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Bayerns Alternativen zu Sané: Die Kandidaten im Check

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  • Wunschkandidat auf Abwegen

    Wunschkandidat auf Abwegen

    Der FC Bayern würde Leroy Sané gerne zur kommenden Saison verpflichten, der Nationalspieler hält sich allerdings noch immer bedeckt. Welche Alternativen haben die Münchner? Welcher Spieler würde am meisten Sinn ergeben, welcher das größte Risiko bedeuten? Sechs potenzielle Kandidaten im Check:
  • Timo Werner (RB Leipzig)

    Timo Werner (RB Leipzig)

    Werners Vertrag bei RB läuft noch bis 2020, zu einer Verlängerung wird es wohl nicht kommen. Leipzig strebt daher einen Verkauf an. Der FC Bayern ist schon lange am Nationalspieler interessiert, auch Werner reizt ein Wechsel an die Isar. Dennoch stockt der Poker um den 23-Jährigen.
  • Was spricht für Timo Werner?

    Was spricht für Timo Werner?

    Die Qualitäten Werners liegen auf der Hand: Er ist jung, schnell, entwicklungsfähig und angesichts seiner kurzen Vertragslaufzeit verhältnismäßig günstig. Dazu ist er deutscher Nationalspieler und damit der Typ Spieler, den der FC Bayern traditionell haben will. Mit 73 Scorerpunkten in den letzten drei Bundesligaspielzeiten hat Werner zudem gezeigt, dass er vor dem gegnerischen Tor eine Waffe ist.
  • Was spricht gegen Timo Werner?

    Was spricht gegen Timo Werner?

    Auf dem Papier gibt es beim FCB schlicht keine optimale Rolle für Werner. Die Sturmspitze ist für Lewandowski reserviert, auf den Flügeln fühlt sich Werner nicht so wohl. Fraglich ist auch, ob der 23-Jährige international höchsten Ansprüchen genügt. Diesen Nachweis ist er auch im DFB-Team oft schuldig geblieben. Außerdem soll es beim Rekordmeister intern Zweifel geben. Werner ist für viele Insider nicht mehr als eine "B-Lösung".
  • Callum Hudson-Odoi (FC Chelsea)

    Callum Hudson-Odoi (FC Chelsea)

    Schon im Winter wollte der FC Bayern den jungen Engländer als möglichen Erben von Frank Ribéry unbedingt haben. Doch Chelsea stellte sich quer und lehnte ein Angebot über 40 Millionen Euro ab. Der Weg für einen Transfer im Sommer schien allerdings frei - bis sich Hudson-Odoi im April schwer verletzte. Ob er im Jahr 2019 noch auf den Platz zurückkehrt, ist immer noch nicht klar.
  • Was spricht für Callum Hudson-Odoi?

    Was spricht für Callum Hudson-Odoi?

    Ganz offenbar ist man in München sowohl in der Führungsetage als auch im Trainerstab restlos vom 18-Jährigen überzeugt. "CHO" würde von allen Seiten mit offenen Armen empfangen werden. Ein echter Pluspunkt. Hudson-Odoi bringt alle Anlagen mit, um der "nächste Sancho" zu werden. Der Engländer hat einen enormen Zug zum Tor, ist dribbelstark und körperlich schon jetzt auf einem extrem hohen Level.
  • Was spricht gegen Callum Hudson-Odoi?

    Was spricht gegen Callum Hudson-Odoi?

    Die schwere Verletzung und komplizierte Genesung ist das eine, das andere sind Hudson-Odois offensichtliche Schwachstellen auf dem Platz. Vor allem in der Rückwärtsbewegung offenbarte der Youngster große Defizite. Etwas, das sein Ex-Coach Sarri immer wieder kritisierte. Dass ein 18-Jähriger seinen eigenen Wechsel und Spielzeit derart offensiv fordert, spricht ebenfalls nur bedingt für ihn, denn einen Stammplatz wird er auch in München nicht sicher haben.
  • Ousmane Dembélé (FC Barcelona)

    Ousmane Dembélé (FC Barcelona)

    Als Plan B zu Leroy Sané kommt für den FC Bayern auch Weltmeister Ousmane Dembélé infrage. Der Franzose soll sich selbst nach seinem Wechsel vom BVB zum FC Barcelona stets auf dem Radar des Rekordmeisters befunden haben. Bei den Katalanen lief es für Dembélé auch im zweiten Jahr nicht nach Wunsch.
  • Was spricht für Ousmane Dembélé?

    Was spricht für Ousmane Dembélé?

    Enorm trickreich, extrem explosiv und immer auf der Suche nach dem Abschluss: Es ist kein Geheimnis, in welchen Bereichen Dembélé seine Stärken hat. Der Franzose kann ein Spiel alleine entscheiden und ist mit gerade einmal 21 Jahren schon jetzt ein international erfahrener Hase. In vielerlei Hinsicht bringt er den "Wow-Faktor" mit, den der FC Bayern länger nicht hatte.
  • Was spricht gegen Ousmane Dembélé?

    Was spricht gegen Ousmane Dembélé?

    Dembélé hat auch mit 21 immer noch Flausen im Kopf, die sich ein Profifußballer nicht leisten darf. In Barcelona brachte ihm das mehrfach großen Ärger ein. Mit ihm würde sich der FCB einen potenziellen Unruheherd ins Haus holen. Dazu ist Dembélé sehr verletzungsanfällig. Hinzu kommt: Der Weltmeister dürfte teuer werden, sehr teuer. Für unter 100 Mio. Euro wird er wohl nicht zu haben sein.
  • Yannick Carrasco (Dalian Yifang FC)

    Yannick Carrasco (Dalian Yifang FC)

    Weil die chinesische "Wanda Group" einer der Hauptgeldgeber von Atlético Madrid ist, musste Carrasco im Februar 2018 vom spanischen Klub nach China "zwangswechseln". Nun will der Belgier seinen Abschied mit aller Macht forcieren und zurück nach Europa. Angebote hat Carrasco einige vorliegen, auch der FC Bayern soll zu den Klubs gehören, die über einen Transfer nachdenken.
  • Was spricht für Yannick Carrasco?

    Was spricht für Yannick Carrasco?

    Carrasco ist von allen Kandidaten der erfahrenste. Der 25-Jährige hat 37 Europapokal-Spiele und 36 Länderspiele auf dem Buckel. In dieser Hinsicht wäre er so etwas für eine "Risiko-Minimierung". Außerdem hat er drei Jahre unter Diego Simeone gespielt - das Verteidigen liegt ihm demnach quasi im Blut. Seine enorme Laufstärke kommt ihm dabei zugute.
  • Was spricht gegen Yannick Carrasco?

    Was spricht gegen Yannick Carrasco?

    Der Belgier ist weder ein eiskalter Vollstrecker, noch ein sonderlich guter Vorbereiter. Dabei suchen die Bayern genau das. Vor wenigen Jahren war Carrasco ein Spieler, der den Unterschied ausmachen konnte. Ist er das nach eineinhalb Jahren in China immer noch? Die Antwort auf diese Frage müssten sich die Münchner für viele Millionen erkaufen.
  • Steven Bergwijn (PSV Eindhoven)

    Steven Bergwijn (PSV Eindhoven)

    Auch Steven Bergwijn wird seit Längerem als Bayern-Neuzugang gehandelt. Für die Dienste des Niederländers, an dem auch Manchester United, Tottenham, Inter und Ajax interessiert sein sollen, müssten die Bayern wohl eine Ablöse im mittleren zweistelligen Millionenbereich aufbringen.
  • Was spricht für Steven Bergwijn?

    Was spricht für Steven Bergwijn?

    Schnell, jung (21 Jahre) und torgefährlich: In der niederländischen Eredivisie hat Steven Bergwijn sein Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt. In 33 Ligaspielen knipste er 14 Mal. Außerdem servierte er zwölf Vorlagen. Hinzu kommt die internationale Erfahrung des Außenstürmers, der mittlerweile in der niederländischen Nationalmannschaft eine feste Säule ist.
  • Was spricht gegen Steven Bergwijn?

    Was spricht gegen Steven Bergwijn?

    Die Eredivisie ist nicht die Bundesliga. Soll heißen: Bergwijn müsste auf Anhieb eine Verstärkung für den FC Bayern sein, damit ein Transfer Sinn ergibt. Das Potenzial, dass er eines Tages in die Fußstapfen seines Landsmannes Arjen Robben treten kann, hat er bislang allenfalls angedeutet.
  • Hakim Ziyech (Ajax)

    Hakim Ziyech (Ajax)

    Laut "Sport Bild" hat sich der FC Bayern schon nach dem Ende der vergangenen Saison mit dem Management des marokkanischen Nationalspielers getroffen, um einen möglichen Deal auszuloten. Sportdirektor Hasan Salihamidzic gilt als Fan des Ajax-Stars, der seinem Klub mit Sicherheit diesen Sommer den Rücken kehren wird.
  • Was spricht für Hakim Ziyech?

    Was spricht für Hakim Ziyech?

    Man muss sich nur einmal die vergangene Spielzeit vergegenwärtigen: Ziyech absolvierte 49 Partien, machte 21 Buden und legte 24 Vorlagen für die Kollegen auf. Gala-Auftritte hatte er vor allem in den großen Spielen, beispielsweise gegen die Bayern in der CL-Gruppenphase oder gegen Real Madrid im Achtelfinale.
  • Was spricht gegen Hakim Ziyech?

    Was spricht gegen Hakim Ziyech?

    Ziyech würde dem FC Bayern dem Vernehmen nach um die 40 Millionen Euro kosten. Ein Preis, der vor allem den guten Leistungen des 26-Jährigen in den vergangenen Monaten geschuldet sein dürfte. Denn in den Jahren zuvor fiel seine Quote bei Weitem nicht so stark aus. War die Leistungsexplosion eine einmalige Sache? Dann sollte der deutsche Rekordmeister das Geld lieber anderweitig investieren.
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