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Das machen die BVB-Herbstmeister von 2010 heute

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  • Das machen die BVB-Herbstmeister von 2010 heute

    Das machen die BVB-Herbstmeister von 2010 heute

    Nach acht Jahren ist Borussia Dortmund erstmals wieder Herbstmeister der Bundesliga. Aus diesem Anlass schauen wir auf die Helden von 2010. Was machen Dédé, Antonio da Silva oder Felipe Santana heute? Wie erging es Kevin Großkreutz, Mohamed Zidan oder Lucas Barrios? Vertreten sind alle Spieler, die 2010/2011 für den BVB in der Bundesliga zum Einsatz kamen.
  • TOR: Roman Weidenfeller

    TOR: Roman Weidenfeller

    War damals schon mehr als acht Jahre beim BVB und großer Rückhalt auf dem Weg zur Herbstmeisterschaft sowie anschließend zum Titel. Der Schlussmann beendete seine Karriere im Sommer 2018 - nach 453 Pflichtspielen für die Dortmunder. Standesgemäß bekam "Weide" ein Abschiedsspiel vom BVB geschenkt, bei dem zahlreiche Stars aufliefen.
  • Mitch Langerak

    Mitch Langerak

    Der Australier kam im Juli 2010 als blutjunger Keeper von Melbourne Victory zum BVB. Er absolvierte seinen einzigen Bundesligaeinsatz allerdings erst nach der Herbstmeisterschaft im Februar - ausgerechnet im Topspiel beim FC Bayern. Der BVB gewann 3:1. Spielt heute bei Nagoya Grampus in Japan.
  • ABWEHR: Dédé

    ABWEHR: Dédé

    Beim Gewinn der Herbstmeisterschaft galt der 1998 von Atlético Mineiro gekommene Brasilianer schon längst als BVB-Vereinsikone. Sportlich spielte Dédé 2010/2011 allerdings nur eine Nebenrolle. Nach der Saison verabschiedete er sich tränenreich in Richtung Türkei zu Eskisehirspor. Drei Jahre später beendete er seine Karriere. Läuft heute - natürlich - für das Dortmunder Legendenteam auf.
  • Felipe Santana

    Felipe Santana

    Über den Status als Rotationsspieler kam der Innenverteidiger beim BVB zwar nie hinaus, auch nicht bei der Herbstmeisterschaft 2010. Die Fans liebten "Tele" trotzdem - spätestens nach seinem legendären Treffer im Champions League-Viertelfinale gegen den FC Málaga im April 2013. Der Brasilianer wechselte 2013 ausgerechnet zu Schalke, spielte später in Griechenland und Russland. Aktuell vereinslos.
  • Mats Hummels

    Mats Hummels

    Vom FC Bayern verschmäht, wechselte das Talent Anfang 2008 nach Dortmund. Hummels avancierte im schwarzgelben Trikot zu einem der besten Innenverteidiger der Welt, trug später sogar die Kapitänsbinde beim BVB. 2016 zog es ihn zurück nach München.
  • Patrick Owomoyela

    Patrick Owomoyela

    Der vielseitig einsetzbare Defensivspieler stand in der Meistersaison nur in sechs Bundesligapartien auf dem Platz, verrichtete seine Aufgaben aber gewohnt souverän. Verließ den BVB im Sommer 2013, beendete ein Jahr später nach einem Kurz-Comeback bei der Zweitvertretung des Hamburger SV seine Karriere. Heute fungiert Owomoyela bei den Dortmundern als Vereinsbotschafter.
  • Lukasz Piszczek

    Lukasz Piszczek

    Jürgen Klopp baute den gelernten Stürmer nach seinem Wechsel von Hertha BSC beim BVB zu seinem formidablen Außenverteidiger auf. Zwischenzeitlich gehörte Piszczek sogar zu den besten Vertretern seiner Zunft in Europa. Der Pole ist auch im Jahr 2019 immer noch unumstrittener Stammspieler in Dortmund, inzwischen Vize-Kapitän - und ein ganz Großer der Vereinsgeschichte.
  • Marcel Schmelzer

    Marcel Schmelzer

    2010/2011 pflügte Schmelzer stilecht mit Haarband durch die Liga, verdrängte den legendären Dédé auf die Bank und stand in allen Bundesligaspielen von Beginn an auf dem Platz. Fungierte von 2016 bis 2018 als Nachfolger von Hummels als Kapitän der Borussia - mit durchwachsenem Erfolg. Spielt trotzdem immer noch beim BVB.
  • Neven Subotic

    Neven Subotic

    Bildete mit Hummels zusammen den "Kinderriegel" der Borussia. Die beiden Jungspunde waren Garanten dafür, dass Dortmund in der Meistersaison mit nur 22 Gegentreffern die beste Defensive der Liga stellte. Nach zahlreichen Verletzungen spielte Subotic in der Rückrunde 2016/2017 zunächst auf Leihbasis beim 1. FC Köln, wechselte im Januar 2018 zum französischen Erstligisten AS Saint-Étienne.
  • MITTELFELD: Sven Bender

    MITTELFELD: Sven Bender

    "Manni" ging als großer Kämpfer immer voran, war in den ersten Klopp-Jahren trotz zahlreicher Verletzungen unumstrittener Leistungsträger. Sein Abgang zu Bayer Leverkusen im Sommer 2017 hinterließ in Dortmund eine große Lücke. Vor allem Benders Mentalität fehlte den Borussen in den folgenden Monaten.
  • Jakub Blaszczykowski

    Jakub Blaszczykowski

    Bei den BVB-Fans war "Kuba" immer einer der absoluten Lieblinge. Sein Abgang zunächst 2015 nach Florenz, ein Jahr später zum VfL Wolfsburg, sorgte für große Empörung in der Dortmunder Anhängerschaft. Löste seinen Vertrag bei den Wölfen Anfang Januar 2019 auf, wechselt wohl zu seinem Heimatverein Wisla Krakau.
  • Antonio da Silva

    Antonio da Silva

    Der brasilianische Edeltechniker absolvierte in der Herbstmeister-Spielzeit 2010/2011 immerhin 22 Bundesligaspiele - 17 davon allerdings als Einwechselspieler. Da Silva verließt Dortmund nach dem Double-Sieg 2012 in Richtung Duisburg, beendete ein Jahr später seine Karriere.
  • Markus Feulner

    Markus Feulner

    Als zuverlässiger Reservist machte sich der beim FC Bayern ausgebildete Mittelfeldspieler in zwei Saisons beim BVB einen Namen. Im Sommer nach dem Titel 2011 zog es Feulner weiter zum 1. FC Nürnberg, später zum FC Augsburg. In der Zweitvertretung der Fuggerstädter lässt er heute seine Karriere ausklingen.
  • Mario Götze

    Mario Götze

    Das vermeintliche Jahrhundert-Talent spielte 2010/2011 seine erste volle Saison bei den Profis und absolvierte gleich 33 Bundesligaspiele (sechs Treffer, zwölf Vorlagen). Wechselte 2013 unter großem Getöse dank einer Ausstiegsklausel zum FC Bayern weiter, kehrte drei Jahre später ebenfalls nicht geräuschlos zum BVB zurück.
  • Kevin Großkreutz

    Kevin Großkreutz

    Als glühender BVB-Anhänger einer der Protagonisten des Dortmunder Aufschwungs unter Klopp: Die Geschichte von Kevin Großkreutz liest sich wie ein Fußballmärchen. Der spätere Weltmeister steuerte 2010/2011 immerhin 14 Scorerpunkte zum Titel bei. 2015 wechselte Großkreutz zu Galatasaray, dann zum VfB Stuttgart und nach Darmstadt. Heute steht der Allrounder beim Drittligisten KFC Uerdingen unter Vertrag.
  • Shinji Kagawa

    Shinji Kagawa

    Der Spielmacher kam im Sommer 2010 für läppische 250.000 Euro aus der zweiten japanischen Liga und schlug ein wie eine Bombe - und spielte sich in die Herzen der BVB-Fans. 2012 zog es Kagawa weiter zu Manchester United, wo er krachend scheiterte. Zwei Jahre später kehrte er reumütig in den Schoß der Borussia zurück.
  • Sebastian Kehl

    Sebastian Kehl

    In der Meistersaison 2010/2011 spielte der langjährige Kapitän verletzungsbedingt auf dem Platz lediglich eine Nebenrolle. Neben dem Platz war Kehl aber natürlich dennoch wichtig für das junge Team. Beendete 2015 nach 13 Jahren beim BVB seine Karriere. Seit Sommer 2018 fungiert er als Leiter der Dortmunder Lizenzspielerabteilung.
  • Nuri Sahin

    Nuri Sahin

    DIE zentrale Figur in der Dortmunder Meistermannschaft. Der Mittelfeldspieler wurde von den Bundesliga-Kollegen zu Recht zum besten Spieler der Saison 2010/2011 gewählt. Dann wagte Sahin den Sprung zu Real Madrid, konnte sich dort aber nicht durchsetzen. Da auch eine Leihe nach Liverpool keinen Erfolg brachte, kehrte das Eigengewächs 2014 zum BVB zurück. Vier Jahre später zog es ihn weiter zu Werder Bremen.
  • Marco Stiepermann

    Marco Stiepermann

    Marco wer? Ja, auch Eigengewächs Stiepermann hatte seinen (kleinen) Anteil an Herbstmeisterschaft und Titelgewinn. Der Offensivspieler kam immerhin in vier Bundesligapartien als Joker zum Einsatz. Ging 2012 nach Cottbus, dann nach Fürth und Bochum. Seit 2017 steht Stiepermann in England bei Norwich City unter Vertrag.
  • STURM: Lucas Barrios

    STURM: Lucas Barrios

    "La Pantera" ("der Panther") war nach 19 Treffern in der Vorsaison auch 2010/2011 Top-Torjäger des BVB. 16 Mal klingelte es dank des paraguayischen Nationalstürmers im gegnerischen Kasten. Barrios verließ Dortmund 2012 und tingelte in den folgenden Jahren unter anderem durch China, Russland, Frankreich und Brasilien. Seit Anfang 2019 spielt der Torjäger bei Huracán in Argentinien.
  • Robert Lewandowski

    Robert Lewandowski

    Im Sommer 2010 kam der Mittelstürmer als unbekanntes Talent aus seiner polnischen Heimat nach Dortmund. In seiner ersten Spielzeit beim BVB deutete Lewandowski seine Qualitäten zumeist nur als Joker oder in ungewohnter Rolle im offensiven Mittelfeld an. Startete danach aber richtig durch und wechselte 2014 als fertiger Weltklasse-Stürmer zum FC Bayern.
  • Dimitar Rangelov

    Dimitar Rangelov

    Mit einem 13-minütigen Joker-Einsatz am ersten Spieltag gegen Bayer Leverkusen (0:2) sicherte sich der bulgarische Stürmer seinen winzigkleinen Anteil am (Herbst-)Meistertitel 2010/2011. Kurz nach Saisonbeginn zog es Rangelov nach Tel Aviv. Steht seit Sommer 2018 in der 3. Liga bei seinem Ex-Klub Energie Cottbus unter Vertrag.
  • Mohamed Zidan

    Mohamed Zidan

    Acht Bundesligaspiele mit null Treffern stehen in Zidans Statistik der Saison 2010/2011. Kein Wunder, dass der sensible Stürmer nach der Meisterschaft keine Rolle mehr unter Klopp spielte und Anfang 2012 nach Mainz zurückkehrte. Stand anschließend noch in den Vereinigten Arabischen Emiraten unter Vertrag. Karriereende 2016 bei Entag El Harby in seiner ägyptischen Heimat.
  • TRAINER: Jürgen Klopp

    TRAINER: Jürgen Klopp

    2008 übernahm der extrovertierte Coach das Traineramt beim BVB und prägte eine Erfolgsära - mit der Herbstmeisterschaft 2010 und dem anschließenden Titelgewinn als ersten Höhepunkt. Führte die Borussia im Jahr darauf zum ersten und einzigen Double der Vereinsgeschichte und 2013 ins Finale der Champions League. 2015 folgten der emotionale Abschied und das Engagement beim FC Liverpool.
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