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Power-Ranking zur Weltmeister 2018 in Russland

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  • Power-Ranking zur Weltmeister 2018 in Russland

    Power-Ranking zur Weltmeister 2018 in Russland

    Die meisten Nationaltrainer haben ihren vorläufigen WM-Kader bekannt gegeben. Knapp vier Wochen vor der Endrunde beleuchten wir die Form der 32 Teilnehmer. Wer landet wo? Und vor allem: Wie groß sind die Titelchancen des DFB-Teams? Das Power-Ranking zum Durchklicken.
  • Platz 32: Panama

    Platz 32: Panama

    Präsident Juan Carlos Varela deklarierte den 11. Oktober, dem Tag der ersten WM-Qualifikation, prompt zum Nationalfeiertag. Dennoch wird das Land einer der schwächsten Teilnehmer sein. Durch ein Phantom-Tor überhaupt erst qualifiziert, bremste eine 0:6-Niederlage im März gegen die Schweiz die Euphorie.
  • Platz 31: Saudi Arabien

    Platz 31: Saudi Arabien

    Nach vier klaren Niederlagen (0:3 gegen Ghana, 0:3 gegen Portugal, 0:1 gegen Bulgarien und 0:4 gegen Belgien) zeigte die Formkurve der Grünen Falken zuletzt nach oben. Auch in einem Testspiel gegen Griechenland setzten sie sich mit 2:0 durch. Saudi Arabien wird sich in Russland dennoch hinten einreihen müssen. Wie 2006, als nur ein Punkt gewonnen wurde.
  • Platz 30: Costa Rica

    Platz 30: Costa Rica

    In den jüngsten Tests offenbarten die Ticos um Real-Keeper Keylor Navas eklatante Schwächen. Weder gegen Schottland (0:1) noch gegen Tunesien (0:1) konnte Costa Rica ernstzunehmende Gefahr zum Tor entwickeln.
  • Platz 29: Iran

    Platz 29: Iran

    Das Team von Carlos Queiroz verlor in den letzten fünf Freundschaftsspielen nur einmal. Ungeschlagen blieben die Iraner gegen Togo (2:0), Russland (1:1), Panama (2:1) und Algerien (2:1). In Russland wird aber gegen größere Kaliber wie Spanien und Portugal in der Vorrunde Endstation sein.
  • Platz 28: Australien

    Platz 28: Australien

    Mit dem neuen Trainer Bert van Marwijk wollen die Socceroos bei der WM für Furore sorgen. Doch das Debüt des Niederländers ging schief. Gegen Norwegen gab es eine 1:4-Klatsche. Ein achtbares 0:0 holten die Australier immerhin gegen Kolumbien heraus.
  • Platz 27: Tunesien

    Platz 27: Tunesien

    Bisher mussten die "Adler von Karthago" bei einer WM regelmäßig frühzeitig die Koffer packen. Zwar konnten die Tunesier ihre Testspiele gewinnen (jeweils 1:0 gegen Iran und Costa Rica), doch droht ihnen in Russland ein ähnliches Schicksal, wie bei den vorherigen WM-Teilnahmen.
  • Platz 26: Russland

    Platz 26: Russland

    Russland sucht weiter nach seiner Form. Nach dem 0:3 gegen Brasilien unterlag der WM-Gastgeber auch 1:3 gegen Frankreich. Fünf Begegnungen ohne Sieg in Folge lassen kaum Raum für allzu große Hoffnungen. Mit ihren Auftritten sorgt die Nationalmannschaft nicht unbedingt für Vorfreude auf die WM.
  • Platz 25: Marokko

    Platz 25: Marokko

    Nach 20-jähriger Durststrecke haben die "Löwen vom Atlas" wieder den Sprung zu einer Weltmeisterschaft geschafft. Ein Achtelfinaleinzug wie beim größten Triumph 1986 käme allerdings einer Sensation gleich - auch wenn Marokko gegen Serbien (2:1) und Usbekistan (2:0) einen starken Eindruck hinterließ.
  • Platz 24: Ägypten

    Platz 24: Ägypten

    Das Spiel der Ägypter ist ganz auf Liverpool-Star Mohamed Salah zugeschnitten. Die Niederlage gegen Griechenland (0:1), bei der der Stürmer auf der Bank saß, machte das mehr als deutlich. Gegen stärkere Gegner könnte die Abhängigkeit von Salah den Pharaonen zum Verhängnis werden.
  • Platz 23: Japan

    Platz 23: Japan

    Die Asien-Qualifikation schloss Japan als Tabellenführer ab. Beim Kräftemessen gegen die Ukraine (1:2) und der (Fast)-Blamage gegen Mali (1:1) wurde aber deutlich, dass das Team bei der WM nur eine Außenseiterrolle einnehmen wird. Ob sich der Trainer-Wechsel von Vahid Halilhodzic auf Akira Nishino kurz vor Turnierstart positiv auswirkt, bleibt abzuwarten. Außerdem bangt ganz Japan derzeit um den Einsatz von BVB-Star Shinji Kagawa.
  • Platzl 22: Sénégal

    Platzl 22: Sénégal

    Mit LFC-Stürmer Sadio Mané, Regisseur Idrissa Gueye oder dem Hannoveraner Salif Sané verfügen die Senegalesen über einige erfahrene Spieler, die das Team in Russland führen sollen. Ein Coup wie 2002, als die Afrikaner ins Viertelfinale stürmten, lässt sich aber kaum wiederholen. Darauf lassen auch die Test gegen Usbekistan (1:1) und Bosnien-Herzegowina (0:0) schließen.
  • Platz 21: Südkorea

    Platz 21: Südkorea

    Gegen Polen hatte der deutsche Gruppengegner nach einer 2:0-Führung erst in der Nachspielzeit das Nachsehen. Südkoreas Topspieler, Ex-Bundesligaprofi Son Heung-min von Tottenham Hotspur, liegt mit seiner Einschätzung vollkommen richtig: "Bei der WM sind die Teams stärker als wir, und wenn wir leichte Tore zulassen, werden wir ernste Probleme haben."
  • Platz 20: Nigeria

    Platz 20: Nigeria

    Die Super Eagles spazierten ohne Niederlage durch die Qualifikation. Im Angriff sollen vor allem die beiden Premier-League-Youngster Kelechi Iheanacho und Alex Iwobi für Torgefahr sorgen. Bei der jüngsten 0:2-Niederlage gegen Serbien enttäuschte die Offensiv-Abteilung allerdings.
  • Platz 19: Island

    Platz 19: Island

    Wunder Reloaded: Nach der EM-Teilnahme vor zwei Jahren meisterten die Wikinger auch die WM-Qualifikation bravourös. In den letzten Testspielen ging dem kleinen Land im Vergleich mit Mexiko (0:3) und Peru (1:3) aber deutlich die Puste aus. Ob Ex-Hoffenheimer und Leistungsträger Gylfi Sigurdsson nach einer Knieverletzung rechtzeitig fit wird, bleibt abzuwarten.
  • Platz 18: Serbien

    Platz 18: Serbien

    Nach einer überzeugenden Quali-Runde, die Serbien als Gruppen-Primus abschloss, sorgten interne Streitigkeiten für Misstöne. So musste Erfolgstrainer Slavoljub Muslin nach erfolgter Qualifikation die Koffer packen. Bei der WM betreut Mladen Krstajic das Nationalteam und machte seinen Job zumindest beim Sieg gegen Nigeria souverän.
  • Platz 17: Peru

    Platz 17: Peru

    Mit den beiden Achtungserfolgen gegen Kroatien (2:0) und Island (3:1) sorgte die Mannschaft des Ex-Schalkers Jefferson Farfán für Aufsehen. Intern überschattet allerdings ein Dopingfall des Peru-Kapitäns Paolo Guerrero die Ergebnisse. Der Ex-Hamburger wird das Turnier wegen einer Sperre verpassen. Nicht ausgeschlossen, dass Claudio Pizarro sein Comeback in der Nationalelf geben wird.
  • Platz 16: Schweden

    Platz 16: Schweden

    Nach den enttäuschen Testspielpleiten gegen Chile (1:2) und Rumänien (0:1) wurde der Wunsch nach einem Comeback von Superstar Zlatan Ibrahimovic in Schweden immer größer. Doch mittlerweile steht fest, dass der 36-Jährige nicht zum schwedischen Aufgebot gehören wird. Eine Überraschung ist den Schweden ohne Ibrahimovic wohl eher nicht zuzutrauen.
  • Platz 17: Dänemark

    Platz 17: Dänemark

    Den Schwung aus dem fulminanten 5:1-Playoff-Erfolg gegen Irland, der das Ticket zur Endrunde löste, konnten die Dänen nicht mit in die Testspiele nehmen. Gegen Panama mühten sich die Skandinavier zu einem 1:0-Erfolg. Gegen Chile (0:0) wurde deutlich, dass Tottenham-Star Christian Eriksen auf mehr Unterstützung seiner Mitspieler angewiesen ist.
  • Platz 14: Schweiz

    Platz 14: Schweiz

    Gegen Panama brannten die Eidgenossen ein Feuerwerk ab und gewannen 6:0. Beim knappen Sieg gegen Griechenland war die Schweiz allerdings mühsam ins WM-Jahr gestartet. Können solche Leistungsschwankungen bis zum Sommer nicht abgestellt werden, droht der von Bundesliga-Spielern gespickte Auswahl ein frühes Aus.
  • Platz 13: Mexiko

    Platz 13: Mexiko

    Während der deutsche Gruppengegner gegen Island (3:0) seine gute Form aus der Quali unterstrich, mussten sich Chicharito und Co. gegen Kroatien (0:1) geschlagen geben. Mexikos Torwart Guillermo Ochoa bezeichnete die schwache Vorstellung des WM-Dauergastes als "Weckruf".
  • Platz 12: Polen

    Platz 12: Polen

    Die Mannschaft Polens steht und fällt mit Robert Lewandowski. Mit bärenstarken 16 Toren führte der Bayern-Angreifer seine Farben fast im Alleingang zur WM-Endrunde. Die Defensive der Polen genügt dagegen aber kaum internationalen Ansprüchen. Beim 3:2-Sieg gegen Südkorea und der 0:1-Pleite gegen Nigeria hinterließen die Polen keinen guten Eindruck.
  • Platz 11: Kroatien

    Platz 11: Kroatien

    Russland könnte für die goldene Generation um Luka Modric (32) und Ivan Rakitic (30) zum letzten Titel-Anlauf werden. Ernsthafte Hoffnungen auf eine Medaille können sich die Kroaten aber nicht machen. Zwar gewannen sie gegen Mexiko, offenbarten aber bei der Pleite gegen Außenseiter Peru große Schwächen.
  • Platz 10: Argentinien

    Platz 10: Argentinien

    Die Albiceleste durchlebte eine Horror-Qualifikation und schaffte erst im letzten Moment den Sprung auf den WM-Zug. Der zweifache Weltmeister hängt weiterhin am Tropf von Superstar Messi. Ist dieser einmal abgemeldet, fehlt es den Argentiniern vollkommen an Kreativität und Torgefahr. Das wurde bei der 1:6-Schlappe gegen Spanien mehr als deutlich. Mit Argentinien ist dennoch immer zu rechnen.
  • Platz 9: Portugal

    Platz 9: Portugal

    Erst am letzten Quali-Spieltag feierte der Europameister im entscheidenden Spiel gegen die Schweiz sein Happy End. Auch bei den Tests gegen Ägypten (2:1) und die Niederlande (0:3) schwächelte das Team von Cristiano Ronaldo. Mit dieser Leistung gehört Portugal nicht einmal zum erweiterten Favoritenkreis.
  • Platz 8: Uruguay

    Platz 8: Uruguay

    La Celeste qualifizierte sich als Zweiter in Südamerika souverän. Besonders das treffsichere Traumduo aus Luis Suárez und Edinson Cavani feuerte mit 15 Toren aus allen Rohren. Auch für die drei Treffer in den beiden Testspiel-Siegen waren die beiden Angreifer verantwortlich.
  • Platz 7: England

    Platz 7: England

    Die Three Lions gehören wieder mal zum erweiterten Favoritenkreis. Eine junge hungrige Garde um Top-Torjäger Harry Kane und Spielmacher Dele Alli will dafür sorgen, dass das Mutterland des Fußballs wieder Stolz sein darf. Nach den Spielen gegen die Niederlande (1:0) und Italien (1:1) sind die Young Lions bereits seit acht Spielen ungeschlagen. Mit Keeper Joe Hart hat Gareth Southgate den erfahrensten Mann aus dem Kader gestrichen.
  • Platz 6: Kolumbien

    Platz 6: Kolumbien

    Durch das überraschende 3:2 gegen Frankreich haben die Südamerikaner ihre Rolle als WM-Geheimfavorit untermauert. Individuell sind die Südamerikaner mit Juan Cuadrado, Carlos Bacca und James Rodríguez stark besetzt.
  • Platz 5: Belgien

    Platz 5: Belgien

    Der Hype um Belgiens hoch veranlagte Mannschaft mit Stars wie Kevin de Bruyne oder Eden Hazard hat sich nach der enttäuschenden EM 2016 zwar etwas gelegt, aber unter Trainer Roberto Martínez entwickeln die Red Devils zunehmend mehr Reife im Spiel. Nach dem 4:0 gegen Saudi Arabien ist das Team jetzt seit 16 Spielen ungeschlagen.
  • Platz 4: Frankreich

    Platz 4: Frankreich

    Die Franzosen scheinen mit Mbappé, Lemar, Coman und Co. aus einem fast unerschöpflich Talent-Pool zu schöpfen. Zusammen mit den Weltstars Pogba, Griezmann und Lloris giert der Weltmeister von 1998 wieder aussichtsreich nach dem großen Wurf. Zuletzt hat Kolumbien den ambitionierten Franzosen allerdings eine Warnung für das Turnier in Russland verpasst.
  • Platz 3: Brasilien

    Platz 3: Brasilien

    Nationaltrainer Tite setzt auf eine Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern - mit Erfolg. In den beiden Testspielen überzeugte die Selecao - und das obwohl Neymar verletzungsbedingt nicht dabei war. Mit dem Superstar in den Reihen ist den Brasilianern alles zuzutrauen.
  • Platz 2: Deutschland

    Platz 2: Deutschland

    Die Serie von 22 Spielen ohne Niederlage ist gegen Brasilien (0:1) gerissen. Doch der Weltmeister trat weitgehend mit Spielern aus der zweiten Reihe an. Die erste Elf stellte gegen Spanien (1:1) unter Beweis, dass sich das DFB-Team durchaus berechtigte Hoffnungen auf die Titelverteidigung machen darf.
  • Platz 1: Spanien

    Platz 1: Spanien

    36:3 Tore, keine Niederlage in der WM-Quali: Spanien hat sich in den letzten zwei Jahren keine Blöße gegeben und eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass nach dem peinlichen Gruppen-Aus in Brasilien wieder mit La Roja zu rechnen ist. Der jüngsten Tests gegen Deutschland (1:1) und Argentinien (6:1) unterstreichen die Ambitionen der Spanier.
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