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Die größten Aufreger der Formel-1-Saison 2021

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  • Die größten Aufreger der Formel-1-Saison 2021

    Die größten Aufreger der Formel-1-Saison 2021

    Die Saison 2021 hatte einiges zu bieten. Crashs, Skandale, unglückliche Verlierer, strahlende Sieger, Kuriositäten und einen der spannendsten Titelkämpfe in der Historie der Formel 1. Sport.de blickt auf die größten Aufreger der vergangenen Saison zurück:
  • Mazepin fällt mit sexueller Belästigung auf

    Mazepin fällt mit sexueller Belästigung auf

    Den ersten Aufreger in der Formel 1 gab es schon weit vor dem ersten Rennen. Nikita Mazepin veröffentlichte auf Instagram ein Video, in dem er eine Frau sexuell belästigte. Es gab großen Aufruhr und viele Fans forderten sein Aus in der Königsklasse. Doch für Haas war das Geld seines Vaters überlebenswichtig. Der Russe, der zu Saisonbeginn immer wieder crashte, ist bis heute der wohl unbeliebteste Fahrer des Grids.
  • Heftiger Abflug von Russell und Bottas in Imola

    Heftiger Abflug von Russell und Bottas in Imola

    In Imola lieferten sich Valtteri Bottas und George Russell ein hartnäckiges Duell, das in eiinem heftigen Unfall endete. Bottas drängte den mit DRS überholenden Briten auf eine feuchte Stelle, sodass dieser die Kontrolle verlor und in den Mercedes krachte. Nach dem Highspeed-Crash konfrontierte Russell Bottas noch im Kiesbett. Der Williams-Pilot: "Ich habe ihn gefragt: 'Willst Du uns beide umbringen?'"
  • Flexible Heckflügel sorgen für Mercedes-Frust

    Flexible Heckflügel sorgen für Mercedes-Frust

    Nach dem Qualifying in Spanien thematisierte Hamilton den flexiblen Heckflügel am Red Bull, der für große Vorteile auf den Geraden sorgte. Mercedes wütete und drohte mit einem Protest. Die FIA gab RB sowie Ferrari, Alpine und Alfa Romeo einen Monat Zeit, um die Flügel zu verstärken. "Vier Wochen Vorlauf ist definitiv zu lang. Es ist absolut unverständlich, dass bis Baku nichts passiert", so Wolff damals.
  • Bitteres Monaco-Aus für Leclerc

    Bitteres Monaco-Aus für Leclerc

    Charles Leclerc fuhr bei seinem Heim-GP in Monaco sensationell auf die Pole. Doch bei einem Crash im Q3 beschädigte der Ferrari-Pilot folgenschwer sein Getriebe. Der Monegasse bemerkte dies allerdings erst wenige Minuten vor dem Rennen auf dem Weg zur Startaufstellung und konnte nicht antreten. "Das ist für mich hier in Monaco sehr schwierig zu schlucken", erklärte der 24-Jährige im Anschluss.
  • Gefährliche Reifenplatzer in Baku

    Gefährliche Reifenplatzer in Baku

    Beim GP in Baku kam es gleich zu zwei gefährlichen Reifenplatzern. Sowohl Lance Stroll als auch Max Verstappen platze jeweils ein Hinterreifen auf der langen Geraden bei mehr als 300 km/h. Pirelli weiste jegliche Schuld von sich ab. Die beiden Piloten hatten Glück, dass sie ohne größere Verletzungen davon kamen.
  • Hamilton wirft Podium in Baku weg

    Hamilton wirft Podium in Baku weg

    Nach dem Crash von Verstappen kam es zum Restart in Baku. Hamilton hatte noch Pérez vor sich und kämpfte um den Sieg. Jedoch ging der Brite dann leer aus, nachdem er sich in der ersten Kurve verbremste und sich in der Auslaufzone wiederfand. "Lewis machte einen Schlenker und genau in diesem Prozess kam er an den 'Magic-Knopf'", erklärte Mike Elliot, Technischer Direktor bei Mercedes, den Fehler.
  • Heftiger Verstappen-Crash nach Berührung mit Hamilton

    Heftiger Verstappen-Crash nach Berührung mit Hamilton

    In Silverstone wurde der Titelkampf so richtig giftig. Nach einem intensiven Zweikampf zu Rennbeginn flog der Niederländer nach einer Berührung mit dem Titelverteidiger ab und schlug mit 51G in einen Reifenstapel ein. Hamilton siegte trotz einer 10-Sekunden-Strafe. Während dieser feierte, befand sich Verstappen im Krankenhaus zu weiteren Checks. Der Red-Bull-Pilot empfand dies als "respektlos" und "unsportlich".
  • Bottas spielt Bowling in Ungarn

    Bottas spielt Bowling in Ungarn

    Der GP von Ungarn startete mit einem großen Crash. Valtteri Bottas räumte nach einem Fehler auf dem nassen Asphalt direkt in der ersten Kurve Norris und beide Red-Bull-Piloten ab. Der McLaren-Pilot und Sergio Pérez schieden aus, Verstappen rettete mit einem stark beschädigten Auto noch zwei Punkte. Der Finne kassierte danach zwei Strafpunkte sowie fünf Strafplätze für Spa.
  • Bittere Vettel-Disqualifikation

    Bittere Vettel-Disqualifikation

    Sebastian Vettel kämpfte im Aston Martin beim chaotischen Ungarn-GP lange um den Sieg, musste sich Ocon allerdings geschlagen geben. Dennoch war der zweite Rang ein großer Erfolg für den viermaligen Weltmeister. Das Problem: Die FIA disqualifizierte den Heppenheimer nach dem Rennen, weil er aufgrund eines Lecks zu wenig Sprit im Tank hatte. Aston Martin zog den Protest recht schnell zurück.
  • Regenchaos in Spa

    Regenchaos in Spa

    Der GP von Belgien endete im Regenchaos. Unter dem Safety Car absolvierten die Boliden zwei Runden, damit der GP überhaupt gewertet werden konnte. Zuvor warteten die Piloten über drei Stunden auf den Start. Verstappen siegte und Russell durfte als Zweiter sein erstes Podium seiner Karriere feiern. Die vergebenen Punkte wurden halbiert.
  • Mazepin drängt Schumacher ab

    Mazepin drängt Schumacher ab

    Immer wieder gab es Ärger zwischen den beiden Haas-Piloten. Nikita Mazepin scherte schon in Baku auf der Gerade gefährlich aus, als ihn Mick Schumacher überholen wollte. In Zandvoort drückte er ihn in einer ähnlichen Situation in den Poller an der Boxeneinfahrt. Schumacher dazu: "Ja, heute bin ich auch wieder sehr sauer. Im Endeffekt hat er mein Rennen kaputt gemacht, weil dann mein Frontflügel kaputt war."
  • Verstappen trifft Hamilton in Monza am Kopf

    Verstappen trifft Hamilton in Monza am Kopf

    Der Titelkampf spitzte sich zunehmend zu. In Monza gerieten Hamilton und Verstappen nach einem Boxenstop des Briten in der ersten Schikane aneinander. Nachdem der Red Bull über die Curbs fuhr, gab es eine Berührung und Verstappen landete auf dem Mercedes. Ein Hinterrad berührte Hamilton dabei sogar am Kopf. Toto Wolff dazu: "Der Halo hat heute definitiv Lewis' Leben gerettet." Das Rennen war für beide beendet. Den Sieg fuhr dann Daniel Ricciardo ein.
  • Vettels Klima-Engagement

    Vettels Klima-Engagement

    Sebastian Vettel hat in der jüngeren Vergangenheit immer wieder die Formel 1 als Plattform für den Kampf gegen Diskriminierung jeglicher Art oder auch den Klimawandel genutzt. Oft räumte er mit freiwilligen Helfern nach den Rennen den Müll an der Strecke auf. Mit seiner Ankündigung, bei der Bundestagswahl die Grünen zu wählen, sorgte er ebenfalls für Aufsehen. Einige Fans warfen ihm Heuchelei vor, viele feierten ihn jedoch für sein Engagement.
  • Brasilien: Hamiltons Comeback mit Wundermotor

    Brasilien: Hamiltons Comeback mit Wundermotor

    Vor dem Brasilien-GP bekam Hamiltons Bolide einen neuen Motor. Er startete aufgrund eines zu weit geöffneten Heckflügels im Sprint vom letzten Rang. Dort kämpfte er sich bereits auf Rang fünf vor. Im Rennen folgte der Sieg, obwohl er wegen des Wechsels von Rang zehn starten musste. Verstappen wehrte sich hart, drängte den Briten von der Strecke, aber hatte letztendlich gegen Hamilton und den Wunder-Motor keine Chance.
  • Nächster Crash zwischen Verstappen und Hamilton

    Nächster Crash zwischen Verstappen und Hamilton

    In Dschidda gerieten Hamilton und Verstappen in einem Chaos-Rennen mit mehreren Restarts mehrfach aneinander. Kurz vor dem Ende ließ der Niederländer Hamilton auffahren. "Ich fahre schon lange Rennen, aber das war unglaublich hart", betonte der Mercedes-Pilot. Verstappen war mit vielem auf der Strecke "nicht einverstanden". Der Brite gewann letztendlich vor seinem Rivalen.
  • Finale in Abu Dhabi

    Finale in Abu Dhabi

    Aufgrund eines Crashs von Latifi befanden sich die Piloten bis zur vorletzten Runde hinter dem Safety Car. Rennleiter Masi ordnete an, dass sich die überrundeten Piloten zwischen Hamilton und Verstappen zurückrunden dürfen. So kam es zum dramatischen Finale, bei dem Verstappen mit den frischen Softs keine Probleme hatte, den Briten zu überholen und Weltmeister zu werden. Die Diskussionen dürften noch länger anhalten.
  • Mit der Rennleitung überfordert? Masi in der Kritik

    Mit der Rennleitung überfordert? Masi in der Kritik

    Michael Masi, seit 2019 der Formel-1-Renndirektor der FIA steht nach der Saison unter großem Druck. Viele (u. a. Ecclestone) warfen ihm vor, mit seinem Job überfordert zu sein. Einige seiner Entscheidungen, wie z. B. in Abu Dhabi sorgten für große Kontroversen. In einer der spektakulärsten Saison aller Zeiten ist der Australier womöglich der größte Verlierer.
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