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Alle DFB-Präsidenten auf einen Blick

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  • Alle DFB-Präsidenten auf einen Blick

    Alle DFB-Präsidenten auf einen Blick

    Im Laufe seiner ruhmreichen Geschichte hat der DFB so manchen Präsidenten Kommen und Gehen sehen. Wer war wann in der Verantwortung? Alle bisherigen DFB-Präsidenten zum Durchklicken:
  • Ferdinand Hueppe (1900 bis 1904)

    Ferdinand Hueppe (1900 bis 1904)

    Er war der Erste! Ferdinand Hueppe kam als Vorsitzender des DFC Prag zur Gründungsversammlung des DFB. Als ältester Teilnehmer wurde er zum ersten Präsidenten des neu gegründeten Verbandes gewählt.
  • Friedrich-Wilhelm Nohe (1904 bis 1905)

    Friedrich-Wilhelm Nohe (1904 bis 1905)

    Nachdem Deutschland am 21 Mai 1904 der FIFA beitrat, musste der Prager Hueppe seinen Hut nehmen. Einen Tag später übernahm Friedrich-Wilhelm Nohe, gleichzeitig Präsident des süddeutschen Fußball-Verbandes, die Führung des DFB. Dieser gab sie aber nach nur einem Jahr Amtszeit wieder ab.
  • Gottfried Hinze (1905 bis 1925)

    Gottfried Hinze (1905 bis 1925)

    Gottfried Hinze, hier auf der Bildmitte beim Treffen des DFB-Vorstandes im Jahr 1906, übernahm das Amt. Hinze war zudem sehr erfolgreicher Schiedsrichter. Im Jahr 1909 leitete er das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft zwischen Phoenix Karlsruhe und dem BFC Viktoria.
  • Felix Linnemann (1925 bis 1940)

    Felix Linnemann (1925 bis 1940)

    Der ehemalige Präsident des Berliner FC Preussen stand ab 1925 an der Spitze des DFB. Eine Entscheidung unter seiner Führung war von großer Tragweite: Er ersetzte im Jahr 1936 Nationalmannschaftstrainer Otto Nerz durch Sepp Herberger.
  • Peter Joseph Bauwens (1950 bis 1962)

    Peter Joseph Bauwens (1950 bis 1962)

    "Peco" Bauwens eröffnete mit einem satten Schuss die Partie zwischen dem Deutschen Meister und dem Deutschen Pokalsieger 1955. Nachhallend waren aber vor allem seine Aussagen zum Thema Damenfußball: "Fußball ist kein Frauensport. Wir werden uns mit dieser Angelegenheit nie ernsthaft beschäftigen."
  • Hermann Gösmann (1962 bis 1975)

    Hermann Gösmann (1962 bis 1975)

    Der Ibbenbürener war federführend an der Gründung der Bundesliga im Jahr 1963 beteiligt. In seine Amtszeit fielen auch der Gewinn der Europameisterschaft 1972 sowie die gewonnene Weltmeisterschaft im eigenen Land 1974.
  • Hermann Neuberger (1975 bis 1992)

    Hermann Neuberger (1975 bis 1992)

    Der siebte Präsident des weltweit größten nationalen Fußballverbandes war der mit der längsten Amtszeit in der Nachkriegszeit. Hermann Neuberger verstarb 1992 an den Folgen einer Krebserkrankung. Nach ihm ist unter anderem der Hauptsitz des DFB in Frankfurt am Main benannt.
  • Egidius Braun (1992 bis 2001)

    Egidius Braun (1992 bis 2001)

    Neun Jahre stand Egidius Braun, hier im Jahr 1998, an der Verbandsspitze. Er wurde direkt an den Anschluss an seine Amtszeit zum Ehrenpräsidenten des DFB ernannt. Ihm zu Ehren wurde eine eigene Stiftung gegründet, die sich unter anderem um notleidende Jugendliche kümmert.
  • Gerhard Mayer-Vorfelder (2001 bis 2006)

    Gerhard Mayer-Vorfelder (2001 bis 2006)

    Der gebürtige Mannheimer war vor seiner Amtszeit als DFB-Präsident 25 Jahre lang Präsident beim VfB Stuttgart - von 1975 bis 2000. Außerdem war er prominenter Landespolitiker der CDU, von 1991 bis 1998 bekleidete er beispielsweise das Amt des Finanzministers in Baden-Württemberg.
  • Theo Zwanziger (2004 bis 2012)

    Theo Zwanziger (2004 bis 2012)

    Theo Zwanziger leitet zwischen 2004 und 2006 gemeinsam mit Gerhard Mayer-Vorfelder die Geschicke des Verbandes, danach steht er sechs Jahre allein an der Spitze.
  • Wolfgang Niersbach (2012 bis 2015)

    Wolfgang Niersbach (2012 bis 2015)

    Wolfgang Niersbach steht seit 2012 dem Deutschen Fußball-Bund vor. Mit ihm als Präsidenten holte sich Deutschland in Brasilien den vierten Stern. Allerdings stolpert Niersbach über die sogenannte WM-Affäre, die Bestechungen im Rahmen der Vergabe der Weltmeisterschaft 2006 offenlegt. Ende 2015 tritt er von seinem Amt als DFB-Boss zurück.
  • Rainer Koch und Reinhard Rauball (10. November 2015 bis 14. April 2016)

    Rainer Koch und Reinhard Rauball (10. November 2015 bis 14. April 2016)

    Interimsmäßig übernahmen nach dem Niersbach-Rücktritt Rainer Koch und Reinhard Rauball die Geschicke beim DFB. Der bayrische Fußballfunktionär Koch war seit 2013 als Vizepräsident beim deutschen Fußball-Bund tätig.
  • Reinhard Grindel (2015 bis 2019)

    Reinhard Grindel (2015 bis 2019)

    Vom TV-Studio über die Politik bis an die Spitze des DFB: Reinhard Grindel übernahm den Posten beim Deutschen Fußballbund 2015. Warm wurden die Fans mit dem neuen Boss aber nie. Grindel leistete sich mehrere Fehltritte und wurde wegen mehrere fragwürdiger Geschäftsgebahren an den Pranger gestellt. Im April 2019 zog er die Konsequenzen und trat zurück.
  • Reinhard Rauball und Rainer Koch (02. April 2019 bis 26. September 2019)

    Reinhard Rauball und Rainer Koch (02. April 2019 bis 26. September 2019)

    Erneut sprangen BVB-Präsident Rauball und der langjährige DFB-Vize Koch in die Bresche. Mit der Wahl Kellers endete ihre Amtzeit. Koch wird erneut Vizepräsident.
  • Fritz Keller (27. September 2019 bis 11. Mai 2021)

    Fritz Keller (27. September 2019 bis 11. Mai 2021)

    Keller sollte den Neuanfang beim DFB gestalten, im "Saustall" endlich aufräumen. Nachdem er sich mit Teilen der DFB-Führung zerstritt und Vize Rainer Koch im April 2021 mit einem NS-Richter verglich, stellte er nur wenige Wochen später sein Amt zur Verfügung.
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