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Jürgen Kohler: Die Karriere einer Fußball-Ikone

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  • Eine lebende Legende

    Eine lebende Legende

    Weltmeister, Europameister, Deutscher Meister, Champions-League-Sieger, UEFA-Cup-Sieger - keine Frage: Jürgen Kohler gehört zu den größten Legenden des deutschen Fußballs. Anlässlich seines 53. Geburtstags lassen wir die Karriere des Verteidigers Revue passieren.
  • Alles begann in Mannheim

    Alles begann in Mannheim

    Als 16-Jähriger wechselte Jürgen Kohler 1982 in die Jugendabteilung von Waldhof Mannheim. Für die Kurpfälzer gab er im April 1984 auch sein Bundesliga-Debüt. Insgesamt vier Jahre lang schnürte er die Kickschuhe für Waldhof...
  • Auf dem Weg zur Kultfigur

    Auf dem Weg zur Kultfigur

    ...wo er es immerhin auf fast 100 Bundesligaspiele brachte. Seine resolute Spielweise brachte ihn auch auf den Radar von Bundestrainer Franz Beckenbauer. Bereits als 20-Jähriger absolvierte er sein Debüt für die deutsche Nationalmannschaft. Schon jetzt war er auf bestem Wege zur Kultfigur.
  • Im Duell mit den Großen

    Im Duell mit den Großen

    Bei der Heim-EM 1988 war Kohler ein fester Bestandteil der deutschen Defensive. Im Halbfinale gegen die Niederlande gelang es ihm allerdings nicht, Marco van Basten (r.) zu stoppen. Der Oranje-Star legte ein Tor auf und erzielte den Siegtreffer selbst.
  • Mit dem Geißbock auf der Brust

    Mit dem Geißbock auf der Brust

    Auf Vereinsebene kletterte der Abwehrmann Stück für Stück die Karriereleiter nach oben. Zwei Jahre lang spielte er beim 1. FC Köln mit dem Geißbock auf der Brust. Unter anderem brachte er es bei den Domstädtern auf seinen ersten internationalen Einsatz auf Vereinsebene. Seinen ersten richtig großen Erfolg feierte er allerdings erst...
  • Deutscher Meister

    Deutscher Meister

    ...im Jahr 1990: In seiner ersten Saison mit dem FC Bayern München gewann der "Kokser", wie er genannt wurde, die Deutsche Meisterschaft. Da darf man durchaus mal eine ausgelassene Kabinenparty feiern. Noch im gleichen Sommer gelang ihm dann der ganz, ganz große Wurf...
  • Am Ziel aller Träume

    Am Ziel aller Träume

    ...denn in Rom krönte sich die deutsche Nationalmannschaft im Finale gegen Argentinien zum Weltmeister. Kohler trug mit seiner beinharten Spielweise im Abwehrblock einen großen Teil zu diesem riesigen Erfolg bei.
  • Bella Italia

    Bella Italia

    Im perfekten Fußballeralter von 25 Jahren wagte der gebürtige Lambsheimer den Sprung ins Ausland. Von 1991 bis 1995 spielte er bei Juventus - und durfte sich dort unter anderem mit Ikonen wie Paolo Maldini (Bild) messen.
  • Titelsammler

    Titelsammler

    Auch bei der Alten Dame sammelte Kohler weiter fleißig Titel. An der Seite seines Nationalmannschafts- und späteren BVB-Kollegen Andreas Möller gewann er im Mai 1993 den UEFA Cup. Finalgegner war ausgerechnet Borussia Dortmund. Eine Fußnote, die im späteren Verlauf seiner Karriere noch einmal interessant werden würde.
  • Zuschauerrolle beim EM-Titel

    Zuschauerrolle beim EM-Titel

    1996 erweiterte sich die beeindruckende Vita von Jürgen Kohler in England auch noch um den Europameister-Titel. Dieser hatte für ihn jedoch einen bitteren Beigeschmack: Als Kapitän auf die Insel gereist, verletzte er sich im ersten Spiel und kam im Turnier nicht mehr zum Einsatz. Gefeiert werden durfte natürlich dennoch!
  • Auch auf Vereinsebene ganz oben

    Auch auf Vereinsebene ganz oben

    Wieder ein internationales Finale zwischen Borussia Dortmund und Juventus - und erneut mit dem glücklichen Ende für das Team von Jürgen Kohler. Diesmal in Schwarz-Gelb, durfte der Kokser 1997 in München den Gewinn der Champions League bejubeln!
  • Fußballer des Jahres

    Fußballer des Jahres

    Auf Mannschaftsebene hatte er ohnehin schon alles gewonnen, im August 1997 wurde dem Verteidiger auch noch eine inidividuelle Ehre zuteil: Er wurde zu "Deutschlands Fußballer des Jahres" gekürt.
  • Knallhart

    Knallhart

    Nicht wenige Stürmer bezeichnen Kohler bis heute als den härtesten Gegenspieler, auf den sie je trafen. Besonders beim emotionalen Dortmunder Publikum wurde die Nummer 5 für die kompromisslose Spielweise verehrt.
  • Perfektes Karriereende?

    Perfektes Karriereende?

    Im Sommer 2002 stand Jürgen Kohler vor dem Ende seiner aktiven Profilaufbahn. Natürlich verließ er die große Bühne nicht, ohne noch einen großen Titel zu gewinnen: Mit Borussia Dortmund feierte er bereits die dritte Deutsche Meisterschaft seiner Karriere (eine mit Bayern, zwei mit dem BVB).
  • Nicht ganz!

    Nicht ganz!

    Der märchenhafte Abschluss der Karriere blieb dem damals 36-Jährigen allerdings verwehrt: Im Finale des UEFA Cup gegen Feyenoord musste der Altstar nach einer Notbremse mit Rot vom Platz und sah von draußen, wie der BVB mit 2:3 unterlag. Ein unglücklicher Abschluss einer ansonsten schillernden Spielerkarriere!
  • Fließender Übergang

    Fließender Übergang

    Viel Zeit, die aktive Karriere zu reflektieren und den Kopf frei zu bekommen, ließ sich der "Fußball-Gott" nicht. Im Juli des gleichen Jahres trat er seine neue Aufgabe als U21-Nationaltrainer des DFB an.
  • Sportdirektor bei Bayer Leverkusen

    Sportdirektor bei Bayer Leverkusen

    Bereits nach einem Dreivierteljahr wechselte die Abwehrikone den Posten und unterschrieb als Sportdirektor bei Bayer 04 Leverkusen. Eine brisante Verpflichtung, schließlich hatte Kohler der Werkself mit dem BVB erst ein knappes Jahr zuvor die Meisterschaft vor der Nase weggeschnappt. Bei Bayer war er letztlich bis Sommer 2004 im Amt.
  • Trainer in Duisburg...

    Trainer in Duisburg...

    Auch die kommenden Stationen als Offizieller waren nicht von sonderlich großem Erfolg geprägt. Beim MSV Duisburg wurde er im Dezember 2005 als neuer Trainer vorgestellt, nach nur vier Monaten musste er seinen Posten jedoch wieder räumen.
  • ...und in Aalen

    ...und in Aalen

    Beim VfR Aalen trat Kohler in der neugegründeten 3. Liga schließlich mit der großen Ambition an, den Klub in die 2. Bundesliga zu führen. Aus gesundheitlichen Gründen musste er dieses Vorhaben allerdings ebenfalls nach wenigen Monaten beenden.
  • Herz-OP 2015

    Herz-OP 2015

    Immer wieder hatte der Weltmeister von 1990 mit Herzrhyhtmusproblemen zu kämpfen. Im Frühjahr 2015 entschied er sich schließlich dazu, die vergrößerte Aorta in Tübingen operieren zu lassen. Anschließend arbeitete der wiedergenesene Kohler als Trainer für unterklassige Vereine wie den SC Hauenstein oder den VfL Alfter.
  • In alter Verbundenheit

    In alter Verbundenheit

    In der Fußballszene ist Kohler natürlich heute noch bekannt wie ein bunter Hund. Bei den Treffen von Ex-Nationalspielern und Legenden seiner Ex-Vereine ist der "Kokser" immer gern gesehen. Gegenüber seinem ehemaligen Kollegen Stefan Reuter präsentierte er sich zuletzt in bester Gesundheit.
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