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Zwischenzeugnis für die Winter-Transfers

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  • Zwischenzeugnis für die Winter-Transfers

    Zwischenzeugnis für die Winter-Transfers

    Im Januar haben die Bundesliga-Klubs fleißig auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Sturm-Juwel Erling Haaland fand nach zähen Verhandlungen den Weg zum BVB, Schalke bediente sich bei Barca, Hertha BSC machte die Schatulle ganz weit auf. Welcher Neuzugang überzeugte bislang? Wer enttäuschte? Wir benoten die namhaftesten Winter-Wechsler, die mindestens drei Einsätze für ihr neues Team absolviert haben.
  • Michael Gregoritsch (Schalke 04) - Note: 2,5

    Michael Gregoritsch (Schalke 04) - Note: 2,5

    Ein Transfer, der für alle Seiten viel Sinn ergab: Gregoritschs Ex-Klub Augsburg ist einen Querulanten los. Schalke hat endlich einen physisch starken Stürmer, der Profi selbst einen Trainer, der auf ihn setzt (fünf Startelfsätze). Deutete mit einer Spitzenleistung im Top-Spiel gegen Gladbach und seinem ersten Tor seinen Wert für die Knappen bereits an.
  • Erling Haaland (Borussia Dortmund) - Note: 1,0

    Erling Haaland (Borussia Dortmund) - Note: 1,0

    Schürte binnen weniger Minuten eine regelrechte Euphorie und brach bereits zahlreiche Rekorde: Mit Haaland ist dem BVB DER Transfercoup des Winters gelungen. Acht Tore in fünf Pflichtspielen sind eine unfassbare Ausbeute. Gilt als großer Hoffnungsträger - trotz seiner erst 19 Jahre. Beeindruckend auch seine ungemein bissige Spielweise und sein Ehrgeiz, mit dem er die Teamkollegen anstachelt.
  • Kevin Vogt (Werder Bremen) - Note: 4,0

    Kevin Vogt (Werder Bremen) - Note: 4,0

    Kam als Hoffnungsträger aus Hoffenheim, um die großen Probleme der Hanseaten in der Defensive abzustellen. Stand prompt in fünf Pflichtspielen über die volle Spielzeit auf dem Platz. Streute nach solidem Beginn zuletzt allerdings einige Fehler ein. Auch Vogts Zweikampfquote lässt bislang zu wünschen übrig. Sollte Werder künftig mit einer Dreierkette auflaufen, muss er um seinen Platz bangen.
  • Davie Selke (Werder Bremen) - Note: 3,0

    Davie Selke (Werder Bremen) - Note: 3,0

    Zeigte gegen im Pokalspiel gegen den BVB, warum Werder ihn aus Berlin zurückholte: War umtriebig, einsatzfreudig und erzielte das wichtige 1:0. Musste dann aber verletzungsbedingt raus und ging anschließend mit der Mannschaft im Heimspiel gegen Union Berlin unter. Noch fehlt ihm über weiter Strecken die Bindung zum Spiel.
  • José Angelino (Leipzig) - Note: Bewertung nicht möglich

    José Angelino (Leipzig) - Note: Bewertung nicht möglich

    Die Leihgabe von Manchester City bestritt bislang zwei Spiele, beide über 90 Minuten. Hatte gegen den FC Bayern auf seiner linken Seite zunächst Probleme, steigerte sich dann aber. Ließ seine Klasse im Spiel nach vorne zumindest punktuell aufblitzen. Könnte daher zu einer guten Alternative für Trainer Julian Nagelsmann avancieren.
  • Dani Olmo (Leipzig) - Note: 2,5

    Dani Olmo (Leipzig) - Note: 2,5

    Leipzigs Königstransfer (BVB, FC Bayern und mehrere internationale Top-Klubs waren ebenfalls hinter dem Spanier her) deutete sein Können mit seinem schönen Treffer im Pokal gegen Frankfurt an. In der Liga gegen Bayern (Startelf) und Gladbach (von der Bank) aber nur in Ansätzen gefährlich. Großes Plus: Olmo ist in der Offensive variabel einsetzbar - und könnte ein entscheidender Faktor im Titelkampf werden.
  • Santiago Ascacíbar (Hertha BSC) - Note: 3,5

    Santiago Ascacíbar (Hertha BSC) - Note: 3,5

    Von Ex-Trainer Jürgen Klinsmann als aggressiver Leader aus Stuttgart geholt und zur Rückrunde direkt in die Hertha-Startelf befördert. Ackerte wie vom VfB gewohnt im defensiven Mittelfeld. Spielerische Klasse ließ der junge Argentinier bislang jedoch nicht wirklich aufblitzen. Ob er die elf Millionen Euro Ablöse wert ist, bleibt abzuwarten.
  • Krzysztof Piatek (Hertha BSC) - Note: 3,0

    Krzysztof Piatek (Hertha BSC) - Note: 3,0

    War noch teurer als Ascacíbar (22 Mio. Euro) und muss dadurch noch größere Erwartungen erfüllen. Verpasste wenige Minuten nach Einwechslung beim Bundesliga-Debüt gegen Schalke seinen ersten Treffer, machte es im Pokal gegen die Königsblauen dann besser und traf zum 2:0. Insgesamt ein solider Einstand für den Ex-Mailänder.
  • Stefan Ilsanker (Frankfurt) - Note: Bewertung nicht möglich

    Stefan Ilsanker (Frankfurt) - Note: Bewertung nicht möglich

    In Leipzig nicht mehr gebraucht, bei der Eintracht eine gute Alternative für die Defensive. Trainer Adi Hütter kann seinen österreichischen Landsmann sowohl im Mittelfeld als auch in der Abwehr einsetzen. Stand beim 5:0 gegen Augsburg erstmals in der Startelf und lieferte eine gute Partie ab. Dürfte sich als kluger Transfer entpuppen, zumal er finanziell bei 500.000 Euro Ablöse kein Risiko darstellt.
  • Munas Dabbur (Hoffenheim) - Note: 2,5

    Munas Dabbur (Hoffenheim) - Note: 2,5

    Ließ mit seinem Doppelpack im Pokal gegen den FC Bayern aufhorchen. Schoss bei der Niederlage gegen Freiburg aus allen Lagen, scheiterte freistehend vor SC-Keeper Schwolow aber eher kläglich. Dennoch: Der Israeli gibt der Offensive der TSG jede Menge Schwung.
  • Jacob Bruun Larsen (Hoffenheim) - Note: Bewertung nicht möglich

    Jacob Bruun Larsen (Hoffenheim) - Note: Bewertung nicht möglich

    Beim BVB schmorte der junge Däne nur auf der Bank. Unter Alfred Schreuder in Hoffenheim dürfte der Außenspieler deutlich mehr Einsatzzeit bekomm. Beim Startelf-Debüt gegen die Bayern bemüht, aber glücklos. Gegen Freiburg nach Einwechslung nur schlappe elf Minuten auf dem Rasen. Es ist noch nicht absehbar, ob Bruun Larsen die neun Millionen Euro Ablöse wirklich wert ist.
  • Exequiel Palacios (Leverkusen) - Note: Bewertung nicht möglich

    Exequiel Palacios (Leverkusen) - Note: Bewertung nicht möglich

    Die Werkself ging beim jungen Argentinier ein großes finanzielles Risiko. Immerhin 17 Millionen Euro gingen an River Plate. Palacios machte beim Debüt im DFB-Pokal gegen Stuttgart auf der Doppel-Sechs neben Kerem Demirbay eine gute Figur. Vor allem seine Passquote (95 Prozent) war beachtlich. Wird bald auch in der Liga seine erste Bewährungschance bekommen.
  • Jean-Clair Todibo (Schalke 04) - Note: 3,5

    Jean-Clair Todibo (Schalke 04) - Note: 3,5

    Nach einem Kurzeinsatz in der Liga bei Hertha BSC kam er im Pokalspiel gegen die Berliner von Beginn an zum Einsatz. Wirkte phasenweise überfordert. Trug am 0:2-Pausenrückstand eine Mitschuld, musste wegen muskulärer Probleme ausgewechselt werden. Gegen Paderborn als Einwechselspieler für den verletzten Kabak dann besser im Spiel. Gewann 80 Prozent seiner Zweikämpfe, zeigte gute Ansätze im Aufbauspiel.
  • Mark Uth (1. FC Köln) - Note: 2,5

    Mark Uth (1. FC Köln) - Note: 2,5

    Das Kölner Eigengewächs ist wieder zuhause. Nach eineinhalb bitteren Jahren auf Schalke wird Uth endlich wieder gebraucht. Zahlte das Vertrauen von Trainer Markus Gisdol bislang zurück. Lieferte bei drei Startelf-Einsätzen in der Liga gute Leistungen sowie einen Treffer und zwei Vorlagen.
  • Álvaro Odriozola (FC Bayern) - Note: Bewertung nicht möglich

    Álvaro Odriozola (FC Bayern) - Note: Bewertung nicht möglich

    Wunsch-Transfer von Trainer Hansi Flick. Die Leihgabe von Real Madrid soll dem Rekordmeister eine weitere Option auf der rechten Abwehrseite bieten. Noch spielte der pfeilschneller Spanier aber keine wirkliche Rolle. Durfte lediglich im Pokal gegen Hoffenheim für die letzten sieben Minuten ran. Den Nachweis, dass er die Qualität im Kader erhöht, muss Odriozola erst noch liefern.
  • Emre Can (Borussia Dortmund) - Note: Bewertung nicht möglich

    Emre Can (Borussia Dortmund) - Note: Bewertung nicht möglich

    Erzielte ein wahres Traumtor beim Offensiv-Spektakel gegen Bayer Leverkusen, als er aus knapp 30 Metern das Leder unhaltbar ins rechte obere Ecke zirkelte. Agierte bei der bitteren 3:4-Pleite des BVB auch sonst bemüht, aber bei weitem nicht fehlerfrei. Zeigte mit seiner Kritik an den schlechten Defensivleistungen, dass der BVB für die 25 Millionen Euro auch einen Führungsspieler bekommen hat.
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