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Diego Maradona: Ein Leben zwischen Himmel und Hölle

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  • Diego Maradona: Ein Leben zwischen Himmel und Hölle

    Diego Maradona: Ein Leben zwischen Himmel und Hölle

    Goldjunge, Jahrhundertorschütze, Hand Gottes und Reizfigur. Diego Maradona zählte zu den größten Fußballern aller Zeiten, sorgte aber abseits des Platzes für zahlreiche Negativschlagzeilen. Anlässlich seines Todes blicken wir zurück auf 60 Jahre zwischen Himmel und Hölle.
  • Im Kreise der Liebsten

    Im Kreise der Liebsten

    Als viertes von insgesamt acht Kindern erblickt Diego Armando Maradona am 30. Oktober 1960 im argentinischen Lanús das Licht der Welt, deren Geschichte er vor allem durch sein überragendes Können am Ball mitbestimmen sollte. Rückhalt findet der Zauberfuß dabei im familiären Umfeld. Hier bei einem Strandbesuch in den Achtzigern.
  • Der erste Streich

    Der erste Streich

    Beim Straßenkick im ärmlichen Heimatviertel entdeckt, startet der Techniker eine Bilderbuchkarriere. Mit 16 debütiert er im Nationaldress, verpasst jedoch die Teilnahme an der WM 1978 - und somit den Titel mit der Albiceleste. 1979 wird sein Jahr. Gegen Schottland (Bild) erzielt Maradona seinen ersten Länderspieltreffer ...
  • Ein absolutes Sahnejahr

    Ein absolutes Sahnejahr

    ... mit 26 Toren avanciert der Youngster zum besten Goalgetter der argentinischen Liga, ballert die U20 der Argentinier zum WM-Titel und wird mit 19 Jahren zum besten Spieler des südamerikanischen Kontinents gewählt. Eine Ehre, die Maradona insgesamt sechsmal zuteil wird.
  • Aufstieg zum Besten seiner Zunft

    Aufstieg zum Besten seiner Zunft

    1980 folgen 43 Buden in der Liga und ein Jahr darauf das erste Engagement bei den Boca Juniors, die die damals unfassbare Summe von drei Millionen DM für Maradona hinblättern. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Boca wird Meister, Maradona zum dritten mal in Folge Torschützenkönig und Argentiniens Fußballer des Jahres.
  • Leader im Nationaldress

    Leader im Nationaldress

    Aus der Albiceleste ist Diego inzwischen auch nicht mehr wegzudenken. Begegnungen mit seinen europäischen Kollegen lassen da natürlich nicht lange auf sich warten - wie hier beim Fotoshooting mit Karl-Heinz Rummenigge. Und auch mit dem beschaulichen Privatleben es ist längst vorbei.
  • WM-Debüt mit Schrecken

    WM-Debüt mit Schrecken

    Bei der WM 1982 soll dann der ganz große Coup folgen: Ausgerechnet im Stadion seines neuen Arbeitgebers - Maradona gab vor dem Turnier bekannt, dass er für 11 Millionen zum FC Barcelona wechselt - setzt es für die Argentinier eine Pleite gegen Belgien. Die WM beendet er schließlich mit einem Platzverweis gegen Brasilien in der Zwischenrunde.
  • Auf zu neuen Ufern

    Auf zu neuen Ufern

    Während die Albiceleste mit hängenden Köpfen zurückreist, beginnt für "El Pibe" ein neues Kapitel in Spanien. Als Coach des Dribbelkünstlers fungiert anfangs übrigens niemand geringeres als Trainerlegende Udo Lattek (r.).
  • Vom Pech verfolgt

    Vom Pech verfolgt

    Glücklich wird der Argentinier beim katalanischen Spitzenklub jedoch nicht. Erst erkrankt er an Hepatitis, dann folgt ein Beinbruch im Ligaspiel, eine endlose Pause und ein Revanchefoul Maradonas, das zu einer Massenschlägerei und dem endgültigen Bruch mit den Katalanen führt.
  • Glück in Napoli

    Glück in Napoli

    1984 nutzt Napoli die Chance und lockt Maradona für 24 Millionen DM in die Serie A. Dort erreicht der Edeltechniker, nicht zuletzt dank der ersten Meisterschaft des SSC 1987, schnell Heldenstatus.
  • Zwielichtige Gesellschaft

    Zwielichtige Gesellschaft

    Skandale bleiben Maradona jedoch auch in Napoli nicht fremd. 1986 lässt sich der Südamerikaner beispielsweise zu diesem umstrittenen Schnappschuss mit Mafiaboss Carmine Giuliano hinreißen.
  • Die Hand Gottes

    Die Hand Gottes

    Apropos 1986: Es folgt die WM und eine der berühmtesten Szenen der Fußballgeschichte! Im Viertelfinale bugsiert Diego den Ball mit der Hand über Englands Keeper Peter Shilton. Referee Ali Bin Nasser entscheidet auf Treffer, leitet die Niederlage der Three Lions ein und wird zum Geburtshelfer der legendären Hand Gottes.
  • Jahrhunderttreffer

    Jahrhunderttreffer

    Drei Minuten nach diesem irregulären Tor gelingt Maradona das zwischenezeitliche 2:0 nach einem Solo über den halben Platz. Die FIFA kürt dieses Kunststück später zum Treffer des Jahrhunderts.
  • Am Ziel angekommen

    Am Ziel angekommen

    Hand Gottes hin, Jahrhunderttreffer her... Am Ende steht der WM-Titel für die Argentinier um den wuseligen Weltstar und damit der größte Triumph in Maradonas Laufbahn.
  • Schwabenbezwinger

    Schwabenbezwinger

    1989 stürmt Maradona auch an die Spitze des europäischen Vereinsfußballs. Mit Napoli zwingt er im Finale des UEFA Cups den VfB Stuttgart in die Knie.
  • Diego gegen Diego

    Diego gegen Diego

    Bei der WM 1990 kommt es, wie bereits vier Jahre zuvor, zum Finalduell mit den deutschen Kickern, die diesmal die Oberhand behalten. DFB-Abwehrrecke Guido Buchwald steht Maradona dabei 90 Minuten auf den Füßen, verhindert so den Erfolg der Albiceleste und verdient sich selbst den Spitznamen Diego.
  • Nächste Eskapade

    Nächste Eskapade

    Bei der Rückkehr nach Napoli ist Maradona nur noch ein Schatten seiner selbst. Der Argentinier ist körperlich nicht fit und hat zunehmend Sucht-Probleme. Diese gipfeln 1991 in einer 14-monatigen Bewährungshaftstrafe und 15-monatigen fußballerischen Sperre. Maradona nimmt Kokain und wird der Spielmanipulation verdächtigt.
  • Zurück nach Spanien

    Zurück nach Spanien

    Im Anschluss an die Sperre heuert der Argentinier erneut in Spanien an. Für Sevilla absolviert Diego 26 Partien, ehe ein erneuter Skandal ihn erneut zum Wechsel zwingt: Maradona schießt in seiner Heimat mit einem Luftgewehr auf Journalisten, darf das Land vorerst nicht verlassen und unterschreibt folglich bei den Newells Old Boys.
  • Zurück auf der ganz großen Bühne

    Zurück auf der ganz großen Bühne

    Wieder der körperlichen Bestform nahe und bis in die Zehenspitzen motiviert, bestreitet Maradona 1994 seine letzte WM als Spieler. Das Abenteuer endet jedoch bereist im Achtelfinale, wo Rumänien um Topstar Gheorghe Hagi die Südamerikaner bezwingt.
  • Legendenstatus

    Legendenstatus

    Es sollte der letzte ganz große Auftritt von Diego Armando Maradona als Aktiver bleiben. Für die Fans des Argentiniers ist sein Heldenstatus jedoch ungebrochen. Dieses Plakat ehrt den "Goldjungen" sogar mit einem ganz besonderen Vergleich: "Pelé war König, Diego ist Gott."
  • Kokain, Lungenentzündung, Therapie

    Kokain, Lungenentzündung, Therapie

    Nach der Karriere fällt Diego, hier beim Abschiedsspiel für Lothar Matthäus im Jahr 2000, endgültig in ein tiefes Loch. Erst erleidet er einen Herzinfakt, der auf eine Überdosis Kokain zurückgeführt wird. Wenig später wird er wegen Atemnot und einer Lungenentzüngung in eine Klinik eingeliefert. 2004 folgt eine Drogentherapie, ein Jahr später lässt er sich den Magen verkleinern, um sein Übergewicht zu reduzieren.
  • Rückkehr als Coach

    Rückkehr als Coach

    Nach Jahren der Negativ-Schlagzeilen schafft es Maradona schließlich auf den Trainerstuhl der argentinischen Nationalelf. Von 2008 bis 2010 betreut Diego die Albiceleste. So auch bei der WM 2010, wo Messi und Co jedoch mit 0:4 an der DFB-Auswahl scheitern.
  • Odyssee durch die halbe Welt

    Odyssee durch die halbe Welt

    2011 wechselt er in den Klubfußball, illustre Namen sind nicht dabei: Nach einem kurzen Intermezzo bei Al-Wasl aus Dubai folgt fünf Jahre später ein bei Al-Fujairah ein weiteres Engagement in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Zwischen 2017 und 2018 betreut er den mexikanischen Zweitligisten Dorados de Sinaloa, seit 2019 ist er zurück in der Heimat und trainiert Gimnasia y Esgrima La Plata. Anfang Juni 2020 verlängerte er seinen Vertrag.
  • Tod einer Ikone

    Tod einer Ikone

    Maradonas ausschweifender Lebensstil fordert seinen Tribut: Am 25. November 2020 verstirbt die Ikone. Todesursache ist ein Herzstillstand. Beileidsbekundungen gibt es aus der gesamten Fußball-Welt.
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