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Das große Formel-1-Zwischenzeugnis

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  • Das große Formel-1-Zwischenzeugnis

    Das große Formel-1-Zwischenzeugnis

    Rund ein Drittel der Formel-1-Saison 2021 ist Geschichte. Zeit für ein erstes Zwischenzeugnis. Welche Note haben sich Sebastian Vettel und Mick Schumacher verdient? Wie schneiden Lewis Hamilton und Max Verstappen ab? Und wie haben sich die zahlreichen Neuzugänge geschlagen? Die Noten der Fahrer zum Durchklicken:
  • Nicholas Latifi (Williams) - Note: 5,5

    Nicholas Latifi (Williams) - Note: 5,5

    Der Williams ist auch in diesem Jahr nur bedingt konkurrenzfähig, allerdings steckt deutlich mehr im Wagen, als Latifi Woche für Woche rausholt. Der Kanadier sieht im teaminternen Duell mit Russell kein Land, zieht nicht selten sogar gegen einen Haas den Kürzeren. Latifis Rennperformance ist etwas besser als seine meist sehr schwachen Quali-Leistungen, Lob verdient er sich dadurch aber kaum.
  • Nikita Mazepin (Haas) - Note: 6,0

    Nikita Mazepin (Haas) - Note: 6,0

    Nicht von der Hand zu weisen ist Mazepins enorm hoher Unterhaltungsfaktor. Der Russe ist bzw. macht sich selbst regelmäßig zum Thema. Doch genau dort liegt das Problem. Er ist einfach nicht bereit für die Formel 1. Der Rookie fährt teils rücksichtslos und ist eine Gefahr für die Kollegen. Seine Leistungen sind unterirdisch, eine Lernkurve ist nicht zu erkennen.
  • Mick Schumacher (Haas) - Note: 3,0

    Mick Schumacher (Haas) - Note: 3,0

    Dreher in Bahrain und Imola, hier und da kleine Ausritte: Auch Schumacher ist nicht fehlerfrei. Im Gegensatz zu Mazepin wird es bei ihm aber von Woche zu Woche besser. Dazu kommen einzelne Highlights: Sein Duell gegen Latifi in Portugal war große Klasse, sein Einzug in Q2 in Frankreich überragend. Ist konstant mehrere Zehntel schneller als sein Teamkollege und der deutlich bessere Fahrer.
  • George Russell (Williams) - Note: 2,5

    George Russell (Williams) - Note: 2,5

    "Mr. Saturday" liefert auch in diesem Jahr eindrucksvoll ab. Stand bei allen sieben Rennen (!) in Q2 und hat gezeigt, dass er auf einer Runde alles aus dem Williams rausholen kann. Ein bisschen mehr Rennglück und es wären sogar schon Punkte drin gewesen. Der Brite wird leider vom Material ausgebremst und wird erst im nächsten Jahr im Mercedes zeigen dürfen, dass noch mehr in ihm steckt.
  • Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo) - Note: 5,0

    Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo) - Note: 5,0

    Auf den Straßenkursen in Monaco und Baku lief es für Giovinazzi mehr als ordentlich, dort holte der Italiener auch seinen bislang einzigen Punkt. Auf den "normalen" Rennstrecken sind er und sein Alfa aber nicht mehr als Kanonenfutter. Das Auto ist nicht schnell, Giovinazzi fährt nicht gut genug, um mehr aus dem Wagen rauszuholen als drin ist.
  • Kimi Räikkönen (Alfa Romeo) - Note: 4,0

    Kimi Räikkönen (Alfa Romeo) - Note: 4,0

    Auch Kimi hat in diesem Jahr einige Probleme mit dem C41. Der Altmeister kratzt wie sein Teamkollege Woche für Woche an der Top Ten, knackte sie bisher aber nur ein einziges Mal (Baku). Überraschend schlecht sind die Leistungen des Finnen in den Qualifyings, in denen er ein gutes Rennergebnis schon mehr als ein Mal verspielte.
  • Yuki Tsunoda (AlphaTauri) - Note: 4,0

    Yuki Tsunoda (AlphaTauri) - Note: 4,0

    Tsunoda ist ein schwieriger Fall. Der Rookie ist zweifelsfrei extrem talentiert und hat richtig Speed. Wenn er alles zusammenbekommt wie jüngst in Baku (P7), steht er seinem Teamkollegen schon jetzt in wenig nach. Das Problem: Tsunoda will nicht selten zu viel und es mit dem Holzhammer erzwingen. Dass das in der Formel 1 nicht geht, muss er noch dringend lernen.
  • Lance Stroll (Aston Martin) - Note: 3,5

    Lance Stroll (Aston Martin) - Note: 3,5

    Stroll fährt eine ordentliche Saison, steht vor allem in den letzten Wochen aber ganz klar im Schatten von Sebastian Vettel. Dabei lief es auch für ihn alles andere als schlecht. In Frankreich verbesserte er sich von P19 auf P10, in Monaco von P13 auf P8. Sein Problem ist ganz klar der Samstag und Speed auf einer Runde. Unter dem Strich steht dennoch ein solides erstes Saisondrittel.
  • Esteban Ocon (Alpine) - Note: 4,0

    Esteban Ocon (Alpine) - Note: 4,0

    Ocon sah neben dem zunächst strauchelnden Alonso zu Saisonbeginn sehr gut aus. Mittlerweile wurde der Franzose jedoch eingenordet. Dass er einiges auf dem Kasten hat, zeigte der Alpine-Pilot mit seinen Startplätzen 6 und 5 in Portugal und Spanien. Bestätigen konnte er diese Form seitdem aber nicht mehr.
  • Fernando Alonso (Alpine) - Note: 3,5

    Fernando Alonso (Alpine) - Note: 3,5

    Der Altmeister hatte nach seiner zweijährigen Pause unerwartet große Anlaufschwierigkeiten. Das gab Alonso sogar selbst zu. So langsam findet der Spanier aber seinen Rhythmus. Der sechste Platz in Baku war sensationell, auch in Frankreich fehlte nicht viel zu weiteren acht Punkten. Der "Samurai" ist auf dem Vormarsch und auf dem Weg, wieder ganz der Alte zu werden.
  • Sebastian Vettel (Aston Martin) - Note: 3,0

    Sebastian Vettel (Aston Martin) - Note: 3,0

    In den ersten vier Saisonrennen war Vettel nicht selten wie ein Fahranfänger unterwegs. Dann platzte der Knoten. Der Heppenheimer hat endlich Vertrauen in seinen Aston Martin gefunden und mit dem zweiten Platz in Baku für die bisher größte Überraschung der Saison gesorgt. Beim vierfachen Weltmeister geht's steil bergauf, die nächste Top-Platzierung scheint nur eine Frage der Zeit zu sein.
  • Daniel Ricciardo (McLaren) - Note: 4,0

    Daniel Ricciardo (McLaren) - Note: 4,0

    Der Teamwechsel hat dem Australier nicht gut getan. Gegen Lando Norris sieht Ricciardo keinen Stich, in Monaco wurde er gar von seinem Teamkollegen überrundet. Drei Mal verpasste der "Honigdachs" sogar schon den Einzug in Q3. Der 31-Jährige braucht offensichtlich noch Zeit, um sich in seinem neuen Wagen zurechtzufinden. Zum Glück für McLaren ist Norris da, um die nötigen Punkte zu holen.
  • Pierre Gasly (AlphaTauri) - Note: 2,0

    Pierre Gasly (AlphaTauri) - Note: 2,0

    Gasly ist ganz klar ein Kandidat auf den Titel Fahrer der Saison. Vor allem seine Auftritte in den Qualifyings sind einfach sensationell. Nur in Spanien und Portugal landete er außerhalb der Top 6. Der AlphaTauri ist leider nicht schnell genug, um die Startplätze im Rennen zu verteidigen. Dass er in Baku dennoch aufs Treppchen raste, zeigt Gaslys ganze Klasse.
  • Carlos Sainz (Ferrari) - Note: 3,5

    Carlos Sainz (Ferrari) - Note: 3,5

    Ferrari hat die Kurve bekommen und ist in diesem Jahr endlich wieder konkurrenzfähig. Das liegt zum Teil auch an Carlos Sainz, der vor allem in Monaco (P2) da war, als es drauf ankam. Eingewöhnungsprobleme sind aber auch beim Spanier nicht zu übersehen. Sainz fehlt noch die Konstanz, um Charles Leclerc und Co. die Stirn bieten zu können. Das könnte sich aber schon sehr bald ändern.
  • Charles Leclerc (Ferrari) - Note: 1,5

    Charles Leclerc (Ferrari) - Note: 1,5

    Ein sensationelles Jahr bislang für Leclerc. Zwei Poles, drei vierte Plätze, in fünf von sieben Rennen eine Top-6-Platzierung eingefahren - besser geht es eigentlich nicht. Der Monegasse ist samstags und sonntags voll da und holt mehr aus seinem SF21 raus, als drin ist. Dass er beinahe so viele Punkte wie Valtteri Bottas auf dem Konto hat, spricht Bände.
  • Valtteri Bottas (Mercedes) - Note: 5,0

    Valtteri Bottas (Mercedes) - Note: 5,0

    Drei dritte Plätze in sieben Rennen - in einem Mercedes: Bottas fährt seinen und den Ansprüchen des Teams meilenweit hinterher. Sein Aus zum Saisonende soll aus guten Gründen schon beschlossen sein. Vor allem in den Rennen ist Bottas nur selten konkurrenzfähig. Der Finne leistet sich viele kleine Fehler, geht nicht gut genug mit seinen Reifen um und ist unter dem Strich vor allem eins: zu langsam.
  • Lando Norris (McLaren) - Note: 1,0

    Lando Norris (McLaren) - Note: 1,0

    Norris ist mehr als "Best of the Rest". Er ist der einzige, der Mercedes und Red Bull gefährlich werden kann. Der Brite leistet sich nahezu keine Fehler, holt fast immer das Maximum aus dem McLaren raus und macht einfach Spaß. Dass er einen Daniel Ricciardo so leicht in die Tasche stecken würde, hätte wohl kaum jemand gedacht. Bisher ist der Youngster ganz klar der Fahrer der Saison.
  • Sergio Pérez (Red Bull) - Note: 2,5

    Sergio Pérez (Red Bull) - Note: 2,5

    Nach einem holprigen Auftakt ist Pérez mittlerweile die Nummer zwei, die Red Bull über Jahre vergeblich gesucht hat. Der Mexikaner kommt immer besser mit dem Wagen zurecht und bereitet Mercedes Kopfzerbrechen. Sein Sieg in Baku war zudem ein überaus wichtiges Zeichen im WM-Kampf. Sollte sich Checo weiter steigern, werden sich die Silberpfeile ganz warm anziehen müssen.
  • Lewis Hamilton (Mercedes) - Note: 2,0

    Lewis Hamilton (Mercedes) - Note: 2,0

    Monaco und Baku waren ein Desaster, ansonsten ist dem Weltmeister aber nur wenig vorzuwerfen. Hamilton kämpft im Moment gegen ein stärkeres Gesamtpaket und fährt doch jede Woche um den Sieg. Seine Routine ist der große Trumpf im Duell mit Verstappen. Der Brite weiß einfach, was wann zu tun ist und wann er den Schaden begrenzen muss.
  • Max Verstappen (Red Bull) - Note: 2,0

    Max Verstappen (Red Bull) - Note: 2,0

    Verstappen führt die WM an, hat drei von sieben Rennen gewonnen und ist doch ein Stück von der Bestnote entfernt. In Bahrain war es sein Fehler, der den Sieg verhindert hat. In Portugal war es sein Fehler, der die womöglich siegbringende Pole verhindert hat. Kleine Patzer, die am Ende den Ausschlag geben könnten. Der Niederländer fährt eine großartige, aber bei Weitem keine perfekte Saison.
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