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Zugleich gehen die erstmals ausgetragenen European Championships zu Ende. Das Multisport-Event versprühte mitunter einen Hauch von Olympia. Viele Sportarten zogen uns in den Bann. Das hatte was und sollte durchaus auch eine Zukunft besitzen. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit während der elf Wettkampftage. Wir wünschen einen schönen Rest-Abend, wahlweise eine Gute Nacht und einen gelungenen Start in die neue Woche. Bis bald!
Damit beenden wir die Berichterstattung aus dem Berliner Olympiastadion. Sieben Tage lang hielten uns Europas beste Leichtathleten mit sehr guten Leistungen in Atem. Vielen Dank für die Ausdauer und das Interesse während unserer Berichterstattungen.
Die Leichtathletik für sich betrachtet, waren die Briten mit sieben Gold-, fünf Silber- und sechs Bronzemedaillen die beste Nation – ganz knapp vor Polen mit ebenfalls sieben EM-Titeln. Deutschland belegte hier den dritten Platz (6/7/6). Für den DLV wurden 19 Plaketten gezählt, diese Zahl erreichte in Summe keine andere Nation.
Im Medaillenspiegel der European Championships hatte Russland am Ende die Nase mit 31 Mal Gold vorn. Dabei jedoch wurden die Leichtathletikplaketten der Autorisierten Neutralen Athleten nicht mitgezählt. Deutschland schloss die Wettkämpfe mit 13 Goldenen, 17 Silbernen und 23 Bronzenen ab.
Aus deutscher Sicht gab es den gerade gewürdigten Sieg von Gesa-Felicitas Krause über 3.000 Meter Hindernis zu bejubeln. Darüber hinaus ergatterte die Damen-Sprintstaffel die beinahe erwartete Medaille. Am Ende wurde es Bronze. Die Herren vermochten wegen eines schweren Sturzes da nicht mitzuhalten, verfehlten den Endlauf. Ein gutes Ergebnis verbuchte Konstanze Klosterhalfen, auch wenn sie mit Saisonbestzeit als Vierte Edelmetall über 5.000 Meter verpasste. Ein versöhnliches Karriere-Ende verschaffte sich Kathrin Klaas als Siebte des Hammerwerfens – mit einer persönlichen Saisonbestleistung von 71,50 Metern.
Mit dem Abschluss der Leichtathletik-Wettbewerbe enden die European Championships 2018. Und die Sportler im Berliner Olympiastadion legten sich am letzten Abend nochmals mächtig ins Zeug. Über allem steht der Höhenflug eines 18-jährigen Schweden, der den Stabhochsprung mit sensationellen 6,05 Metern für sich entschied. Der in den USA geborene Armand Duplantis stellte damit den zweitplatzierten Timur Morgunov in den Schatten, dabei überwand der 21-jährige Russe ebenfalls sechs Meter und ließ den großen Renaud Lavillenie hinter sich.
Ein paar Siegerehrungen sind noch offen. Als Höhepunkt darf hierbei die nun anstehende für die Hindernisläuferinnen gelten, denn es wird die letzte deutsche Goldmedaillengewinnerin geehrt. Gesa-Felicitas Krause erklimmt soeben das oberste Podest und saugt die Atmosphäre in sich auf. Welch ein stimmungsvolles Erlebnis für die 26-Jährige, die nun gleich die Nationalhymne hören wird.
Alles müssen die Briten gar nicht auspacken - und vor allem bei den Wechseln nichts riskieren. Dennoch laufen die vier Männer in 37.80 Sekunden problemlos zu Gold. Auf der Zielgerade schiebt Ramil Guliyev die türkische Staffel an Taymir Burnet vorbei auf Rang zwei - erneut mit Landesrekord. Bronze geht an die Niederländer - ebenfalls mit einer nationalen Bestleistung.
Los geht's - allerdings ohne die Tschechen. Die Bahn 2 bleibt leer. Die Briten ficht das nicht an, die laufen an der Spitze unangefochten auf und davon.
Hinter den Briten sollten die Niederländer und die Türkei um die weiteren Medaillen ringen. Für letztgenannte Staffel ist neben Emre Zafer Barnes, Jak Ali Harvey und Ramil Guliyev mit Yiğitcan Hekimoğlu lediglich ein richtiger Türke am Start. Aber schnell sind die vier Jungs in jedem Fall, wie der Landesrekord im Vorlauf bewies.
Offenbar gab es wegen der Disqualifikation von Italien einen Gegenprotest. Auch deshalb verschob sich der Termin für das abschließende Staffelrennen. Nun aber tauchen die Sportler im Stadioninnenraum auf.
Siegerehrungen stehen noch an. Na gut, so viel Zeit muss sein. Im Olympiastadion vor mehr als 50.000 Zuschauern ist das für die Sportler natürlich eine große Sache. Jetzt genießen das die Hammerwerferinnen um Anita Włodarczyk.
Unterdessen wird bekannt, dass Lonah Sapleter zu Beginn der 5.000-Meter-Rennens ihren Korridor zu früh verlassen hat. Die für Israel startende Kenianerin hat wahrlich einen gebrauchten Tag erwischt. Die 29-Jährige hatte ja bereits eine Runde zu früh gefeiert und war daher nur Vierte geworden. Diesen Platz erbt nun Konstanze Klosterhalfen.
Über den ganzen Abend hetzten die Organisatoren uns parallel durch mehrere Wettkämpfe. Und jetzt scheint man Angst vor dem Ende der European Championships zu haben. Den allerletzten Wettkampf zögert man ohne triftigen Grund hinaus und hält uns und die Zuschauer unnötigerweise hin.
Eigentlich hatten sich auch die Italiener als Vorlaufsieger für das Finale qualifiziert, die Staffel aber wurde nachträglich disqualifiziert. Dadurch rückten die Portugiesen nach. Der Titel wird übrigens nur über Großbritannien gehen, einen ernsthaften Gegner gibt es nicht. Den Briten können eigentlich nur Wechselfehler zum Verhängnis werden.
So bleibt uns eine letzte Entscheidung. Leider fehlt im Finale über die 4 x 100 Meter der Herren eine deutsche Staffel. Der schwere Sturz im Vorlauf wurde durch eine Muskelverletzung von Lukas Jacubczyk verursacht, der sich zudem eine Platzwunde am Kopf zuzog. Julian Reus erlitt eine Schulterverletzung.
In einem historischen Stabhochsprungwettkampf verzichtet Armand Duplantis darauf, jetzt auch noch die 6,10 Meter anzugehen. Zwar wäre dem 18-Jährigen heute wahrlich alles zuzutrauen, doch der Schwede lässt es erst einmal gut sein, begnügt sich mit 6,05 Meter und der Goldmedaille - vor Timur Morgunov und Renaud Lavillenie.
Im letzten Durchgang tut sich insbesondere auf den Medaillenrängen nichts mehr. Damit verteidigt Nelson Évora die Spitze und holt mit 34 Jahren erstmals EM-Gold. Alexis Copello bleibt Zweiter. Bronze geht an den Griechen Dimitrios Tsiamis.
Vier Staffeln kommen nahezu gleichauf aus der letzten Kurve. Die Britinnen haben sich Dina Asher-Smith als Trumpfkarte für diesen Endlauf aufgespart. Und die 22-Jährige läuft die Staffel für Großbritannien in Weltjahresbestleistung (41.88 Sekunden) nach Hause. Silber geht an die Niederlande. Dahinter behauptet sich Rebecca Haase gegen die Schweizerin Salomé Kora und sichert den Deutschen die Bronzemedaille.
Nun steht das Finale über 4 x 100 Meter der Damen an. Unsere Hoffnung tragen Lisa-Marie Kwayie, Gina Lückenkemper. Tatjana Pinto und Rebekka Haase, die also in unveränderter Besetzung antreten. Auf geht's!
Renaud Lavillenie hält mit den Jungen nicht mit. Mehr als 5,95 Meter hat der Franzose nicht drin. Seinen letzten Versuch über 6,05 Meter reißt der Olympiazweite. Da die Polen auch nicht mehr nachlegen konnten, wird das Bronze. Für Timur Morgunov sind 6,05 Meter ebenfalls zu viel, dem Russen bleibt Silber.
Im fünften Versuch gelingt Nelso Évora der erste 17-Meter-Sprung des Wettbewerbs und löst Alexis Copello in der Führung ab. Dimitrios Tsiamis hat derzeit den dritten Rang inne. Ein Durchgang steht noch aus.
Was macht Armand Duplantis denn da? Der 18-Jährige kann auflegen, was er will, der nimmt offenbar jede Höhe. Jetzt packt der Schwede auch noch die 6,05 Meter, das ist nicht zu glauben. Der Sportler erkennt sich offenbar selbst nicht wieder. Eine Gratulation für diesen grandiosen Sprung hält Weltrekordler Renaud Lavillenie bereit, der sich seine zwei verbliebenen Versuche aufgespart hat.
Wann wagt sich die Deutsche aus der Deckung? In der letzten Kurve am Wassergraben spielt Gesa-Felicitas Krause ihre Technik aus, zieht der Schweizerin davon. Unter dem frenetischen Jubel der Zuschauer im Olympiastadion biegt die 26-Jährige auf die Zielgerade ein und lässt sich das nicht mehr nehmen. Die junge Dame verteidigt ihren Titel - Gold für Deutschland! Krause läuft wie die zweitplatzierte Fabienne Schlumpf Saisonbestleistung. Bronze geht an die Norwegerin Karoline Grøvdal. Elena Burkard wird Sechste.
Unterdessen gehen die Hindernisläuferinnen auf die letzte Runde. Es bahnt sich ein deutsch-schweizerischer Zweikampf um Gold an. Fabienne Schlumpf führt das Rennen an. Gesa-Felicitas Krause lauert.
Der Stabhochsprung entwickelt sich zu einem denkwürdigen Wettkampf, denn nun schwingt sich auch Timur Morgunov über sechs Meter. Und der Russe weist die identische Zahl an Fehlversuchen auf (einen), womit wir einen geteilten ersten Platz haben. Ist Renaud Lavillenie in der Lage, das zu beantworten?
Die genannten Stabhochspringer sparen sich die Versuche auf. Es werden sechs Meter aufgelegt. Armand Duplantis geht die Höhe als erster an. Der Schwede zeigt einen blitzsauberen Sprung und knackt diese grandiose Marke. Der Junge ist gerade 18 Jahre und kann es selbst nicht fassen.
Renaud Lavillenie fliegt nun als zweiter Athlet über die 5,95 Metern. Da der Franzose einen Fehlversuch mehr aufweist, liegt er hinter Armand Duplantis auf Rang zwei. Morgunov, Lisek und Wojciechowski versuchen sich ebenfalls noch an dieser Höhe. Alle anderen sind ausgeschieden.
Gleich steht die Medaillenentscheidung über 3.000 Meter Hindernis der Damen an. Mit Titelverteidigerin Gesa-Felicitas Krause und Elena Burkhard hat Deutschland zwei Eisen im Feuer. Alle 19 Damen werden vorgestellt und heimsen Applaus ein. Und dann geht's los.
Armand Duplantis windet sich über 5,95 Meter und schraubt seine persönliche Bestleistung weiter nach oben. Zugleich bedeutet das die Einstellung der europäischen Jahresbestleistung von Renaud Lavillenie. Damit gibt der Schwede den Konkurrenten eine gewaltige Aufgabe vor.
Niemand vermag der besten Hammerwerferin der Welt das Wasser zu reichen. Verschiebungen sind im letzten Durchgang nicht mehr drin. Zum Abschluss verbessert sich Alexandra Tavernier auf 74,78 Meter, steigert den französischen Rekord nochmals und freut sich darüber natürlich. Mehr als vier Meter weiter aber hat die alte und neue Europameisterin geworfen. Gold für Polen! Bronze auch, denn den dritten Rang sichert sich Joanna Fiodorowa.
In ihrem letzten großen Wettkampf mag Kathrin Klaas der sechste Versuch nicht gelingen. Der ist ungültig. Damit bleibt die Deutsche mit sehr guten 71,50 Metern Siebte und darf zufrieden sein.
Im Dreisprung behauptet Alexis Copello standhaft seine Führung, steht inzwischen bei 16,93 Metern. Bis auf sieben Zentimeter dran am Aserbaidschaner ist Nelson Évora. Die Abstände aber sind auch dahinter sehr knapp, so dass noch sehr viel passieren kann. Gleich sind drei Durchgänge absolviert.
Zurück zum Stabhochsprung! 5,85 Meter sind gefordert. Timur Morgunov und Armand Duplantis nehmen diese Höhe. Renaud Lavillenie wagte einen heiklen Poker. Bei 5,80 Meter hatte der Franzose zwei Fehlversuche, hob sich den letzten für die nächste Höhe auf - und überspringt diese jetzt. Durchatmen für den dreifachen Europameister!
Somit hat Sifan Hassan freie Bahn. Die Niederländerin läuft mit Europameisterschaftsrekord zu Gold. Eilish McColgan sichert sich Silber. Bronze geht an Yasemin Can. Lonah Salpeter läuft trotz ihres Fauxpas israelischen Rekord. Die Medaille aber hat sie verschenkt und reiht sich als undankbare Vierte ein. Klosterhalfen wird mit Saisonbestleistung Fünfte, Densie Krebs Sechzehnte. Hanna Klein stieg vier Runden vor Schluss aus.
Fünf Damen haben sich über 5.000 Meter abgesetzt. Konstanze Klosterhalfen mischt da tapfer mit. Nun aber geht richtig die Post ab. Sifan Hassan und Lonah Chemtai Salpeter fliegen davon. Dann geht es in die letzte Runde und die Israelin hört auf zu laufen. Die denkt, sie ist bereits im Ziel.
Anita Włodarczyk steigert sich mit jedem Versuch. Jetzt stellt die Polin mit 78,94 Metern einen neuen Championatsrekord auf. Zweite ist Alexandra Tavernier mit nach wie vor 74,78 Metern. Dann folgen zwei weitere Polinnen. Kathrin Klaas zeigt dann bereits ihren fünften Versuch und steigert ihr persönliche Saisonbestleistung nochmals auf 71,50 Meter. Dennoch reicht das nach wie vor lediglich zu Rang sieben.
Im Stabhochsprung liegen 5,80 Meter auf. Ausgeschieden sind inzwischen Adam Hague und Arnaud Art. Für beide gehen 5,65 Meter in die Wertung. Im Wettkampf verbleiben acht Männer. Und langsam geht es ans Eingemachte.
Im dritten Versuch schleudert Anita Włodarczyk den Hammer auf 77,82 Meter. Wer soll diese Polin schlagen? Darüber hinaus ist es nun Realität. Kathrin Klaas ist bei den besten Acht dabei und darf den Wettbewerb fortsetzen. Dagegen scheidet Hanna Malyshik aus Weißrussland überraschend ohne gültigen Wurf aus.
Auf der Zielgeraden dieser EM wird den Sportlerinnen nun nochmals eine enorme Ausdauerleistung abverlangt. 19 Damen wollen sich den 5.000 Metern stellen. Mit von der Partie sind die Deutschen Konstanze Klosterhalfen, Hanna Klein und Denise Krebs. Der EM-Titel wird allerdings nur über die Niederländerin Sifan Hassan gehen.
Im Dreisprung läuft der erste Durchgang. In Führung liegt Alexis Copello mit 16,78 Metern. Sieben Zentimeter kürzer springt Nathan Douglas, erreicht damit persönliche Saisonbestleistung.
Anita Włodarczyk rückt die Kräfteverhältnisse im Hammerwerfen zurecht. 76,50 Meter - das hat in Europa in diesem Jahr noch keine andere geschafft. Insofern bedeutet dieser Versuch eine gewaltige Ansage in Richtung Goldmedaille. Wenig später wuchtet Kathrin Klaas ihr Wurfgerät auf eine neue Saisonbestleistung von 70,66 Meter. Damit sollte die Deutsche doch unter den besten Acht gelangen, um drei weitere Versuche zu haben.
Renaud Lavillenie lässt die 5,75 Meter aus. Diese Höhe überspringen Timur Morgunov sowie Konstandinos Filippidis. Der Russe führt den Wettkampf zusammen mit Piotr Lisek an. Der Grieche ist Dritter.
Mit der Flucht nach vorn ergattert Laura Muir den Europameistertitel über 1.500 Meter. Die Britin rettet einen kleinen Vorsprung ins Ziel. Dahinter schiebt sich die Polin Sofia Ennaoui an Position zwei. Und als Laura Weightman auch noch den dritten Platz zu verlieren droht, weiß sie gegen die Irin Ciara Mageean zu kontern und holt mit letzter Kraft Bronze.
So setzen sich die Britinnen ab und gehen in der Reihenfolge in die letzte Runde. Laura Muir legt noch zu und vergrößert die Lücke. Weightman hingegen geht offenbar die Luft aus.
Dann machen sich die zwölf Finalistinnen über die 1.500 Meter auf den Weg. Laura Muir und ihre britische Landsfrau Laura Weightman geben forsch das Tempo vor.
Claudio Stecchi muss im Stabhochspringen die Segel streichen und sich mit 5,65 Meter begnügen. Inzwischen liegen 5,75 Meter auf. Piotr Lisek macht den Anfang und windet sich über die Latte. Zehn Herren sind noch mit von der Partie.
Auch eine Handvoll Laufentscheidungen stehen noch an. Auf der blauen Tartanbahn geht es zunächst über die Mitteldistanz von 1.500 Metern zur Sache. Für die Deutschen Caterina Granz und Diana Sujew war der Zug ins Finale der besten Zwölf in den Vorläufen am Freitag viel zu zügig abgefahren.
Da der in der Weltjahresbestenliste mit 17,95 Metern klar führende Pedro Pablo Pichardo als gebürtiger Kubaner noch keine Starterlaubnis für Portugal besitzt, gestaltet sich das Rennen um die Medaillen sehr offen. Alexis Copello ist derzeit die Nummer zwei in Europa und legte in der Qualifikation mit 16,82 Metern die größte Weite vor. Im Auge haben sollten wir in jedem Fall Altmeister Nelson Évora, den Olympiasieger von 2008 und Weltmeister von 2007.
Eine Enttäuschung gab es aus deutscher Sicht auch in der Qualifikation der Dreispringer. Als einziger Deutscher musste Max Heß dort die Segel streichen, womit das Finale um EM-Edelmetall ohne den Titelverteidiger vonstatten gehen wird. Der deutsche Meister sprang am Freitag neun Zentimeter zu kurz. Um Medaillenehren werden jetzt also andere ringen.
Während Anita Włodarczyk im ersten Versuch lediglich 69,55 Meter erreichte, lässt sich Kathrin Klaas zu Beginn des zweiten Durchgangs eine erste Weite gut schreiben. Die 66,49 Meter reichen für den Moment nur zu Platz neun.
Renaud Lavillenie steigt bei 5,65 Metern in den Wettkampf ein. Mühelos schwebt der Franzose über die Latte. Noch ist nichts Vorentscheidendes passiert, insgesamt haben acht Sportler diese Höhe bereits geknackt. Piotr Lisek lässt diese Höhe aus.
Offenbar hat sich Schlussläufer Lucas Jakubczyk beim Antritt schwer verletzt. Julian Reus stürzte dann über den Teamkollegen. Reus erhebt sich jetzt zumindest und kann den Innenraum auf eigenen Beinen verlassen. Der Kollege kommt offenbar weniger glimpflich davon.
Beim letzten Wechsel nehmen sich die Deutschen selbst aus dem Rennen. Julian Reus und Lucas Jakubczyk geraten aneinander und stürzen schwer. Während Frankreich vor Polen und Italien gewinnt, liegen die beiden Deutschen noch immer am Boden.
Nun wollen die Sprint-Herren mit der Staffel ins Finale. Deutschland läuft in der Besetzung Kevin Kranz, Patrick Domogala, Julian Reus und Lucas Jakubczyk. Die vier Herren müssen auf Bahn 1 ran.
Alexandra Tavernier macht eine nachhaltige Ansage in Richtung Medaille. Die französische WM-Dritte von 2015 wuchtet ihren Hammer auf 74,78 Meter, die neuen Landesrekord bedeuten. Für den Moment ist das die klare Führung. Noch aber waren gar nicht alle Werferinnen dran.
Während Renaud Lavillenie noch nicht einmal angefangen hat, geht der Wettkampf für Alioune Sene bereits zu Ende. Der Franzose scheitert im dritten Versuch an 5,50 Meter. Inzwischen liegt die Latte 15 Zentimeter höher.
Mühelos laufen die Briten die Staffel nach Hause. In der zweiten Kurve werden die Türken abgehängt. Auf der Zielgerade schieben sich die Niederländer auf den zweiten Platz - vor eben jene Türken, die Landesrekord erreichen. Diese drei Teams stehen fix im Endlauf.
Neben den aktuell laufenden Medaillenentscheidungen werden nun noch die acht Finalisten über 4 x 100 Meter der Herren gesucht. Im ersten Lauf müssen wir praktisch nur auf die favorisierten Briten schauen.
Kathrin Klaas darf das Finale im Hammerwerfen eröffnen. In diesem Moment gehört alle Aufmerksamkeit ihr. Doch die EM-Vierte von 2012 und 2014 findet mit ihrem Wurfgerät nicht den Weg aus dem Wurfkäfig. Der erste Versuch ist ungültig.
Hanna Malyshik aus Weißrussland, die Polinnen Joanna Fiodorow und Malwina Kopron, die Französin Alexandra Tavernier, Hanna Skydan aus Aserbaidschan gelten als weitere Medaillenanwärterinnen. Kathrin Klaas, die einzige Deutsche im Teilnehmerfeld, wird ihre Saisonbestleistung deutlich übertreffen müssen, will sie im Kampf um Edelmetall eingreifen. Die Trauben scheinen für die 34-jährige deutsche Meisterin doch etwas zu hoch zu hängen.
Nun ist die Zeit für die Hammerwerferinnen gekommen. Das Maß der Dinge ist hier seit Jahren Anita Włodarczyk, die seit 2014 alle großen Titel ergatterte. Die Doppel-Olympiasiegerin, dreifache Welt- und Europameisterin hält zudem mit 82,98 Metern den Weltrekord. Als einzige Frau schleuderte die 33-jährige Polin den Hammer je über 80 Meter, hält mit 79,59 Metern auch die Jahresweltbestleistung und war selbstverständlich in der Qualifikation die Beste (75,10).
Mühelos laufen die beiden genannten Staffeln der Konkurrenz davon. In der zweiten Kurve schließt Tatjana Pinto zu den Eidgenossinnen auf. Schlussläuferin Rebecca Haase macht dann alles klar, läuft die deutsche Staffel zum Sieg - vor der Schweiz und Italien. Aus dem ersten Heat schaffen es Polen und Spanien über die Zeit ins Finale, welches für 21:20 Uhr angesetzt ist.
Nun steht der zweite Vorlauf über 4 x 100 Meter der Damen an. Für Deutschland treten in der Reihenfolge Lisa-Marie Kwayie, Gina Lückenkemper, Tatjana Pinto und Rebekka Haase an. Als härteste Konkurrentinnen gelten die Schweizerinnen.
Auch dieses sportliche Großereignis ist zumindest in Großbritannien schon wieder vorbei. Geprägt von vielen Emotionen und Momenten, die in Erinnerung bleiben werden, hat diese EM viel Positives zur Anerkennung der verschiedensten Sportarten beigetragen. Nach elf kräftezehrenden Wettkampftagen kehrt nun wieder etwas Ruhe bei den Fans und Athleten ein. Allerdings geht es in Berlin fürs Erste noch weiter, da in der deutschen Hauptstadt die letzten Entscheidungen in der Leichtathletik ausgetragen werden.
Im Stabhochsprung liegen 5,50 Meter auf. Jetzt steigt Piotr Lisek in den Wettkampf ein, nimmt die Hürde mühelos. Nach einer kurzen Pause sind Claudio Stecchi und Armad Duplantis an der Reihe. Letzterer präsentiert sich ebenfalls sehr souverän.
Nun machen sich die Staffeln des ersten Vorlaufs auf den Weg. Favorisiert sind Großbritannien und die Niederlande. Es geht für sie vor allem darum, die Wechsel sauber hinzubekommen. Die Britinnen gewinnen in 42.19 Sekunden, der schnellsten Zeit in diesem Jahr in Europa. Es folgen die Niederlande und Frankreich. Polen und Spanien müssen warten, was ihre Zeit wert ist.
Anfangshöhe im Stabhochsprung sind 5,30 Meter. Über die haben sich Arnaud Art, Sondre Guttormsen, Claudio Stecchi und Paweł Wojciechowski geschwungen. Zum Abschluss des ersten Durchgangs tut das auch der Brite Adam Hague. Die Favoriten lassen eine solche Höhe natürlich aus.
Parallel zum Stabhochsprung gehen noch zwei Vorläufe der Damen-Sprintstaffeln über die Bühne. Das Finale erreichen die jeweils drei Ersten und zwei Zeitschnellste. Die deutschen Frauen sind im zweiten Heat an der Reihe.
Der Schweizer macht's und behält von Anfang an die Führung in der abschließenden Turnentscheidung. mit 14.700 Punkten stellt Hegi die Bestmarke, an der sich die Konkurrenz die Zähne ausbeißt. Zweiter wird der Niederländer Zonderland, der am Reck 14.400 Zähler sammelt. Dahinter wird es kurios: Gleich drei Athleten sammeln am Reck 14.033 Punkte. Schlussendlich wird der Ungare Vecsernyes Dritter, da er sich die meisten Zähler bei der Ausführung sichern konnte. Ein Deutscher war in diesem Finale leider nicht dabei.
Darüber hinaus rechnen sich deutsche Sportler in einigen anderen Wettkämpfen gewiss etwas aus. Bei den Sprintstaffeln zum Abschluss ist immer etwas möglich. Darüber hinaus schielt Gesa-Felicitas Krause nach einer Medaille über 3.000 Meter Hindernis, idealerweise soll das nach eigener Aussage Gold sein. Edelmetall ist auch das Ziel von Konstanze Klosterhalfen über die 5.000 Meter.
Auf deutsche Beteiligung müssen wir im Stabhochsprung verzichten. Raphael Holzdeppe scheiterte in der Qualifikation ohne gültigen Versuch. Für Torben Laidig und Bo Kanda Lita Baehre reichten 5,51 Meter aufgrund zu vieler Fehlversuche nicht zum Erreichen des Finales.
Im Verlauf der Saison saß Lavillenie die Konkurrenz durchaus im Nacken. Piotr Lisek aus Polen hat lediglich einen Zentimeter weniger vorzuweisen. Der Schwede Armand Duplantis steht mit 5,93 Meter in der Bestenliste, Timur Morgunov folgt unmittelbar. Auch der Pole Paweł Wojciechowski (5,84) darf heute sicherlich auf Edelmetall hoffen.
Der Bronzegewinner am Barren stellt aktuell den Bestwert mit 14.700 Punkten am Reck. Fünf Athleten werden noch in den Wettbewerb eingreifen. Bleibt abzuwarten, ob der Schweizer noch abgefangen werden kann oder ob seine Vorstellung zu stark war.
Und jetzt ist der lange Golf-Tag beendet! Die Spanier machen es nochmal spannend, lassen am letzten Loch gegen Island aber nichts mehr anbrennen. Frankreich gelingt gegen Schweden indes ein famoses Comeback und wird erst im zweiten Stechen geschlagen. Die Tricolore-Damen patzen im Rough und verhelfen Schweden so zu Gold!
Beginnen werden wir mit dem Stabhochsprung der Männer. Die in der Qualifikation offiziell geforderten 5,66 Meter mussten letztlich gar nicht geliefert werden. Den meisten genügten 5,61 Meter und Zweien sogar zehn Zentimeter weniger, um es in den Kreis der zwölf Finalisten zu schaffen. Favorit ist der einzige Sechsmeterspringer im Feld, der Franzose Renaud Lavillenie. Der Hallenweltmeister ist mit 5,95 Meter Europas Bester in diesem Jahr.
Am Abend des elften und letzten Wettkampftages ist es den Leichtathleten vorbehalten, die European Championships 2018 abzuschließen. Die sportliche Sammelveranstaltung, deren Wettkämpfe vornehmlich in und um das schottische Glasgow bzw. in Edinburgh stattfanden, wird also im Berliner Olympiastadion ein Ende finden. Dort stehen ab 19:10 Uhr noch acht Medaillenentscheidungen auf dem Programm.
Der Tag der Einzel-Disziplin-Entscheidungen der Männer im Turnen endet an dem Gerät, an dem sich Fabian Hambüchen vor zwei Jahren in Rio zum Olympiasieger kürte: Am Reck. Heute steht allerdings kein Deutscher im Finale. Andreas Bretschneider, Andreas Toba und Marcel Nguyen scheiterten allesamt in der Qualifikation. Stattdessen dürften der Schweizer Oliver Hegi sowie der Olympia-Siebte Epke Zonderland aus der Niederlande die besten Karten für eine Goldmedaille haben.
Nicht überraschend hält die Bestmarke von Dalaloyan, der seine dritte Goldmedaille am heutigen Nachmittag unter Dach und Fach bringt. Auch auf der zweiten Podiumsstufe steht mit Belyavskiy eine Russe, der allerdings auch nicht den Hauch einer Chance gegen seinen Landsmann hatte. Das Treppechen komplettiert Hegi aus der Schweiz. Auch Dunkel darf mit seiner Leistung zufrieden sein und landet auf einer starken vierten Position. Zu Bronze fehlen 0.3 Punkte, sodass der Deutsche wichtige Erfahrungen für die Zukunft mit nach Hause nimmt.
Die beiden Finals beim Golf in Gleneagles wollen einfach nicht enden. Bei den Damen dreht sich das Blatt jetzt fast von Schlag zu Schlag und Frankreich und Schweden haben im Stechen immer noch alle Chancen auf Gold. Bei den Golf-Herren verkürzt das überraschend gute isländische Team nochmal und ist nach drei Löchern Rückstand jetzt auf der 18. Bahn nur noch ein Match-Loch hinter Spanien.
Der Russe turnt einfach auf einem anderen Level! Ohne Fehler meistert Dalaloyan mal wieder seine Kür und schnappt sich dabei auch noch 9.033 Punkte bei der Ausführung. Damit kommt der Russe auf 15.433 Punkte, das wieder für Gold reichen sollte. Der Favorit würde damit seine dritte Goldmedaille am heutigen Nachmittag gewinnen.
Mit etwas Verspätung geht es auch am Barren um die Medaillen. Die ersten drei Athleten mit Fraser, Hegi sowie Belyavskiy durften ihre Qualitäten schon unter Beweis stellen, wobei der Russe mit 15.166 Zählern den bislang besten Eindruck gemacht hat. Dunkel greift erst als letzter Teilnehmer in den Wettbewerb ein.
Chapeau Frankreich! Die Französinnen kommen tatsächlich nochmal zurück und erzwingen die Verlängerung! Großer Jubel bei Justine Dreher und Manon Molle! Wird Schweden der verkorkste Putt zum Verhängnis?
Spielen die Nerven verrückt? Schweden zittert um seine Gold-Medaille und vergibt am vorletzten Loch die Vorentscheidung. Cajsa Persson vergeigt einen - eigentlich sicheren - Putt und holt Frankreich nochmal zurück in die Partie. Zuvor waren die Skandinavierinnen schon mit drei Löchern weg, haben jetzt aber große Probleme, das Match zu beenden. Verlängerung oder Gold für Schweden? Bei den Herren heimst Italien Bronze vor Spanien ein.
Deutschlands Marcel Nguyen, der bei der EM 2016 noch auf Rang drei landete, hat die Qualifikation überraschend deutlich verfehlt. Stattdessen hält Youngster Nils Dunkel vom MTV Erfurt die deutsche Fahne hoch, auch wenn er gegen die Konkurrenz aus Russland in Person von Artur Dalalojan und dem Olympia-Dritten David Beljawskij nur Außenseiterchancen hat.
Die russische Doppelführung von Dalaloyan und Lankin hält nicht, da sich der Ukrainer Radivilov mit starken 14.866 Zählern an Lankin, der 14.666 Punkte hatte, vorbeischiebt und nur haarscharf an den 14.900 Zählern von Dalaloyan scheitert. Auch der Franzose Frasca wird sich über seine beiden Punktabzüge ärgern und kann sich daher nur mit der vierten Position anfreunden. Deutsche Teilnehmer war in diesem Finale nicht dabei.
Auf der schottischen Golfanlage von Gleneagles herrscht seit hohe Morgen viel Betrieb. Aktuell laufen immer noch die Medaillen-Matches der Damen und Herren. Im Spiel um Bronze der Herren ist Italien aktuell mit vier Löchern Vorsprung kurz vor dem Sieg über Spanien 2. Im Finale macht es das iberische Duo 1 besser und führt mit vier Löchern vor Island. In der Damen-Konkurrenz hat GB 3 Bronze sicher und Schweden golft mit Frankreich auf Augenhöhe um Gold.
Die russischen Athleten machen mal wieder den besten Eindruck, sodass Lankin sowie Dalaloyan in Führung liegen. Erstgenannter liegt mit 14,666 Zählern auf der zweiten Position, da sein zweiter Sprung nur einen Schwierigkeitsgrad von 5,2 hatte, während Dalaloyan beide Runden mit 5,6 bewältigte und dabei ohne Fehler auskam.
Auf die Finals am Boden, am Seitpferd und den Ringen folgt der Medaillenkampf am Pferdsprung. Für die Deutschen ist ein Grund zur Freude ausgeschlossen, da es kein Sportler des DTB ins Finale geschafft hat. Stattdessen dürften der Ukrainer Igor Radiwilow, der Russe Artur Dalalojan und der Israeli Andrey Medvedev die besten Chancen auf Edelmetall haben.
Pechvogel Nico Denz wird EM-Neunter! Der 24-Jährige probiert auch auf den allerletzten Metern ein Comeback, kann gegen die hohe Endgeschwindigkeit des Finals aber nichts mehr ausrichten. Am Ende ist es Platz neun mit 25 Sekunden Rückstand. Schade für den BDR!
An die Leistung und 15,466 Punkte von Eleftherios Petrounias kommt im Laufe des Wettbewerbs kein Kontrahent mehr ran, sodass der Grieche lässig Gold mit nach Hause nimmt. Auf dem zweiten Platz landet überraschend der Türke Ibrahim Colak, gefolgt vom Briten Courtney Tulloch. Für den Deutschen Marcel Nguyen, der heute eigentlich um die Medaillen kämpfen wollte, verläuft die Kür mit einigen Fehlern und Punktabzügen relaliv bescheiden, sodass der dreifache Europameister nur auf dem schwachen sechsten Platz landet.
Matteo Trentin ist Europameister! Die Italiener können die gesamte Ziel-Anfahrt mit zwei Fahrern vorbereiten und setzen sich durch. Matteo Trentin geht - nach Vorarbeit vom Helfer - als Erster aus dem Sattel, fährt 100 Meter vor dem Ziel den Sprint Royal von vorn und ist nicht mehr zu stoppen. Mathieu van der Poel freut sich über Silber, Bronze geht an Wout van Aert.
Jetzt hat auch Belgien wieder zwei Asse im Ärmel: Meurisse kommt 500 Meter vor dem Zielstrich nochmal zurück.
Noch zwei Kilometer! Die Italiener sind mit zwei Fahren im numerischen Vorteil und können beim Zielsprint taktieren. Van der Poel, Van Aert und Herrada müssen es alleine richten.
Nico Denz ist jetzt knapp hinter der Ausreißergruppe und muss nun irgendwie den letzten Berg schaffen! Es geht nochmal knackig berghoch und Nico Denz - schafft es nicht! Der 24-Jährige gibt nochmal alles, übersäuert aber am letzten Anstieg.
Heute ist nicht wirklich der Tag von Marcel Nguyen. Der Deutsche hat große Chancen, hier um die Medaillen kämpfen zu können und setzt seine Kür an den Ringen absolut in den Sand. Für seine performance bekommt der Athlet noch 0.3 Punkte Abzug und landet auf einem enttäuschenden vorletzten Rang.
Ganz starke Leistung von Nico Denz! Der Deutsche findet tatsächlich nochmal Anschluss und erscheint wieder am Ende der Ausreißergruppe! Was für eine Leistung! Bis eben war nicht mal bekannt, ob Denz noch auf dem Rad sitzt oder nicht!
Italien ist als einzige Nation nach dem Sturz noch zu zweit unterwegs und spielt diesen Vorteil jetzt aus. Davide Cimolai geht aus dem Sattel und reißt eine Lücke von ein paar Metern. Van der Poel (Niederlande), Van Aert (Belgien) und Herrada (Spanien) bleiben aber in Reichweite. Von Nico Denz ist nichts zu sehen, der Deutsche wird jetzt irgendwo zwischen Spitzengruppe und Hauptfeld sein.
Ist das bitter! Maurits Lammertink und Nico Denz gehen in einer Linkskurve auf nasser Straße zu schnell zu Werke und knallen in die Streckenbegrenzung! Vorne verbleiben sechs Ausreißer, die erstmal weiterfahren! Noch acht Kilometer.
Petrounias, der zu den größten Favoriten zählt, wird seinen Ansprüchen gerecht und darf sich mit 15,466 Punkten an den Ringen und ohne Abzug über die erste Position freuen. Bleibt abzuwarten, ob diese Latte für die Konkurrenz zu hoch ist.
Zehn Ausreißer, drei Medaillen. So lautet das Zahlenspiel des heutigen EM-Rennens in Glasgow. Wer belohnt sich nach über fünf Stunden Quälerei mit Edelmetall und darf feiern? Nico Denz macht in der Ausreißergruppe einen guten Eindruck und wehrt sich gegen die drei Duos aus Belgien, Italien und Holland.
Pünktlich zum großen Finale setzt in Glasgow wieder das typisch britische Wetter ein: Es regnet. Die Straße wird wieder etwas glitschiger und die Fahrer begeben sich auf ihre allerletzte Runde durch die Stadt.
Wir nähern uns dem Finale! Schon 20 Kilometer vor dem Ziel schauen sich die Ausreißer erstmals an und taktieren. Wer setzt wann den richtigen Angriff? Nico Denz beteiligt sich erstmal nicht an den Spielchen und wartet lieber ab.
Innerhalb der zehnköpfigen Spitzengruppe sind gleich eine Reihe von starken Fahrern vertreten, die dieses EM-Finale in Sprinter-Manier gewinnen können. Die stärksten Ausreißer: Allrounder Van der Poel (Niederlande) und Klassiker-Liebhaber Matteo Trentin aus Italien. Belgien hofft auf Wout van Aert. Wie schlägt sich Nico Denz?
Er ist die Hoffnung an diesem Final-Tag der Einzel-Disziplinen im Turnen. Mit Marcel Nguyen zählt einer der besten deutschen Turner an den Ringen zum Teilnehmerfeld dieses Finals. In der Quali ließ sich der Sportsoldat noch Luft nach oben. Als größte Konkurrenten gelten der griechische Olympiasieger Eleftherios Petrounias sowie Großbritanniens Courtney Tulloch.
Zwei Runden vor dem Zielstrich ist das Peloton ganze drei Minuten weg und hat damit keine Chance mehr auf den EM-Titel. Wir switchen daher auf unseren deutschen Ausreißer und blicken auf Nico Denz: Der 24-Jährige ist im Diensten der französischen Mannschaft Ag2r La Mondiale und fuhr in diesem Jahr den Giro, bei dem er auf der 10. Etappe fast seinen ersten Profisieg einfuhr. Denz ist nicht sonderlich endschnell, könnte sich aber mit einem Angriff auf den letzen Metern durchaus nochmal absetzen. Wir drücken die Daumen!
Auch in der zweiten Entscheidung am heutige Tage kommt es zu einer kleinen Überraschung, da keiner der Favoriten wirklich überzeugen kann. Dafür legt der Ire McClenaghan eine kür hin, über die auch noch in den nächsten Tagen gesprochen werden dürfte. Mit deutlichem Abstand reihen sich Seligman sowie Bertoncelj, die die gleiche Punktzahl erreichen, auf der zweiten Position ein, sodass es in dieser Disziplin keine Vergabe der Bronzemedaille gibt. Hoffnungsträger Whitlock der Briten enttäuscht auf ganzer Linie und wird nur Vorletzter.
Für BDR-Captain John Degenkolb ist die Rennsituation alles andere als zufriedenstellend. Nico Denz hat vorne wohl zu wenig Sprinterqualitäten für den Sieg und der Abstand zur Spitzengruppe ist mittlerweile schon bei drei Minuten. Das Hauptfeld macht weiterhin nicht genügend Druck und ist jetzt schon fast vorzeitig geschlagen.
Der Ire sorgt weiterhin für große Augen im Publikum, obwohl seine Vorstellung schon einige Minuten her ist. Auch die Kontrahenten kommen nicht mal ansatzweise in die Nähe des Führenden, der überragenden 15,3 Zähler vorweisen kann. Auf der zweiten Position kuscheln sich aktuell zwei Athleten zusammen, da Seligman sowie Bertoncelj die gleiche Punktzahl für die Schwierigkeit und die Ausführung bekommen haben.
Die aktuelle Lage: 35 Kilometer vor dem Ziel haben die Ausreißer derzeit etwas mehr zu bieten. Die Gruppe mit Denz, Meurisse, Van Aert (beide Belgien), Lammertink, Van der Poel (beide Niederlande), Cimolai, Trentin (beide Italien), Perichon (Frankreich) und Albasini (Schweiz) harmoniert gut und transportiert nun schon über zwei Minuten Vorsprung. Wollen Degenkolb oder Kristoff noch eingreifen, muss das Hauptfeld jetzt ganz schnell Tempo machen.
Aleksandr Bondar legt auch nach seinem Zauber-Sprung noch zwei gute Versuche nach und holt EM-Gold! Zweiter wird Landsmann Nikita Shleikher vor Benjamin Auffret aus Frankreich. Das deutsche Ergebnis ist leicht enttäuschend: Timo Barthel verpasst die erste Tableau-Hälfte und wird nur Achter. Florian Fandler schließt den Wettkampf auf dem vorletzten Rang ab.
Wieder führt zwischenzeitlich ein Russe! Diesmal ist es McClenaghan der Kuksenkov von der Spitze verdrängt. Der Ire zaubert eine überragende sowie fehlerlose Vorstellung auf dem Seitpferd hin, holt sich mit dem schwersten Schwierigkeitsgrad (6,5) und der besten Ausführung (8,8) absolut verdient den ersten Rang. Diese 15,3 Punkte und das ohne Abzug ist mal eine Hausnummer.
Schwierige Phase für Nico Denz: Der Deutsche wird für das Team mit in die Spitzengruppe geschickt, hat dort aber relativ wenig aussieht auf Erfolg. Gegen drei Duos aus Belgien, Italien und den Niederlanden kann Denz nur wenig ausrichten. Drei Runden vor Schluss ist die Spitzengruppe mit Denz aktuell rund 25 Sekunden vor dem Rest.
Fast alle deutschen Rennfahrer sind noch in der ersten Hauptgruppe und gehen jetzt in die Offensive! 50 Kilometer vor dem Ziel setzt Roger Kluge eine Attacke und verkleinert so den Abstand zur gefährlichen Fluchtgruppe.
Die Entscheidungen in den Einzel-Disziplinen der Männer im Turnen stehen an. Auf die Vorstellung am Boden folgt das Finale am Seitpferd. Hier zählt Olympiasieger Max Whitlock, der gestern auch im Mehrkampf mit der Mannschaft überzeugte, zu den absoluten Favoriten. Einen deutschen Teilnehmer sehen wir leider nicht. Andreas Bretschneider, Andreas Toba und Nils Dunkel scheiterten allesamt in der Quali.
Aleksandr Bondar zaubert im vierten Sprung einen dreieinhalbfachen Rückwärtssalto vom 10 Meter Turm und entfacht damit einen Jubelsturm. Dieser unfassbare Salto sichert dem Russen den klaren 1. Platz! Im deutschen Team gibt es einen Form-Wechsel: Timo Barthel verbessert sich auf den 8. Platz, Florian Fandler ist jetzt hingegen Letzter.
Der Brite sorgt im Bodenturnen für die erste mittelgroße Überraschung und weist die russische Konkurrenz deutlich in die Schranken. Mit 14.666 Zählern liegt der Lokalmatador auf der ersten Position und schnappt sich vor dem Israeli Dolgopyat, der 14.466 Punkte sammelt, die Goldmedaille. Auch der Dritte Dalaloyan kommt nach seiner Vorstellung auf 14.466 Zähler, muss seinem Kontrahenten, der eine Kür mit höherem Schwierigkeitsgrad absolvierte, den Vortritt lassen. Nguyen kann im Bodenturnen für keine Überraschung sorgen und landet auf dem sechsten Platz.
In Gleneagles sehen die Golf-Fans im Männer-Finale einen echten Schlagabtausch. Mal liegt Spanien mit einem Loch in Front, dann spielt sich Island wieder heran. Nach sechs Holes steht es pari!
Und sofort kommt der nächste Führungswechsel. Der Russe Nagornyy hat in seiner Kür einige Wackler drin, bekommt 0.3 Punkte Abzug, zieht jedoch wegen des Schwierigkeitsgrades sowie der dennoch starken Ausführung am Israeli vorbei. Kurz danach setzt der Brite Cunningham noch einen drauf und schiebt sich aufgrund seiner überragenden und tadellosen Vorstellung am Russen vorbei.
Für John Degenkolb und das deutsche Team ist eine Medaille weiter im Rahmen des Möglichen. Die deutschen Rennfahrer überstehen im Peloton jede Tempoverschärfung und sind zugegen. Problem: Die neue Ausreißergruppe hat jetzt aus jeder großen Nation einen Spitzenfahrer dabei und fährt sich schnell einen größeren Vorsprung heraus. Einzig Großbritannien und Deutschland haben keinen Fahrer an der Spitze platziert und müssen jetzt nachführen.
Die Spitzenposition von Nguyen hält nicht lange, da Shatilov aus Israel mit 14.233 Punkten knapp am Deutschen vorbeizieht. Für seine Ausführung bekommt der Athlet etwas weniger Punkte, zieht aufgrund des höheren Schwierigkeitsgrades jedoch an Nguyen vorbei.
Der Deutsche ist als Zweiter an der Reihe und kann seine Kür ohne Fehler vorführen. Im Gegensatz zum Türken Ahmet Onder, der direkt zu Beginn stürzte, bekommt Marcel Nguyen keinen Punktabzug und setzt sich mit 14.066 Punkten an die Spitze. Onder kommt derweil lediglich auf 12.500 Zähler. Jetzt muss abgewartet werden, was die Konkurrenz in den nächsten Augenblicken so treibt.
Das Freiwasser-Schwimmen weiß bei der EM zu begeistern und schenkt uns ein weiteres, atemberaubendes Finish: Arianna Brindi (Italien) und Sharon Van Rouwendaal (Niederlande) liefern sich im Zielkorridor nach 24,9 Kilometern (!) einen unfassbar engen Zielsprint, der nur mit einem Zielfoto aufgelöst werden kann. Neue Europameisterin ist: Arianna Brindi! Bronze geht rund zehn Sekunden später an Laura Grangeon aus Frankreich. Angela Maurer aus Wiesbaden präsentiert sich ebenfalls sehr stark und schlägt als Vierte an.
Aktuell werden die einzelnen Athleten dem anwesenden Publikum vorgestellt, sodass sich der Start noch einige Minuten nach hinten verschiebt. Klar ist auch, dass Nguyen hier nicht als der große Favorit ins Rennen geht, da der Barren und nicht das Bodenturnen zu seinen stärksten Disziplinen gehört.
Auf dem Stadtkurs von Glasgow wird es jetzt immer hektischer. Das Rennen ist unübersichtlich und es gibt viele Gruppen. Vorne fahren die letzten verbliebenen Ausreißer, die in wenigen Minuten von zwei angriffslustigen Belgiern und einem Italiener geschluckt werden. Das Peloton muss dementsprechend reagieren und heißt das Tempo mit weiteren Tempoverschärfungen an.
Am heutigen Nachmittag greifen auch die Turner zum letzten Mal bei dieser EM in den Medaillenkampf ein. Gleich sechs Entscheidungen stehen heute noch vor der Tür, die für einige Emotionsausbrüche sorgen werden. Los geht es in wenigen Minuten mit dem Bodenturnen, wo der dreifache Europameister Marcel Nguyen aus Deutschland erneut um die Medaillen kämpfen wird.
Die Überraschung ist perfekt: Peter Sagan gibt 80 Kilometer vor dem Ziel das EM-Rennen auf und steigt vom Rad! Der Slowake ist nach seiner Verletzung bei der Tour de France nicht in Topform angetreten und sieht jetzt keine Chance mehr, vorne einzugreifen. Der Kurs ist bretthart und fordert mit dem Weltmeister jetzt das erste ganz prominente Opfer!
Wir hüpfen vom Sattel zurück ins Wasser und landen wieder im Royal Commonwealth Pool. Dort starten in diesen Minuten die Final-Sprünge vom 10 Meter Turm. Für Deutschland mit dabei sind Timo Barthel und Florian Fandler, die in der Quali heute morgen die Plätze vier und zwölf belegten.
Überraschung im Straßenrennen: Die beiden Topstars Alexander Kristoff und Peter Sagan können 80 Kilometer vor dem Zielstrich nicht das höchste Tempo mitgehen und fallen auf einer Bergkuppe in eine zweite Gruppe zurück!
Toller Wettkampf am Loch Lomond: Auf der 25 Kilometer Distanz sichert sich Ungar Kristof Rasovzky mit einem fulminanten Schlusssprint Gold vor Krill Belyaev aus Russland. Das fast fünf Stunden (!) lange Rennen war in der Schlussphase extrem offen und brachte erste auf den letzten Metern die Entscheidung. Rasovzky ging mit ein paar Armlängen auf die letzten 100 Meter und konnte den zarten Vorsprung dann so eben noch bis zum Anschlag retten. Bronze geht an Matteo Furlan aus Italien.
Auch die Golfer haben mit den widrigen äußeren Bedingungen zu kämpfen. Auf der PGA-Anlage in Gleneagles ist es nasskalt und die Golfer retten sich nach dem Schlag schnell zurück in die warme Regenjacke.
Das Wetter meint es mit den Radfahrern nicht gut! Im verregneten Glasgow gehen die Straßenradfahrer allmählich auf die letzten 100 Kilometer und sehen schon jetzt ordentlich mitgenommen aus. Der Regen wirbelt den Dreck bis in die Gesichter hoch und lässt die Fahrer beim EM-Rennen wie bei Paris-Roubaix aussehen. Die Ausreißer sehen übrigens nicht nur dreckig, sondern auch alt aus: Der Vorsprung fällt auf zwei Minuten.
In Gleaneagles laufen derzeit die Medaillen-Duelle beim Damen-Golf. Der Zwischenstand: Im innerbritischen Spiel um Platz 3 ist GB 1 mit einem Loch vorn, im Finale führt Schweden mit einem Loch vor Frankreich.
Die Ausreißer kommen an ihre Grenzen! Auf dem anspruchsvollen Stadtkurs von Glasgow ist das Peloton aktuell deutlich schneller und frisst die ersten Ausreißer. Waren es am Anfang noch acht, sind 110 Kilometer vor dem Ziel nun nur noch fünf Ausreißer vorn. Der Abstand: rund 2:30 Minuten.
Tränen bei GB und Katherin Torrance! Die Partnerin von Grace Reid verreißt ihren letzten Sprung komplett und raubt GB damit das sicher geglaubte Gold. Als die Britin aus dem Pool steigt und den Fauxpas realisiert, kann sie ihre Enttäuschung nicht mehr zurückhalten und bricht in Tränen aus. Während Großbritannien weint, jubeln Italien und Deutschland! Was für ein spannender Wettkampf!
Unfassbar: Die bis dato starken Britinnen werfen ihre Medaille im allerletzten Sprung weg und holen nicht mal Bronze! Tina Punzel und Lena Hentschel rutschen indes auf den 2. Platz hoch und feiern Silber! Auch überraschend: Der EM-Titel geht nach Italien!
Happy End: Unsere DSV-Springerinnen heben sich die beste Leistung für den letzten Sprung auf und überholen mit einem klasse Schraubensalto die Konkurrenz aus Russland! Bronze ist sicher!
Toll! Die DSV-Damen trauen sich den schwierigen Auerbach-Salto (2,5) zu und bringen ihn gut ins Wasser. Deutschland ist mitten in der Verlosung um Bronze, bekommt es aber nun auch mit überraschend starken Italienerinnen zu tun!
Im EM-Straßenrennen legen die Sprinter-Nationen im Peloton jetzt einen Zahn zu und jagen die Ausreißer. Belgien gibt Vollgas für Greg Van Avermaet, Frankreich für Christophe Laporte. Die Fluchtgruppe fährt weiter vorne, kann den Vorsprung aber nicht über fünf Minuten hieven.
Im Royalen Pool zu Edingburgh steigern sich Punzel und Hentschel wieder und manifestieren ihren Bronze-Rang. Der Rückwärtssalto ist fehlerfrei und halbiert den Abstand zu den Russinnen! Noch zwei Durchgänge verbleiben.
Der erste Sprung war gut, Nummer zwei fällt leicht ab. Tina Punzel und Lena Hentschel können ihre gute Performance aus dem ersten Durchgang nicht wiederholen und sind bei der Landephase nicht sonderlich synchron. GB und Russland enteilen, jetzt geht es nur noch um Bronze!
Guter Start für Tina Punzel und Lena Hentschel: Das DSV-Duo beginnt mit einem guten Delfin-Kopfsprung und reiht sich nach dem ersten Durchgang hinter GB und Russland auf Rang drei ein. Eine Medaille ist also auch heute drin!
Im Royal Commonwealth Pool sehen wir jetzt wieder spektakuläre Sprünge. In der Damen-Konkurrenz startet das Finale vom 3 Meter Brett. Holen Tina Punzel und Lena Hentschel nochmal eine Medaille für den DSV?
Das letzte Halbfinale an diesem Tag bei der Golf-EM geht an das spanische Duo Pedro Oriol und Scott Fernandez, die mit zwei Löchern Vorsprung vor den Italienern Francesco Laporta und Alessandro Tadini gewinnen. Die Verlierer starten nun in diesen Minuten ihr um Platz drei, in dem es mit Santiago Tarrio Ben und David Borda gegen ein weiteres Paar aus Spanien geht.
Das zweite Halbfinale der Frauen ist beendet und die favorisierten Briten um British-Open-Siegerin Georgia Hall gucken in die Röhre. Das Duo, das durch Laura Davies komplettiert wird, verliert gegen das Pärchen aus Schweden in Person von Cajsa Persson und Linda Wessberg, das sich mit einem Loch Vorsprung den Sieg sichert und ins Finale einzieht. Für die Briten bleibt die Chance auf Bronze im Spiel um Platz drei ab 13:45 Uhr.
Die äußerlichen Bedingungen haben sich seit dem Start um 11:30 leider nicht verbessert. Noch immer fällt der leichte Nieselregen vom Himmel und sorgt für eine nasse Fahrbahn. Die Führungsgruppe hat mittlerweile einen Vorsprung von mehr als fünf Minuten herausgefahren. Das Peloton schickt sich noch nicht an diesen Abstand zusammenzufahren.
Noch knapp 175 km sind zu absolvieren. Während an der Spitze der Vorsprung der sechsköpfigen Gruppe um den Schweizer Roland Thalmann weiter wächst, halten sich die deutschen Fahrer, die im Pulk dahinter fahren bislang zurück und agieren eher unauffällig.
Auch bei den Männern steht der erste Finalist fest. Das isländische Duo Birgir Hafthorsson und Axel Boasson schlägt die Spanier Santiago Tarrio Ben und David Borda mit zwei Löchern Vorsprung bei nur noch einer zu spielenden Runde und löst das Ticket fürs Finale.
In der Teamwertung schnappt sich Italien die Goldmedaille bei diesem Marathon der Männer. Bronze-Sieger Yassine Rachik, Eyob Ghebrehiwet Faniel (5.) und Stefano La Rosa (12.) gehen in die Wertung ein. Silber geht an Spanien mit Javier Guerra, Jesus Espana und Camilo Raul Santiago. Bronze sichern sich die Österreicher (Lemawork Ketema, Peter Herzog und Christian Steinhammer). Für Deutschland, bei denen Tom Gröschels, Jonas Kollers und Sebastian Reinwands Platzierungen gewertet werden, steht am Ende der siebte Rang zu Buche.
Deutschlands Philipp Pflieger wird weiter nicht im Tableau gelistet geschweige denn ist noch auf der Strecke zu finden. Der 31-Jährige von der LG Telis Finanz Regensburg scheint unterwegs aufgegeben zu haben. Nachgereicht werden müssen an dieser Stelle noch die Platzierungen von Jonas Koller (28. Platz), Sebastian Reinwand (33.), Philipp Baar (38.) und Marcus Schöfisch (46.).
Beim Freiwasserschwimmen deutet inzwischen wieder viel auf eine deutsche Medaille hin. Während bei den Männern der beste Deutsche mit Andreas Waschburger nach 11,25 km auf Rang fünf liegt, ist bei den Frauen Finnia Wunram als Zweite nach 10 km auf Silber-Kurs. Auch Angela ist mit Platz vier noch gut im Rennen um die Medaillenränge.
In Berlin sind mittlerweile alle Deutschen bis auf Philipp Pflieger im Ziel. Der 31-Jährige wird nicht in der Liste der Ausgestiegenen geführt, ist jedoch immer noch nicht an der Zielgeraden aufgetaucht. Am besten abgeschnitten hat derweil Tom Gröschel für die Deutschen, der auf dem elften Platz landet.
In der Qualifikation beim Turmspringen vom 10-Meter-Brett der Männer weiß sich Timo Barthel im Laufe des Wettkampfes weiter zu steigern und beendet die Quali auf einem starken vierten Platz. Auch Florian Fandler löst als Zwölfter noch so eben das Ticket fürs Finale. Den Quali-Sieg sichert sich der Brite Matthew Lee mit starken 460, 35 Punkten.
Das erste von heute vier laufenden Halbfinals im Golf ist entschieden. Frankreichs Justine Dreher und Manon Molle besiegen die gestrigen Silbermedaillen-Gewinner im Mixed-Foursome Meghan MacLaren und Michele Thomson aus Großbritannnien mit fünf Löchern Vorsprung bei nur noch vier zu spielenden Runden und steht folglich als erstes Team im Finale, das heute ab 14:30 Uhr steigt.
Koen Naert bringt seinen großen Vorsprung nach Hause und sichert sich und seinem Land die Goldmedaille. Tadesse Abraham läuft auf Rang zwei, während sich der Italiener Yassine Rachik mit persönlicher Bestleistung die Bronzemedaille sichert. Vierter wird der Spanier Javier Guerra.
Auch der Marathon der Männer neigt sich langsam aber sicher seinem Ende entgegen. An der Spitze hat sich das Feld nun weit auseinander gezogen. Vorne läuft der Belgier Koen Naert allein auf weiter Flur und hat bereits einen gehörigen Vorsprung vor seinem Verfolger Tadesse Abraham aus der Schweiz. Dieser wiederum hat einige Meter zwischen sich und dem Italiener Yassine Rachik vorzuweisen. Auf Rang vier muss der Niederländer Abdi Nageeye nun die Reißleine mit Seitenstichen ziehen. Für ihn ist das Rennen vorbei.
In Glasgow sind die Radfahrer der Männer bei typisch britischem Wetter, das heißt nieselndem Regen unterwegs. An der Spitze hat sich bereits nach weniger als 30 km eine Gruppe von sechs Fahrern einen ordentlichen Vorsprung erarbeitet.
Beim Freiwasserschwimmen im Loch Lomond haben sich mittlerweile sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern die favorisierten Namen an die Spitze gesetzt. Bei den Herren führt Axel Reymond aus Frankreich das Feld an. Bei den Frauen hat sich die Niederländerin Sharon van Rouwendaal nach vorne geschoben
Nach Volha Mazuronaks starkem Lauf zu Gold, setzen sich die Weißrussinnen auch in der Teamwertung ganz überlegen die Krone auf. Neben der neuen Europameisterin gehen die Viert- und Fünftplatzierten Maryna Damanzewitsch und Nastasia Iwanowa in die Wertung mit ein. Silber sichern sich die Italienerinnen mit Sara Dossena, Catherine Bertone und Fatna Maraoui. Bronze geht an Spanien (Trihas Gebre, Maria Azucena Diaz und Elena Loyo). Für Deutschland gibt es wie bereits erwähnt nach dem Ausscheiden von Laura Hottenrott keine Wertung, da nur zwei deutsche Läuferinnen das Rennen zu Ende gebracht haben.
Auch Fabienne Amrhein und Katharina Heinig sind im Ziel. Besonders erstere kann sich über ihre Platzierung von Rang elf freuen. Für Heinig steht am Ende der 16. Platz zu Buche.
Die Weißrussin Volha Mazuronak legt einen beeindruckenden Schlussspurt auf den letzten Metern hin, lässt die Debütantin Clemence Calvin einfach stehen und sichert sich die Goldmedaille. Die Französin kann sich mit Silber trösten, während die Tschechin Eva Vrabcová Nývltová Bronze holt.
Im Marathon der Damen geht es jetzt auf die letzten Kilometer. An der Spitze liefern sich die Volha Manurozak und Clemence Calvin ein enges Kopf-an-Kof-Rennen. Wer holt sich die Goldmedaille und wird Europameisterin?
Auch in der schottischen Stadt geht es gleich auf die Straße, allerdings auf Rädern. Ab 11:30 Uhr gibt's das große Finale im Radfahren bei dieser EM mit dem Straßenrennen der Männer. Die Strecke führt dabei über einen 14,4 km langen Rundkurs, der im Zuge der Gesamtlänge des Rennens von 230, 4 km 16-mal abgefahren werden muss. Bei den Deutschen gilt John Degenkolb als größte Medaillenhoffnung. Neben ihm fahren außerdem Rick Zabel, Marcel Meisen, Alexander Krieger, Jonas Koch, Roger Kluge, Nico Denz und Joshua Huppertz für das deutsche Team. Größte Konkurrenz dürften Serien-Weltmeister Peter Sagan aus der Slowakei und Belgiens Olympiasieger Greg van Avermaet darstellen.
Beim Marathon der Männer macht ein Fan am Straßenrand auf sich aufmerksam, indem er parallel zur Führungsgruppe aus Tedesse Abraham und Co. einige Meter mitläuft und sie mit Anfeuerungsrufen wie "Ihr seid so geil" anpeitscht.
Während im Royal Commonwealth Pool in Edinburgh der Trend nach oben zeigt, geht die Kurve im Freiwasserschwimmen nach unten. Nach dem Ausstieg von Sarah Köhler ist nun auch Angela Maurer etwas zurückgefallen. Bei den Männern liegen Andreas Waschburger und Alexander Studzinski nach knapp 1:18 Stunden auf den Rängen Sechs und Neun.
In Edinburgh hat Deutschlands Wasserspringer Timo Barthel mit seinem zweiten Sprung eine erhebliche Leistungssteigerung präsentiert und sich auf den zehnten Rang vorgeschoben. Florian Fandler liegt auf Platz neun. Noch ist das Finale in Sichtweite.
Im Feld der Frauen haben Mazuronak, Calvin und Vrabcová Nývltová einen erheblichen Vorsprung herausgelaufen. Maryna Damanzewitsch hat nach einem kurzen Zwischenspurt inzwischen wieder abreißen lassen müssen.
Bei den Marathon-Männern hat sich das Feld vorne noch lange nicht so auseinandergezogen wie bei den Frauen. Der Schweizer Tedesee Abraham liegt weiter in Führung. Im Windschatten läuft aktuell der Österreicher Lemawork Ketema. Philipp Pflieger hat sich wieder etwas zurückgenommen, läuft jedoch weiter in Sichtweite zur Spitzengruppe. Platz 21 steht zu Buche.
Ist das bitter! Nach knapp 50 Minuten im Wasser muss die deutsche Führende Sarah Köhler aufgeben und wird von einem Boot aufgenommen. Noch ist unklar, warum. Das ist ein herber Rückschlag für die deutschen Freiwasserschwimmer.
In Edinburgh sieht es im Hallenwasser dagegen deutlich schlechter aus. Florian Fandler und Timo Barthel legen einen mauen ersten Durchgang hin und belegen nach diesem die Ränge Elf und Fünfzehn. Da müssen die beiden Sportler, die im Synchronspringen vom 10-Meter-Brett am Donnerstag Vierte wurden, noch eine Schippe draufpacken.
Im Freiwasserschwimmen haben inzwischen sowohl die Männer als auch die Frauen die erste Runde (2,5 km) absolviert. Während bei den Herren der Schöpfung Deutschlands Alexander Studzinski nach dieser Entfernung in Führung lag, belegen bei den Damen Sarah Köhler und Angela Maurer die vorderen beiden Plätze. Das lässt sich sehen.
Mit Blick auf die Frauen sehen wir, dass sich langsam aber sich ein Spitzentrio absetzen kann. Es besteht aus der Weißrussin Volha Mazuronak, der Französin Clemence Calvin und der Tschechin Eva Vrabcová Nývltová. Mazuronaks Landsfrau Maryna Damanzewitsch sitzt den Dreien aber noch im Nacken.
Beim Marathon der Männer legt Philipp Pflieger einen ungewohnt aggressiven Start in dieses Rennen an den Tag. Der Deutsche hält damit Anschluss an die Spitzengruppe. Hoffentlich kann der 31-Jährige das durchhalten.
Auch im Royal Commonwealth Pool in Edinburgh wird gleich Kontakt mit dem Wasser aufgenommen. Ab 10:30 Uhr startet die Qualifikation für das Turmspringen der Männer. Für Deutschland sind Timo Barthel und Florian Fandler mit von der Partie. Nach guten Vorstellungen in den letzten Tagen scheint ein Finaleinzug im Rahmen der Möglichkeiten zu sein. Als Favoriten gelten indes die Springer aus Russland und Großbritannien.
Mittlerweile sind die Frauen im Loch Lomond unterwegs und schwimmen durch das kühle Gewässer. Mit Sarah Köhler hat sich eine Deutsche an die Spitze gesetzt.
Bei den Frauen liegt die Weirussin trotz zwischenzeitlichem Handicap in Form von Nasenbluten weiter in Führung. Fabienne Amrhein gehört nachwievor zur Verfolgergruppe, während Laura Hottenrott soeben aufgeben musste. Damit ist Deutschland bei der Teamwertung raus. 3 Läuferinnen müssen als Minimum in die Wertung eingehen. Mit Amrhein und Heinig ist für Deutschland nur noch ein Duo unterwegs. Das ist bitter!
Auch in Berlin beim Marathon wird vorne Druck gemacht. Ähnlich wie bei den Frauen setzt sich auch bei den Männern schnell eine Führungsgruppe ab, bei der diesmal der Niederländer Abdi Nageeye und der Schweizer Tadesse Abraham vorne weg laufen.
Für Deutschlands Europameister startet das Marathon-Rennen im Wasser ordentlich. Der 20-Jährige unterstreicht sein gesammeltes Selbstvertrauen und setzt sich direkt an die Spitze des Feldes.
Die Männer stürzen sich als Erste ins kühle Nass des schönsten Sees Schottlands. Die Bedingungen könnten derweil besser sein. Es ist diesig. Starker Wind und Regen sind angekündigt. In zehn Minuten dürfen dann die Frauen hinterherschwimmen
Nachdem die Frauen bereits seit 9:05 Uhr ihren Marathon durch die Straßen Berlins absolvieren, dürfen nun auch die Herren der Schöpfung auf die knapp 10 km lange Strecke, die es bei 42,195 abzuspulenden Kilometern viermal abzulaufen gilt. Da Europas prominentester und bester Läufer Mo Farah aus Großbritannien die EM auslässt, rückt der Spanier Javier Guerra an die Stelle mit der schnellsten Vorleistung. Aus deutscher Sicht hat Philipp Pflieger die besten Chancen auf eine gute Platzierung. Neben ihm starten außerdem Sebastian Reinwand, Marcus Schöfisch, Philipp Baar, Jonas Koller und Tom Gröschel für das deutsche Team.
Am Loch Lomond in Glasgow laufen die letzten Vorbereitungen vor dem 25 km Freiwasserschwimmen der Männer und Frauen. Beide Rennen starten um 10 Uhr. Für Deutschland ist bei den Herren unter anderem der frisch gekürte Europameister in der Halle über die 1500 Meter Freistil Florian Wellbrock mit von der Partie. Bei den Damen schwimmt indes seine Freundin Sarah Köhler, die dieser EM mit Silber über die 1500 m Freistil und Bronze bei der 4x 200 m Freistil-Staffel ebenfalls bereits ihren Stempel aufdrücken konnte. Die weiteren Deutschen heißen Alexander Studzinski, Andreas Waschburger, Angela Maurer und Finnia Wunram.
Bei Kilometer elf sind noch neun Läuferinnen in einer Durchgangszeit von 38:58 Min in der Spitzengruppe vertreten. Der Führenden Volha Mazuronak wurde mittlerweile ein Taschentuch gereicht, mit der sich die Weißrussin provisorisch einen Stopfen für die Nase baut. Aus deutscher Sicht ist Fabienne Amrhein weiter am besten mit von der Partie. Aktuell hat sie als Zwölfte elf Sekunden Rückstand. Katharina Heinig ist nur 19.
Die Führende Volha Mazuronak bekommt mitten im Lauf Nasenbluten und sieht nun fast so gefährlich aus wie ihre sportliche Bestleistung. Bei den Briten gibt es indes den ersten Ausfall zu beklagen. Charlotte Purdue muss humpelnd von der Strecke.
Die Spitzengruppe, die weiter schmilzt, hat die erste Runde hinter sich gebracht und wird am Breitscheidplatz von jubelnden Fans durchgewunken. Bei den Deutschen ist nun auch Katharina Heinig weiter zurückgefallen.
Während die Spitzengruppe, die weiter von Martina Strähl aus der Schweiz und die Weißrussin Volha Mazuronak angeführt wird, auf 12 Läuferinnen geschrumpft ist, bildet in der Verfolgergruppe nun Fabienne Amrhein die deutsche Vertretung. Kurz dahinten folgt ein Trio, in dem auch Katharina Heinig mitläuft. Laura Hottenrott ist etwas zurückgefallen.
Nach den ersten Kilometern hat sich bereits eine kleine Führungsgruppe herausgebildet, an der die Schweizerin Martina Strähl und die Favoritin Volha Mazuronak vorne weg laufen. Die Deutschen Katharina Heinig und Laura Hottenrott zählen aktuell zur Verfolgergruppe, die wenige Meter hinter dem Führungsfeld läuft.
Nach dem Start der Frauen-Halbfinals sind nun auch bei den Männern die ersten beiden Teams auf der Anlage von Gleneagles im Einsatz. Das erste Halbfinale bildet das Duell der Spanier Santiago Tarrio Ben und David Borda gegen die Isländer Birgir Hafthorsson und Axel Boasson. Letztere konnten sich gestern beim Mixed-Foursome-Event die Krone aufsetzen. Ab 9:15 Uhr wird auch das letzte Halbfinale mit Italien (Francesco Laporta , Alessandro Tadini) vs. Spanien (Pedro Oriol , Scott Fernandez) an den Start gehen. Ähnlich wie bei den Frauen suchen die deutschen Golf-Fans auch bei den Männern ein deutsches Team vergebens.
Die Marathonläuferinnen sind unterwegs und haben sich auf die Strecke begeben, die an etlichen Sehenswürdigkeiten von Deutschlands Hauptstadt vorbeiführt. Bei knapp 10 km Streckenlänge dürfen die Akteure den Rundkurs mehr als viermal ablaufen um ihre 42,195 km zu absolvieren.
In wenigen Minuten startet der Marathon der Frauen durch die Straßen von Deutschlands Hauptstadt. Mit dabei sind für die Deutschen Fabienne Amrhein, Laura Hottenrott und Katharina Heinig. Letztere hat noch gute Erinnerungen an Berlin, wo sie 2016 ihre Bestzeit lief. Findet die 28-Jährige in das Rennen gut hinein, kann es weit nach vorne gehen. Favoritin auf Gold ist derweil die Weißrussin Volha Mazuronak ein, die als Jahresschnellste mit einer Zeit von 2:25:25 Stunden in das Rennen startet.
Auch das zweite Semi-Finale beim Frauen-Matchplay im Golf ist im Gange. Die Französinnen Justine Dreher und Manon Molle treffen auf das britische Duo Meghan MacLaren und Michele Thomson. Letztere hatten gestern beim Mixed-Foursome-Event zusammen mit ihren Landsleuten Liam Johnston und Conner Syme die Silbermedaille gewonnen. Nach einem deutschen Team suchen wir auch in diesem Halbfinale der Golferinnen leider vergeblich. Die beiden deutschen Duos Olivia Cowan/Karolin Lampert und Isi Gabsa/ Leticia Ras-Anderica schafften es nicht durch die Vorrunde.
Der letzte Tag der European Championships in Glasgow und Berlin kann beginnen. Den Anfang machen die Golfer auf der PGA-Anlage von Gleneagles. Dort startet in wenigen Augenblicken das erste Halbfinale der Frauen zwischen Großbritannien (Georgia Hall und Laura Davies) und Schweden (Cajsa Persson und Linda Wessberg).
Am Finaltag geht es auch bei den Radprofis nochmal rund. Die Männer gehen zwei Wochen nach dem Ende der Tour de France ins Straßenrennen um die europäische Krone. Außerdem werden sowohl bei den Damen als auch bei den Herren die ersten Sieger der European Team Golf Championships gekürt. Beim Turnen stehen unterdessen die sechs Einzelentscheidungen der Herren an.
Die Schwimmwettbewerbe gehen mit dem "Marathon" der Freiwasserschwimmer über die 25 Kilometern zu Ende. Im Royal Commonwealth Pool werden die letzten Champions im Wasserspringen gesucht. Die Damen springen synchron vom Dreier, die Herren stürzen sich zum Abschluss aus zehn Metern ins kühle Nass.
In Berlin beginnt der Tag der Leichtathleten gleich mit einem Kracher, wenn sowohl Frauen als auch Männer auf die Marathonstrecke gehen. Abends stehen dann im Olympiastadion noch acht weitere Entscheidungen an. Los gehts um kurz nach 19 Uhr mit dem Stabhochsprung der Männer und dem Hammerwerfen der Frauen. Den krönenden Abschluss der EM bilden dann wie immer die Sprintstaffeln über die 4x100 Meter.
Hallo und herzlich willkommen zum elften und abschließenden Wettkampftag dieser Premiere der European Championships! An diesem finalen Sonntag werden noch einmal satte 25 Goldmedaillen rausgehauen in Glasgow und Berlin.
