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Noten und Einzelkritik zum Katar-GP

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  • Noten und Einzelkritik zum Katar-GP

    Noten und Einzelkritik zum Katar-GP

    Neue Strecke, altbekannte Dominanz: Beim Formel-1-Debüt in Katar heißt der Sieger Lewis Hamilton. Der Mercedes-Pilot siegt souverän vor seinem WM-Rivalen Max Verstappen, der das Maximum aus seiner Strafversetzung herausholt. Zum Fahrer des Rennens aber avanciert Fernando Alonso. Hier gibt es die Noten und Einzelkritiken zu allen Piloten:
  • Ausfall (Start: 6.): Valtteri Bottas (Mercedes) - Keine Note

    Ausfall (Start: 6.): Valtteri Bottas (Mercedes) - Keine Note

    Einer der Verlierer am Start mit gleich sechs Plätzen Verlust. Kam einmal mehr nur schleppend durch den Verkehr, bekam sogar einen Funkspruch von Toto Wolff höchstpersönlich. Erlitt in Runde 34 einen Reifenplatzer und musste sich zurück an die Box schleppen. Stellte sein Auto dann sechs Runden vor Schluss ab.
  • Ausfall (17.): Nicholas Latifi (Williams) - Keine Note

    Ausfall (17.): Nicholas Latifi (Williams) - Keine Note

    War wie sein Teamkollege kaum zu sehen, lieferte sich aber über die gesamte Renndistanz ein Duell auf Augenhöhe mit ihm. Fiel einmal negativ auf, als er gegen Räikkönen unerwartet und spät hart dagegenhielt. Wurde nur eine Runde nach seinem Teamkollegen das nunmehr dritte Reifenplatzer-Opfer und musste aufgeben.
  • Platz 18 (15.): George Russell (Williams) - Note: 4,5

    Platz 18 (15.): George Russell (Williams) - Note: 4,5

    Konnte in seinem unterlegen Williams nichts gegen die vor ihm gestarteten Autos ausrichten. Führte seinen Kampf gegen seinen Teamkollegen und die beiden Haas. Erlitt zu allem Überfluss nur sechs Runden vor Schluss noch einen Reifenplatzer und fiel ans Ende des Feldes zurück.
  • Platz 17 (20.): Nikita Mazepin (Haas) - Note: 5,0

    Platz 17 (20.): Nikita Mazepin (Haas) - Note: 5,0

    Hielt im ersten Stint gut mit Schumacher mit, war bis zu dessen Stopp kaum mehr als drei Sekunden hinter ihm. Kam als vorletzter Pilot an die Box und wechselte von Medium auf Soft. Fiel trotz des schnelleren Reifens dann, wie üblich, klar gegen seinen Teamkollegen ab: Satte 70 Sekunden trennten die Beiden am Ende.
  • Platz 16 (19.): Mick Schumacher (Haas) - Note: 3,5

    Platz 16 (19.): Mick Schumacher (Haas) - Note: 3,5

    Zwickte sich in Runde eins an Latifi vorbei, konnte diesen jedoch nicht hinter sich halten. Hielt danach gut mit dem Kanadier mit. Ging dann in Runde 23 an die Box, probierte die Ein-Stopp mit dem harten Reifen. Konnte immerhin Giovinazzi einige Zeit hinter sich halten und blieb auch in der Folge an ihm dran.
  • Platz 15 (18.): Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo) - Note: 4,0

    Platz 15 (18.): Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo) - Note: 4,0

    Mit fünf gewonnenen Plätzen einer der Gewinner des unübersichtlichen Starts. Über die Renndistanz war die Pace seines Alfa Romeo jedoch zu keinem Zeitpunkt schnell genug für die Punkte.
  • Platz 14 (16.): Kimi Räikkönen (Alfa Romeo) - Note: 3,5

    Platz 14 (16.): Kimi Räikkönen (Alfa Romeo) - Note: 3,5

    Schlich zusammen mit seinem Teamkollegen in der Startrunde geradezu heimlich nach vorne. Ging als erster Pilot zum zweiten Mal an die Box. Hatte spät im Rennen noch einen kurzen aber sehenswerten Fight mit Latifi, den er dann hinter sich ließ. Mehr als Platz 14 war nicht drin.
  • Platz 13 (8.): Yuki Tsunoda (AlphaTauri) - Note: 4,0

    Platz 13 (8.): Yuki Tsunoda (AlphaTauri) - Note: 4,0

    Entledigte sich in Runde zehn als erster Pilot seiner Softs. Auf die Distanz war die Ein-Stopp mit dem harten Reifen jedoch nicht förderlich, um im Kampf um die Punkte zu bleiben.
  • Platz 12 (14.): Daniel Ricciardo (McLaren) - Note: 4,5

    Platz 12 (14.): Daniel Ricciardo (McLaren) - Note: 4,5

    Konnte seine Start-Skills nicht ausspielen und blieb so im Verkehr hängen. Hatte zu keinem Zeitpunkt eine Chance auf die Punkte und gehörte sogar zu der Gruppe Piloten, die als erste überrundet wurden.
  • Platz 11 (2.): Pierre Gasly (AlphaTauri) - Note: 4,0

    Platz 11 (2.): Pierre Gasly (AlphaTauri) - Note: 4,0

    Konnte seine Startposition wie erwartet nicht halten, wurde aber nicht nur von Alonso, sondern auch von Verstappen und später zudem Norris überholt. Im zweiten Stint ging es für den Franzosen dann noch weiter nach hinten, er konnte seine sonst so starke Rennpace nicht zeigen.
  • Platz 10 (10.): Sebastian Vettel (Aston Martin) - Note: 3,0

    Platz 10 (10.): Sebastian Vettel (Aston Martin) - Note: 3,0

    Erwischte einen schwachen Start und verlor im Getümmel gleich sieben Plätze. Brauchte dann 13 Runden, ehe er mit Russell den ersten zurück überholen konnte. Blieb am längsten auf dem Soft (27 Runden). Verteidigte gut gegen Gasly und hielt auch Bottas und Ricciardo hinter sich.
  • Platz 9 (4.): Lando Norris (McLaren) - Note: 3,0

    Platz 9 (4.): Lando Norris (McLaren) - Note: 3,0

    Hielt erstaunlich lange auf dem Soft-Reifen durch (25 Runden), obwohl er einige Fights hatte. Fuhr gerade angesichts dessen eine sehr beachtliche Pace. Ging aufgrund von Reifenproblemen nur sieben Runden vor Schluss nochmal an die Box und verlor vier Plätze. Zumindest einen gegen Vettel konnte er nochmal gutmachen.
  • Platz 8 (13.): Charles Leclerc (Ferrari) - Note: 3,0

    Platz 8 (13.): Charles Leclerc (Ferrari) - Note: 3,0

    Tat sich trotz getauschtem Chassis schwer, durch den Verkehr zu kommen. Kam durch die Soft-Stopper erst gut nach vorne und dann in derselben Runde wie sein Teamkollege zum Stopp. Hielt die harten Reifen gut am Leben und betrieb so Schadensbegrenzung.
  • Platz 7 (5.): Carlos Sainz (Ferrari) - Note: 4,0

    Platz 7 (5.): Carlos Sainz (Ferrari) - Note: 4,0

    Erwischte keinen guten ersten Stint und wurde bis auf P10 durchgereicht. Der zweite Rennabschnitt war dann zumindest durchschnittlich, aber keine Offenbarung. Obwohl deutlich vor Leclerc gestartet, landete er am Ende nur eine Sekunde vor ihm.
  • Platz 6 (12.): Lance Stroll (Aston Martin) - Note: 2,0

    Platz 6 (12.): Lance Stroll (Aston Martin) - Note: 2,0

    Weitestgehend unauffällig, glänzte jedoch in Runde neun mit einem sehenswerten Manöver außen vorbei an Tsunoda in Kuve 1. Hielt sich ansonsten aus den Zweikämpfen raus und seine Reifen am Leben. Auch die Strategie spülte ihn unerwartet weit nach vorne.
  • Platz 5 (9.): Esteban Ocon (Alpine) - Note: 2,0

    Platz 5 (9.): Esteban Ocon (Alpine) - Note: 2,0

    Trug mit seiner soliden Pace und gutem Reifenmanagement auch seinen Teil zu einem erfolgreichen Wochenende für Alpine bei. Sicherte mit einem starken, aber ereignislosen Rennen wichtige Punkte im Kampf gegen AlphaTauri.
  • Platz 4 (11.): Sergio Pérez (Red Bull) - Note: 2,0

    Platz 4 (11.): Sergio Pérez (Red Bull) - Note: 2,0

    War sichtlich bemüht, sein schwaches Qualifying vergessen zu machen und machte zu Beginn immerhin drei Plätze gut. Brauchte gegen Sainz zwei Anläufe, Ocon und Gasly später waren wiederum kein Problem. In Runde 14 war er bereits Vierter. Sehr sehenswert sein Rad-an-Rad-Duell mit Alonso in Runde 29. Nicht immer fehlerfrei, aber überzeugend im Renntrimm.
  • Platz 3 (3.): Fernando Alonso (Alpine) - Note: 1,5

    Platz 3 (3.): Fernando Alonso (Alpine) - Note: 1,5

    Fuhr am Start zunächst gegen Gasly und dann auch gegen Verstappen die Ellenbogen aus und schob sich so auf Platz zwei. Blieb trotz späterem Stopp vor Pérez, der ihm zuvor dicht auf den Fersen war. Konnte den Mexikaner nur wenig später jedoch nicht mehr halten. Profitierte dann von dessen zweiten Stopp und fuhr den ersten Podiumsplatz seit 2014 souverän nach Hause.
  • Platz 2 (7.): Max Verstappen (Red Bull) - Note: 1,5

    Platz 2 (7.): Max Verstappen (Red Bull) - Note: 1,5

    Ging am Start All-In und wurde dafür mit Platz vier belohnt. Auch Gasly war am Ende von Runde drei kein echter Gegner für ihn. Wechselte in Runde 17 auf den harten Reifen und kam noch vor Alonso (zu dem Zeitpunkt Dritter) raus. Sicherte sich zudem noch den Punkt für die schnellste Rennrunde.
  • Platz 1 (1.): Lewis Hamilton (Mercedes) - Note: 1,5

    Platz 1 (1.): Lewis Hamilton (Mercedes) - Note: 1,5

    Gewann den Start souverän und fuhr sofort davon. Konnte Reifen und Abstand zum Hintermann nach seinem Gusto verwalten. Reagierte postwendend auf Verstappens ersten und zweiten Stopp und blieb jeweils etwa zehn Sekunden vor ihm.
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