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BVB vs. SC Freiburg: Noten vs. Einzelkritik

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  • BVB vs. SC Freiburg: Noten vs. Einzelkritik

    BVB vs. SC Freiburg: Noten vs. Einzelkritik

    Am Freitagabend eröffnete Borussia Dortmund mit dem Heimspiel gegen den SC Freiburg den 19. Spieltag. In einem packenden Spiel zeigte sich der BVB von Beginn an in Top-Form und feierte beim 5:1-Sieg letztlich ein Schützenfest. Alle Akteure in der Einzelkritik:
  • BVB - TOR: Gregor Kobel - Note: 3,0

    BVB - TOR: Gregor Kobel - Note: 3,0

    Erlebte anfangs einen ruhigen Abend und musste vor der Pause nicht einmal auf der Linie eingreifen. War dennoch immer hellwach und sicherte selbst verunglückte Rückpässe aufmerksam. Verhinderte nach der Pause mit viel Einsatz einen Gegentreffer gegen Demirovic (50.). Sah beim Gegentreffer indes etwas unglücklich aus.
  • ABWEHR: Thomas Meunier (bis 75.) - Note: 1,0

    ABWEHR: Thomas Meunier (bis 75.) - Note: 1,0

    Erwischte einen perfekten Tag und brachte den BVB vor der Pause früh auf die Siegerstraße. Traf zweimal nach Brandt-Ecke per Kopf (14., 29.). Gewann davon beflügelt auch in andern Spielphasen an Sicherheit. Hatte die spielfreudige Freiburger Seite mit Grifo und Günter gut im Griff. Musste später angeschlagen runter.
  • Marius Wolf (ab 75.) - ohne Bewertung

    Marius Wolf (ab 75.) - ohne Bewertung

    Ersetzte Meunier für die letzten Minuten auf der rechten Abwehrseite. Schaltete sich noch punktuell druckvoll in die Offensive ein. Der finale Pass wollte aber nicht mehr ankommen.
  • Mats Hummels - Note: 2,0

    Mats Hummels - Note: 2,0

    Strahlte im Abwehrzentrum viel Ruhe aus und bot dem Gegner praktisch nichts an. Wurde hauptsächlich in der Luft gefordert. Leistete sich selbst bei schwierigen hohen Bällen keinerlei Schwächen und dirigierte den Defensivverbund bis auf wenige Ausnahmen sehr solide.
  • Emre Can - Note: 2,5

    Emre Can - Note: 2,5

    Machte seinen Job deutlich besser als zuletzt in Frankfurt. Bewies in den direkten Duell ein besseres Timing und deckte die Räume für aufgerückte Mitspieler meist clever ab. Machte leicht angeschlagen schon zur Pause Platz.
  • Manuel Akanji (ab 46.) - Note: 3,5

    Manuel Akanji (ab 46.) - Note: 3,5

    Gab nach überstandener Knie-OP im zweiten Durchgang sein erhofftes Comeback. Wurde für seinen verunglückten Ausflug mit dem Treffer zum 1:3 bestraft (62.). Meldete sich körperlich auf ordentlichem Niveau zurück, häufte aber ein paar leichte Fehler an.
  • Raphael Guerreiro (bis 70.) - Note: 4,0

    Raphael Guerreiro (bis 70.) - Note: 4,0

    Stand trotz Trainingsrückstand in der Startelf. Wirkte gerade in den intensiven Laufduellen nicht immer auf der Höhe. Agierte im Vorwärtsgang lange ebenfalls mit angezogener Handbremse. Vor dem Demirovic-Tor ohne Zugriff im Duell mit Sallai.
  • Nico Schulz (ab 70.) - Note: 2,5

    Nico Schulz (ab 70.) - Note: 2,5

    Zeigte sich noch mehrfach durch geschicktes Verteidigen nach vorne. Ließ insgesamt auf der linken Seite gegen Weißhaupt nicht mehr viel anbrennen. Leitete das fünfte Tor der Borussia sogar noch geschickt ein.
  • MITTELFELD: Jude Bellingham (bis 85.) - Note: 1,5

    MITTELFELD: Jude Bellingham (bis 85.) - Note: 1,5

    Rückte häufig mit in den Strafraum ein und sorgte dort für Chaos. Verpasste einen frühen Treffer nur denkbar knapp (6.), blieb aber am Drücker. Verhinderte durch sein energisches Pressing, dass beim SC überhaupt Spielfluss aufkam. Machte mit dem schnellen Ballgewinn das 3:0 dann erst möglich (45.). Blieb auch nach der klaren Führung engagiert.
  • Axel Witsel (ab 85.) - ohne Bewertung

    Axel Witsel (ab 85.) - ohne Bewertung

    Rückte für die letzten Minuten auf die Achterposition, das Spiel war längst entschieden.
  • Mahmoud Dahoud - Note: 1,0

    Mahmoud Dahoud - Note: 1,0

    Betrieb einen hohen Aufwand und ging jedem verlorenen Ball direkt hinterher. Sorgte über zweite Bälle und Laufbereitschaft mit der Zeit für etliche gelungene Angriffe. Musterbeispiel seine starke Kombination aus Ballgewinn und Assist vor dem 4:1 (75.). Setzte danach mit dem Tor zum 5:1 den Schlusspunkt. Im zweiten Durchgang der beste Dortmunder.
  • Julian Brandt - Note: 2,0

    Julian Brandt - Note: 2,0

    War sehr bemüht, aus dem Mittelfeld für die kreative Impulse zu sorgen. Hatte aus dem Spiel heraus phasenweise seine Mühen damit. Bei Standards dafür ein absoluter Unterschiedsspielers. Legte beide Meunier-Treffer mit maßgenauen Eckbällen auf (14., 29.).
  • ANGRIFF: Marco Reus (bis 70.) - Note: 3,0

    ANGRIFF: Marco Reus (bis 70.) - Note: 3,0

    Kam größtenteils über die rechte Außenbahn, rückte bei Gelegenheit aber immer wieder ins Zentrum ein. Hatte seine besten Szenen über die Zehnerposition. Mit tollen Zuspielen in die Schnittstellen dann vielfach der Ausgangspunkt für gefährliche Aktionen. Fiel im Vergleich aber etwas ab.
  • Thorgan Hazard (ab 70.) - Note: 3,0

    Thorgan Hazard (ab 70.) - Note: 3,0

    Ging anders als zuletzt in Frankfurt in der Jokerrolle nicht allerhöchstes Tempo. Kam noch vereinzelt mit Tempo über die Außenbahn, spielte diese Aktionen aber nicht mehr der letzten Konsequenz aus.
  • Donyell Malen - Note: 2,5

    Donyell Malen - Note: 2,5

    Fand sich gut in der Partei ein und war stetig an schönen Kombinationen beteiligt. War gerade im Dribblings ein ständiger Unruheherd, versuchte sich mit der Zeit auch als Passgeber im letzten Drittel. Konnte sich trotz mehrerer guten Chancen für seine Mühe aber nicht belohnen.
  • Erling Haaland - Note: 1,0

    Erling Haaland - Note: 1,0

    Suchte häufig den Weg in die Tiefe, agierte am Ball dennoch sehr mannschaftsdienlich. Hätte nach starker Aktion beinahe die frühe Führung aufgelegt (6.). Nutzte seine erst Top-Chance dann direkt zum vorentscheidenden 3:0 (45.). Schürte später noch den Doppelpack (75.). Von den Freiburgern in vielen Szenen nicht zu halten.
  • SC Freiburg - TOR: Benjamin Uphoff - Note: 4,5

    SC Freiburg - TOR: Benjamin Uphoff - Note: 4,5

    Sah wie schon gegen Bielefeld nicht in jeder Szene souverän aus. Lud Malen beinahe zu einem einfachen Tor ein (9.), nach Guerreiro-Freistoß erneut mit einem heftigen Fehlgriff. Auch wenn ihn bei den Gegentoren überwiegend keine direkte Schuld traf, war er alles andere als ein sicherer Rückhalt.
  • ABWEHR: Lukas Kübler - Note: 5,0

    ABWEHR: Lukas Kübler - Note: 5,0

    Wurde von Malen auf der rechten Abwehrseite in viele laufintensive Duelle gezwungen. Agierte dort vielfach am Limit und verlor zwischenzeitlich komplett den Faden. Leistete spätestens beim fünften Gegentor überhaupt keine Gegenwehr mehr.
  • Philipp Lienhart - Note: 5,0

    Philipp Lienhart - Note: 5,0

    Bekam das Zentrum in keine Spielphase in den Griff. Häufte nur wenige gelungene Defensivaktionen an, konnte die Schnittstelle auf der Außenbahn zu Kübler derweil nur selten schließen. Bei den Gegentreffern vier und fünf komplett ausgespielt.
  • Manuel Gulde - Note: 5,0

    Manuel Gulde - Note: 5,0

    Sprang erneut für den an COVID-19 erkrankten Schlotterbeck ein. Konnte die Qualitäten des U21-Europameisters aber nie ersetzen. Lieferte zwar vereinzelt wichtige Blocks gegen Haaland und Co., in den entscheidenden Momenten aber einen Schritt zu spät. Beim 0:2 und 0:3 traf ihn zumindest eine Teilschuld.
  • Christian Günter - Note: 5,0

    Christian Günter - Note: 5,0

    Der SC-Kapitän kam nie wirklich in der Partie an. Bekam auf seiner Außenbahn wiederholt keinen Druck auf den Flankengeber. Steuerte in der Offensive ebenfalls fast nichts bei und traute sich nur selten über die Mittellinie.
  • MITTELFELD: Janik Haberer (bis 66.) - Note: 5,0

    MITTELFELD: Janik Haberer (bis 66.) - Note: 5,0

    Konnte auf der Achterposition keine Ruhe ins Spiel bringen. Kam gegen den Ball oft seinen Schritt zu spät. Mit dem Leder ebenfalls ganz schwach. Wirkte gerade unter Druck mit dem Ball überfordert. Seine indiskutable Passquote nur knapp über 60 Prozent machte es seiner Mannschaft ganz schwer, überhaupt einen Fuß in die Tür zu bekommen.
  • Yannik Keitel (ab 66.) - Note: 4,0

    Yannik Keitel (ab 66.) - Note: 4,0

    Hielt zunächst mit guten Quoten dagegen, fand gegen einen aufgedrehten BVB in der Schlussphase aber ebenfalls keine Antworten. Konnte den Fehler von Weißhaupt vor dem 1:4 nicht mehr ausbügeln. Konstruktives kam kaum noch.
  • Nicolas Höfler - Note: 4,0

    Nicolas Höfler - Note: 4,0

    Agierte am Ball etwas sicherer als Nebenmann Haberer und versuchte immerhin das Spiel mit seinen Zuspielen zu lenken. Dafür war Höfler in der Defensive komplett überfordert. War bei beiden Meunier-Toren der direkte Gegenspieler der Torschützen und wurde zweimal klar düpiert.
  • Roland Sallai (bis 66.) - Note: 3,0

    Roland Sallai (bis 66.) - Note: 3,0

    Machte in seinem Spiel nur wenig Fehler und hielt mit guter Zweikampfquote voll dagegen. Fand jedoch allzu oft nur wenige Mitstreiter. Nach dem Seitenwechsel dann auch mit mehr Druck aufs Tor. Erzwang mit seinem Abschluss den Anschlusstreffer (62.).
  • Noah Weißhaupt (ab 66.) - Note: 4,5

    Noah Weißhaupt (ab 66.) - Note: 4,5

    Übernahm die rechte Seite positionsgetreu, reihte sich aber in die Reihe der individuellen Fehler ein. Verlor vor dem 1:4 in der brenzligen Zone den Ball und schenkte dem BVB so einen Treffer. Nach vorne kam deutlich weniger als zuvor von Sallai.
  • Woo-yeong Jeong (bis 45.) - Note: 4,0

    Woo-yeong Jeong (bis 45.) - Note: 4,0

    Wurde von den Kollegen im Umschaltspiel oftmals gesucht. Brachte zunächst in diesen Momenten aber nur wenig konstruktive Aktionen zustande und verzettelte sich meist in seinen Dribblings. Kam dennoch zur einzigen Torannäherung seiner Farben vor der Pause.
  • Ermedin Demirovic (ab 46.) - Note: 2,5

    Ermedin Demirovic (ab 46.) - Note: 2,5

    Brachte direkt Torgefahr ins Spiel, zögerte nach dem Umkurven von Kobel zunächst deutlich zu lange (50.), staubte wenig später eiskalt ab (62.). Mehr Torchancen eröffneten sich nicht mehr.
  • Vincenzo Grifo (bis 45.) - Note: 5,0

    Vincenzo Grifo (bis 45.) - Note: 5,0

    Kam lange Zeit praktisch zu keinen Offensivaktionen. Stand gegen den Ball etwas tiefer, unterstützte aber trotzdem kaum einmal Günter mit der letzten Entschlossenheit. Im Umschaltspiel dann fast nie optimal positioniert.
  • Kevin Schade (ab 46.) - Note: 2,5

    Kevin Schade (ab 46.) - Note: 2,5

    Traute sich am Leder nach seiner Einwechslung viel zu und versuchte, das Spiel an sich zu reißen. Holte durch seine Dribblings mehrfach Freistöße in guten Positionen heraus. Leitete mit energischem Sturmlauf zudem den Anschlusstreffer ein (62.).
  • ANGRIFF: Lucas Höler (bis 81.) - Note: 4,5

    ANGRIFF: Lucas Höler (bis 81.) - Note: 4,5

    Ließ sich immer wieder aus der Sturmspitze fallen, um Bindung zum Spiel aufzubauen. Das gelang nur bedingt. Leistete sich vielmehr mit der Zeit ebenfalls schwere Fehler. Verlor vor dem 0:1 in der Raumdeckung das entscheidende Duell mit Meunier, vor dem 0:3 erneut mit dem entscheidenden Fehler am Ball.
  • Nils Petersen (ab 81.) - ohne Bewertung

    Nils Petersen (ab 81.) - ohne Bewertung

    Kam als letzte Waffe beim Sportclub von der Bank. Torchancen ergaben sich für den Edeljoker nicht mehr.
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