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Das sind die letzten Baustellen der Formel-1-Teams

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  • Das sind die letzten Baustellen der Formel-1-Teams

    Das sind die letzten Baustellen der Formel-1-Teams

    Die Formel-1-Testfahrten in Barcelona und Bahrain sind Geschichte. Am kommenden Wochenende steht der Saisonstart in der Königklasse an. Ein klarer Favorit ist derzeit noch nicht auszumachen, denn alle zehn Teams arbeiten noch an verschiedenen Baustellen. Ein Überblick:
  • Williams

    Williams

    Der FW44 sorgte in Bahrain für spektakuläre Bilder. Nicht aufgrund der Rundenzeiten, hier ordnete sich Williams mit Nicholas Latifis und Alex Albons 1:35er-Zeiten ganz hinten im Feld ein. Sondern eher, weil der Bolide an Tag zwei plötzlich in Flammen stand und sogar ein Reifen explodierte. Teamchef Jost Capito wiegelte hinterher ab. Es sei nur "ein kleiner Fehler" gewesen, der nichts mit dem Design des Autos zu tun habe. Die Performance dürfte jedoch Sorgen bereiten.
  • Alfa Romeo

    Alfa Romeo

    Nach zahlreichen technischen Defekten und kaum gesammelten Kilometern beim ersten Test blieb Alfa Romeo auch in Bahrain nicht von kleineren Schwierigkeiten verschont. Zwar durfte sich Neu-Pilot Valtteri Bottas darüber freuen, dass in Sachen Performance ein Schritt nach vorn getan wurde. Doch: "Meine größte Sorge derzeit ist es, eine komplette Renndistanz zu fahren", erklärte der Finne mit Bezug auf die Ausfälle.
  • McLaren

    McLaren

    Gute Zeiten in Barcelona, mehrere Probleme in Bahrain: Daniel Ricciardo konnte aufgrund einer Corona-Infektion nicht testen, sodass Lando Norris alleine Kilometer sammeln musste. Dabei hatte der MCL36 wegen der Hitze mit Bremsproblemen zu kämpfen. Rennsimulationen waren kaum möglich. "Der Test lief definitiv nicht nach Plan", erklärte Teamchef Andreas Seidl. Bis zum Saisonstart soll es weitere Upgrades geben.
  • Alpine

    Alpine

    Solide, so könnte man die Test-Tage von Alpine in Bahrain bezeichnen. Esteban Ocon und Fernando Alonso absolvierten fleißig Runde um Runde und konnten damit alle Programme abspulen. Letztgenannter schob sich am Samstag mit einer 1:32:698 sogar auf Platz 4 der besten Zeiten. Später bemängelte der Spanier vor allem den noch mangelhaften Grip des A522. In der Woche vor dem Saisonstart könnte es zudem noch Updates durch neue Teile geben.
  • Mercedes

    Mercedes

    Von den "monströsen" Leistungen, die der W13 mit dem neuen Aero-Update, das in Bahrain zum Einsatz kam, laut "Corriere dello Sport" im Simulator erzielt haben soll, war wenig zu sehen. Immerhin: Das Porpoising konnte reduziert werden, Chassis und Motor zeigten Zuverlässigkeit. Noch fehlt aber der Speed. Lewis Hamilton glaubt, dass Mercedes derzeit noch nicht um Siege mitfahren wird.
  • AlphaTauri

    AlphaTauri

    Nach reibungslosen Tests in Barcelona machte auch Bahrain dem AT03 von Yuki Tsunoda und Pierre Gasly kaum Probleme. Am ersten Tag fuhr der Franzose sogar die schnellste Zeit. Insgesamt ordneten sich die beiden Piloten im Mittelfeld ein. Gasly monierte dabei im Fazit noch "Probleme mit der Balance", gab sich aber zuversichtlich. AlphaTauri scheint gut gerüstet.
  • Aston Martin

    Aston Martin

    Für den britischen Rennstall lief es sowohl in Spanien als auch in Bahrain nicht nach Plan. Die Zeiten im hinteren Mittelfeld lassen vermuten, dass der AMR22 nicht da ist, wo ihn die Briten gerne hätten. Besonders das Verhalten in langsamen Kurven wurde von Sebastian Vettel vermehrt beklagt. Über der Leistungsfähigkeit des Deutschen schwebt zudem ein großes Fragezeichen.
  • Haas

    Haas

    Titelsponsor Uralkali weg, Stammfahrer Nikita Mazepin weg, verspäteter Einstieg in Bahrain aufgrund von Fracht-Problemen und trotzdem dürfte gute Stimmung bei Haas herrschen. Denn Mick Schumacher sicherte sich am letzten Test-Tag die zweitbeste Zeit und auch der "alte" Neue, Kevin Magnussen, überzeugte tags zuvor mit Bestzeit. Offen ist noch, ob kleinere Defekte, die Haas plagten, langfristig abgestellt werden konnten.
  • Ferrari

    Ferrari

    Die Scuderia ging ohne großartige Probleme aus den beiden Wintertests heraus. Kein Team drehte so viele Runden (788). Das Hüpfen des Boliden wurde zudem schnell behoben. Sowohl im Qualifying- als auch im Longrun-Modus überzeugten Carlos Sainz und Charles Leclerc mit ihrer Pace. "Wir sind nicht die Favoriten", schob Teamchef Mattia Binotto die zugedachte Rolle aber schnell weg. Dennoch: beim F1-75 dürfte es nur noch um das Feintuning gehen.
  • Red Bull

    Red Bull

    Dank umfangreicher Upgrades mit Blick auf die Balance hat sich Red Bull in Bahrain ein wenig selbst in die Favoritenrolle geschoben. Das Untersteuern, das in Barcelona Probleme machte, wurde behoben, der RB18 überzeugt sowohl im Longrun als auch auf schnellen Runden, von denen Max Verstappen sich die beste sicherte (1:31.720). Porpoising ist bei RB kaum noch ein Thema. Sorgen macht aber weiter das hohe Gewicht des RB18.
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Formel 1 2022

BahrainBahrain GP18.03. - 20.03.
Saudi-ArabienSaudi-Arabien GP25.03. - 27.03.
AustralienAustralien GP08.04. - 10.04.
ItalienImola GP22.04. - 24.04.
USAMiami GP06.05. - 08.05.
SpanienSpanien GP20.05. - 22.05.
MonacoMonaco GP26.05. - 29.05.
AserbaidschanAserbaidschan GP10.06. - 12.06.
KanadaKanada GP17.06. - 19.06.
GroßbritannienGroßbritannien GP01.07. - 03.07.
ÖsterreichÖsterreich GP08.07. - 10.07.
FrankreichFrankreich GP22.07. - 24.07.
UngarnUngarn GP29.07. - 31.07.
BelgienBelgien GP26.08. - 28.08.
NiederlandeNiederlande GP02.09. - 04.09.
ItalienItalien GP09.09. - 11.09.
SingapurSingapur GP30.09. - 02.10.
JapanJapan GP07.10. - 09.10.
USAUSA GP21.10. - 23.10.
MexikoMexiko GP28.10. - 30.10.
BrasilienBrasilien GP11.11. - 13.11.
VA EmirateAbu Dhabi GP18.11. - 20.11.