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Das Power-Ranking zur Handball-EM

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  • Das Power-Ranking zur Handball-EM

    Das Power-Ranking zur Handball-EM

    Ab dem 13. Januar suchen die besten 24 Nationalmannschaften des Kontinents den neuen Handball-Europameister. In Ungarn und der Slowakei ausgetragen, kämpft auch die deutsche Auswahl von Bundestrainer Alfred Gislason um das Final-Ticket am 30. Januar in Budapest. Wer ist Favorit, wer nur Außenseiter? Das Power-Ranking zur Endrunde:
  • Platz 10: Slowakei

    Platz 10: Slowakei

    Unzählige Beispiele aus der Vergangenheit belegen, wie groß der Heimvorteil werden kann. Wenngleich sich durch die Corona-Situation noch überhaupt nichts seriös voraussagen lässt, ist klar: Die Slowakei unter ihrem 39-jährigen Trainer Peter Kukucka hat sich fürs einiges vorgenommen. Russland und Litauen müssen in der Vorrunde bezwungen werden, um hinter dem haushohen Favoriten Norwegen in die Hauptrunde einzuziehen.
  • Platz 9: Österreich

    Platz 9: Österreich

    Nach dem starken achten Platz bei der letzten Heim-EM hoffen die Österreicher jetzt auf den nächsten Coup. Das Weiterkommen in der Deutschland-Gruppe gegen das DHB-Team, Belarus und Polen ist auf jeden Fall drin. In der Spitze ist das Team unter anderem mit Nikola Bilyk vom THW Kiel, dem Ex-HBL-Torschützenkönig Robert Weber (Foto, HSG Nordhorn-Lingen) und Torjäger Sebastian Frimmel (SC Szeged) sehr gut besetzt. In der Breite fehlt es allerdings noch an Qualität.
  • Platz 8: Deutschland

    Platz 8: Deutschland

    Zu groß war der Umbruch zuletzt bei der deutschen Handball-Nationalmannschaft, als dass das Team ernsthaft als Mitfavorit auf den EM-Titel genannt werden könnte. Bis auf einige wenige Ausnahmen genügt das Team von Bundestrainer Alfred Gislason den höchsten Ansprüchen schlichtweg nicht. Der Einzug ins Halbfinale wäre beim ersten großen Turnier ohne die einstigen Führungsspieler Uwe Gensheimer, Hendrik Pekeler und Johannes Bitter schon ein großer Erfolg.
  • Platz 7: Kroatien

    Platz 7: Kroatien

    Der Erfolg des Vize-Europameisters von 2020 steht und fällt auch in diesem Jahr wieder mit Kapitän und Starspieler Domagoj Duvnjak. Der Mittelmann des THW Kiel will seine Kroaten in diesem Jahr zurück zu alter Stärke führen, nachdem es bei der WM im letzten Jahr einen desaströsen 15. Platz gegeben hatte. Auch die "Kauboji" sind mit einigen Gesichtern aus der Bundesliga gespickt.
  • Platz 6: Ungarn

    Platz 6: Ungarn

    Eine hierzulande weitestgehend unbekannte ungarische Mannschaft plant beim Heim-Turnier den ganz großen Wurf. Der fünfte Platz bei der letzten WM galt bereits als Fingerzeig, unter anderem setzten sich die Magyaren damals auch gegen die deutsche Auswahl durch. Herausragend bei den Ungarn, die in der vermeintlich leichtesten Gruppe auf Island, Portugal und die Niederlande treffen, sind Mittelmann Mate Lekai und Kreisläufer-Koloss Bence Bánhidi
  • Platz 5: Norwegen

    Platz 5: Norwegen

    Seit Jahren sind die Norweger nun schon in der Weltspitze vertreten, wurden 2017 und 2019 sogar Vize-Weltmeister. Einzig der erste große Titel fehlt der Mannschaft von Trainer-Fuchs Christian Berge noch, der das Team schon seit 2014 führt. Die großen Stars der Norweger spielen in der Bundesliga, allen voran Sander Sagosen vom THW Kiel.
  • Platz 4: Schweden

    Platz 4: Schweden

    Angeführt vom derzeit vielleicht besten Mittelmann der Welt, John Gottfridsson von der SG Flensburg-Handewitt, sehen sich die Schweden in diesem Jahr reif für den ersten großen Titel seit dem EM-Gewinn von 2002. Der amtierende Vize-Weltmeister hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich entwickelt und verfügt über eine erste Sieben auf absolutem Top-Niveau. Bleiben die Leistungsträger um Gottfridsson, Ekberg, Wanne und Co. fit, ist mindestens das Halbfinale drin.
  • Platz 3: Spanien

    Platz 3: Spanien

    Titelverteidiger Spanien träumt vom EM-Hattrick, muss dabei aber auf gleich zwei der wichtigsten Protagonisten der letzten Jahre verzichten. Anführer Raul Enterrios hat im Alter von 40 Jahren seine Länderspiel-Karriere nach knapp 300 Einsätzen dann doch einmal beendet, Rückraum-Star Alex Dujshebaev fehlt verletzt. Trotzdem verfügen die Spanier noch immer über die Qualität und vor allem die nötige Erfahrung im Team.
  • Platz 2: Frankreich

    Platz 2: Frankreich

    Bei der letzten EM enttäuschte Frankreich auf ganzer Linie und schied in der Vorrunde aus. Eine Schmach, die mit dem Gewinn der Olympischen Goldmedaille längst vergessen ist. Neben den Leitwölfen Nikola Karabatic und Kentin Mahé ragen die Barcelona-Stars Ludovic Fabregas und Dika Meme bei der Équipe Tricolore heraus. Auch ohne die verletzten N'Guessan, Luka Karabatic und Nedim Remili gehören die Franzosen zu den Top-Favoriten.
  • Platz 1: Dänemark

    Platz 1: Dänemark

    Vier große Titel haben die Dänen in den letzten zehn Jahren gesammelt (EM 2012, Olympia 2016, WM 2019 und 2021) und sich die Vormachtstellung im Welthandball mühevoll erarbeitet. In der Mannschaft von Nationaltrainer Nikolaj Jacobsen gibt es keine Position, die nicht Weltklasse besetzt ist - meistens sogar doppelt. Finden die Superstars Mikkel Hansen, Niklas Landin, Lasse Svan und Co. ihre Bestform, geht der EM-Sieg nur über Dänemark.
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