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Gehypt und gescheitert: "One Hit Wonder" des FC Bayern

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  • Gehypt und gescheitert: "One Hit Wonder" des FC Bayern

    Gehypt und gescheitert: "One Hit Wonder" des FC Bayern

    Viele Spieler weckten im Laufe der letzten Jahre in der Jugend des FC Bayern große Erwartungen, schafften den Durchbruch beim Rekordmeister jedoch nicht. Einige wurden nach ihrem Abschied aus München Stars, anderen blieb die große Karriere verwehrt. Wir blicken auf Bayerns prominenteste "One Hit Wonder" und was aus ihnen wurde:
  • Max Eberl

    Max Eberl

    Der heutige Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach stammte aus der Bayern-Jugend, kam aber nur ein einziges Mal bei den Profis des Rekordmeisters zum Einsatz: am 19. Oktober 1991 im Bundesligaspiel beim VfB Stuttgart (2:3). Der damalige Trainer Sören Lerby wechselte Eberl zur Pause aus.
  • Sinan Kurt

    Sinan Kurt

    Bereits der Wechsel des vermeintlichen Top-Talents aus Gladbach in die Jugend des FC Bayern im Sommer 2014 stand unter keinem guten Stern. Wegen des wochenlangen Hick-Hacks galt Kurt als Abzocker. In München kam er nicht zurecht, bestritt nur ein Spiel für die Profis. Anschließend verpasste er auch bei Hertha BSC den Durchbruch. Heute vereinslos.
  • David Jarolim

    David Jarolim

    Kam 1995 mit 16 von Slavia Prag in die A-Jugend der Bayern. Zwei Jahre später folgte dann die Beförderung zu den Profis, wo er allerdings nur dreimal auf dem Platz stand. Der beinharte Mittelfeld-Abräumer bestritt später für Nürnberg und den HSV mehr als 300 Bundesligaspiele. Beendete seine Karriere 2014.
  • Niklas Dorsch

    Niklas Dorsch

    Wechselte 2012 aus der Jugend des 1. FC Nürnberg zu den Bayern, galt dort lange als zukünftiger Bestandteil des Profi-Teams. Den Sprung schaffte der Mittelfeldspieler letztendlich jedoch nicht. Heute Leistungsträger beim 1. FC Heidenheim in der 2. Bundesliga.
  • Emre Can

    Emre Can

    Wechselte 2009 von Eintracht Frankfurt in die Jugend des FC Bayern, debütierte 2012 im Profi-Team, kam insgesamt aber nur zu sieben Pflichtspieleinsätzen. 2013 folgte der Wechsel zu Bayer Leverkusen. Ein Jahr später zog es Can zum FC Liverpool, 2018 zu Juventus Turin. Seit Januar 2020 steht der Nationalspieler beim BVB unter Vertrag.
  • Marco Friedl

    Marco Friedl

    Durchlief nach dem Wechsel aus seiner österreichischen Heimat nach München fast zehn Jahre lang die Jugendabteilung des FC Bayern. Die Hinserie 2017/2018 verbrachte er dann zumindest teilweise bei den Profis. Die Bilanz: jeweils ein Einsatz in der Bundesliga und der Champions League. Zog Anfang 2018 zu Werder Bremen weiter.
  • Berkant Göktan

    Berkant Göktan

    Franz Beckenbauer bezeichnete den gebürtigen Münchner einst als "das größte Talent seit Jahren". Dennoch absolvierte er nach seiner Beförderung aus der U19 1998 nur drei Pflichtspiele für die Bayern-Profis. Eine große Karriere des Mittelstürmers, der später unter anderem bei Gladbach, Galatasaray und 1860 spielte, verhinderte auch exzessiver Drogen- und Alkoholmissbrauch, wie Göktan später zugab.
  • Meritan Shabani

    Meritan Shabani

    Das Bayern-Urgestein, von Jupp Heynckes noch wenige Monate vorher als "großes Talent" gelobt, sah im Sommer 2019 nach 13 Jahren im Verein keine Perspektive mehr für sich und wechselte zu den Wolverhampton Wanderers. Kein Wunder, kam der Spielmacher doch nur dreimal für die Münchner Profis zum Einsatz.
  • Zvjezdan Misimovic

    Zvjezdan Misimovic

    Durchlief ebenfalls die Münchner Nachwuchsteams und spielte zwischen 2000 und 2004 vier Jahre lang für die Bayern-Amateure - und verzeichnete in dieser Zeit auch vier Einsätze für die Profis. Der Durchbruch blieb jedoch aus, Misimovic zog nach Bochum, Nürnberg und später Wolfsburg weiter. Mit den Niedersachsen wurde er 2009 deutscher Meister. Karriere-Ende 2017 in China.
  • Julian Green

    Julian Green

    Geborgen in den USA, aufgewachsen im oberbayerischen Miesbach, 2009 mit 14 Jahren in die Jugend des FC Bayern gewechselt. Kam später viermal für die Profis des Rekordmeisters zum Einsatz, verpasste allerdings den Durchbruch. Spielte dann auf Leihbasis beim HSV und beim VfB Stuttgart. Aktuell bei Greuther Fürth unter Vertrag.
  • Gianluca Gaudino

    Gianluca Gaudino

    Der Sohn des früheren Bundesliga-Profis Maurizio Gaudino kam 2014 und 2015 immerhin elf Mal unter Pep Guardiola bei den Bayern-Profis zum Einsatz. Spielte dann aber relativ plötzlich keine Rolle mehr beim Rekordmeister. Es folgten kurze Gastspiele beim FC St. Gallen und bei Chievo Verona. Seit Januar 2019 bei Youngs Boys Bern unter Vertrag.
  • Piotr Trochowski

    Piotr Trochowski

    Der offensive Mittelfeldspieler wurde 2001 im Alter von 17 aus der U19 zu den Bayern-Amateuren befördert. Dort Leistungsträger und später auch immerhin 15 Mal im Profi-Team mit von der Partie. Ab Januar 2005 dann sechseinhalb Jahre beim HSV unter Vertrag, anschließend beim FC Sevilla und kurz in Augsburg. Gab zuletzt sein Comeback für die dritte Mannschaft des HSV in der Oberliga.
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