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Die 10 Verlierer des furiosen Schalker Saisonstarts

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  • Die 10 Verlierer des furiosen Schalker Saisonstarts

    Die 10 Verlierer des furiosen Schalker Saisonstarts

    Nach neun Spieltagen grüßt der FC Schalke 04 aus der Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga. Dank einer Leistungsexplosion bei Amine Harit, starken Spielen von Neuzugang Jonjoe Kenny oder souveränen Vorstellungen von Co-Kapitän Benjamin Stambouli beträgt der Abstand auf Tabellenplatz eins nur vier Punkte. Doch jede Medaille hat auch eine Kehrseite: Wer sind eigentlich die Verlierer des furiosen Schalker Saisonstarts?
  • Benito Raman

    Benito Raman

    Für rund zwölf Millionen Euro als großer Hoffnungsträger von Fortuna Düsseldorf verpflichtet, konnte der Flügelstürmer die in ihn gesetzten Erwartungen auf Schalke bislang so gut wie gar nicht erfüllen. Darüber darf auch sein Pokal-Doppelpack unter der Woche in Bielefeld nicht hinwegtäuschen. Weniger als 200 Einsatzminuten nach neun Bundesliga-Spieltagen sind vermutlich nicht das, was sich Spieler und Verein vor der Saison vorgestellt hatten.
  • Ahmed Kutucu

    Ahmed Kutucu

    Auf dem Papier sieht es gar nicht so schlecht aus für Kutucu, doch der Schein trügt: Zwar durfte der 19-Jährige in sieben Spielen aufs Feld, zu einem Platz in der Startelf oder einem Engagement über längere Zeit hat es aber trotz guter Leistungen des Eigengewächses und schwächelnder Offensive seines Teams noch nicht gereicht. Die Fans fordern seit Langem mehr Spielzeit für den robusten Angreifer, doch David Wagner hat bislang offenbar andere Pläne.
  • Ozan Kabak

    Ozan Kabak

    16 Spielminuten hat der Neuzugang, der im Sommer für 15 Millionen Euro vom VfB Stuttgart gekommen war, bislang erst gesammelt, was vornehmlich auf seine langwierige Fußverletzung zurückzuführen ist, die der Türke sich in der Vorbereitung zugezogen hatte. Weil er damit den Saisonbeginn verpasste, spielten sich Salif Sané und Benjamin Stambouli in der Abwehrzentrale fest. Letztgenannter fällt nun allerdings länger aus, Kabaks Stunde könnte nun möglicherweise schlagen.
  • Matija Nastasic

    Matija Nastasic

    Noch in der Vorsaison war der dienstälteste Schalker aus der Innenverteidigung nicht wegzudenken. Doch 2019/2020 haben ihm seine Kollegen ganz klar den Rang abgelaufen. Neun Gegentore hat das Duo aus Stambouli und Sané erst zugelassen, zweitbester Wert der Liga. Da Kabak nach seiner Verletzung wieder zur Verfügung steht, wird es der Serbe wohl weiterhin schwer haben.
  • Mark Uth

    Mark Uth

    Eigentlich sollte für Uth in seiner zweiten Saison auf Schalke alles besser werden. Doch bislang hat der Angreifer in der Liga keine Scorerpunkte gesammelt, durfte erst 175 Spielminuten ran - und das, obwohl sein Kontrahent Guido Burgstaller ebenfalls noch torlos ist. Uth schwamm sich zuletzt mit einem starken Spiel und zwei Vorlagen im DFB-Pokal frei. Diesen Schwung muss er nun in die Liga mitnehmen, so er denn die Chance bekommt.
  • Steven Skrzybski

    Steven Skrzybski

    Skrzybski kam im Sommer 2018 für über drei Millionen Euro von Union Berlin, spielt aber ein Jahr später unter David Wagner praktisch keine Rolle, durfte nur rund eine Stunde in der 1. Runde des DFB-Pokals ran. Mittlerweile ist der 26-Jährige in die 2. Mannschaft abgeschoben worden. Da auf den Außenpositionen in der Wagner-Elf ohnehin ein hoher Konkurrenzkampf herrscht, ist eine prompte Rückkehr quasi ausgeschlossen.
  • Juan Miranda

    Juan Miranda

    Vor Saisonbeginn hatten wohl einige damit gerechnet, dass das vielversprechende Top-Talent vom FC Barcelona in der aktuellen Spielzeit die linke Schalker Abwehrseite beackern würde. Doch zum damaligen Zeitpunkt hatte keiner geahnt, dass sich Bastian Oczipka nach durchwachsener Vorbereitung so sehr steigert, dass für den 19-jährigen Spanier kein Vorbeikommen ist. Noch wartet Miranda auf sein S04-Debüt.
  • Nassim Boujellab

    Nassim Boujellab

    Nachdem er in den letzten beiden Spielen der Vorsaison noch jeweils über 90 Minuten auf dem Feld gestanden hatte, dürfte er sich das Eigengewächs wohl Hoffnungen darauf gemacht haben, in der aktuellen Spielzeit eine größere Rolle zu spielen. Nach einer ordentlichen Vorbereitung war Boujellab nah dran, muss aber weiter auf seinen ersten Einsatz in 2019/2020 warten - und sich bis dahin in der U23 empfehlen.
  • Levent Mercan

    Levent Mercan

    Ein klassischer Verlierer ist der erst 18-jährige Mercan nicht, doch nach einer starken Saisonvorbereitung und seinem Tor in der 1. Runde des DFB-Pokals hatte wohl nicht nur der Youngster auf mehr Spielzeit gehofft. Nach zwei Kurzeinsätzen an den ersten beiden Liga-Spieltagen folgten jedoch fünf Spiele auf der Bank und zwei Partien bei der U23. Im Moment haben im zentralen Mittelfeld andere Spieler die Nase vorn.
  • Nabil Bentaleb

    Nabil Bentaleb

    Komplett außen vor ist Bentaleb. Der Algerier wurde im Sommer lange mit Werder Bremen in Verbindung gebracht, der Wechsel zerschlug sich aber - auch, weil Bentaleb wegen eines akuten Meniskusrisses am rechten Kniegelenk operiert werden musste und weiter ausfällt. Ob er jemals noch einmal für die Knappen auf dem Platz steht, ist unsicher.
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