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So liefen die Länderspiele für die Bayern-Stars

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  • Stars des FC Bayern auf Länderspielreise

    Stars des FC Bayern auf Länderspielreise

    Zahlreiche Stars des FC Bayern waren in den vergangenen Tagen auf Länderspielreise. Die persönliche Bilanz fiel dabei höchst unterschiedlich aus. Wer hat überzeugt, wer wäre besser zuhause geblieben? Wir liefern die Antwort und zeigen, wie sich die Nationalspieler des Rekordmeisters geschlagen haben:
  • Manuel Neuer (Deutschland)

    Manuel Neuer (Deutschland)

    Hat seinen Status als Nummer eins im deutschen Tor untermauert. Obwohl Neuer gegen die Niederlande vier Mal hinter sich greifen musste, war er der mit Abstand stärkste Akteur im DFB-Team. Ihm war es zu verdanken, dass Deutschland nicht höher verlor. Gegen Nordirland parierte Neuer zwar erneut mehrfach stark, hätte durch einen Patzer kurz vor der Pause aber auch fast ein Gegentor verschuldet. Dennoch: Der Kapitän kehrt mit Selbstvertrauen nach München zurück.
  • Niklas Süle (Deutschland)

    Niklas Süle (Deutschland)

    In einer schwachen deutschen Abwehr konnte Süle noch am ehesten überzeugen. Zwar agierte auch der 24-Jährige in den Quali-Spielen gegen Oranje und Nordirland nicht fehlerfrei, kompensierte technische Schwächen aber durch konsequentes Zweikampfverhalten. An Süle führt in der Nationalmannschaft kein Weg mehr vorbei.
  • Joshua Kimmich (Deutschland)

    Joshua Kimmich (Deutschland)

    Durfte im DFB-Team wieder als Sechser ran. Auf seiner Lieblingsposition aber mit Licht und Schatten. So giftig er auch als Abräumer auftreten mag - in puncto Stellungsspiel hapert's beim 24-Jährigen immer wieder. So entstanden gefährliche Lücken, die zumindest die Niederländer eiskalt nutzten. Niko Kovac sollte Kimmich womöglich besser wieder als Rechtsverteidiger einsetzen.
  • Serge Gnabry (Deutschland)

    Serge Gnabry (Deutschland)

    Der Stürmer bleibt ein Phänomen - zumindest im Nationaltrikot. Nach einem durchwachsenen Saisonstart im Bayern-Dress setzte Gnabry seinen beeindruckenden Lauf im DFB-Team fort. Mit seinen Toren gegen die Niederlande und Nordirland schraubte der 24-Jährige seine Quote in der Nationalmannschaft auf neun Treffer in zehn Einsätzen hoch. Gnabry ist unter Jogi Löw derzeit ohne Wenn und Aber gesetzt.
  • Leon Goretzka (Deutschland)

    Leon Goretzka (Deutschland)

    Der Pechvogel unter den Länderspiel-Reisenden. Goretzka erlitt noch vor dem Holland-Spiel eine "leichte Einblutung", die ihn zur Heimkehr nach München zwang. Bundestrainer Löw hatte vor der Nominierung extra noch mit Bayern-Coach Niko Kovac telefoniert, um den Zustand des gerade erst genesenen Goretzkas zu besprechen - geholfen hat es letztlich nicht.
  • Robert Lewandowski (Polen)

    Robert Lewandowski (Polen)

    Frust beim zuletzt so formstarken Torjäger: Nach sechs Treffern in den ersten drei Ligaspielen für den FC Bayern reiste Lewandowski mit breiter Brust zum polnischen Nationalteam. Doch dort lief alles schief. Einer bitteren 0:2-Pleite in Slowenien folgte ein 0:0 gegen Österreich, das den zuvor so komfortablen Vorsprung der Polen in Gruppe G schmilzen ließ. Lewandowski blieb zweimal ohne Treffer.
  • David Alaba (Österreich)

    David Alaba (Österreich)

    Bayerns Dauerbrenner auf der linken Verteidigerposition ist auch im österreichischen Nationalteam weiter eine feste Größe. Dort wird der 27-Jährige offensiver eingesetzt, zuletzt meist auf dem linken Flügel. Obwohl er beim 6:0 gegen Lettland ohne Torbeteiligung blieb, untermauerte er seinen Status als Fixpunkt innerhalb der Mannschaft. Auch beim torlosen Remis gegen Polen überzeugend.
  • Kingsley Coman (Frankreich)

    Kingsley Coman (Frankreich)

    Der große Gewinner unter den Bayern-Profis im Länderspiel-Einsatz. Gegen Albanien (4:1) und Andorra (3:0) durfte Coman für Weltmeister Frankreich von Beginn an ran und bedankte sich für das Vertrauen mit drei schönen Toren. Auch abseits seiner Treffer war der 23-Jährige ein ständiger Aktivposten. Nach vielen eher unglücklichen Einsätzen für die Équipe tricolore dürfte das sein Durchbruch gewesen sein.
  • Corentin Tolisso (Frankreich)

    Corentin Tolisso (Frankreich)

    Auch der im Vorjahr dauerverletzte Mittelfeldmann rührte in der Länderspielpause erfolgreich die Werbetrommel. Zwei Spiele über die volle Distanz haben Tolissos Selbstvertrauen einen Schub verpasst. Zwar war er an keinem der sieben französischen Tore direkt beteiligt, glänzte aber als fleißiger Umschaltspieler im Zentrum. Niko Kovac dürfte die Leistungen seines Schützlings mit Freude zur Kenntnis genommen haben.
  • Lucas Hernández (Frankreich)

    Lucas Hernández (Frankreich)

    Spätestens seit der WM 2018 ist der bayrische Neuzugang im Nationalteam unumstritten. In großen Spielen baut Trainer Didier Deschamps stets auf Hernández. Dass der Linksfuß nach einem 80-minütigen Einsatz inklusive Assist gegen Albanien in der folgenden Partie gegen Andorra auf der Bank saß, war allein der Tatsache geschuldet, dass gegen den Fußball-Zwerg die zweite Reihe eine Chance bekam.
  • Benjamin Pavard (Frankreich)

    Benjamin Pavard (Frankreich)

    Auch beim zweiten neuen Weltmeister im Bayern-Kader war im Spiel gegen Andorra Schonung angesagt. Gegen die Albaner hatte Pavard noch gewohnt zuverlässig die rechte Abwehrseite beackert. Von der Abgeklärtheit, die er im Les-Bleus-Trikot regelmäßig zeigt, ist er in München aber noch ein gutes Stück entfernt.
  • Thiago (Spanien)

    Thiago (Spanien)

    Nach knapp einjähriger Pause im spanischen Nationalteam wieder dabei. Beim umkämpften 2:1 in Rumänien noch Bankdrücker, gegen die Faröer (4:0) dann in der Startelf und 90 Minuten auf dem Platz. Thiago wusste gegen den Fußball-Zwerg zu gefallen und bereitete das 3:0 durch BVB-Torjäger Paco Alcácer kurz vor Schluss mustergültig vor.
  • Ivan Perisic (Kroatien)

    Ivan Perisic (Kroatien)

    Der Neuzugang des FC Bayern ist aus der kroatischen Auswahl kaum wegzudenken. Beim 4:0-Kantersieg in der Slowakei trug sich Perisic sogar in die Torschützenliste ein - sein 24. Treffer für den Vizeweltmeister. Beim 1:1 in Aserbaidschan allerdings glücklos. Nichtsdestotrotz kehrt Perisic mit Rückenwind nach München zurück.
  • Philippe Coutinho (Brasilien)

    Philippe Coutinho (Brasilien)

    Zwei Mal Startelf, jeweils erst in der Schlussphase ausgewechselt, und doch liefen die Länderspiele gegen Kolumbien (2:2) und Peru (0:1) für Bayerns neuen Superstar Coutinho nicht optimal. Als wären zwei Partien ohne Sieg nicht schlimm genug für den erfolgsverwöhnten Selecao-Zauberer, blieb dem 27-Jährigen eine Torbeteiligung trotz zahlreicher Ballaktionen verwehrt.
  • Alphonso Davies (Kanada)

    Alphonso Davies (Kanada)

    Der Bayern-Youngster zählt mit 18 Jahren schon zu den Leistungsträgern im kanadischen Team. Davies sprüht vor Spielfreude - die Kubaner können ein Lied davon singen. Beim Doppelvergleich der Nationen innerhalb von drei Tagen (6:0 und 1:0) gehörte der Teenager beide Male zu den stärksten Spielern und belohnte sich schließlich mit dem Siegtreffer im zweiten Match.
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