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Deutschlands WM-Helden nicht mehr gefragt

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  • Deutschlands WM-Helden nicht mehr gefragt

    Deutschlands WM-Helden nicht mehr gefragt

    Vereinslos, aussortiert, zurückgetreten: Sechs Jahre nach dem WM-Triumph 2014 in Rio de Janeiro sind einige der damaligen Helden auf der ganz großen Fußball-Bühne offensichtlich nicht mehr gefragt. Wir blicken auf die Situation bei Mario Götze, Mesut Özil und Co.:
  • Mario Götze

    Mario Götze

    Nach seinem glorreichen Siegtreffer im WM-Finale gegen Argentinien wurde der damalige Bayern-Star immer wieder an seiner Heldentat von Rio gemessen. Diesen Ansprüchen konnte Götze sowohl beim Rekordmeister unter Pep Guardiola als auch nach seiner Rückkehr zu Borussia Dortmund nicht gerecht werden. Nach seinem BVB-Abschied in diesem Sommer sucht der 28-Jährige derzeit einen neuen Klub.
  • Mesut Özil

    Mesut Özil

    Mit rund 385.000 Euro Wochengehalt ist Özil der Topverdiener des FC Arsenal. Sportlich hat Teammanager Mikel Arteta allerdings keine Verwendung mehr für den 2018 unter viel Wirbel aus der DFB-Elf zurückgetretenen Offensivspieler. Seit dem Corona-Restart hat Özil in der Premier League keine einzige Minute gespielt - auch, aber nicht nur wegen leichter Rückenprobleme. Die Gunners möchten den 31-Jährigen gerne von der Gehaltsliste streichen.
  • Sami Khedira

    Sami Khedira

    Ähnlich wie Özil spielt auch Khedira keine Rolle mehr beim italienischen Meister Juventus Turin. Seine fünfte Saison bei der Alten Dame war wegen einer Knie-OP sowie einer Adduktorenverletzung die bislang härteste für den gebürtigen Stuttgarter. Der 33-Jährige, der in der Saison 2019/20 nur auf 18 Einsätze bei Juve kam, hat laut italienischen Medien sogar um eine Auflösung seines Vertrages gebeten.
  • Shkodran Mustafi

    Shkodran Mustafi

    Der damalige Italien-Legionär war die große Überraschung im 2014er-Kader und spielte auch in der Folge lange eine gute Rolle unter Joachim Löw. Beim FC Arsenal erwarb sich der Innenverteidiger in den letzten Jahren allerdings den Ruf als Unsicherheitsfaktor. Daher verstummen auch die Wechselgerüchte um den inzwischen 28-Jährigen nicht.
  • Julian Draxler

    Julian Draxler

    Zumindest in den kommenden Wochen plant Trainer Thomas Tuchel bei PSG noch mit Julian Draxler. Im Winter 2017 für 36 Millionen Euro aus Wolfsburg gekommen, ist der 26-Jährige in Paris indes meist nur Teilzeit-Arbeiter. In der vergangenen Saison absolvierte Draxler bislang nur acht Pflichtspiele über die volle Spieldauer. Nach dem Finalturnier der Champions League "müssen wir uns über die Situation unterhalten", sagt Tuchel.
  • Ron-Robert Zieler

    Ron-Robert Zieler

    Auch für den dritten Torhüter der Rio-Mannschaft läuft es alles andere als rund. Der 31-Jährige wagte nach dem Abstieg mit Hannover 96 im Jahr 2016 den Sprung zum damaligen englischen Meister Leicester City, musste dort aber zumeist auf der Bank Platz nehmen. Im vergangenen Sommer kehrte Zieler nach dem Abstieg mit Stuttgart zu 96 zurück. Nun wurde ihm mit Michael Esser eine neue Nummer eins vorgesetzt. Wie es für Zieler weitergeht, ist vollkommen offen.
  • Lukas Podolski

    Lukas Podolski

    Der Stimmungsmacher des Weltmeisterkaders ist schon seit 2015 nicht mehr im absoluten Spitzenfußball vertreten: Stattdessen sammelte der Linksfuß in den letzten fünf Jahren bei Galatasaray, Vissel Kobe und aktuell im Trikot von Antalyaspor durch sein lockeres Auftreten viele Sympathien. Darüber hinaus arbeitet der 35-Jährige in seiner Heimat Köln an seinem außersportlichen Vermächtnis: Nach Klamotten-, Eis- und Dönerläden eröffnete er jüngst eine Soccerhalle.
  • Kevin Großkreutz

    Kevin Großkreutz

    Der Ur-Dortmunder blieb in Brasilien ohne Einsatz und legte nach dem WM-Triumph einen steilen Abstieg hin. Nach Stationen bei Galatasaray, Stuttgart und Darmstadt wechselte Großkreutz 2018 zum KFC Uerdingen. Doch der finanzkräftige Drittligist plant seit Monaten nicht mehr mit dem Allrounder, die Zeichen in diesem Sommer stehen auf Trennung.
  • Erik Durm

    Erik Durm

    Wie sein damaliger BVB-Teamkollege Großkreutz absolvierte auch der Außenverteidiger in Brasilien kein einziges Spiel. In Dortmund regelmäßig nur als Teilzeitarbeiter gefragt, zog es Durm 2018 zunächst nach Huddersfield, ein Jahr später zu Eintracht Frankfurt. Dort ist er ebenfalls nur Ergänzungspieler - Abschied in diesem Sommer nicht ausgeschlossen.
  • Benedikt Höwedes

    Benedikt Höwedes

    Der langjährige Schalke-Kapitän war als seriöser Arbeiter in der Defensive einer der Garanten des WM-Erfolgs. 2018 verließ er die Königsblauen im Zorn, nachdem er zunächst den Stammplatz und dann die Binde verlor. In diesem Sommer verkündete der Verteidiger nach Stationen bei Juventus und Lok Moskau im Alter von 32 Jahren sein Karriere-Ende.
  • André Schürrle

    André Schürrle

    Auch Finaltor-Vorlagengeber Schürrle beendete in diesem Sommer seine aktive Laufbahn - nach äußerst überschaubaren Leistungen in den letzten Jahren. Zuletzt stand der Flügelstürmer beim BVB unter Vertrag, versuchte sich zwischenzeitlich aber auch auf Leihbasis beim FC Fulham und bei Spartak Moskau.
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