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Deutschland vs. Belarus: Noten und Einzelkritik zum EM-Auftakt

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  • Deutschland vs. Belarus: Noten und Einzelkritik

    Deutschland vs. Belarus: Noten und Einzelkritik

    Zum Auftakt der Handball-EM 2022 rang Deutschland Belarus mit 33:29 (17:18) nieder. Das DHB-Team erwischte einen ganz schwachen Start, lag schnell 2:7 zurück. Erst mit zunehmender Spieldauer rehabilitierte sich das Team von Bundestrainer Gíslason und ließ in der Schlussphase sogar einen noch höheren Sieg liegen. Alle deutschen Handball-Stars in der Einzelkritik:
  • TOR: Till Klimpke - Note 4,0

    TOR: Till Klimpke - Note 4,0

    Stand bei seinem EM-Debüt etwas überraschend zu Beginn zwischen den Pfosten. Undankbar für den jungen Keeper, dass er keinen der ersten sieben belarussischen Würfe abwehren konnte. Schon nach zehn Minuten tauschte Trainer Gíslason ihn aus. Wurde allerdings von seinen Vorderleuten auch sträflich allein gelassen.
  • Andreas Wolff - Note 3,5

    Andreas Wolff - Note 3,5

    Zeigte direkt eine erste gute Parade (12.), ehe er bis zur Pause keinen weiteren Wurf entschärfte. Glänzte dann früh im zweiten Abschnitt mit drei wichtigen Abwehraktionen, aus denen Treffer durch Tempo-Gegenstöße entstanden. Hielt in der Schlussphase auch noch einen Siebenmeter (58.), der wichtig fürs Selbstvertrauen sein dürfte.
  • AUẞEN: Marcel Schiller - Note 1,0

    AUẞEN: Marcel Schiller - Note 1,0

    Bekam aus dem Spiel heraus drei Würfe, die er sicher verwandelte (41./55./60.). Als Sieben-Meter-Schütze eine absolute Bank, versenkte fünf von fünf Versuchen. Wegen seiner einhundertprozentigen Trefferquote war der Linksaußen einer der besten Deutschen.
  • Timo Kastening - Note 4,5

    Timo Kastening - Note 4,5

    Schmorte eine Dreiviertelstunde auf der Bank und vergab dann seinen ersten Wurf (46.) - später sogar frei vor dem Tor noch einen zweiten. Dem gegenüber steht nur ein Treffer für den quirliger Außenspieler.
  • RÜCKRAUM: Kai Häfner - Note 1,0

    RÜCKRAUM: Kai Häfner - Note 1,0

    Spieler des Spiels. Zu Beginn viel Schatten beim Routinier, der zwei seiner ersten drei Würfe vergab. Drehte anschließend ordentlich am Tempo, riss mit Läufen zur Mitte immer wieder wichtige Lücken. Spät in der Partie mehrfach klasse Anspiele an den Kreis.
  • Philipp Weber - Note 2,5

    Philipp Weber - Note 2,5

    Enorm wichtige Rolle, zog die Fäden bei allen Angriffen. Bewies mehrfach eine gute Übersicht und setzte Häfner stark in Szene. Verbuchte auch im Eins-gegen-Eins einige Top-Aktionen. War allerdings auch der Spieler, der sich die meisten Fehlwürfe erlaubte.
  • Sebastian Heymann - Note 4,5

    Sebastian Heymann - Note 4,5

    Auf der Königsposition im linken Rückraum in der Startphase ideenlos. Gab nur einen einzigen Wurf ab. Beim Stand von 2:7 schon früh durch Kühn ersetzt und in der Folge nicht mehr nennenswert auf der Platte.
  • Christoph Steinert - Note 3,0

    Christoph Steinert - Note 3,0

    Startete auf ungewohnter Position Rechtsaußen. Taute erst nach einem verursachten Siebenmeter (14.) mehr und mehr auf. Traf mehrfach in ungelenk anmutender, aber eiskalter Manier von außen. Im zweiten Abschnitt weniger auffällig.
  • Julius Kühn - Note 1,5

    Julius Kühn - Note 1,5

    Übernahm für Heymann, war sofort drin im Spiel. Erzielte insgesamt sechs wuchtige Treffer aus teilweise zehn Metern. Kassierte vor der Pause allerdings eine vermeidbare Zeitstrafe (28.). Gutes Tempo im Umschaltspiel.
  • Simon Ernst - keine Bewertung

    Simon Ernst - keine Bewertung

    Kurz vor der Pause und kurz vor Schluss für ein paar Angriffe auf der Platte, blieb aber ohne große Impulse. Seine kurze Spielzeit reicht nicht für eine Bewertung.
  • KREIS: Johannes Golla - Note 2,0

    KREIS: Johannes Golla - Note 2,0

    Defensiv agierte der Kapitän zunächst fahrig und ließ die Belarussen frei gewähren. Erst Mitte der ersten Halbzeit legte der Flensburger dann mehr als nur einen Zahn zu. Erzielte ein herausregenden Treffer im Fallen (54.) und hatte auch Belarus-Kreisläufer Karalek immer besser im Griff.
  • Patrick Wiencek - Note 4,0

    Patrick Wiencek - Note 4,0

    Gíslasons Schachzug mit zwei Kreisläufern auf dem Feld ging nicht auf, Wiencek hing völlig in der Luft. Später vor allem defensiv auf der Platte, einigen guten Aktionen standen allerdings die drei Zeitstrafen, ergo die Rote Karte (58.) gegenüber.
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