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So lief der Thiago-Poker

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  • So lief der Thiago-Poker

    So lief der Thiago-Poker

    Nach sieben Jahren wird Thiago den FC Bayern verlassen und beim FC Liverpool eine neue Herausforderung annehmen. Doch Thiagos Suche nach einem neuen Arbeitgeber gestaltete sich nicht immer einfach, weil neben den Reds auch Manchester United als Interessent gehandelt wurde. Zuletzt war in der Personalie sogar von Erpressung und einem Bluff die Rede. So lief der Thiago-Poker im Rückblick:
  • Noch Anfang Mai heißt es, die Verlängerung von Thiago beim FC Bayern über 2021 hinaus sei nur noch Formsache. Nicht einmal zwei Monate später stehen die Zeichen plötzlich auf Abschied. Angeblich liebäugelt Thiago mit einem Abgang, weil er mit seinen 29 Jahren die letzte Chance wittert, noch einmal zu einem Top-Klub ins Ausland zu wechseln.
  • Ganz astrein verhält sich Thiago in den Verhandlungen mit dem FC Bayern nicht. Angeblich pochen der Spielgestalter und seine Berater auf einen Vierjahresvertrag, die Münchner unterbreiten ihm aber zunächst nur ein Angebot über drei Jahre. Dann geben die Verantwortlichen nach ...
  • ... Letztendlich liegt Thiago ein unterschriftsreifes Arbeitspapier mit vier Jahren Laufzeit vor. Nach Rücksprache mit seiner Familie teilt er den Bayern-Bossen dann jedoch plötzlich mit, dass er nicht verlängern wird und eine neue Herausforderung suchen will.
  • Mitte Juni bestätigt Karl-Heinz Rummenigge Thiagos Wechselwunsch. "Er hat Hasan (Salihamidzic) vor einiger Zeit mitgeteilt, dass er zum Abschluss seiner Karriere noch einmal etwas anderes machen möchte", so der Bayern-Boss. Kontakt zu einem möglichen Abnehmer gebe es bis dato allerdings nicht.
  • Auch Hansi Flick rechnet mit einem Abgang Thiagos. Dieser habe "in Barcelona gespielt, sieben Jahre bei Bayern", so der Chefcoach". "Nun will er die neue Herausforderung, was meiner Meinung nach die Premier League sein müsste. Das würde noch in seinen Karriereweg passen."
  • Als heißer Kandidat im Thiago-Poker wird der FC Liverpool gehandelt. Einige Medien berichten sogar von einer Einigung zwischen dem Spanier und den Reds. Allerdings will Liverpool offenbar nicht die vom FC Bayern geforderte Ablösesumme zahlen.
  • Derweil wird Thiago auch bei anderen Top-Klubs gehandelt, darunter Manchester City, Juventus Turin, Paris Saint-Germain, FC Arsenal und Manchester United. Beim englischen Rekordmeister brodelt die Gerüchteküche stark. Thiago äußert sich auch selbst zu seiner Zukunft ...
  • ... "Ich habe niemandem gesagt, dass ich [aus München] weggehe. Meine Zukunft ist nur das nächste Spiel. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen", reagiert der Mittelfeldmann genervt auf Fragen nach seiner Zukunft und sorgt damit für einige Verwirrung.
  • Ein Wechsel zum FC Liverpool ist weiter in der Schwebe. Angeblich fordern die Münchner 30 bis 40 Millionen Euro für Thiago, Liverpool will weniger zahlen. "Einen Corona-Rabatt wird es nicht geben", stellt Bayern-Präsident Herbert Hainer unmissverständlich klar.
  • Anfang September äußert sich Liverpool-Teammanager Jürgen Klopp zu den Gerüchten um Thiago. "Wenn ich mir etwas ausdenken könnte, das die Spekulationen beenden würde, würde ich reich werden. Aber habe ich erwähnt, dass Thiago ein wirklich guter Spieler ist? Vor langer Zeit schon", so Klopp. Anschließend sorgt Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß für großes Aufsehen ...
  • ... Im "Doppelpass" wirft Hoeneß dem FC Liverpool und ManUnited einen Bluff vor. "Es ist noch keiner offiziell an Bayern München herangetreten. Das ist kein Stil, aus meiner Sicht. Die versuchen, uns zu erpressen, indem sie bis zur letzten Woche warten und dann ein billiges Angebot hinhauen." Von der Insel verlautete anderes ...
  • ... Laut "Manchester Evening News" soll das Interesse von ManUnited vom FC Bayern und Thiagos Berater herbeigeredet worden sein. Dadurch sollen die Liverpool-Bosse dazu gedrängt werden, endlich ein konkretes Angebot für Thiago abzugeben.
  • Während Thiagos Zukunft noch offen ist, befassen sich die Münchner schon mit einem Nachfolger für den Spielgestalter. Geht es nach Rummenigge, so soll Corentin Tolisso die bald vakante Stelle im Mittelfeld bekleiden. "Ich denke nicht, dass wir auf der Position noch etwas machen", sagt der Klub-Chef der "AZ".
  • Kurz vor Beginn der Bundesliga-Saison 2020/2021 hat die Transfer-Saga offenbar ein Ende. Nachdem "The Athletic" berichtet hatte, dass sich FC Bayern und Reds auf eine Ablösesumme von 30 Euro Millionen Euro verständigt haben, vermeldeten "Sky" und "Bild", dass der Wechsel in trockenen Tüchern ist. Lediglich die offizielle Bestätigung beider Klubs fehlt nun noch.
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