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Das große Formel-1-Saisonzeugnis

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  • Das Formel-1-Zeugnis der Saison 2021

    Das Formel-1-Zeugnis der Saison 2021

    Die Formel-1-Saison 2021 ist Geschichte. Heißt für uns: Zeit für die Abrechnung! Welcher Fahrer hat überzeugt, wer enttäuscht? Welche Note haben sich Lewis Hamilton, Max Verstappen, Sebastian Vettel, Mick Schumacher und Co. verdient? Das Zeugnis zum Durchklicken:
  • Nikita Mazepin (Haas) - Note 6,0

    Nikita Mazepin (Haas) - Note 6,0

    Zu Beginn der Saison war der Russe für sich und andere ein echtes Sicherheitsrisiko. Dazu fuhr er auch sportlich nur hinterher. Seine Eskapaden auf der Strecke bekam Mazepin im Laufe des Jahres in den Griff, sportlich war er aber selbst mit einem neuen Chassis nicht konkurrenzfähig. An seiner Formel-1-Tauglichkeit gibt es nach wie vor große Zweifel.
  • Mick Schumacher (Haas) - Note 3,5

    Mick Schumacher (Haas) - Note 3,5

    Micks erste Saison ist nicht leicht zu bewerten. Ja, er hatte seinen Teamkollegen fest im Griff. Allerdings war auch Schumacher immer wieder für einen Fehler zu haben. Auch er zahlte in diesem Jahr einige Male Lehrgeld. Immerhin zeigt die Lernkurve bei ihm eindeutig nach oben. Unterm Strich steht ein zufriedenstellendes Debüt-Jahr. Nicht mehr, nicht weniger.
  • Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo) - Note 5,0

    Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo) - Note 5,0

    Alfa schmeißt den Italiener nicht zufällig raus. Giovinazzi hat auch in dieser Saison nicht gezeigt, dass er zu etwas Außergewöhnlichem fähig ist. In seinem dritten Jahr als Stammfahrer hätte da einfach mehr kommen müssen. Bitter für ihn: Erst in der Schlussphase der Saison wurde es langsam besser. Zu spät, um seinen Job zu retten.
  • Nicholas Latifi (Williams) - Note 5,0

    Nicholas Latifi (Williams) - Note 5,0

    Ein bisschen Licht und ganz, ganz viel Schatten. In Ungarn und Belgien holte der Kanadier sensationell Punkte, in allen anderen Rennen wurde er aber nicht nur von seinem eigenen Teamkollegen vorgeführt, sondern teilweise sogar von Mick Schumacher düpiert. Sein Cockpit rettet der Kanadier nur dank seiner Sponsoren-Millionen. Fahrerisch bildet er das untere Ende der Nahrungskette.
  • Kimi Räikkönen (Alfa Romeo) - Note 5,0

    Kimi Räikkönen (Alfa Romeo) - Note 5,0

    Sind wir ehrlich: Kimis Rücktritt kommt mindestens ein Jahr zu spät. Der Finne hat längst nicht mehr den Speed der vergangenen Jahre. Vereinzelt sorgte er mit einem cleveren Manöver im Rennen für Staunen, im Großen und Ganzen war es sportlich aber eine enttäuschende Saison. Vor allem im Qualifying wirkte er oft nicht auf der Höhe. So schade es ist, aber sein F1-Aus ist überfällig.
  • George Russell (Williams) - Note 2,0

    George Russell (Williams) - Note 2,0

    "Mr. Saturday" machte seinem Namen mal wieder alle Ehre, war Woche für Woche Stammgast in Q2 und ließ sich manchmal sogar in Q3 blicken. Sein zweiter Platz in Spa war zwar den Umständen geschuldet, aber aufgrund seines sensationellen Samstags doch verdient. Mercedes befördert Russell aus guten Gründen. Auf ihn dürfen sich die Fans 2022 jetzt schon freuen.
  • Yuki Tsunoda (AlphaTauri) - Note 3,5

    Yuki Tsunoda (AlphaTauri) - Note 3,5

    Die Saison des Japaners glich einer Achterbahnfahrt - nicht untypisch für einen Rookie. Tsunoda hat gezeigt, dass er den Speed hat, um in der Formel 1 zu bestehen. Manchmal passte bei ihm aber die Abstimmung zwischen Bauch und Kopf nicht. Ein Problem, das sich mit der Zeit in der Regel von selbst erledigt. Seine Formel-1-Tauglichkeit hat er auf jeden Fall unter Beweis gestellt.
  • Lance Stroll (Aston Martin) - Note 4,5

    Lance Stroll (Aston Martin) - Note 4,5

    Der Kanadier hat kein leichtes Jahr hinter sich. Sebastian Vettel bot er nicht selten Paroli, gegen die Konkurrenz sah aber auch er kein Land. Hauptverantwortlich dafür war der Aston Martin, doch es gibt in jedem Jahr Momente, in denen ein Fahrer den Unterschied machen kann. Diese Momente hat Stroll 2021 konsequent verpasst.
  • Sebastian Vettel (Aston Martin) - Note 4,0

    Sebastian Vettel (Aston Martin) - Note 4,0

    Zehn Jahre in Folge ging Vettel mit dem Ziel in eine Saison, Weltmeister zu werden. Dass dies 2021 nicht gelingen würde, war schon vorher klar. Und dennoch bleibt ein Gefühl der Enttäuschung zurück. Viele haben geglaubt, er würde wenigstens Stroll deutlich in die Schranken weisen, doch nicht mal das gelang ihm. Wirklich glänzen konnte Seb nur bei den Chaos-Rennen in Baku und Budapest.
  • Esteban Ocon (Alpine) - Note 3,0

    Esteban Ocon (Alpine) - Note 3,0

    Ocons Sieg beim Chaos-Rennen in Ungarn überstrahlt alles. Und auch sonst präsentierte sich der Franzose im Vergleich zur Vorsaison stark verbessert. Allerdings bleibt die Frage, ob er ein Fahrer ist, der über ein ganzes Jahr den Unterschied machen kann. Zweifel daran sind durchaus angebracht.
  • Fernando Alonso (Alpine) - Note 2,5

    Fernando Alonso (Alpine) - Note 2,5

    Nach wenigen Rennen schüttelte Alonso seinen Rost ab und zeigte, dass er immer noch schnell genug für die Formel 1 ist. In neun von zehn Grands Prix fuhr er zwischenzeitlich in die Top 10. Platz drei in Katar war die Wiedergutmachung für die vielen Momente, in denen der Spanier vom Pech verfolgt wurde.
  • Pierre Gasly (AlphaTauri) - Note 1,5

    Pierre Gasly (AlphaTauri) - Note 1,5

    Gasly war vielleicht der Fahrer, der in diesem Jahr das Meiste aus seinem Material herausgeholt hat. Der Franzose zauberte sich vor allem in den Qualifyings eine Traum-Runde nach der anderen aus dem Ärmel. Im Rennen vergoldete er diese unter anderem in Baku (P3), Zandvoort (P4) und Mexiko (P4). Eine unglaubliche Saison des AlphaTauri-Piloten.
  • Daniel Ricciardo (McLaren) - Note 3,0

    Daniel Ricciardo (McLaren) - Note 3,0

    Der Australier brauchte überraschend lange, um sich an seinen McLaren zu gewöhnen. Als es so weit war, zeigte er unter anderem mit seinem Sieg in Monza seine ganze Klasse. In den letzten Rennen kam dann wieder viel zusammen. Schlechtes Timing, Pech und die plötzlich erstarkte Konkurrenz aus Maranello, sodass unter dem Strich "nur" eine befriedigende Saison steht.
  • Charles Leclerc (Ferrari) - Note 2,0

    Charles Leclerc (Ferrari) - Note 2,0

    Leclercs Leistungen waren nicht schlechter als die von Sainz. Ohne den Super-GAU in Monaco hätte er sich vermutlich sogar in die Siegerlisten eingetragen. So bleibt ihm am Ende P2 in Silverstone und reihenweise Top-Platzierungen in den anderen Rennen. Eine gute, aber doch keine sensationelle Saison des Ferrari-Piloten.
  • Lando Norris (McLaren) - Note 2,0

    Lando Norris (McLaren) - Note 2,0

    Eine Saison mit zwei Gesichtern erlebte Norris. Für seine erste Saisonhälfte verdiente sich der Brite eine glatte Eins. Die zweite Saisonhälfte lief dafür so gar nicht nach seinem Geschmack. Dem McLaren fehlte plötzlich der Speed und Norris ergriff nicht mehr jede Möglichkeit, die sich ihm bot. An dem starken Gesamteindruck ändert das aber nur wenig.
  • Carlos Sainz (Ferrari) - Note 2,0

    Carlos Sainz (Ferrari) - Note 2,0

    Wäre der Titelkampf nicht so spannend gewesen, hätten Sainz' Leistungen sicher noch mehr Aufmerksamkeit bekommen. Der Spanier fuhr nach leichten Anlaufschwierigkeiten mit Leclerc auf Augenhöhe, war nicht selten sogar schneller als der Monegasse, den viele für einen der besten Fahrer im Feld halten. Keine Frage: Mit dem Spanier ist der Scuderia ein Glücksgriff gelungen.
  • Sergio Pérez (Red Bull) - Note 3,0

    Sergio Pérez (Red Bull) - Note 3,0

    Checos erstes Jahr bei Red Bull verlief nicht immer reibungslos. Manchmal war er da, wenn er gebraucht wurde, manchmal aber auch nicht. Für ihn spricht, dass er dabei half, den WM-Kampf bis zum letzten Rennen spannend zu halten. Dabei musste er sich an ein Auto gewöhnen, das voll auf Verstappen zugeschnitten war. Gegen ihn sprechen einige Rennen, die völlig an ihm vorbei liefen.
  • Valtteri Bottas (Mercedes) - Note 3,0

    Valtteri Bottas (Mercedes) - Note 3,0

    Die Frage ist, ob Bottas in dieser Saison mehr aus dem W12 hätte rausholen müssen. Dass er das Duell gegen Hamilton klar verlor, kann man ihm nicht vorwerfen. Seine regelmäßig schlechten Starts und seinen manchmal fehlenden Speed im Rennen dafür schon. Auf der anderen Seite wurde er aber auch das ein oder andere Mal strategisch für Hamilton geopfert. Gleichzeitig half er dabei, die Team-WM zu holen.
  • Lewis Hamilton (Mercedes) - Note 1,5

    Lewis Hamilton (Mercedes) - Note 1,5

    In einem echten WM-Drama zog Hamilton am Ende den Kürzeren. Kann man ihm das vorwerfen? Nein. Letztlich entschied das Schicksal sein Duell mit Verstappen. Der Brite selbst fuhr wieder einmal eine sensationelle Saison, vor allem seine Leistungen in den letzten Rennen des Jahres waren beängstigend gut.
  • Max Verstappen (Red Bull) - Note 1,5

    Max Verstappen (Red Bull) - Note 1,5

    Nicht fehlerfrei, dennoch absolut herausragend: Max Verstappen hat sich die WM-Krone aufgesetzt, weil er an nahezu jedem Wochenende das absolute Maximum aus seinem Red Bull rausholte. Manchmal ging er dabei über die Grenzen hinaus. Doch ohne dieses Risiko und diesen Mut wären Lewis Hamilton und Mercedes schlicht nicht zu schlagen gewesen. Alles richtig gemacht!
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Formel 1 2022

BahrainBahrain GP18.03. - 20.03.
Saudi-ArabienSaudi-Arabien GP25.03. - 27.03.
AustralienAustralien GP08.04. - 10.04.
ItalienImola GP22.04. - 24.04.
USAMiami GP06.05. - 08.05.
SpanienSpanien GP20.05. - 22.05.
MonacoMonaco GP26.05. - 29.05.
AserbaidschanAserbaidschan GP10.06. - 12.06.
KanadaKanada GP17.06. - 19.06.
GroßbritannienGroßbritannien GP01.07. - 03.07.
ÖsterreichÖsterreich GP08.07. - 10.07.
FrankreichFrankreich GP22.07. - 24.07.
UngarnUngarn GP29.07. - 31.07.
BelgienBelgien GP26.08. - 28.08.
NiederlandeNiederlande GP02.09. - 04.09.
ItalienItalien GP09.09. - 11.09.
SingapurSingapur GP30.09. - 02.10.
JapanJapan GP07.10. - 09.10.
USAUSA GP21.10. - 23.10.
MexikoMexiko GP28.10. - 30.10.
BrasilienBrasilien GP11.11. - 13.11.
VA EmirateAbu Dhabi GP18.11. - 20.11.