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Ottmar Hitzfeld: Der Mann, der FC Bayern und BVB konnte

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  • Ottmar Hitzfeld: Die fabelhafte Karriere der Trainer-Ikone

    Ottmar Hitzfeld: Die fabelhafte Karriere der Trainer-Ikone

    Ottmar Hitzfeld hat im deutschen Fußball nahezu alles erreicht. Neben etlichen Meisterschaften und Pokalsiegen heimste der "General" den Ehrenpreis als erfolgreichster Bundesliga-Trainer aller Zeiten ein. Wir blicken zu seinem 70. Geburtstag zurück auf die fabelhafte Karriere des Coaches, der erfolgreich sowohl für den FC Bayern als auch beim BVB arbeitete.
  • Anfänge als Spieler

    Anfänge als Spieler

    Schon als aktiver Fußballer war Hitzfeld äußerst erfolgreich. Mit dem FC Basel wurde er zwei Mal Schweizer Meister. 1973 setzte er sich die Krone des besten Torschützen auf. Neben dem Fußball studierte er Mathe und Sport auf Lehramt und absolvierte das Staatsexamen.
  • Erfolgreiche Schritte im deutschen Fußball

    Erfolgreiche Schritte im deutschen Fußball

    1975 wechselte der damals 26-Jährige zum Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart. In zwei Jahren absolvierte er 55 Spiele in der 2. Liga und trug mit 33 Toren zum Wiederaufstieg der Schwaben bei. Nach einem Jahr in Deutschlands Eliteklasse ging er in die Schweiz zurück und beendete schließlich 1983 seine Profi-Laufbahn.
  • Aus Pech wird Glück

    Aus Pech wird Glück

    Eigentlich wollte der studierte Lehrer in den Beruf einsteigen, doch weil er keinen Referendariatsplatz erhielt, schlug er aus Ärger eine professionelle Trainerlaufbahn im Fußball ein. Mit Erfolg: 1985 wurde er Schweizer Fußballtrainer des Jahres und feierte Meisterschaften und Cup-Siege.
  • Bundesliga-Rückkehr als Trainer

    Bundesliga-Rückkehr als Trainer

    1991 wurde der BVB auf Hitzfeld aufmerksam. In seinem ersten Jahr als Coach errangen die Schwarzgelben überraschend die Vizemeisterschaft. Ein Jahr später führte der Trainer die Borussen bis ins Finale des UEFA Pokals, das allerdings gegen Juventus Turin verloren wurde.
  • Größter Triumph mit den Dortmundern

    Größter Triumph mit den Dortmundern

    Den größten Eindruck hinterließ Hitzfeld allerdings 1997 mit dem Gewinn der Champions League. Dieses Mal gelang der Coup gegen Juventus Turin (3:1). Unvergessen Lars Rickens Treffer zum 3:1. Hitzfeld hatte das Eigengewächs als Joker gebracht.
  • Rückzug beim BVB

    Rückzug beim BVB

    Nach dem größten Triumph der Vereinsgeschichte trat Hitzfeld als Trainer zurück, auch als Reaktion darauf, dass es im Team knisterte. Stattdessen übernahm er den Posten des Sportdirektors beim BVB. Schnell wurde ihm allerdings klar: "Der Job im Büro ist nichts für mich."
  • Zurück an den Spielfeldrand

    Zurück an den Spielfeldrand

    Im Sommer 1998 gab Hitzfeld schließlich seinen Job bei Borussia Dortmund auf und wurde neuer Trainer des FC Bayern München. Sechs Jahre lang leitete er die Geschicke des deutschen Rekordmeisters.
  • Erfolge am laufenden Band

    Erfolge am laufenden Band

    Vier nationale Meisterschaften und zwei DFB-Pokalsiege durfte Hitzfeld in diesem Zeitraum mit den Bayern feiern, 1999/2000 und 2002/2003 sogar jeweils das Double.
  • Internationale Bühne

    Internationale Bühne

    Auf die Tragödie im Finale der Königklasse im Jahr 1999, als die Bayern bis zur 90. Minute 1:0 führten und wenige Minuten später aufgrund zweier später Tore von Manchester United als Verlierer vom Platz gingen, folgte der Champions-League-Triumph 2001. Im gleichen Jahr feierten die Münchner zudem den Weltpokal-Sieg.
  • Unrühmliches Ende?

    Unrühmliches Ende?

    Im Sommer 2004 wurde Hitzfeld vom deutschen Rekordmeister entlassen, obwohl sein Vertrag noch ein weiteres Jahr Gültigkeit gehabt hätte. Erst viele Jahre später verriet Hitzfeld selbst, dass er damals kurz vor einem Burnout stand und nicht einmal die Kraft besaß, sein Arbeitsverhältnis selbst aufzulösen.
  • Keine Kraft für das Bundestrainer-Amt

    Keine Kraft für das Bundestrainer-Amt

    Damit einhergehend musste Hitzfeld auch das Angebot des DFB ablehnen, die deutsche Nationalmannschaft als Trainer zu übernehmen und Nachfolger von Rudi Völler zu werden. Aus Unwissenheit über Hitzfelds Erkrankung wurde er für seine Absage heftig kritisiert. Jürgen Klinsmann bekam den Job schließlich.
  • Auf anderen Pfaden

    Auf anderen Pfaden

    Hitzfeld zog sich 2004 aus dem aktiven Fußballgeschäft zurück und arbeitete stattdessen als Experte für den Pay-TV-Sender Premiere. Dort analysierte der Erfolgstrainer Bundesliga-, Champions-League- und WM-Spiele.
  • Comeback bei den Bayern

    Comeback bei den Bayern

    Im Dezember 2006 gab Hitzfeld bekannt, nach dreijähriger Pause wieder als Trainer arbeiten zu wollen. Erste Angebote vom BVB und vom HSV lehnte er jedoch ab. Stattdessen wurde er im Februar 2007 Nachfolger vom geschassten Felix Magath beim FC Bayern München. Ursprünglich sollte und wollte Hitzfeld nur bis zum Saisonende übernehmen ...
  • Drittes Double

    Drittes Double

    ... Doch dann entschied er sich, auch in der Saison 2007/2008 weiter als Trainer des deutschen Rekordmeisters zu arbeiten. Die Spielzeit beendeten die Bayern unter seiner Regie mit dem erneuten Gewinn des Doubles.
  • Servus und Goodbye

    Servus und Goodbye

    Was folgte, war ein tränenreicher Abschied aus München. Hitzfelds Nachfolger wurde der vormalige DFB-Teamchef Jürgen Klinsmann.
  • Zahlreiche Einträge in die Geschichtsbücher

    Zahlreiche Einträge in die Geschichtsbücher

    Hitzfeld ist einer von fünf Trainern, der die Champions League beziehungsweise den Europapokal der Landesmeister mit zwei verschiedenen Vereinen gewinnen konnte. Neben ihm schafften es nur Ernst Happel, Jupp Heynckes, Carlo Ancelotti und José, Mourinho. Nur Hitzfeld schaffte es mit zwei Klubs aus dem gleichen Land.
  • Ehrungen über Ehrungen

    Ehrungen über Ehrungen

    2008 erhielt Hitzfeld den "Persönlichen Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten". 2001 wurde er UEFA Trainer des Jahres. 1997 und 2001 Weltklubtrainer und unzählige Male Trainer des Jahres in Deutschland (1994, 1995, 1996, 1999, 2000, 2008).
  • Neue Wege als Nationaltrainer

    Neue Wege als Nationaltrainer

    Nach der Europameisterschaft 2008 übernahm Hitzfeld die Schweizer Nationalmannschaft und führte sie zur WM 2010 in Südafrika. Die Qualifikation zur EM 2012 gelang den Eidgenossen jedoch nicht. Das Team wurde nur Dritter in der Quali-Gruppe hinter England und Montenegro.
  • Ein letzter großer Auftritt

    Ein letzter großer Auftritt

    Die WM 2014 in Brasilien war Hitzfelds letzter großer Auftritt als Trainer auf internationaler Bühne. Die Schweizer, die bis auf Platz sechs in der Weltrangliste geklettert waren, blieben in der Gruppe unbesiegt und schafften es bis ins Achtelfinale, wo sie gegen den späteren Finalisten Argentinien ausschieden.
  • Kein Comeback in Dortmund

    Kein Comeback in Dortmund

    Heute ist Hitzfeld gern gesehener Interviewpartner in den Medien, seine Meinung zum Fußball, insbesondere zu seinen Ex-Klubs FC Bayern und BVB ist gefragt. Ende 2017 wollten ihn die Dortmunder gerüchteweise zu einem Comeback auf der Trainerbank überreden, doch der Pensionär lehnte ab.
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