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Der Absturz des einstigen Bundesliga-Dinos HSV

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  • Der Absturz eines deutschen Fußball-Schwergewichts

    Der Absturz eines deutschen Fußball-Schwergewichts

    Vor neun Jahren spielte der Hamburger SV mit van Nistelrooy, Boateng, Petric und Co. im Halbfinale gegen den FC Fulham um die Endspielteilnahme in der Europa League. Von diesem Glanz ist im tristen Zweitliga-Alltag nichts mehr übrig geblieben. Wir haben die Negativ-Höhepunkte des HSV auf dem Weg vom ambitionierten Europapokal-Teilnehmer zum kriselnden Zweitligisten zusammengetragen.
  • 18. Mai 2013: Hamburger SV - Bayer Leverkusen 0:1

    18. Mai 2013: Hamburger SV - Bayer Leverkusen 0:1

    Gemessen an den heutigen Umständen war die HSV-Welt zum Saisonfinale 2012/2013 noch in allerbester Ordnung. Vor dem letzten Spieltag hatte Hamburg noch die Chance auf die Europa League. Die späte Heimpleite gegen Leverkusen verhinderte den Einzug ins europäische Geschäft. Von einem siebten Platz in der Bundesliga-Abschlusstabelle kann der große Klub aus dem Norden heute nur noch träumen.
  • 14. September 2013: Borussia Dortmund - Hamburger SV 6:2

    14. September 2013: Borussia Dortmund - Hamburger SV 6:2

    2013/2014 wird punktemäßig die schlechteste Saison der HSV-Geschichte. Trainer Thorsten Fink wird nach einer 2:6-Pleite beim Champions-League-Finalisten Borussia Dortmund nach nur fünf Spieltagen rausgeschmissen. Danach nimmt das Chaos an der Elbe seinen Lauf. Und das, obwohl mit Adler, Jansen, van der Vaart, Son und Co. noch viele große Namen im Kader stehen.
  • 18. Mai 2014: SpVgg Greuther Fürth - Hamburger SV 1:1

    18. Mai 2014: SpVgg Greuther Fürth - Hamburger SV 1:1

    Mit fünf Niederlagen zum Saisonfinale rumpelt sich der Hamburger SV in die Zweitklassigkeit - so schien es. Doch mit gerade einmal 27 Punkten retten sich die Rothosen in die Relegation gegen Greuther Fürth. Auch dort enttäuschen die Hanseaten, spielen fast 180 Minuten lang Angsthasenfußball. Nur die Auswärtstorregel bewahrt den HSV vor dem ersten Abstieg - Pierre-Michel Lasogga ist der Held des Abends.
  • 24. September 2014: Borussia Mönchengladbach - Hamburger SV 1:0

    24. September 2014: Borussia Mönchengladbach - Hamburger SV 1:0

    Mit Fußball zum Einschlafen stolpert der HSV auch 2014/2015 durch die Liga. Nach fünf Spieltagen hat die mittlerweile von Joe Zinnbauer gecoachte Mannschaft immer noch kein einziges Tor geschossen, steht zurecht auf Platz 18 der Liga. Insgesamt werden in der Saison mit Slomka, Zinnbauer, Knäbel und Labbadia vier (!) Trainer verschlissen.
  • 14. Februar 2015: FC Bayern München - Hamburger SV 8:0

    14. Februar 2015: FC Bayern München - Hamburger SV 8:0

    Der deutsche Rekordmeister zeigt im Februar 2015 kein Mitleid und ballert den HSV mit 8:0 aus dem Stadion. Nach einem halbwegs ordentlichen Winter rangiert der Nordklub zu diesem Zeitpunkt noch auf Platz 13, wird nach acht weiteren Sieglos-Spielen aber wieder bis ans Tabellenende durchgereicht. Unter Bruno Labbadia gelingt die Rettung einmal mehr erst im Nachsitzen gegen den Karlsruher SC.
  • 1. Juni 2015: Karlsruher SC - Hamburger SV 1:2 n.V.

    1. Juni 2015: Karlsruher SC - Hamburger SV 1:2 n.V.

    Was für ein Saisonfinale! Bis zur 90. Minute ist der HSV im Relegations-Rückspiel beim KSC abgestiegen. Dann bekommen die Rothosen einen strittigen Freistoß zugesprochen, den Marcelo Díaz verwandelt. In der 115. Minute rettet Nicolai Müller seinen HSV mit einem äußerst schmeichelhaften Siegtreffer. Spätestens jetzt scheint das Hamburger Glück endgültig aufgebraucht.
  • 9. April 2016: Hamburger SV - SV Darmstadt 98 1:2

    9. April 2016: Hamburger SV - SV Darmstadt 98 1:2

    Die letzte vergleichsweise ruhige Saison der jüngeren Vergangenheit erlebt der Hamburger SV 2015/2016. Kein Trainerwechsel, elf Saisonsiege, vorzeitiger Klassenerhalt! Nach Siegen gegen den BVB und Werder Bremen klopft der HSV im Winter sogar im oberen Tabellendrittel an. Spätestens nach der peinlichen Heimpleite gegen Darmstadt ist aber klar, dass der zehnte Platz das Höchste der Gefühle bleiben sollte.
  • 30. Oktober 2016: 1. FC Köln - Hamburger SV 3:0

    30. Oktober 2016: 1. FC Köln - Hamburger SV 3:0

    In der Saison 2016/2017 schreiben die Hamburger wieder neue Negativ-Rekorde. Die 0:3-Pleite beim 1. FC Köln, als Anthony Modeste einen Hattrick erzielt, bedeutet das siebte Spiel in Folge (!) ohne eigenes Tor. Drei Wochen später sieht es noch finsterer aus: Null Siege, 8:27 Tore und vier Punkte nach zwölf Spieltagen. Wieder einmal benötigt der HSV ein kleines Fußball-Wunder, um den Turnaround noch zu schaffen.
  • 20. Mai 2017: Hamburger SV - VfL Wolfsburg 2:1

    20. Mai 2017: Hamburger SV - VfL Wolfsburg 2:1

    Bis zwei Minuten vor Saisonende sind die Weichen in der Millionenstadt erneut auf Relegation gestellt. Erst in der 88. Minute köpft Youngster Luca Waldschmidt sein Team zum Klassenerhalt. Schon wieder springt der Dino dem Abstiegsgespenst in allerletzter Sekunde noch von der Schippe. Wolfsburg hingegen rettet sich im Nachsitzen in der Relegation.
  • 17. März 2018: Hamburger SV - Hertha BSC 1:2

    17. März 2018: Hamburger SV - Hertha BSC 1:2

    2017/2018 ist das Glück dann endgültig aufgebraucht. Hamburg zeigt unter Gisdol und vor allem in der 49-tätigen Amtszeit von Bernd Hollerbach katastrophalen Offensivfußball und steht mit sieben Punkten Rückstand auf Platz 16 vor dem sicheren Aus. Zum Hertha-Spiel übernimmt Christian Titz, verpatzt seinen Einstand mit 1:2. In den Wochen danach setzt der HSV zwar zur furiosen Aufholjagd an ...
  • 12. Mai 2018: Hamburger SV - Borussia Mönchengladbach 2:1

    12. Mai 2018: Hamburger SV - Borussia Mönchengladbach 2:1

    ... und holt noch vier Siege und ein Remis. Doch es ist zu spät! Trotz des 2:1-Sieges gegen Gladbach sind die Rothosen zum ersten Mal abgestiegen, da zeitgleich der VfL Wolfsburg seine Pflicht gegen Köln erfüllt. Einige HSV-Anhänger randalieren im eigenen Stadion, den Mythos des Bundesliga-Dinos gibt es nicht mehr.
  • 23. September 2018: Hamburger SV - Jahn Regensburg 0:5

    23. September 2018: Hamburger SV - Jahn Regensburg 0:5

    Was für eine Blamage! Nach dem ersten Abstieg der Vereinsgeschichte ist der direkte Wiederaufstieg das klar formulierte Ziel. Aufgrund einer eklatanten Heimschwäche zeigt sich das Unternehmen Bundesliga-Rückkehr vom 1. Spieltag an schwerer als erwartet. Besonders böse kommt Hamburg gegen Jahn Regensburg unter die Räder. Mit 0:5 setzt es die höchste Heimniederlage der Vereinsgeschichte.
  • 28. April 2019: 1. FC Union Berlin - Hamburger SV 2:0

    28. April 2019: 1. FC Union Berlin - Hamburger SV 2:0

    Auch ein weiterer vorzeitiger Trainerwechsel zeigt keine Wirkung im Volkspark. Der HSV gewinnt nur sieben seiner 15 Heimspiele und verspielt dabei sicher geglaubte Siege wie gegen Darmstadt (2:3) und Magdeburg (1:2). Die achte Saisonniederlage bei Union Berlin bedeutet dann für das Team von Hannes Wolf den bisherigen Tiefpunkt der vermeintlichen Übergangssaison in Liga 2. Mit Platz 4 ist der Aufstieg in ernsthafte Gefahr geraten.
  • 04. Mai 2019: Hamburger SV - FC Ingolstadt 0:3

    04. Mai 2019: Hamburger SV - FC Ingolstadt 0:3

    Im Endspurt um den Aufstieg greifen die Hamburger zu einem altbewährten Mittel: dem Kurztrainingslager. Doch der Aufenthalt in Rotenburg zeigt keinerlei Wirkung. Auch der abstiegsbedrohte FC Ingolstadt überrennt den HSV. Nach der nächsten peinlichen Heimpleite verschärft sich die Krise an der Elbe weiter.
  • 12. Mai 2019: SC Paderborn - Hamburger SV 4:1

    12. Mai 2019: SC Paderborn - Hamburger SV 4:1

    Im direkten Duell gegen Paderborn muss ein Sieg für den HSV, wenn der einstige Bundesliga-Dino den direkten Wiederaufstieg noch schaffen will. Doch es kommt ganz anders: Die Ostwestfalen vermöbeln die Hanseaten regelrecht. Da im Parallelspiel obendrein Union Berlin siegt, tritt der Super-GAU ein: Hamburg verpasst am 33. Spieltag den Aufstieg.
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