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Gewinner und Verlierer beim FC Bayern

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  • Die Gewinner und Verlierer der Vorbereitung des FC Bayern

    Die Gewinner und Verlierer der Vorbereitung des FC Bayern

    Am Freitag eröffnet der FC Bayern die Bundesliga-Saison 2019/20 mit einem Heimspiel gegen Hertha BSC. Die Probe für den Ernstfall meisterten die Münchner unlängst problemlos: Im DFB-Pokal wurde Underdog Energie Cottbus 3:1 bezwungen. Vor dem ersten Fingerzeig für den erwarteten Meisterkampf mit dem BVB ist beim Rekordmeister allerdings nicht alles Gold, was glänzt. Wir haben fünf Gewinner und fünf Verlierer auserkoren:
  • GEWINNER: Jérôme Boateng

    GEWINNER: Jérôme Boateng

    Als der FC Bayern 2019 das Double feierte, zeigte Boateng Fans und Mitspielern die kalte Schulter. Präsident Uli Hoeneß legte dem 30-Jährigen anschließend nah, "den Verein zu verlassen" - eine Zukunft außerhalb Münchens war besiegelt. Gerüchte schossen en masse ins Kraut, Konkretes kam aber nicht ans Licht. Die Folge: Boateng fuhr mit in die USA, überzeugte, räumte Lob um Lob ab und bleibt. Für seine Lustlos-Feierlichkeiten kroch der Verteidiger inzwischen zu Kreuze.
  • Renato Sanches

    Renato Sanches

    Ähnlich gestaltet sich die Lage bei Renato Sanches. Auch beim Youngster standen die Zeichen auf Trennung, Kovac überzeugte ihn allerdings vom Verbleib, schenkte dem Europameister von 2016 Spielpraxis und bekam starke Leistungen zurückgezahlt. Es sieht so aus, als könnte der 21-jährige Portugiese in seinem vierten Bayern-Jahr endlich beweisen, dass er kein Flop-Transfer, sondern ein Top-Talent ist.
  • Die Stimmung im Team - Klein, aber fein ist Trumpf

    Die Stimmung im Team - Klein, aber fein ist Trumpf

    Inklusive der Talente Alphonso Davies, Fiete Arp, Lukas Mai, Ron-Thorben Hoffmann und Christian Früchtl umfasst der Bayern-Kader 23 Spieler. Wenig für einen Klub, der den Anspruch hat, bis zum Ende der Saison auf allen drei Hochzeiten zu tanzen. Das Aufgebot bietet aber auch Vorteile: Trotz der Super-Cup-Pleite gegen den BVB geben sich die Bayern-Spieler aktuell auffallend locker und gut gelaunt. Es wäre nicht das erste Mal, dass Teamchemie dem ein oder anderen Star ersetzt.
  • Sapreet Singh

    Sapreet Singh

    "Wer?", hallte es durch Fußball-Deutschland, als die Bayern Anfang Juli die Verpflichtung von Sapreet Singh bekanntgaben. Der 20-jährige Nationalspieler Neuseelands ließ allerdings durchblitzen, dass er sich an der Isar durchaus einen Namen machen könnte. Ursprünglich für die zweite Mannschaft vorgesehen, überzeugte das Talent Niko Kovac in der Vorbereitung. Der Bayern-Trainer betonte anschließend, dass Singh für die 3. Liga vorgesehen war, aber "sehr viel weiter" sei.
  • Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt

    Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt

    In den vergangenen Spielzeiten plagten den FC Bayern vor Saisonstart meist größere Verletzungssorgen, 2019/20 sieht es danach aus, als starte man mit voller Mannschaftsstärke in die Spielzeit. Ein Umstand, der vor allem Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt freuen dürfte. Der 77-Jährige und seine Crew können endlich mal eine ruhigere Kugel schieben.
  • VERLIERER: Das Selbstverständnis des FC Bayern

    VERLIERER: Das Selbstverständnis des FC Bayern

    Die vor Selbstverständnis nur so strotzende Fassade des "Mia san Mia"-Klubs bekam in diesem Transfersommer einige Risse. Beim teils ungewohnt offensiven Werben um Callum Hudson-Odoi, Leroy Sané, Rodrigo, Dani Olmo oder Hakim Ziyech ging der FC Bayern leer aus. Dass stattdessen Ivan Perisic in München landet, ist höchstens ein Trostpflasterchen. Zumal Hoeneß bereits im Februar tönte: "Wenn sie wüssten, was wir alles schon sicher haben für die neue Saison" - wüssten wir tatsächlich gerne.
  • Die Abteilung Attacke

    Die Abteilung Attacke

    Provokante Sprüche, Giftpfeile, Aussagen unterhalb der Gürtellinie und dennoch lange unantastbar: Unter der Führung von Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge erlaubte sich der FC Bayern einige Aussetzer, brachte das Schiff aber immer wieder auf Kurs und erzielte nicht selten Wirkungstreffer bei der Konkurrenz. Obwohl der BVB verbal am Thron der Münchner wackelt, weist man sich in Bayern derzeit allerdings lieber gegenseitig zurecht. Rummenigges öffentlicher Rüffel an Kovac lässt grüßen.
  • Die Erwartungen der Fans

    Die Erwartungen der Fans

    Die Namen der Superstars, die im Zusammenhang mit einem Transfer zum FC Bayern genannt wurden, schürten hohe Erwartungen bei den Fans - erfüllt wurden diese bislang nicht. Dem Leih-Schnäppchen Ivan Perisic weht wohl auch deswegen ein heftiger Gegenwind ins Gesicht. In einer sport.de-Umfrage sprechen sich 40 Prozent gegen den Deal aus, nur 34 Prozent der User ringen dem Transfer klar Positives ab.
  • Niko Kovac

    Niko Kovac

    Erst wurde bekannt, dass sich mit Uli Hoeneß der größte Fürsprecher des Bayern-Trainers wohl bald in den Ruhestand verabschieden wird, dann folgten eine öffentliche Zurechtweisung von Karl-Heinz Rummenigge und der verpatzte Super Cup gegen den BVB. Es hätte besser laufen können. Dass von Expertenseite Lob hagelt, dürfte nichts daran ändern, dass sich Kovac keine weiteren Fehler erlauben darf.
  • Die Eigengewächse

    Die Eigengewächse

    Auf der US-Reise der Münchner durften einmal mehr einige A-Jugendspieler Profi-Luft schnuppern, bei den ersten Pflichtspielen schaffte es allerdings einmal mehr keines der Eigengewächse in den dünnen Bayern-Kader. Daran dürfte sich während der Saison nicht viel ändern.
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