Gladbacher zu den besten Keepern der Welt zählt, stand er in den bislang fünf EM-Qualifikationsspielen nicht einmal auf dem Feld. "Für mich ist die Situation natürlich schwierig", so ter Stegen zuletzt deutlich gegenüber "t-online.de". Länderspielpausen werden für den Barca-Star allmählich zum Frust-Urlaub.
  • Die Innenverteidigung

    Die Innenverteidigung

    Deutschland hat neue Sorgenfalten in der Defensive. Gegen Oranje lief die Verteidigung um Niklas Süle, Matthias Ginter und Jonathan Tah nur hinterher, war mit vier Gegentoren noch gut bedient. Vor allem der Leverkusener erwischte einen rabenschwarzen Tag und wurde zum zweiten Spiel mit dem Bankplatz abgestraft. Gegen Nordirland stellte Löw auf die Viererkette um, doch auch da wurden Defizite ersichtlich.
  • Marco Reus (Borussia Dortmund)

    Marco Reus (Borussia Dortmund)

    Konnte in keinem der beiden Spiele seine Qualität aus der Vorsaison unter Beweis stellen. Vergab gute Gelegenheiten auf einen eigenen Treffer und war nur selten an den Offensivaktionen der DFB-Elf beteiligt. "Marco kam heute vielleicht nicht ganz so zur Geltung", erkannte auch Löw nach dem Sieg in Nordirland. Der BVB-Star sucht in dieser Saison weiterhin nach seiner Form.
  • Ilkay Gündogan (Manchester City)

    Ilkay Gündogan (Manchester City)

    Saß gegen Holland 60 Minuten auf der Bank, da Löw auf fünf Abwehrspieler setzte und keinen Platz im Mittelfeld übrig hatte. Zeigte dann nach Einwechslung eine schwache Leistung. Holte sich dann zu allem Überfluss vor dem Nordirland-Spiel einen grippalen Infekt und konnte so, anders als etwa Julian Brandt, nicht von der Systemumstellung profitieren. Gündogan hatte sich die Länderspiele bestimmt anders vorgestellt.
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