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Bundesliga-Saison 2018/19: 18 Klubs, 18 Gewinner

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  • 18 Klubs, 18 Gewinner

    18 Klubs, 18 Gewinner

    Bei jedem der 18 Bundesliga-Klubs gibt es Spieler, die ihre Chance genutzt und sich in den Vordergrund gespielt haben. Der ein oder andere Profi hat für eine faustdicke Überraschung gesorgt und die Zweifler verstummen lassen. Das sind die Gewinner der Saison:
  • 1. FC Nürnberg: Eduard Löwen

    1. FC Nürnberg: Eduard Löwen

    Der deutsche U21-Nationalspieler bringt es in seiner ersten Bundesliga-Spielzeit auf 22 Einsätze, 17 Mal steht er dabei in der ersten Elf. Vor allem beim Aufsehen erregenden 1:1 gegen Meister Bayern München in der Rückrunde spielt sich Löwen als sicherer und laufstarker Zweikämpfer in den Vordergrund. Gut möglich, dass Löwen auch in der nächsten Saison in der Bundesliga spielt - nur nicht beim Club.
  • Hannover 96: Michael Esser

    Hannover 96: Michael Esser

    Am Schlussmann liegt es nun wahrlich nicht, dass Hannover 96 den Gang in die 2. Bundesliga nehmen muss. Esser überzeugt mehrmals mit starken Reflexen auf der Linie und hält seine Mannschaft des Öfteren noch im Spiel. Ob die Niedersachsener den 31-Jährigen halten können, steht daher in den Sternen. Für eine weitere Bundesliga-Saison hat sich der Keeper allemal empfohlen.
  • VfB Stuttgart: Ozan Kabak

    VfB Stuttgart: Ozan Kabak

    Als Rekordtransfer im Winter zu den Schwaben gewechselt, avanciert der junge Türke in der Rückrunde zum Leistungsträger beim schwach aufspielenden VfB Stuttgart. Drei Tore erzielt Kabak in seiner Debütsaison und zeichnet sich obendrein als solider Zweikämpfer (60 %) und sicherer Passgeber (84 %) aus. Nach dem Abstieg der Schwaben dürfte ein Verbleib unwahrscheinlich sein.
  • FC Augsburg: Marco Richter

    FC Augsburg: Marco Richter

    Schon in der Vorsaison schnuppert das Augsburger Eigengewächs erste Bundesliga-Luft, in der Saison 2018/19 hat sich Marco Richter etabliert. Der Stürmer ist gerade im letzten Saisondrittel zur Stelle, als Top-Stürmer Finnbogason verletzt passen muss. Am Ende stehen fünf Tore und fünf Assists zu Buche.
  • FC Schalke 04: Alexander Nübel

    FC Schalke 04: Alexander Nübel

    Zum Rückrundenstart überrascht der damalige S04-Coach Domenico Tedesco alle: Alexander Nübel übernimmt den Platz zwischen den Pfosten und verdrängt somit Kapitän Ralf Fährmann auf die Bank. Auch nach dem Trainerwechsel kann sich Nübel behaupten und zahlt das Vertrauen mit einigen guten Spielen zurück. Dass Schalke von der Vizemeisterschaft im Vorjahr auf Platz 14 abstürzt, liegt nicht am Schlussmann.
  • SC Freiburg: Vincenzo Grifo

    SC Freiburg: Vincenzo Grifo

    Besser kann ein halbes Jahr beim Ex-Klub nicht ablaufen: Grifo, der schon zwischen 2015 und 2017 im Breisgau kickt, wird im Winter von 1899 Hoffenheim ausgeliehen. Prompt avanciert der Mittelfeldspieler zur Führungsfigur in Freiburg und zeichnet sich als sechsfacher Torschütze aus. Nun hoffen alle beim Sport-Club, dass Grifo nicht wieder zurück zur TSG wechselt.
  • 1. FSV Mainz 05: Jean-Philippe Mateta

    1. FSV Mainz 05: Jean-Philippe Mateta

    Mateta wagt im Sommer den großen Sprung aus der zweiten französischen Liga ins deutsche Oberhaus. Anpassungsschwierigkeiten hat der Mittelstürmer keine. Im Gegenteil: Mit 14 Toren ist er der beste Mainzer Schütze in dieser Spielzeit und hat großen Anteil an Platz zwölf.
  • Hertha BSC: Ondrej Duda

    Hertha BSC: Ondrej Duda

    Der Mittelfeldspieler der Hertha hat endlich eine Saison ohne schwere Verletzung erlebt. Das zahlt sich aus: Duda macht 32 Spiele (30 von Beginn an) und ist mit 17 Scorerpunkten (elf Tore, sechs Vorlagen) mit Abstand der wichtigste Offensivspieler der Berliner.
  • Fortuna Düsseldorf: Dodi Lukebakio

    Fortuna Düsseldorf: Dodi Lukebakio

    Am 12. Spieltag beim FC Bayern sorgt der junge Belgier erstmals so richtig für Furore. Beim 3:3 gegen den späteren Meister erzielt der Stürmer alle drei Tore. Am Ende der Saison kommt Lukebakio, der vor der Saison vom FC Watford ausgeliehen wurde, auf zehn Treffer. Zahlreiche Klubs haben nun Interesse am Linksfuß.
  • 1899 Hoffenheim: Nico Schulz

    1899 Hoffenheim: Nico Schulz

    Der Linksverteidiger ist in seiner zweiten Saison bei 1899 Hoffenheim vollends angekommen. Schulz wird im vergangenen September erstmals von Bundestrainer Joachim Löw zur deutschen Nationalmannschaft eingeladen (seither 6 Länderspiele) und spielt sich dort in den Vordergrund. Der Wechsel zur neuen Saison zum BVB darf als weitere Auszeichnung gesehen werden.
  • Werder Bremen: Maximilian Eggestein

    Werder Bremen: Maximilian Eggestein

    Das Bremer Eigengewächs hat in seiner dritten Saison vollends den Durchbruch geschafft. Als Taktgeber und fairer Zweikämpfer prägt Eggestein in der Spielzeit 18/19 das Mittelfeld der Grün-Weißen. Obendrein macht der 22-Jährige fünf Tore und fünf Vorlagen. Gut für Werder, dass sich Eggestein gegen einen Wechsel zum BVB und für eine Vertragsverlängerung entschieden hat.
  • Eintracht Frankfurt: Luka Jovic

    Eintracht Frankfurt: Luka Jovic

    Nur einen Gewinner bei den Hessen hervorzuheben, ist alles andere als einfach. Dennoch hat sich Luka Jovic von allen Frankfurtern am meisten in den Vordergrund - und somit auch ins Transfer-Schaufenster - gespielt. 17 Tore und fünf Vorlagen liefert der junge Serbe in seiner zweiten Bundesliga-Saison bei der SGE. In der Europa League legt er zehn Tore und eine Vorlage nach! Wenig überraschend, dass die Eintracht die Kaufoption gezogen hat.
  • VfL Wolfsburg: Wout Weghorst

    VfL Wolfsburg: Wout Weghorst

    Die Wölfe haben im vergangenen Sommer nach einem neuen Mittelstürmer gesucht, sie haben ihn im hierzulande eher unbekannten Wout Weghorst gefunden. Der Niederländer hat prompt 17 Buden und sechs Vorlagen geliefert und somit alle Zweifel an seiner Qualität beseitigt. Durchaus eine der großen Überraschungen dieser Saison!
  • Bor. Mönchengladbach: Florian Neuhaus

    Bor. Mönchengladbach: Florian Neuhaus

    Florian Neuhaus hat den nächsten Schritt in der Entwicklung gemacht: Nach einem Jahr in der 2. Liga bei der Fortuna hat sich der Mittelfeldspieler unter Gladbach-Coach Dieter Hecking zu einem der Fixpunkte entwickelt. Neuhaus kämpft unermüdlich und ist gleichzeitig stets bemüht, eine spielerische Lösung zu finden. Dass sich der 22-Jährige derart schnell an den Fußball im Oberhaus anpassen kann, ist beeindruckend.
  • Bayer Leverkusen: Kai Havertz

    Bayer Leverkusen: Kai Havertz

    Schon Wahnsinn, was dieser 19-Jährige über weite Strecken der Saison auf dem Rasen gezeigt hat. Spätestens unter Trainer Peter Bosz hat Kai Havertz das Zepter im Mittelfeld in die Hand genommen. Mit großem Selbstvertrauen und ebenso viel Talent zeigt der junge Nationalspieler zudem viel Torgefahr: 17 Tore und vier Vorlagen sprechen für sich.
  • RB Leipzig: Marcel Halstenberg

    RB Leipzig: Marcel Halstenberg

    Unermüdlich beackert Marcel Halstenberg in der Saison 2018/19 die linke Seite der Sachsen. Der Außenverteidiger besticht durch seine Laufleistung (10,3 km/Spiel) und Anspielbarkeit. Kein Spieler von RB Leipzig hat mehr Ballkontakte verzeichnet (68 pro Spiel) als der zweifache Nationalspieler.
  • Borussia Dortmund: Jadon Sancho

    Borussia Dortmund: Jadon Sancho

    Auch beim BVB gibt es mit Sicherheit viele Gewinner in dieser am Ende sehr beeindruckenden Saison. Flügelstürmer Jadon Sancho sticht dennoch heraus. Pfeilschnell, dribbelstark und ungemein torgefährlich: Der Engländer ist zweifelsohne DER Senkrechtstarter. Ganz nebenbei hat kein Spieler mehr Tore vorbereitet (17) als der 19-Jährige.
  • Bayern München: Serge Gnabry

    Bayern München: Serge Gnabry

    Wohl kein ein Experte hat Serge Gnabry im Vorfeld zugetraut, auf Anhieb eine derart wichtige Rolle im Spiel der Münchner einnehmen zu können. In seiner Debütsaison beim FC Bayern kommt der ehemalige Bremer und Hoffenheimer auf satte 30 Einsätze (10 Tore, 6 Assists). Dass die Altmeister Ribéry und Robben nicht mehr gebraucht werden, ist sicherlich auch ein Verdienst von Gnabry.
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