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Jagd auf Talente: Die Scouting-Aktivitäten der Klubs

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  • Jagd auf Talente: Die Scouting-Aktivitäten der Klubs

    Jagd auf Talente: Die Scouting-Aktivitäten der Klubs

    Der Kampf um Fußball-Talente wird mit immer härteren Bandagen geführt. Frankreichs Spitzenklub Paris Saint-Germain sucht den Nachwuchs sogar in Deutschland und kooperiert dazu mit Klubs in Düsseldorf und Oberhausen. Wie die 18 Bundesliga-Klubs ihre jungen Spieler finden - Auszüge und ausgewählte Projekte zum Durchklicken:
  • 1. FC Union Berlin

    1. FC Union Berlin

    Der 1. FC Union Berlin ist im Nachwuchsbereich bislang nicht im Ausland, sondern nur regional unterwegs, veranstaltet seit langem Feriencamps in Berlin und Brandenburg und hat am 1. Januar 2015 die "Fussball-Kooperative Berlin" ins Leben gerufen, zu der mittlerweile fünf Partnervereine aus der Region zählen.
  • SC Paderborn

    SC Paderborn

    Im Zuge des Wechsels von Manager Markus Krösche nach Leipzig vereinbarte der Aufsteiger eine Kooperation mit den Sachsen. Dieser Plan stieß auf Kritik. Andere Ligakonkurrenten warnten vor Wettbewerbsverzerrung, die SCP-Fans drohten mit Boykott. Die Möglichkeit von Spielerleihen sei besprochen worden, stehe aber "sicherlich nicht im Vordergrund".
  • 1. FC Köln

    1. FC Köln

    Der 1. FC Köln hat zehn Partnervereine im Jugendbereich aus der Region, um ein flächendeckendes Scouting zu erreichen. Im Ausland hat der Bundesliga-Rückkehrer bereits seit 2016 eine Kooperation mit dem chinesischen Klub Liaoning FC.
  • FC Augsburg

    FC Augsburg

    Seit 2013 betreibt der FC Augsburg seine Fußballschule unter dem Motto "Trainieren wie die Profis, mit den Profis". Die Angebote der Fußballschule richten sich an alle Kinder in der Region. Seit 2017 schließt die FCA–Fußballschule offizielle Kooperationen mit Vereinen aus der Region. Mit seinem Nachwuchsleistungszentrum ist der FCA regional ausgerichtet, hat mit Fußballschule und NLZ Partnervereine in der Region.
  • FC Schalke 04

    FC Schalke 04

    In Zeiten wachsender Internationalisierung setzt der FC Schalke bei der Talentsuche auf Lokales. Mittlerweile zählt das königsblaue Portfolio neun Klubs: 1. FC Gievenbeck, Rot Weiss Ahlen, SV Hüsten 09, FC Iserlohn, SuS Stadtlohn, TSV Marl-Hüls und VfB Waltrop. Hinzu kommen das Jugendleistungszentrum Emsland und die Sportfreunde Hamborn 07. Zudem vereinbarte der Revierklub 2018 eine fünfjährige Kooperation mit Hebei Fortune FC aus China.
  • SC Freiburg

    SC Freiburg

    Der SC Freiburg hat fünf Kooperationsvereine in seinem Umland und dazu noch eine Vereinbarung mit dem SR Colmar aus Frankreich. Bei jedem dieser Partnervereine gibt es einmal im Jahr auch die sogenannten Füchsletage, die Sichtungscharakter haben und auch vom SCF selbst veranstaltet werden.
  • FSV Mainz 05

    FSV Mainz 05

    Sein "erhebliches Ansehen auf der nationalen Fußballebene" (Vereinshomepage) teilt Bundesligist Mainz 05 in mehreren Kooperationen mit kleineren Vereinen. Dazu zählen unter anderem der VfB Marburg, Wormatia Worms und JFV Rhein-Hunsrück. Talente in den Vereinen sollen so gezielter gefördert werden und bessere Chancen haben, den Sprung zu den Profis zu schaffen.
  • Hertha BSC

    Hertha BSC

    Hertha BSC ist auf der Suche nach Talenten regional ausgerichtet und betreibt seit Jahren eine eigene Akademie, aus der bereits zahlreiche Nachwuchsspieler den Sprung in den Profikader geschafft haben wie John Anthony Brooks (mittlerweile VfL Wolfsburg), Maximilian Mittelstädt und Arne Maier. Im Nachwuchsbereich gibt es eine Kooperation mit dem Oberligisten Hertha 03 Zehlendorf.
  • Fortuna Düsseldorf

    Fortuna Düsseldorf

    Fortuna Düsseldorf kooperiert mit vier Vereinen in der näheren Region, um "die Nachwuchsausbildung in Düsseldorf und Umgebung stetig zu verbessern".
  • 1899 Hoffenheim

    1899 Hoffenheim

    Die Kraichgauer starteten im vergangenen Sommer ein Pilotprojekt in Rundu in Namibia. An der Grenze zu Angola nahmen angeleitet von TSG-Trainern 24 Teilnehmer, die sonst mit Wildtieren ohne Zäume zusammenleben, an dem Projekt teil. Unter dem Motto "Fußball als Türöffner" sollten sowohl die deutschen als auch die namibischen Teilnehmer voneinander lernen.
  • Werder Bremen

    Werder Bremen

    Einen bestimmten Kooperationspartner hat Werder Bremen nicht. Der Verein hat seit längerer Zeit bereits das Projekt "100 Schulen - 100 Vereine" ins Leben gerufen. Eine angedachte Partnerschaft mit Juventus Turin verlief vor sechs Jahren komplett im Sande. Aktuell ist der Verein mit dem FC Arsenal vor allem wegen des Ex-Bremers Per Mertesacker (Jugendleiter) in Gesprächen über einen Austausch.
  • Eintracht Frankfurt

    Eintracht Frankfurt

    Die Eintracht sucht im Reich der Mitte nach den Talenten von morgen. Der Verein hat nicht nur ein Büro in Peking, sondern unterzeichnete im April auch einen Vertrag mit der Chinesischen Freundschaftsgesellschaft Youxie auf eine weitere Zusammenarbeit. In den Bereichen Talentidentifikation sowie der Ausbildung von Trainern kooperiert man zudem mit dem Fußballverband Shanghai.
  • VfL Wolfsburg

    VfL Wolfsburg

    Vor einem Jahr ist der VfL eine Kooperation mit dem Orlando City Soccer Club (USA) eingegangen. Dazu haben die Wolfsburger 110 Partnervereine aus dem niedersächsischen Umland sowie Sachsen-Anhalt.
  • Borussia Mönchengladbach

    Borussia Mönchengladbach

    Die Gladbacher haben sechs Partnerklubs in der Umgebung - von der Kreisliga bis zur Oberliga. Dabei geht es nicht darum, die Talente sofort zum Bundesligaklub zu lotsen. Die Kooperationsklubs kommen alle aus der Nähe: SC Kapellen, FC Wegberg-Beeck, SuS 09 Dinslaken, SC Union Nettetal, VfR Fischeln und SC Düsseldorf West. Zudem gibt es nach der jüngsten China-Tour eine Partnerschaft mit der Tongji-Universität in Shanghai.
  • Bayer Leverkusen

    Bayer Leverkusen

    Bayer Leverkusen hat seit Sommer 2018 einen Kooperationsvertrag mit dem japanischen Erstligisten V-Varen Nagasaki. Die Partnerschaft ist auf drei Jahre angelegt, beinhaltet eine enge Zusammenarbeit im Nachwuchsbereich. Das U17-Team von Bayer bestreitet einmal pro Jahr ein Trainingslager in Nagasaki, ein Bayer-Nachwuchs-Trainer unterstützt während eines einwöchigen Besuches das Coaching-Team der Japaner.
  • RB Leipzig

    RB Leipzig

    Der Verein hat mehrere Standorte zur Talente-Entwicklung, früher sogar in Ghana. Aktuell setzt Ralf Rangnick als neuer "Head of Sport and Development Soccer" auf die Standorte New York und nördlich von Sao Paulo mit dem neu gekauften Zweitligisten CA Bragantino. Trotz geforderter Entflechtung vom einstigen Schwesterklub RB Salzburg ist die Zusammenarbeit mit dem dortigen Farmklub FC Liefering immer noch aktuell.
  • Borussia Dortmund

    Borussia Dortmund

    Der BVB hat in Münster, Bocholt und Moers Trainingsstützpunkte der eigenen Jugendakademie. Wöchentlich wird dort mit talentierten Kindern gearbeitet. Darüber hinaus gibt es in sieben Ländern Standorte der Fußball-Akademie. Kooperationen mit Vereinen in Singapur, Australien und Thailand dienen dem Austausch von Know-how und Trainern im Jugendbereich.
  • FC Bayern München

    FC Bayern München

    Der FC Bayern hat eine Partnerschaft mit dem FC Dallas in den USA, ein zentraler Bestandteil ist die Talentförderung. Im Jugendbereich kooperieren die Münchner auch mit bayerischen Vereinen, Hauptaugenmerk hat aber die Ausbildung im eigenen FC Bayern Campus. Der Rekordmeister arbeitet zudem mit Japans und Südkoreas Fußballverband zusammen. Außerdem betreiben die Bayern internationale Fußballschulen, ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf China.
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