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Träume, Umbrüche & Co.: Traditionsklubs in der 3. Liga

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  • Träume, Umbrüche & Co.: Traditionsklubs in der 3. Liga

    Träume, Umbrüche & Co.: Traditionsklubs in der 3. Liga

    Der Glanz vergangener Zeiten ist etwas verflogen. Auch 2019/20 tummeln sich zahlreiche Traditionsvereine in der 3. Liga. Während sie früher Meisterschaften feierten, Weltmeister beschäftigten und im Europapokal begeisterten, gestaltet sich der Alltag der Klubs heute deutlich trister. Ein Überblick über die Situation bei den ruhmreichen Vereinen:
  • 1. FC Kaiserslautern

    1. FC Kaiserslautern

    Der Fritz-Walter-Klub hat chaotische Zeiten hinter sich. Es war fraglich, ob es auf dem Betzenberg überhaupt weitergeht. Nach vielen Querelen ist der Luxemburger Flavio Becca als Investor eingestiegen. Trainer Boris Schommers muss dafür sorgen, dass der viermalige deutsche Meister auch sportlich wieder in die Spur findet. Mit dem Aufstieg werden die Roten Teufel 2019/20 eher nichts mehr zu tun haben.
  • 1860 München

    1860 München

    Die Löwen sind klamm. Dafür haben sie umso mehr Unruhe zu bieten. Und das hängt mit dem Gesellschafterzoff um Investor Hasan Ismaik zusammen. Der überraschende Abschied von Trainer Daniel Bierofka goss im November 2019 erneut Öl ins Feuer. Unter seinem Nachfolger Michael Köllner feierten die Löwen allerdings eine sportliche Wiederauferstehung. Liga zwei ist plötzlich wieder zum Greifen nah.
  • 1. FC Magdeburg

    1. FC Magdeburg

    Nach nur einem Jahr, der Premiere in der 2. Liga, muss sich der ehemalige Europapokalsieger 2019/20 wieder in der 3. Liga wieder beweisen. 18 Spieler gingen nach dem Abstieg. Auf dem Trainerposten löste Stefan Krämer Michael Oenning ab, kurz vor Weihnachten übernahm Pele Wollitz die Zügel. Die sofortige Rückkehr ins Unterhaus bleibt wohl dennoch ein Traum.
  • Hansa Rostock

    Hansa Rostock

    Hansa Rostock nahm 2019/20 mit einem radikal veränderten Kader den schon achten Anlauf für die lange angestrebte Rückkehr in die 2. Liga. Angesichts des extremen Personalumbruchs war es kein Wunder, dass die Kogge etwas brauchte, um in stabiles Fahrwasser zu finden. Im Saisonendspurt ist aber noch alles möglich.
  • MSV Duisburg

    MSV Duisburg

    Als Aufstiegs-Favorit sahen sich die Zebras vom MSV Duisburg nach dem Abstieg aus Liga zwei nicht. Der Umbruch war groß, die Lizenz schien zwischenzeitlich in Gefahr. Auf dem Rasen spielte die Elf von Trainer Torsten Lieberknecht allerdings lange alles in Grund und Boden. 2020 droht dem MSV allerdings langsam aber sicher, die Puste auszugehen.
  • Waldhof Mannheim

    Waldhof Mannheim

    Nach 15 Jahren kehrte der Traditionsklub im Sommer 2019 zurück in den deutschen Profifußball und überraschte. Waldhof spielt munter um den Aufstieg mit, sieht sich angesichts der Corona-Krise aber mit extremen Problemen konfrontiert. Mit seinem kostenintensiven Hygienekonzept jage der DFB Waldhof "in die Insolvenz", wetterte Geschäftsführer Markus Kompp Mitte Mai.
  • KFC Uerdingen 05

    KFC Uerdingen 05

    Das liebe Geld sitzt beim KFC Uerdingen dank des russischen Investors Michail Ponomarew hingegen. Doch trotz großer Namen spielen die Krefelder bislang eine wechselhafte Saison. Im Umfeld herrscht zudem eine Menge Unruhe. Hoffen darf der KFC dank der unfassbar ausgeglichenen Liga aber weiterhin.
  • Eintracht Braunschweig

    Eintracht Braunschweig

    2018 stieg der Ex-Klub von Weltmeister Paul Breitner aus der 2. Liga ab. 2019 fehlte nur ein Gegentor zum Absturz in Liga vier. Das Geld aus den guten Jahren ist auch weg. 2019/20 gehört der BTSV trotzdem zu den Top-Klubs der 3. Liga. Da es in der Rückrunde allerdings etwas hapert, ist in Braunschweig wohl bis zum letzten Spieltag Zittern um den Aufstieg angesagt.
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