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Das EM-Zeugnis der Bayern-Legionäre

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  • Das EM-Zeugnis der Bayern-Legionäre

    Das EM-Zeugnis der Bayern-Legionäre

    Im deutschen Kader stellte der FC Bayern mit acht Spielern den Großteil aller Akteure, bei den restlichen EM-Teilnehmern tummelten sich mit sechs weiteren Stars allerdings verhältnismäßig wenige Profis des deutschen Rekordmeisters. Wir haben ein Auge auf die Leistung der Legionäre geworfen. Die Erkenntnis: Viel Durchschnitt - und ein Sorgenkind enttäuscht auf ganzer Linie:
  • Benjamin Pavard (Frankreich) - Note: 3,0

    Benjamin Pavard (Frankreich) - Note: 3,0

    Absolute Glanzleistungen beinhaltet das Spiel des Außenverteidigers selten, auf Aussetzer nach unten verzichtet Pavard allerdings ebenso beständig. So auch bei der EM, bei der der 25-Jährige seine Leistung zuverlässig abrief. Dass am Ende drei Einsätze über die volle Spielzeit zu Buche stehen, ist im stargespickten Kader der Franzosen keine Selbstverständlichkeit.
  • David Alaba (Österreich) - Note: 2,5

    David Alaba (Österreich) - Note: 2,5

    Österreich erreichte erstmals das Achtelfinale bei einer EM, Kapitän Alaba hatte am historischen Erfolg großen Anteil. Zwei Treffer bereitete der Defensivspezialist vor. Bei der unglücklichen 1:2-Pleite gegen Italien im Achtelfinale glänzte Alaba zudem mit einem Tackling von Weltklasse-Format. Die ungewöhnlich schwache Leistung bei der 0:2-Auftaktpleite gegen die Niederlande trübt die Bilanz allerdings etwas.
  • Kingsley Coman (Frankreich) - Note: 3,5

    Kingsley Coman (Frankreich) - Note: 3,5

    Beim 1:0-Auftakt gegen das DFB-Team wurde Coman nicht eingesetzt, das zweite Gruppenspiel verpasste er aufgrund der Geburt seines Kindes. Letzteres dürfte diese wohl Comans EM-Highlights gewesen sein, denn nach seiner Rückkehr brachte Coach Deschamps den Flügelflitzer nur noch von der Bank. Als Einwechselspieler war der 25-Jährige gegen Portugal und die Schweiz allerdings immerhin ein belebendes Element.
  • Corentin Tolisso (Frankreich) - Note: 3,0

    Corentin Tolisso (Frankreich) - Note: 3,0

    Nachdem sich Tolisso im Februar 2021 einen Muskelsehnenriss im linken Oberschenkel zuzog, schien eine EM-Teilnahme ausgeschlossen. Dass es am Ende dennoch reichte, konnte der 26-Jährige laut eigener Aussage "gar nicht glauben". Nach zwei Kurzeinsätzen beorderte Coach Deschamps Tolisso im wichtigen Gruppenspiel gegen Portugal sogar in die Startelf. Glanzlichter konnte der Mittelfeldspieler zwar nicht setzen, performte aber absolut solide.
  • Robert Lewandowski (Polen) - Note: 2,0

    Robert Lewandowski (Polen) - Note: 2,0

    Lewandowski schoss drei der vier polnischen Tore, konnte das überraschende Aus nach Gruppenphase aber nicht verhindern. Am Weltfußballer lag das EM-Debakel allerdings nicht. Lediglich bei der Auftaktpleite gegen die Slowakei schwächelte Lewandowski etwas.
  • Lucas Hernández (Frankreich) - Note: 4,5

    Lucas Hernández (Frankreich) - Note: 4,5

    Während er beim FC Bayern noch auf der Suche nach seinem Platz ist, war Hernández bei der Équipe Tricolore eigentlich eine feste Größe - dann kam die EM, bei der Hernández plötzlich nur noch 136 nicht wirklich überzeugende Minuten auf dem Rasen stand. Immerhin legte er mit seiner Flanke im Auftaktduell mit Deutschland das Eigentor von Mats Hummels vor.
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Torjäger 2021

#Spieler11mTore
1PortugalCristiano Ronaldo35
TschechienPatrik Schick15
3FrankreichKarim Benzema14
SchwedenEmil Forsberg14
EnglandHarry Kane04