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Gehypt, abgestürzt: Diese Super-Talente sind gescheitert

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  • Erst gehypt, dann versunken: Gescheiterte Super-Talente

    Erst gehypt, dann versunken: Gescheiterte Super-Talente

    Talentierte Teenager werden im Fußballgeschäft schnell in den Himmel gelobt und als "Wunderkinder", neuer Messi oder Ronaldo gefeiert. Oft geht der Stern aber ebenso rasant wieder unter. Wir erinnern an Shooting-Stars, die (noch) keine Weltkarriere hingelegt haben.
  • Alexandre Pato

    Alexandre Pato

    Mit 19 Jahren ist der Brasilianer Stammspieler bei AC Mailand. Dann machen ihm Verletzungen einen Strich durch die Rechnung. Nach einer Odyssee durch die halbe Welt (Corinthians, Villarreal, Chelsea, China) landet der Angreifer letztlich wieder in Brasilien. Derzeit befindet sich der Ex-Nationalspieler auf Vereinssuche.
  • Breno

    Breno

    Wechselt 2008 für zwölf Millionen Euro als eines der heißesten Defensivtalente aus Sao Paulo zu den Bayern, kommt aber nie so richtig in Deutschland an. 2012 wird er wegen Brandstiftung an seiner eigenen Villa inhaftiert. Nach der Entlassung 2014 fasst er in Brasilien wieder Fuß im Profifußball und kickt derzeit bei Vasco da Gama.
  • Valeri Bojinov

    Valeri Bojinov

    Der Stürmer debütiert 2002 mit 15 Jahren für Lecce in der Serie A. Zwei Jahre später läuft er für Bulgarien bei der EM auf. Doch auch wenn Bojinov bei Klubs wie der Fiorentina, Juve und Manchester City unter Vertrag steht, wird es nichts mit der großen Karriere. Sein Verein heute: Levski Sofia.
  • Royston Drenthe

    Royston Drenthe

    Nach grandiosen Auftritten für Feyenoord Rotterdam und die U21 der Niederlande streikt sich der damals 20-Jährige 2007 zu Real Madrid. Auch dort legt sich der Bad Boy mit seinen Vorgesetzten an und scheitert kläglich. Mit 29 Jahren beendet der Holländer seine Karriere und versucht sich als Rapper unterwegs. 2018 wagt er einen Neustart. Derzeit steht Drenthe in der dritten niederländischen Liga unter Vertrag.
  • Federico Macheda

    Federico Macheda

    2009, im Alter von 18 Jahren, gilt der Italiener in Diensten von Manchester United als kommender Wunderstürmer. In den folgenden Jahren wird er jedoch ständig verliehen und landet so 2013 beim VfB Stuttgart. Seit 2018 hat Macheda bei Panathinaikos eine Heimat gefunden.
  • Savio Nsereko

    Savio Nsereko

    Nach der U19-EM von 2008 als kommender Superstar verschrien, wechselt Nsereko im zarten Alter von 19 Jahren für achteinhalb Millionen vom italienischen Klub Brescia zu West Ham auf die Insel. Danach folgt eine Irrfahrt sondergleichen. In neun Jahren steht er bei dreizehn Vereinen unter Vertrag und sorgt mit einer inszenierten Entführung für Schlagzeilen. Nach vielen Stationen in halb Europa hat es Nsereko in den deutschen Amateurfußball verschlagen.
  • Alexander Merkel

    Alexander Merkel

    Debütiert 2010 als Teenager für den AC Mailand und gilt als vielversprechendes Talent der DFB-Elf. A-Länderspiele sammelt Merkel jedoch nur für Kasachstan. Nach Anläufen in Italien, England, der Schweiz, Deutschland, Österreich und den Niederlanden verschlägt es Merkel 2020 nach Saudi-Arabien zu Al-Faisaly.
  • Bojan Krkic

    Bojan Krkic

    Der Angreifer aus der Barca-Jugend gilt Ende der Nullerjahre als der nächste Messi. Die Fußstapfen des Argentiniers sind für Krkic aber zu groß. Nach dem Aus bei Barca läuft er für Mailand, AS Rom, Ajax, Stoke, Mainz 05 und Alavés auf - ohne allerdings bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Seit 2019 in der MLS aktiv.
  • Samed Yesil

    Samed Yesil

    Bei der U17-WM 2011 geht der Stein des Deutschen auf. Anschließend überweist der FC Liverpool Bayer Leverkusen 1,3 Millionen Euro, um den Angreifer nach England zu locken. Neben jeder Menge Talent hat Yesil aber auch viel Pech. Zwei Kreuzbandrisse stoppen den Aufstieg. Yesil ist immer wieder vereinslos, versucht sein Glück erfolglos in Griechenland, Uerdingen und Ankara. Seit Oktober 2020 steht er beim Regionalligisten VfB Homberg unter Vertrag.
  • Berkant Göktan

    Berkant Göktan

    Gilt um die Jahrtausendwende als nächster großer Stern bei Bayern München. Richtig zum Zug kommt er dort aber nicht. Über Galatasaray, Besiktas und Kaiserslautern landet Göktan 2006 bei 1860. 2008 wird er wegen Kokainmissbrauchs gefeuert. Ein Comeback-Versuch in der Regionalliga scheitert 2014.
  • Sinan Kurt

    Sinan Kurt

    Drei Millionen Euro investiert der FC Bayern im Jahr 2014 um den Flügelspieler aus Gladbach loszueisen. Rentieren sollte sich das nicht. Der damals erst 18-Jährige sorgt aber eher mit mangelnder Einstellung und kostspieligen Hubschrauberausflügen für Aufsehen. 2016 flieht er zu Hertha BSC, wo er bis 2019 zumeist in der Regionalligamannschaft aufläuft. Seit September 2020 wagt Kurt einen Neustart beim SV Straelen in der Regionalliga West.
  • Ravel Morrison

    Ravel Morrison

    Gewinnt 2011 gemeinsam mit Paul Pogba und Jesse Lingard den FA Youth Cup. Konflikte mit dem Gesetz und mangelnder Trainingseifer sorgen jedoch dafür, dass Morrisons Karriere einen anderen Weg nimmt als der seiner Mitspieler. Der Mittelfeldakteur versucht sich in England, Italien, Mexiko und Schweden, ehe er 2020 in den Niederlanden landet.
  • Keirrison

    Keirrison

    14 Millionen lässt sich Barca den damals 20-Jährigen im Jahr 2009 kosten. Dort soll der Stürmer in die Fußstapfen von Zlatan Ibrahimovic treten. Daraus wird allerdings nichts. Der Brasilianer macht nicht ein einziges Spiel für die Katalanen, wird mehrfach verliehen und kehrt 2014 ablösefrei nach Brasilien zurück. 2020 schließt sich Keirrison dem Amateurfußball in den USA an.
  • Freddy Adu

    Freddy Adu

    Profi mit 14 Jahren, Werbedeals in Millionenhöhe – der US-Amerikaner ist der Fußball-Welt früh als "neuer Pelé" bekannt. Diese Bürde vermag der Edeltechniker aber nicht zu tragen. Bei keiner seiner Stationen in acht Ländern kann sich Adu durchsetzen. Nach beinahe zwei Jahren Pause kickt er mittlerweile beim schwedischen Klub Österlen FF, seiner 15. Station.
  • Martin Ödegaard

    Martin Ödegaard

    Als Martin Ödegaard für die norwegische Nationalelf debütiert, ist er 15 Jahre alt. Daraufhin wird der Flügelspieler von sämtlichen Topklubs Europas gejagt und entscheidet sich für Real Madrid. Dort avanciert er mit 16 Jahren und sechs Monaten zum jüngsten Profi, wird dann aber immer wieder verliehen. Seit Sommer 2020 fester Bestandteil des Kaders, bei Weitem aber kein Stammspieler.
  • Alen Halilovic

    Alen Halilovic

    Mit 18 Jahren sichert sich der FC Barcelona die Dienste des hoch gelobten Kroaten. Bei den Katalanen kommt das Talent aber nicht zum Zug und wechselt deswegen für fünf Millionen Euro zum HSV. Auch dort kann er die in ihn gesetzten Hoffnungen nicht erfüllen und wird kurzerhand an UD Las Palmas verliehen. Im Sommer wechselte Halilovic dann für 2,5 Mio Euro von Hamburg zum AC Mailand. Inzwischen ist der Linksfuß vereinslos.
  • Anderson

    Anderson

    Der Brasilianer macht als Jugendspieler Anstalten, Nachfolger von Ronaldinho zu werden. 2007 wechselt er als 19-Jähriger vom FC Porto zu Manchester United. Drei Jahre später zieht er sich einen Kreuzbandriss zu, von dem er sich nie wieder richtig erholt. 2015 beendet Anderson das Kapitel Europa und kehrt nach Brasilien zurück. Versucht sich 2018/19 nochmal in der Türkei, landet aber in der Vereinslosigkeit.
  • Michael Johnson

    Michael Johnson

    Mit 18 Jahren wird er von Three-Lions-Ikone Stuart Pearce als "Englands nächster Star" angekündigt. 2006 debütiert er für Manchester City in der Premier League. Danach wird der Mittelfeldspieler vom Verletzungspech verfolgt. 2012 muss er deswegen seine Karriere beenden – mit gerade einmal 24 Jahren.
  • Donis Avdijaj

    Donis Avdijaj

    Eine Ausstiegsklausel in Höhe von 49 Millionen Euro im Gepäck schafft Avdijaj 2014 den Sprung vom Nachwuchs zu den Profis des FC Schalke - der erwartete Durchbruch bleibt aus. Es folgen Stationen in Österreich, den Niederlanden, der Türkei und Schottland. Seit Mitte November 2020 versucht sich der Angreifer erneut in den Niederlanden.
  • Hachim Mastour

    Hachim Mastour

    Berühmt geworden durch spektakuläre Dribblings auf Youtube wird Mastour 2014 mit 15 Jahren das erste Mal in den Kader des AC Mailand berufen. Es folgt eine katastrophale Leihe nach Málaga (nur fünf Einsatzminuten) und ein Gastspiel bei PEC Zwolle. Bei Milan ist 2018 Schluss, ein Ausflug nach Griechenland endet ebenfalls erfolglos. Wechselt 2019 in die Serie C und steigt mit Reggina auf. Anteil am Erfolg hat Mastour allerdings wenig.
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