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Trainerkarussell HSV: Die letzten 13 Jahre

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  • Trainerkarussell HSV: Die letzten 13 Jahre

    Trainerkarussell HSV: Die letzten 13 Jahre

    Nun ist es offiziell: Hannes Wolf muss seinen Hut nehmen. Nach dem verpassten Aufstieg ist der junge Coach seit 2005/2006 bereits der 18. Cheftrainer, der keine Zukunft mehr bei den Rothosen hat. Ein Rückblick auf die Coaches der letzten Jahre:
  • Den Weg in die Königsklasse...

    Den Weg in die Königsklasse...

    ...ebnet in der Saison 2005/2006 Thomas Doll. Elf Bundesligaspiele ohne Sieg kosten den deutschen Ex-Nationalspieler im Frühjahr 2007 trotz dieses Erfolgs seinen Job. Der Geschasste fordert anschließend einen personellen Wandel beim Ex-Klub: "Der HSV muss ausmisten!".
  • Erfolgreicher Knurrer

    Erfolgreicher Knurrer

    Wegen seiner strengen, mürrischen Art bekam Huub Stevens einst den Spitznamen "Knurrer von Kerkrade" verpasst. Grund für bessere Laune gibt es in seiner Hamburger Zeit: Mit dem HSV qualifiziert er sich für den UEFA Cup. 2008 legt er seinen Job nieder, um sich um seine erkrankte Frau zu kümmern.
  • Freiwilliges Ende

    Freiwilliges Ende

    Trotz der strengen Miene kann Martin Jol mit seiner Saison beim HSV durchaus zufrieden sein: Unter dem Strich steht Platz fünf in der Liga sowie der Einzug in das Halbfinale des DFB- und UEFA-Pokals. Im Sommer 2009 löst er seinen Vertrag auf und wechselte zu Ajax Amsterdam.
  • Der Anfang des Absturzes

    Der Anfang des Absturzes

    Unter dem neuen Trainer Bruno Labbadia qualifiziert sich Hamburg das erste Mal seit fünf Jahren nicht für das internationale Geschäft. Obwohl der Liga-Dino 2010 das Europa-League-Halbfinale erreicht, muss der zweifache deutsche Nationalspieler vor den letzten drei Saisonspielen seinen Hut nehmen.
  • Nur kurzzeitig als Dirigent...

    Nur kurzzeitig als Dirigent...

    ...ist Ricardo Moniz auf der HSV-Trainerbank tätig. Der ehemalige Co-Trainer übernimmt in der Saison 2009/2010 für drei Partien die Leitung und fliegt mit den Hamburgern aus der Europa League. In der Liga bleibt der Niederländer ungeschlagen, nach Ende der Spielzeit wird er Nachwuchskoordinator bei RB Salzburg.
  • Meistertrainer ohne Erfolg

    Meistertrainer ohne Erfolg

    Den VfB Stuttgart krönt Armin Veh einst zum Deutschen Meister, beim HSV muss er im März 2011 nach einer 0:6-Klatsche bei Bayern gehen. Unstimmigkeiten in der Vereinsführung machten laut Veh die Aufgabe nicht leichter: "Mit der Entwicklung im Verein kann man aus meiner Sicht nicht arbeiten."
  • Frustrierende Bilanz

    Frustrierende Bilanz

    Saisonübergreifend bleibt der Hamburger SV unter Coach Michael Oenning 13 Spiele lang ohne Sieg und ruscht auf den letzten Tabellenplatz ab. Das Ende vom Lied ist klar: Oenning wird nach nur 16 Spielen als HSV-Trainer beurlaubt und kehrt nicht auf die Bank zurück.
  • Zweifache Aushilfe

    Zweifache Aushilfe

    Einen Sieg und eine Niederlage verzeichnen die Hanseaten unter der Leitung von Interimstrainer Rodolfo Cardoso zu Beginn der Saison 2011/2012. Ein Jahr später kehrt der damalige Coach der zweiten Mannschaft auf die Trainerbank zurück, bleibt aber wieder nur für zwei Spiele.
  • In ungewohnter Position...

    In ungewohnter Position...

    ...findet sich der von vielen HSV-Fans kritisch beäugte Sportchef Frank Arnesen im Oktober 2011 wieder. Da Cardoso nicht die notwendige Fußballlehrer-Lizenz besitzt, muss der Holländer ein Spiel als zusätzlicher Trainer auf der Bank Platz nehmen.
  • Ein Fünkchen Konstanz

    Ein Fünkchen Konstanz

    Thorsten Fink leitet knapp zwei Jahre das Training des Hamburger SV und verpasst in der Saison 2012/2013 die Europa League erst am letzten Spieltag. Nach einem durchwachsenen Start in die neue Saison ist auch der gebürtige Dortmunder gezwungen, das Amt freizugeben.
  • Gescheiterter Erfolgstrainer

    Gescheiterter Erfolgstrainer

    In der Amtszeit des Ex-Bondscoaches Bert van Marwijk verliert das Gründungsmitglied der Bundesliga zum ersten Mal sechs Spiele in Folge. Akute Abstiegsangst machte sich in der Hansestadt breit und der Holländer wird nach dem 21. Spieltag entlassen.
  • Vom Hoffnungsträger zum Buhmann

    Vom Hoffnungsträger zum Buhmann

    Auch unter der Leitung von Mirko Slomka können die Hamburger nicht überzeugen. In der Relegation entgeht der HSV 2014 dem Bundesligaabstieg nur knapp und enttäuscht auch in den ersten Saisonspielen der neun Saison. Die Folge: Slomka wird gefeuert.
  • Der Nächste, bitte!

    Der Nächste, bitte!

    Nach nur einem halben Jahr als Coach wird Joe Zinnbauer in Hamburg gefeuert. In seine kurze Amtszeit fällt zu allem Übel die höchste Bundesliga-Niederlage des HSV: Mitte Februar setzt es ein 0:8 gegen die Bayern. Viele seiner Vorgänger haben sich aber auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert...
  • Kurzzeit-Experiment

    Kurzzeit-Experiment

    Der damalige Sportchef Peter Knäbel übernimmt überraschend das Traineramt der Hanseaten. Zuvor arbeitetete der ehemalige Kicker vom Stadtrivalen St. Pauli nur als Jugend- und Spielertrainer. Nach nur zwei Spielen wird das Experiment beendet.
  • Alter Bekannter

    Alter Bekannter

    Der HSV setzt im Abstiegskampf doch noch einmal auf einen Neuen - auf Rückkehrer Bruno Labbadia! Der alte Bekannte kann den Abstieg verhindern. Insgesamt hält es Labbadia diesmal 17 Monate auf dem Schleudersitz an der Elbe. Vier Niederlagen aus fünf Spielen werden ihm im September 2016 zum Verhängnis.
  • Keine Konstanz

    Keine Konstanz

    Markus Gisdol darf sich anschließend auf der Trainerbank des HSV versuchen. Der Ex-Hoffenheimer kann beim Dino aber auch keine neue Ära einleiten. Nach einer Niederlage gegen das Tabellenschlusslicht 1. FC Köln ist Schluss. Im Januar 2018 wird Gisdol beim HSV vor die Tür gesetzt.
  • Vereinsikone scheitert

    Vereinsikone scheitert

    Während Bernd Hollerbach als Spieler acht Jahre das Trikot mit der Raute trägt, gerät sein Engagement als Trainer deutlich kürzer. Ganze zwei Monate dauert das Intermezzo als Übungsleiter. Als Reaktion auf eine 0:6-Klatsche gegen Bayern München wird das HSV-Urgestein am 26. Spieltag von seiner Aufgabe entbunden.
  • Historischer Abstieg

    Historischer Abstieg

    Gegen den drohenden Gang in die Zweitklassigkeit setzt man bei den Rothosen auf eine Lösung aus den eigenen Reihen. Der bisherige U21-Coach Christian Titz soll den Dino auf dem 17. Platz noch retten und scheitert. Am Ende der Saison muss das Gründungsmitglied der Bundesliga erstmals absteigen. Den Wiederaufbau im Unterhaus, hat Titz dann nur bis zum 10. Spieltag zu verantworten. Eine Nullnummer gegen den VfL Bochum ist den Verantwortlichen zu wenig - Titz muss seinen Hut nehmen.
  • Neues Gesicht bleibt nicht lang

    Neues Gesicht bleibt nicht lang

    Im Oktober 2018 wird Hannes Wolf überraschend beim HSV als neuer Trainer installiert. Die Mission ist klar: Der Ex-VfB-Trainer soll den Wiederaufstieg realisieren. Doch Wolf scheitert mit seiner Millionentruppe am großen Ziel. Mitte Mai ist sein Aus offiziell. Wer folgt auf den jungen Coach?
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