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So läuft der Poker um Mick Schumachers F1-Zukunft

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  • Spannender Poker um Mick Schumachers F1-Zukunft

    Spannender Poker um Mick Schumachers F1-Zukunft

    Mick Schumacher ist weiterhin ohne Cockpit für die kommende Formel-1-Saison. Nachdem die Optionen des Haas-Piloten weiter geschrumpft sind, steht "die Woche der Entscheidung" bevor. Die letzten Monate waren eine Achterbahnfahrt für den Sohn von Rekordchampion Michael Schumacher. So läuft der spannende Poker um die Zukunft des 23-Jährigen:
  • Saisonauftakt noch mit Mazepin

    Saisonauftakt noch mit Mazepin

    In die aktuelle Formel-1-Saison geht Haas zu Jahresbeginn noch mit Schumacher und dem Russen Nikita Mazepin. Beide Fahrer sind mit einem Vertrag bis Ende 2022 ausgestattet. Doch als der Angriff Russlands auf die Ukraine Ende Februar beginnt, beendet der US-Rennstall die Zusammenarbeit mit dem russischen Sponsor Uralkali und damit ist auch Mazepin sein Cockpit los. Eine folgenschwere Entscheidung, auch für Schumacher.
  • Haas holt Magnussen zurück

    Haas holt Magnussen zurück

    Als Mazepin-Ersatz verpflichtet Haas Kevin Magnussen. Der Däne ist ein alter Bekannter, fuhr bereits zwischen 2017 und 2020 für das Team. Schumachers Problem: Magnussen wird mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet, eines der Haas-Cockpits ist damit langfristig besetzt. Der heute 30-Jährige feiert zudem einen Top-Start, fährt in den ersten vier Rennen, dreimal in die Top 10, holt 14 Punkte.
  • Schumacher hängt hinterher

    Schumacher hängt hinterher

    Der Deutsche hingegen hängt in den ersten Rennen hinterher, kann mit seinem neuen Kollegen zu Saisonbeginn nicht mithalten. Stattdessen sorgt er mit Crashs in Saudi-Arabien und Monaco für Aufsehen, leistet sich zahlreiche Fahrfehler, die bei Teamchef Günther Steiner und unter den F1-Experten zu Kritik führen.
  • Gerüchte um Aston Martin

    Gerüchte um Aston Martin

    Trotz der Anlaufschwierigkeiten werden im Mai Gerüchte laut, Schumacher könnte bei Aston Martin das Cockpit von Sebastian Vettel übernehmen. Zu diesem Zeitpunkt hat der Vierfachweltmeister seinen Abschied noch gar nicht bekanntgegeben. Monate später, als Vettels Aus öffentlich wird, verpflichtet Aston Martin jedoch Fernando Alonso.
  • Haas erhöht den Druck

    Haas erhöht den Druck

    Aufgrund der Punkte-Flaute und der millionenschweren Crashs zeigt sich Haas im Frühsommer unzufrieden mit Schumacher. "In der Formel 1 hat man nicht ewig Zeit", sagte Teamchef Günther Steiner in Richtung des Deutschen und zählte ihn an: "Es gibt eine Schlange von Fahrern, die dort fahren wollen." Laut dem Portal "f1-insider.com" gab es sogar Pläne, Mick vorzeitig auszutauschen, die am Veto Ferraris gescheitert sein sollen.
  • Erste Erlösung

    Erste Erlösung

    Beim Kanada-GP steigert sich Schumacher, fährt im Qualifying gar auf Startplatz sechs. Am Ende verhagelt ihm ein Defekt am VF-22 das Rennen. Die Erlösung folgt einen Grand Prix später in Silverstone: Auf Platz acht holt der Deutsche seine ersten Punkte, in Österreich fährt er eine Woche später auf P6 sogar acht Zähler ein.
  • Schumacher im Wartestand

    Schumacher im Wartestand

    Nach den guten Ergebnissen wird in den Medien über eine Verlängerung spekuliert. Steiner bremst aber die Erwartungen. Vollzug gibt es frühestens nach der Sommerpause, heißt es vom Teamchef. Außerdem dementiert der Südtiroler Spekulationen, nach denen angeblich Ferrari die Verfügungsgewalt über Schumachers Platz hat und Haas nur ein "Mitspracherecht" besitzt.
  • Haas setzt Gespräche aus

    Haas setzt Gespräche aus

    Nach dem Ungarn GP ist die "Silly Season" in vollem Gange. Vettel gibt seinen Abschied bekannt, Alonso wechselt 2023 zu Aston Martin. Schumacher soll - anders als spekuliert - kein Thema beim britischen Team gewesen sein. Nach RTL-Infos setzt Haas daher vorerst die Gespräche mit dem 23-Jährigen aus und spielt auf Zeit.
  • Schumacher in aller Munde, aber nie konkret

    Schumacher in aller Munde, aber nie konkret

    Schumachers Name taucht derweil als Kandidat für zahlreiche Cockpits auf. AlphaTauri ist im Rennen, entscheidet sich aber später nach dem Gasly-Wechsel für Nyck de Vries und verlängert zudem mit Yuki Tsunoda, der lange Wackelkandidat war. Gasly wiederum geht zu Alpine, wo Schumacher zumindest am Rande genannt wurde. Die Optionen des Deutschen schrumpfen.
  • Aus bei Ferrari?

    Aus bei Ferrari?

    Im September machen Gerüchte die Runde, dass Schumacher nach der Saison aus dem Nachwuchsprogramm von Ferrari ausscheiden muss, zu dem er seit 2019 gehört. Scuderia-Teamchef Mattio Binotto dementiert die Berichte nicht und erklärt: "In ein paar Rennen werden wir uns mit ihm zusammensetzen und eine Bilanz ziehen. Wir werden das gemeinsam mit Haas machen und so entscheiden, was das Beste für seine Zukunft ist."
  • In der Schwebe

    In der Schwebe

    Sportlich geht es derweil für Schumacher maximal durchschnittlich weiter. Weitere Top-Ergebnisse bleiben aus, auch weil sein Bolide sich ziert oder Haas' Strategieabteilung fragwürdige Entscheidungen trifft. Steiner erwartet gleichzeitig jedoch Punkte und wird deutlich: "Mick ist nicht aus dem Spiel. Aber wir wollen offen und fair sein und schauen, wie sich die Lage entwickelt."
  • Neue Konkurrenz

    Neue Konkurrenz

    Während sich Schumacher weiter gedulden muss, berichtet "motorsport-total.com" Mitte September, dass Nico Hülkenberg ein Kandidat für Schumachers Cockpit ist. Steiner widerspricht nicht. "Nico ist ein Kandidat wie alle anderen, denn er hat eine Superlizenz, er ist schon Formel 1 gefahren und er hat Erfahrung", so der Teamchef.
  • Williams entscheidet sich für US-Boy

    Williams entscheidet sich für US-Boy

    Während sich Sportchef Ross Brawn und F1-CEO Stefano Domenicali für einen Schumacher-Verbleib in der Formel 1 stark machen, entscheidet sich Williams für den US-Amerikaner Logan Sargeant. Voraussetzung: Der 21-Jährige muss die Superlizenz erlangen.
  • Woche der Entscheidung

    Woche der Entscheidung

    Schumachers letzte Hoffnung heißt somit Haas. Laut RTL-Reporter Felix Görner kommt es für den 23-Jährigen zur "Woche der Wahrheit". Günther Steiner und Gene Haas wollen die Situation analysieren. Bereits vor dem Großen Preis von Brasilien könnte es eine Entscheidung geben.
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Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1NiederlandeMax VerstappenRed Bull Racing454
2MonacoCharles LeclercFerrari308
3MexikoSergio PérezRed Bull Racing305
4GroßbritannienGeorge RussellMercedes AMG F1 Team275
5SpanienCarlos SainzFerrari246
6GroßbritannienLewis HamiltonMercedes AMG F1 Team240
7GroßbritannienLando NorrisMcLaren122
8FrankreichEsteban OconAlpine F1 Team92
9SpanienFernando AlonsoAlpine F1 Team81
10FinnlandValtteri BottasAlfa Romeo F1 Team49
11DeutschlandSebastian VettelAston Martin F1 Team37
12AustralienDaniel RicciardoMcLaren37
13DänemarkKevin MagnussenHaas F125
14FrankreichPierre GaslyAlphaTauri23
15KanadaLance StrollAston Martin F1 Team18
16DeutschlandMick SchumacherHaas F112
17JapanYuki TsunodaAlphaTauri12
18ChinaGuanyu ZhouAlfa Romeo F1 Team6
19ThailandAlex AlbonWilliams Racing4
20KanadaNicholas LatifiWilliams Racing2
21NiederlandeNyck de VriesWilliams Racing2
22DeutschlandNico HülkenbergAston Martin F1 Team0

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