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Wintersport

Das Saisonzeugnis der deutschen Skispringer

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  • Das Saisonzeugnis der deutschen Skispringer

    Das Saisonzeugnis der deutschen Skispringer

    Die deutschen Skispringer haben eine ordentliche Saison hinter sich. Getragen wurden die Adler dabei vor allem von Karl Geiger. Aber auch andere DSV-Stars setzten das ein oder andere Ausrufezeichen. Gleichzeitig gab es jedoch auch einige Enttäuschungen. Das Saisonzeugnis der deutschen Springer zum Durchklicken:
  • Philipp Raimund - Note: keine Bewertung

    Philipp Raimund - Note: keine Bewertung

    Lediglich zwei Mal durfte der zweifache Junioren-Weltmeister im Weltcup sein Können zeigen. Das tat er bei den Springen in Titisee-Neustadt dafür nachdrücklich. Mit einem 19. und einem 27. Platz sicherte sich Raimund einige Weltcup-Punkte. Gleichzeitig war der 19. Rang der beste seiner bisherigen Karriere.
  • Richard Freitag - Note: 4,5

    Richard Freitag - Note: 4,5

    Die letzte Saison seiner Karriere war für Freitag eine zum Vergessen. Der zweifache Weltmeister trat in nur zwei Einzelspringen an, verpasste beide Male die Top 20. Am Skiflugwochenende in Oberstdorf verkündete er das Ende seiner erfolgreichen Laufbahn.
  • Justin Lisso - Note: 3,5

    Justin Lisso - Note: 3,5

    Der 22-jährige Lisso gab in diesem Jahr wie Teamkollege Raimund sein Debüt im Weltcup. Und wie sein Stallgefährte zog auch er sich sehr achtbar aus der Affäre. Als Elfter verpasste er in Titisee-Neustadt denkbar knapp die Top 10. In Erinnerung bleiben wird ihm vor allem die Vierschanzentournee, wo er in Garmisch erstmals auf der größten Skisprung-Bühne der Welt auftrat.
  • Pius Paschke - Note: 5,0

    Pius Paschke - Note: 5,0

    Olympia setzte der 31-Jährige komplett in den Sand, auch der Rest der Saison lief für Paschke nicht nach Wunsch. Zwei siebte Plätze und ein neunter Rang sind für den Team-Weltmeister von 2021 zu wenig. Besonders bitter für ihn war das Verpassen des olympischen Teamspringens, in dem die deutsche Mannschaft Bronze holte. Den Kampf um den letzten Platz im Team verlor er gegen Stephan Leyhe.
  • Severin Freund - Note: 5,0

    Severin Freund - Note: 5,0

    Sieben Jahre nach seinem Triumph im Gesamtweltcup beendet Freund seine Karriere nach einer Saison, in der er meist an der Top Ten vorbeiflog. Seine Zeit, das sagte er selbst, ist schlicht und ergreifend vorbei. Das spiegelten seine Ergebnisse in diesem Winter leider wider. Einer der erfolgreichsten Adler der letzten zehn Jahre geht leise, vermissen werden sie ihn trotzdem.
  • Andreas Wellinger - Note: 4,0

    Andreas Wellinger - Note: 4,0

    Der Saisonstart verlief für Wellinger vielversprechend, spätestens nach seinem sechsten Platz in Klingenthal schürte er die Hoffnungen auf mehr. Doch platzen wollte der Knoten in der Folge leider nicht. Im Team erfüllte er regelmäßig seine Aufgabe, in den Einzelspringen flog er oft hinter. Besonders enttäuschend war seine Leistung bei der Tournee, die er auf Rang 31 beendete.
  • Constantin Schmid - Note: 3,0

    Constantin Schmid - Note: 3,0

    Schmids Formkurve zeigte in dieser Saison wieder in die richtige Richtung, nachdem er im letzten Jahr etwas schwächelte. Richtig stark waren seine Leistungen im Team, das mit ihm immerhin vier Mal auf das Podest flog. In den Einzeln mangelte es dem 22-Jährigen noch an Konstanz, deutlich mehr Sprünge unter die Top 20 wären drin gewesen. Diese Hürde sollte er im kommenden Jahr nehmen.
  • Stephan Leyhe - Note: 2,5

    Stephan Leyhe - Note: 2,5

    Die Saison 2021/22 war für den 30-Jährigen eine kleine Achterbahnfahrt. Dabei startete er oben, fiel dann in ein Loch, aus dem er sich erst bei der Tournee herausarbeitete. Bis zu den Olympischen Spielen hielt er seine Form, ehe ihm gegen Ende wieder sichtlich die Kräfte ausgingen. Aber: Pünktlich zum Saisonhöhepunkt war er da, sprang mit dem Team zu Olympia-Bronze.
  • Markus Eisenbichler - Note: 2,0

    Markus Eisenbichler - Note: 2,0

    Eisenbichler sprang ein konstant gutes Jahr, flog vor allem in der ersten Saisonhälfte regelmäßig auf das Podest. Vereinzelte Ausreißer wie in Klingenthal und Engelberg trübten das Bild. Sie sorgten letztlich auch dafür, dass der 30-jährige Siegdorfer die Top 5 im Weltcup knapp verpasste. Fast schon tragisch angesichts seiner guten Leistungen: "Eisei" stand in dieser Saison nicht ein einziges Mal ganz oben auf dem Treppchen.
  • Karl Geiger - Note: 1,5

    Karl Geiger - Note: 1,5

    Der beste und erfolgreichste deutsche Springer der letzten Saison. Zwei olympische Bronzemedaillen, Platz vier bei der Tournee, fünf Saisonsiege und 19 Podestplätze insgesamt: viel besser geht es kaum. Einzige Makel waren Geigers schwacher Auftritt auf der olympischen Normalschanze (15.) und das verpasste Podium der Tournee.
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