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Der Saisonstart und seine Folgen: 18 Klubs, 18 Verlierer

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  • Der Saisonstart und seine Folgen: 18 Klubs, 18 Verlierer

    Der Saisonstart und seine Folgen: 18 Klubs, 18 Verlierer

    Knapp ein Viertel der Bundesliga-Saison 2021/22 ist gespielt. Höchste Zeit, ein erstes Zwischenfazit zu ziehen: Welche Profis laufen den Erwartungen bislang hinterher? Wer gehört zu den großen Verlieren bei FC Bayern, BVB, Gladbach, Eintracht Frankfurt und Co.? Die 18 Verlierer der 18 Klubs zum Durchklicken:
  • Adrian Fein (SpVgg Greuther Fürth)

    Adrian Fein (SpVgg Greuther Fürth)

    Die Suche nach Verlierern fällt in Fürth nach dem katastrophalen Saisonstart leicht. Bayern-Leihgabe Adrian Fein zählt aber sicher zu den größten Enttäuschungen. Stefan Leitl hat den Mittelfeldspieler schon angezählt, sich ein besseres Defensivverhalten und mehr Einsatz im Training gewünscht. Diese Ansage hat beim 22-Jährigen offenbar noch nicht gewirkt.
  • Janni-Luca Serra (Arminia Bielefeld)

    Janni-Luca Serra (Arminia Bielefeld)

    Nach seiner Top-Saison bei Holstein Kiel wollte Serra auch in der Bundesliga durchstarten. Doch auf der Alm ist der Knoten beim ehemaligen BVB-Junior noch nicht geplatzt. Der Stürmer durfte noch kein einziges Mal über 90 Minuten ran, war noch an keinem einzigen Treffer direkt beteiligt. So hatte er sich seinen Auftakt in Ostwestfalen nicht vorgestellt.
  • Niklas Dorsch (FC Augsburg)

    Niklas Dorsch (FC Augsburg)

    Der FCA machte Dorsch im Sommer zu einem der teuersten Neuzugänge der Klubgeschichte. Noch haben sich die sieben Millionen Euro aber nicht rentiert. Der U21-Europameister gibt dem Team nur bedingt die erhoffte Stabilität im Zentrum. Vor allem im Defensivverhalten offenbarte der Ex-Bayern-Profi bisher Schwächen.
  • Armel Bella-Kotchap (VfL Bochum)

    Armel Bella-Kotchap (VfL Bochum)

    Dass Bella-Kotchap ein herausragendes Talent ist, ist in Bochum unbestritten. Allerdings sorgte der junge Abwehrspieler seit dem Aufstieg schon einige Male mit Undiszipliniertheiten für Schlagzeilen. Auch einen öffentlichen Rüffel von Trainer Thomas Reis nach einer lustlosen Trainingseinheit gab es schon.
  • Daichi Kamada (Eintracht Frankfurt)

    Daichi Kamada (Eintracht Frankfurt)

    Vom Leistungsträger zur Streitfigur? Nach Kamadas bärenstarkem Vorjahr wurden im Sommer Abschiedsgerüchte laut. Das Hin und Her um seine Zukunft hat beim Mittelfeldspieler offenbar Spuren hinterlassen. Auch nach knapp 400 Einsatzminuten stehen bei ihm in der Liga null Torbeteiligungen zu Buche. Nicht selten erhielt Neuzugang Hauge den Vorzug - eine Entscheidung, die Kamada sauer aufstoßen soll.
  • Pál Dárdai (Hertha BSC)

    Pál Dárdai (Hertha BSC)

    Ja, Pál Dárdai ist noch im Amt. Und ja, der Sieg in Frankfurt hat dem Trainer Luft verschafft. Trotzdem wird man das Gefühl nicht los, dass der Ungar in Berlin auf Bewährung arbeitet. Sein Verhältnis zu Sportchef Fredi Bobic gilt als angespannt. Zwei, drei schwache Leistungen am Stück und Dárdais Tage als Cheftrainer der Alten Dame dürften gezählt sein.
  • Pascal Stenzel (VfB Stuttgart)

    Pascal Stenzel (VfB Stuttgart)

    Schon in der vergangenen Rückrunde geriet Stenzel bei den Schwaben langsam aber sicher aufs Abstellgleis. In der aktuellen Saison setzte sich der Trend des Abwehrspielers fort. "Ich laufe nicht vor einer blöden Situation weg", sagte Stenzel der "Bild" vor einigen Wochen über seine prekäre Lage. Wirklich gebessert hat sie sich seitdem nicht.
  • Finn Dahmen (FSV Mainz 05)

    Finn Dahmen (FSV Mainz 05)

    Zumindest eine Chance wird sich Dahmen in Mainz erhofft haben, nachdem er die U21 im Sommer zum EM-Titel "hielt". Doch daraus wurde bisher nichts. Der junge Keeper sitzt Woche für Woche auf der Bank und muss mitansehen, wie Robin Zentner den Kasten regelmäßig sauber hält. Das hatte sich der Europameister ganz anders vorgestellt.
  • Florian Neuhaus (Borussia Mönchengladbach)

    Florian Neuhaus (Borussia Mönchengladbach)

    20, 30, 40 Millionen, Bayern, BVB, Liverpool und, und, und ... im Sommer überschlugen sich die Schlagzeilen über Neuhaus. Und jetzt? Jetzt sitzt der Nationalspieler in Gladbach nicht selten auf der Bank und muss mitansehen, wie Zakaria und Koné im Mittelfeld aufräumen. Mit dieser Entwicklung hätte bis vor wenigen Wochen noch niemand gerechnet.
  • Angelo Stiller (TSG Hoffenheim)

    Angelo Stiller (TSG Hoffenheim)

    Stiller folgte dem Weg vieler gescheiterter Bayern-Talente und versuchte es erstmal eine Nummer kleiner. Dass die Trauben aber auch in Hoffenheim zu hoch für ihn hängen, deutete sich in den ersten Wochen der Saison an. Der 20-Jährige wirkt den Anforderungen weder körperlich noch taktisch gewachsen.
  • Benjamin Henrichs (RB Leipzig)

    Benjamin Henrichs (RB Leipzig)

    Nagelsmann wollte Henrichs unbedingt nach Leipzig holen, Jesse Marsch will offenbar unbedingt, dass der Ex-Nationalspieler schnell wieder geht. Der Trainer ignoriert den Abwehrspieler konsequent, seinem Ärger darüber machte Henrichs schon öffentlich Luft. Das Tischtuch scheint zerschnitten, ein Zurück ist kaum noch vorstellbar.
  • Noah Katterbach (1. FC Köln)

    Noah Katterbach (1. FC Köln)

    Der 20-Jährige spielt beim Effzeh bislang aus offensichtlichen Gründen keine Rolle: Er ist einfach nicht gut genug. Diese Ansage bekam Katterbach schon öffentlich von Trainer Steffen Baumgart, der sich den Linksfuß bereits im Sommer schnappte und ihm eine andere Arbeitsweise ans Herz legte. Passiert ist dahingehend offenbar noch nichts.
  • Admir Mehmedi (VfL Wolfsburg)

    Admir Mehmedi (VfL Wolfsburg)

    Der Schweizer war mal ein richtig wichtiger Spieler in Wolfsburg. Mark van Bommel aber hat sich dazu entschieden, ihm eine andere Rolle zu geben: die des Zuschauers. Mehmedi wurde nicht nur aus dem CL-Kader der Wölfe gestrichen, auch in der Liga und im Pokal ist der 30-Jährige meist nur Zaungast. Zwei Kurzeinsätze sind alles, was in dieser Saison für ihn heraussprang.
  • Sheraldo Becker (1. FC Union Berlin)

    Sheraldo Becker (1. FC Union Berlin)

    Sein Tor gegen den VfL Wolfsburg wirkte wie ein Befreiungsschlag - und womöglich auch wie ein Richtungswechsel von Becker, der sich zu Saisonbeginn über seine geringen Einsatzzeiten öffentlich beschwerte und sogar mit einem Abgang kokettierte. Die Rolle, die er sich selbst vorstellt, hat er auch in seinem dritten Jahr bei den Eisernen nicht.
  • Ermedin Demirovic (SC Freiburg)

    Ermedin Demirovic (SC Freiburg)

    Nachdem der gebürtige Hamburger in der letzten Saison noch fester Bestandteil in Streichs Planungen war, sieht die bittere Wahrheit nun so aus: die Offensive des Sportclubs funktioniert auch ohne Demirovic. Sieben Joker-Einsätze und 66 Einsatzminuten sind der enttäuschende Arbeitsnachweis des einstigen Leistungsträgers, der schlicht zu wenig Torgefahr ausstrahlt.
  • Nadiem Amiri (Bayer Leverkusen)

    Nadiem Amiri (Bayer Leverkusen)

    Die Älteren werden sich erinnern: Damals, Ende 2019, galt Amiri als das nächste große Ding im deutschen Fußball. Der Mittelfeldspieler debütierte in der Nationalmannschaft und wurde schon als kommender Superstar gehandelt. In dieser Saison ist der 24-Jährige aber hart gelandet. Ein einziger Einsatz über 90 Minuten in zehn Pflichtspielen spricht Bände.
  • Youssoufa Moukoko (Borussia Dortmund)

    Youssoufa Moukoko (Borussia Dortmund)

    Moukoko als einen der Verlierer zu bezeichnen, ist irgendwie nicht fair. Schließlich ist der Junge gerade mal 16 Jahre alt. Allerdings werden bei ihm seit jeher andere Maßstäbe angelegt. Der Teenager ist und bleibt ein herausragendes Talent, bei dem der Knoten in der Profimannschaft einfach noch nicht geplatzt ist.
  • Marc Roca (FC Bayern)

    Marc Roca (FC Bayern)

    Im Gegensatz zu Cuisance und Sarr zählte der Spanier zu den Spielern, die unter Nagelsmann noch eine Chance bekommen sollten. Doch erst bremste Roca eine Sprunggelenksverletzung aus, dann der Trainingsrückstand und schließlich auch der Trainer, der ihm in der laufenden Saison trotz einiger Gelegenheiten noch keine einzige Bewährungschance gab.
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