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So erging es den Ex-BVB-Trainern

Stand: 10.12.2019

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  • Wie erging es den ehemaligen BVB-Trainern?

    Wie erging es den ehemaligen BVB-Trainern?

    Lucien Favre ist der 14. BVB-Trainer seit 1991. Manche feierten große Erfolge, andere erlebten einen bitterbösen Absturz. Nur eines hatten sie alle gemeinsam: Sie verließen die Dortmunder. Wie erging es den Fußballlehrern nach dem Abschied von der Borussia? Wen zog es zu welchem Verein? Die Auflösung zum Durchklicken:
  • Ottmar Hitzfeld (1991 bis 1997)

    Ottmar Hitzfeld (1991 bis 1997)

    Bestens dokumentiert ist der Werdegang von Ottmar Hitzfeld nach dessen BVB-Abschied im Sommer 1997. Nachdem der "General" noch ein Jahr als Sportdirektor in Dortmund gearbeitet hatte, holte er anschließend als Trainer mit dem FC Bayern bis 2004 jeden nur erdenklichen Titel. Von 2008 bis 2014 führte er die Schweizer Nationalmannschaft zur Welt- und Europameisterschaft, ehe er seine Laufbahn beendete.
  • Nevio Scala (1997 bis 1998)

    Nevio Scala (1997 bis 1998)

    Nach nur zwölf Monaten musste der Italiener beim BVB die Koffer packen. Platz zehn in der Liga wurde Scala zum Verhängnis. Ähnlich katastrophal verliefen seine folgenden Engagements bei Besiktas, Donezk und Spartak Moskau. Bei keinem der Klubs blieb Scala länger als neun Monate im Amt. 2004 beendete er seine Trainerkarriere. 2015 wurde er Präsident des neu gegründete Klubs Parma Calcio - allerdings nur für rund eineinhalb Jahre.
  • Michael Skibbe (1998 bis 2000)

    Michael Skibbe (1998 bis 2000)

    Nach dem BVB-Aus begann für Skibbe eine regelrechte Odyssee. Bis 2004 arbeitete er als Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft. Es folgten Stopps bei Bayer Leverkusen, Galatasaray, Eintracht Frankfurt, Eskisehirspor, Hertha BSC, Karabükspor, den Grasshoppers Zürich und der griechischen Nationalmannschaft. Skibbes Erfolg war dabei überschaubar. 2019 kehrte er zum BVB zurück und ist U19-Trainer sowie Chefausbilder.
  • Bernd Krauss (2000)

    Bernd Krauss (2000)

    Von Februar bis April 2000 versuchte Krauss sein Glück beim BVB. Nach acht sieglosen Spielen in Folge wurde er gefeuert. Kurios: Auch bei seinen folgenden Stationen in Mallorca, Saloniki, Mödling (Österreich), Rasht (Iran), Abu Dhabi, Teneriffa, Schwadorf (Österreich) und Sousse (Tunesien) blieb er nie länger als acht Monate im Amt. 2012 setzte sich der Österreicher endgültig zur Ruhe.
  • Udo Lattek (2000)

    Udo Lattek (2000)

    Als Feuerwehrmann übernahm Lattek im April 2000 den Job vom entlassenen Krauss. Der Routinier holte mit dem BVB in den letzten fünf Saisonspielen acht von 15 Punkten und führte das Team zum Klassenerhalt. Der Klub hätte ihn gerne länger gehalten, Lattek lehnte aber ab. Nach seiner Karriere war er als Kolumnist und TV-Experte tätig. Im Januar 2015 verstarb Lattek.
  • Matthias Sammer (2000 - 2004)

    Matthias Sammer (2000 - 2004)

    In "beiderseitigem Einvernehmen" beendeten der BVB und Sammer die Zusammenarbeit im Sommer 2004. Nur ein Jahr später ereilte ihn das gleiche Schicksal beim VfB Stuttgart. Sammer schlug daraufhin einen anderen Weg ein und war von 2006 bis 2012 als Manager für den DFB tätig. Von 2012 bis 2016 arbeitete er als Sportvorstand des FC Bayern, seit 2018 ist er als externer Berater zurück beim BVB.
  • Bert van Marwijk (2004 - 2006)

    Bert van Marwijk (2004 - 2006)

    Der BVB war für Bert van Marwijk der Anfang vom Ende seiner Vereinstrainer-Karriere. Nach seiner Entlassung im Dezember 2006 reichte es für den Niederländer noch zu einem Jahr bei Feyenoord Rotterdam und einem halben Jahr beim HSV (2013/14). In den Jahren danach war Van Marwijk für Saudi-Arabien, Australien und die Vereinigten Arabischen Emirate tätig - mit überschaubarem Erfolg.
  • Jürgen Röber (2006 - 2007)

    Jürgen Röber (2006 - 2007)

    Keine vier Monate war Jürgen Röber beim BVB im Amt. Immerhin neun Monate hielt er es anschließend beim russischen Klub FK Saturn aus, ganze zwei Jahre waren es danach beim türkischen Klub Ankaraspor. Als dem Klub vom Verband ein Zwangsabstieg auferlegt wurde, trat Röber zurück und beendete seine Trainerkarriere. 2017 kehrte er als Sportdirektor des belgischen Klubs Royal Excel Mouscron zurück.
  • Thomas Doll (2007 - 2008)

    Thomas Doll (2007 - 2008)

    Viel mehr als eine denkwürdige PK ist den BVB-Fans von Thomas Doll nicht in Erinnerung geblieben. Nach seinem Aus in Dortmund zog es den Coach erst in die Türkei (Genclerbirligi), dann weiter nach Saudi-Arabien (Al Hilal) und Ungarn (Ferencvárosi), wo er Meister und dreifacher Pokalsieger wurde. Über Hannover 96 (2019) landete Doll schließlich bei APOEL Nicosia auf Zypern. Dort wurde er - trotz anfänglicher Erfolge - nach vier Monaten von seinen Aufgaben entbunden.
  • Jürgen Klopp (2008 - 2015)

    Jürgen Klopp (2008 - 2015)

    Der Rückzug von Erfolgstrainer Jürgen Klopp traf die Dortmunder im Jahr 2015 wie ein Schlag. "Kloppo" verschwand aber nicht lange von der Bildfläche. Schon im Oktober des gleichen Jahres unterschrieb er einen Vertrag beim FC Liverpool, mit dem er 2019 die Champions League gewann.
  • Thomas Tuchel (2015 - 2017)

    Thomas Tuchel (2015 - 2017)

    Zwischenmenschliche Hürden führten im Sommer 2017 zur Trennung von Thomas Tuchel. Der Coach legte eine zwölfmonatige Pause ein und erhielt in der Folge unter anderem einen Anruf vom FC Bayern. Doch den Münchnern musste der Taktiker absagen, da er bereits bei Paris Saint-Germain unterschrieben hatte.
  • Peter Bosz (2017)

    Peter Bosz (2017)

    Unter Peter Bosz spielte der BVB in der Saison 2017/18 an den ersten sieben Spieltagen berauschenden Fußball. Acht sieglose Spiele später setzten die Dortmunder den Niederländer vor die Tür. Bosz legte ein unfreiwilliges Sabbatjahr ein und kehrte als Coach von Bayer Leverkusen im Dezember 2018 auf die Fußballbühne zurück.
  • Peter Stöger (2017 - 2018)

    Peter Stöger (2017 - 2018)

    Stöger übernahm die Rolle des Feuerwehrmanns und führte den BVB nach dem Bosz-Aus zurück in die Spur. Verlängert wurde sein Vertrag trotzdem nicht. In der Folge wurde der Österreicher unter anderem bei einigen Premier-League-Klubs und auch dem VfB Stuttgart gehandelt. Gelandet ist er im Sommer 2019 schließlich bei Austria Wien - auf dem Posten des Sportdirektors.
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