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Die größten Außenseiter im DFB-Pokal 2019

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  • Die größten Außenseiter im DFB-Pokal 2019

    Die größten Außenseiter im DFB-Pokal 2019

    Auch in dieser Saison fiebern die Fußball-Fans gespannt der ersten Runde im DFB-Pokal entgegen. Doch während FC Bayern, BVB und Co. vom Finale in Berlin träumen, wären einige Klub schon froh, die zweite Runde zu erreichen. Das sind die größten Außenseiter im DFB-Pokal:
  • Alemannia Aachen (Regionalliga West/gegen Bayer Leverkusen)

    Alemannia Aachen (Regionalliga West/gegen Bayer Leverkusen)

    Dreimal stand die Alemannia schon im Pokalfinale, doch vom Glanz vergangener Tage ist der Klub weit entfernt. Sportlich auf Talfahrt, finanziell in Schieflage - die vierte Liga ist nach dem Absturz der vergangenen Jahre die Realität. Der selbsternannte Aufstiegsfavorit verpatzte mit nur einem Punkt aus zwei Spielen den Saisonstart. Zudem legte sich Trainer Fuat Kilic mit einem Teil der Fans an. Es sind nicht die besten Voraussetzungen vor dem Westduell gegen die Werkself.
  • FC Villingen (Oberliga Baden-Württemberg/gegen Fortuna Düsseldorf)

    FC Villingen (Oberliga Baden-Württemberg/gegen Fortuna Düsseldorf)

    Auch von der verpatzten Generalprobe für das große Spiel wollen sich die Schwarzwälder nicht entmutigen lassen. "Wir haben schon gegen Schalke bewiesen, dass wir dagegen halten können", sagt Abwehrchef Dragan Ovuka - 2016 hieß es am Ende aber 1:4. Um nun die Sensation gegen Düsseldorf zu schaffen und im neunten Anlauf erstmals die zweite Runde zu erreichen, bezogen die Villinger ein Kurzzeit-Trainingslager.
  • SV Rödinghausen (Regionalliga West/gegen den SC Paderborn)

    SV Rödinghausen (Regionalliga West/gegen den SC Paderborn)

    Eine Sternstunde erlebte der Viertligist in der vergangenen Saison. In der ersten Runde des DFB-Pokals wurde Zweitligist Dynamo Dresden bezwungen. Jetzt träumt der Klub von einer Wiederholung des Erfolgs. Die Form stimmt: Nach zwei Siegen zum Start führt Rödinghausen die Regionalliga West an.
  • SV Drochtersen/Assel (Regionalliga Nord/gegen Schalke 04)

    SV Drochtersen/Assel (Regionalliga Nord/gegen Schalke 04)

    Zuletzt 0:1 gegen Borussia Mönchengladbach und 0:1 gegen Bayern München - sind jetzt aller guten Dinge drei? Davon träumen sie jedenfalls schon in Drochtersen vor ihrem Bundesliga-Hattrick im DFB-Pokal gegen Schalke 04 am Samstag. Doch der Klub-Präsident drückt in der 12.000-Seelen-Gemeinde an der Elbe auf die Euphoriebremse. "Diese Erwartungshaltung macht mir Sorge", sagte Rigo Gooßen. Ein Weiterkommen gegen die Knappen wäre nicht weniger als eine "Sensation", selbst ein 0:4 wäre ein gutes Ergebnis.
  • Atlas Delmenhorst (Oberliga Niedersachsen/gegen Werder Bremen)

    Atlas Delmenhorst (Oberliga Niedersachsen/gegen Werder Bremen)

    "Mein Wunsch ist Werder", hatte Delmenhorsts Präsident Manfred Engel schon vor der Auslosung gesagt und dann tatsächlich den Traumgegner erhalten. Extra für das Jahrhundertspiel nimmt der Klub sein Heimrecht im 13 Kilometer entfernten Weserstadion wahr. Delmenhorsts Bürgermeister, übrigens bekennender HSV-Fan, rechnet fest mit einer Sensation. "Ich bin sehr optimistisch. Die Kleinen haben den Großen immer schon gern ein Bein gestellt. Warum soll das nicht auch im Weserstadion gelingen?", sagte Axel Jahnz.
  • FSV Salmrohr (Rheinlandliga/gegen Holstein Kiel)

    FSV Salmrohr (Rheinlandliga/gegen Holstein Kiel)

    Mittlerweile sollten sie beim FSV Salmrohr wieder nüchtern sein - auch wenn der Einzug in den DFB-Pokal hart gefeiert wurde. "Wir saufen das Salmtal leer", hatte Nico Toppmöller, Neffe der Kaiserslautern-Legende Klaus Toppmöller, stimmungsvoll angekündigt. Kaum auszumalen, was geschehen würde, wenn die von Trainer Lars Schäfer bezeichnete "Schweinetruppe" aus der sechsten Liga auch noch den Zweitligisten Holstein Kiel bezwingen sollte.
  • Energie Cottbus (Regionalliga Nordost/gegen Bayern München)

    Energie Cottbus (Regionalliga Nordost/gegen Bayern München)

    Beim Gedanken an Cottbus fällt schnell der Name Ede Geyer. Das Trainer-Urgestein, das seine Spieler nach einem Gegentor gerne fuchsteufelswild gestikulierend in den Senkel stellte. Doch Geyer und die Glanzzeiten in der Bundesliga sind lange her. Regionalliga ist die Realität. Gerade erst ist das Team von Trainer-Vulkan Claus-Dieter "Pele" Wollitz wieder abgestiegen. Auch deshalb fühlt sich das Erstrunden-Duell mit Rekordmeister Bayern München an wie ein Flashback in die Vergangenheit.
  • VfB Eichstätt (Regionalliga Bayern/gegen Hertha BSC)

    VfB Eichstätt (Regionalliga Bayern/gegen Hertha BSC)

    Vor der Premiere im DFB-Pokal hat sich der VfB Eichstätt erst mal schön blamiert. Am Dienstag unterlag die neuformierte Mannschaft im Toto-Pokal beim TV Aiglsbach aus Niederbayern, der gerade erst von der siebten in die sechste Liga aufgestiegen ist. Er sei "maßlos enttäuscht", und sogar die "Vorfreude auf Sonntag" sei nun "etwas getrübt", sagte Trainer Markus Mattes. Dabei soll das Spiel gegen Hertha BSC doch etwas ganz Besonderes sein:.
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