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Schweinsteiger: Eine Karriere für Romantiker

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  • Weltmeister und Bayern-Ikone

    Weltmeister und Bayern-Ikone

    Bastian Schweinsteiger hat es getan! Nach 17 Jahren Profifußball hängt der Weltmeister von 2014 die Schuhe an den Nagel und beendet seine aktive Karriere. Vor allem als Mittelfeldspieler des FC Bayern München brachte es "Schweini" zu Weltruhm. Wir haben die wichtigsten Stationen seiner Karriere:
  • Früher Titelhunger

    Früher Titelhunger

    Schon bei den Junioren des FC Bayern München deutete Schweinsteiger seinen großen Titelhunger an. Im Jahr 2001 gewann er mit den B-Junioren die Deutsche Meisterschaft gegen Borussia Dortmund. Ein Jahr später krönte sich die Truppe auch zum A-Junioren-Champion.
  • Zum ersten Mal Bundesliga

    Zum ersten Mal Bundesliga

    Wenige Wochen später war es auch in der Bundesliga soweit. Beim Spiel gegen den VfB Stuttgart kam er in der 83. Minute für Niko Kovač. Sofort durfte er sich mit Ikonen wie hier Krassimir Balakov messen.
  • Die erste Meisterschaft

    Die erste Meisterschaft

    Beim ersten Mal ist es immer am schönsten: Schon in seiner ersten Saison bei den Profis holte Schweinsteiger im Jahr 2003 die Meisterschaft. Unter anderem mit Claudio Pizarro (l.) feierte er diese natürlich ausgelassen.
  • Debüt mit dem Adler auf der Brust

    Debüt mit dem Adler auf der Brust

    Schnell war der ideenreiche Mittelfeldspieler auch für die Nationalmannschaft ein Thema. In der Vorbereitung auf die EM 2004 machte er gegen Ungarn sein erstes A-Länderspiel. Übrigens debütierte in dieser Partie auch sein Kumpel Lukas Podolski.
  • Ziemlich beste Freunde beim Sommermärchen

    Ziemlich beste Freunde beim Sommermärchen

    Zwei Jahre später gehörten diese beiden zu den Protagonisten des Sommermärchens: Die WM im eigenen Land war die große Bühne für die Spaßvögel Schweini und Poldi. Mit ihrer Einstellung und ihrem Humor wurden sie die Lieblinge der Massen. Zum Titel reichte es nach der Halbfinalniederlage gegen Italien jedoch nicht.
  • Erstes Ausrufezeichen im DFB-Dress

    Erstes Ausrufezeichen im DFB-Dress

    Im Spiel um Platz 3 machte Schweinsteiger aber sein bis dato bestes Länderspiel: Gegen Portugal erzielte der Linksaußen zwei Treffer selbst und bereitete den dritten vor. So kann man sich aus einem Turnier verabschieden.

  • Das erste internationale Finale

    Das erste internationale Finale

    Die EM 2008 verlief wechselhaft: Im zweiten Gruppenspiel ließ er sich zu einer Tätlichkeit hinreißen und geriet öffentlich in die Kritik. Dann führte er das DFB-Team jedoch mit Toren im Viertel- und im Halbfinale ins Endspiel. Erstmals griff Schweinsteiger nach einem großen Titel - doch das Finale gegen Spanien ging mit 0:1 verloren.
  • Versetzung in die Mitte

    Versetzung in die Mitte

    Bei den Bayern war die Verpflichtung von Trainer Louis van Gaal ein großer Einschnitt für Schweinsteiger: Der Niederländer interpretierte die Rolle der Nummer 31 defensiver und zog ihn ins zentrale Mittelfeld neben Mark van Bommel. Erst dort schaffte er endgültig den Durchbruch zum Weltklasse-Spieler.
  • Gutes Verhältnis

    Gutes Verhältnis

    Nie machte der waschechte Bayer einen Hehl daraus, dass er mit Louis van Gaal ein sehr gutes Verhältnis pflegte. Die verschrobene, extrovertierte Art des Tulpengenerals wusste Schweinsteiger zu schätzen - und auch sportlich hat er ihm viel zu verdanken.
  • Im Halbfinale noch der gefeierte Held...

    Im Halbfinale noch der gefeierte Held...

    In der Saison 2012 wollten die Bayern unbedingt ins Champions-League-Finale im eigenen Stadion. Der Garant dafür, dass dieses Ziel tatsächlich erreicht wurde, war Schweinsteiger: Im Halbfinale gegen Real Madrid verwandelte er im Elfmeterschießen den entscheidenden fünften Elfer. Danach gab's natürlich kein Halten.
  • ...im Traumfinale dann der Pechvogel

    ...im Traumfinale dann der Pechvogel

    Das Finale dahoam wurde jedoch für den gefeierten Helden des Halbfinals zum Albtraum. Auch gegen Chelsea mussten die Bayern ins Elfmeterschießen. Wieder übernahm Schweinsteiger die Verantwortung, als Letzter anzutreten - doch diesmal setzte er den Ball an den Pfosten! Der große Traum zerplatzte wie eine Seifenblase...
  • Tränenreich

    Tränenreich

    ...und Schweinsteiger (l.) war mittendrin. Bis heute ist das wohl der bitterste Moment in seiner beeindruckenden Karriere. Viele Kritiker befürchteten nach diesem Endspiel einen psychischen Knacks bei den Bayern, insbesondere beim Pechvogel der Stunde.
  • Ein Jahr später...

    Ein Jahr später...

    Doch die Bayern zogen sich selbst aus dem Sumpf und spielten eine Saison der Rekorde - mit einem ganz großen Highlight: Im deutschen Finale gegen Borussia Dortmund gewann der FCB zwölf Monate nach dem Drama dahoam nun doch die Champions League...
  • Alles-Gewinner 2013

    Alles-Gewinner 2013

    ...und nicht nur die: Unter Trainer Jupp Heynckes (M.) gewannen Schweinsteiger und Co. das historische Triple aus Meisterschaft, Pokal und Königsklasse. Zuvor war dies noch keiner deutschen Mannschaft gelungen. Der Frust der vergangenen Jahre war endgültig gegessen.
  • Bestätigung des ewigen Führungsduos

    Bestätigung des ewigen Führungsduos

    Und auch die Kritiker am Führungsstils des Duos Schweinsteiger/Lahm wurden stumm geschaltet. Immer wieder hatte es Stimmen gegeben, die Schweinsteiger als "Cheffchen" bezeichneten und ihm die Siegermentalität absprachen. Das war jetzt vorbei - und vielleicht auch der Grundstein für den ganz großen Wurf im Folgejahr...
  • Ikonisches WM-Finale

    Ikonisches WM-Finale

    Da griff Schweinsteiger nämlich auch mit der Nationalmannschaft nach den Sternen - genauer gesagt nach dem vierten Stern. Die Nummer 7 des DFB-Teams war speziell im Finale gegen Argentinien die prägende Figur. Angeschlagen, mit Blut im Gesicht biss, kämpfte, rackerte er und führte sein Team so zum WM-Titel.
  • Im Moment des Sieges fair

    Im Moment des Sieges fair

    Dass er ein großer Sportsmann ist, bewies die Münchner Vereinslegende nach dem Spiel. Im Moment des Sieges hatte er noch tröstende Worte für den am Boden zerstörten Lionel Messi übrig.
  • Der Held der Nation

    Der Held der Nation

    Beim Empfang in Berlin wurde das ganze Team frenetisch gefeiert. Schweinsteiger genoss den Jubel der Fans sichtlich.
  • Mittlerweile Kapitän

    Mittlerweile Kapitän

    Nach dem Rücktritt von Philipp Lahm aus der Nationalmannschaft wurde dem Lenker im Mittelfeld eine große Ehre zuteil: Er wurde offiziell zum Kapitän des DFB-Teams ernannt.
  • Letzte Deutsche Meisterschaft mit Bayern

    Letzte Deutsche Meisterschaft mit Bayern

    Im Mai 2015 durfte er noch einmal ausführlich feiern. Die Deutsche Meisterschaft mit den Bayern war bereits seine achte. Damit steht der Bayer in einer Reihe mit Klub-Ikonen wie Oliver Kahn, Mehmet Scholl oder Philipp Lahm. Nur Franck Ribéry (neun) gewann häufiger die Schale mit den Münchnern. Bei Pokalsiegen (sieben) ist Schweinsteiger sogar alleiniger Rekordhalter.
  • Eine Klubikone sagt Servus

    Eine Klubikone sagt Servus

    Acht Meisterschaften, sieben Pokalsiege, ein Champions-League-Sieg, dazu Erfolge beim europäischen Supercup und der Klub-WM: Bastian Schweinsteiger hat in 17 Jahren Bayern München alles erreicht, was man erreichen kann. Im Sommer 2015 sagte er Servus und wechselte von Bayern zu Manchester United.
  • Wiedersehen im Old Trafford

    Wiedersehen im Old Trafford

    Bei Manchester United traf Schweinsteiger auf seinen alten Trainer Louis van Gaal, dem er so viel zu verdanken hatte. In der Premier League war der Weltmeister Stammkraft - bis zu einer Verletzungsmisere. Monatelang kämpfte Schweinsteiger mit einer Innenbandverletzung im Knie und verlor seinen Stammplatz.

  • Abschiedsspiel gegen Finnland

    Abschiedsspiel gegen Finnland

    "Es war für mich noch einmal eine große Ehre. Ich wollte jeden Moment genießen. Aber dass es so schön wird, habe ich nicht gedacht", sagte Schweinsteiger nach seinem DFB-Abschiedsspiel im August 2016. "Die Nationalmannschaft ist wie eine Familie." Von der verabschiedete er sich vor allem dank des Titels 2014 als Publikumsliebling und Legende.
  • Kaum im Einsatz

    Kaum im Einsatz

    Bei United lief es dagegen nicht mehr rund für Schweinsteiger. Der neue Trainer José Mourinho setzte nicht auf den alternden Star und berief ihn nur noch selten in den Kader. Schweinsteiger verlor in der Öffentlichkeit nie ein böses Wort über den Trainer und zeigte sich trotz Degradierung als wahrer Sportsmann. Bei seinem Abschied erhielt er vom englischen Publikum deswegen sogar Standing Ovations.
  • Karriereabend in den Staaten

    Karriereabend in den Staaten

    Bei United hatte Schweinsteiger keine Zukunft mehr, deswegen wechselte der Mittelfeldstratege 2017 zu Chicago Fire in die USA. In der MLS ist Schweinsteiger Stammspieler und Leistungsträger seiner Mannschaft, mit der er am liebsten nach der Meisterschaft greifen würde. Sein aktueller Vertrag läuft im Dezember 2019 aus.
  • Familienglück

    Familienglück

    Auch privat läuft es rund bei Schweinsteiger: Seit 2016 ist er mit der ehemaligen Tennisspielerin Ana Ivanovic verheiratet. Gemeinsam lebt das Paar in Chicago. 2018 wurden sie Eltern eines Sohnes, das zweite Kind ist auf dem Weg.
  • Perfekt integriert

    Perfekt integriert

    Schweinsteiger genießt das Leben in seiner neuen Heimat in vollen Zügen. Das Baseballteam der Stadt, die Chicago Cubs, luden den Deutschen im Mai 2017 zum zeremoniellen First Pitch ein. Das zeigt: Der Bayer ist auch in den USA zur geschätzten Bekanntheit geworden.

  • Abschiedsspiel in München

    Abschiedsspiel in München

    Dennoch freute er sich sehr auf das offizielle Abschiedsspiel bei seinen Bayern. Am 28. August 2018 spielte Schweinsteiger mit Chicago in der Allianz Arena - eine Hälfte im Trikot der Bayern, die andere im Trikot Chicagos. Nach dem Abpfiff ließ er sich minutenlang von den Fans in seinem alten Wohnzimmer feiern.
  • Aufnahme in die Hall of Fame

    Aufnahme in die Hall of Fame

    Die Bayern-Bosse nutzten die Rückkehr ihres ehemaligen Vorzeige-Spielers für eine besondere Ehrung: Schweinsteiger wurde als 18. in die Hall of Fame des FC Bayern aufgenommen. Damit steht er in München nun auf einer Stufe mit Legenden wie Gerd Müller, Sepp Maier oder Franz Beckenbauer.
  • Ein Idol der Sportwelt

    Ein Idol der Sportwelt

    Längst ist Schweinsteiger abseits des Platzes zum Vorbild geworden. Der Fußballer ist ein gern gesehener Gast auf den roten Teppichen. 2018 wurde er vom Lifestyle-Magazin "GQ" zur Sport-Ikone des Jahres gewählt.
  • Sportlich immer noch auf der Höhe

    Sportlich immer noch auf der Höhe

    Selbst mit Mitte 30 gehört Schweinsteiger in den USA noch zu den Vorzeige-Kickern. 2019 wurde er zum zweiten Mal ins All-Star-Team der MLS gewählt. Mit dem Auswahl-Team traf er in Juli auf Atlético Madrid (0:3) und durfte sich abermals mit der europäischen Elite messen.
  • Schluss im Herbst 2019

    Schluss im Herbst 2019

    In seiner dritten Saison in der MLS verpasste Schweinsteiger mit Chicago Fire erneut die Playoffs. Kurz darauf stellt der Starspieler klar: "Liebe Fans, nun ist die Zeit gekommen: Ich werde meine aktive Karriere zum Ende dieser Saison beenden."
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