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Das Power-Ranking zur EM 2021

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  • Das Power-Ranking zur EM 2021

    Das Power-Ranking zur EM 2021

    Selten war das Feld der Titelanwärter vor einer EM-Endrunde größer als 2021: Gleich acht Nationen gelten vor dem paneuropäischen Turnier als vergleichbar stark, hinzu kommt der eine oder andere Geheimfavorit. Wer hat aktuell die Nase vorn? Und wo reiht sich die deutsche Nationalmannschaft ein? Das Power-Ranking zum Durchklicken:
  • Platz 10: Polen

    Platz 10: Polen

    Beim deutschen Nachbarn richten sich wieder einmal alle Blicke auf Robert Lewandowski. Der Bayern-Star ist aktuell der beste Stürmer der Welt, kann Polen aber kaum im Alleingang zum Erfolg führen. Problem: Das qualitative Gefälle im Kader ist riesig. Einige Spieler verkörpern internationale Klasse (neben Lewandowski u.a. Piotr Zielinski und Wojciech Szczesny), andere höchstens Zweitliga-Niveau.
  • Platz 9: Kroatien

    Platz 9: Kroatien

    So stark die Balkan-Nation bei der WM 2018 aufgespielt haben mag, so mäßig waren die Ergebnisse in den letzten Jahren. Die goldene Generation der Kroaten tritt langsam ab, für Kapitän Luka Modric könnte es das letzte große Turnier werden. Generell würde dem Kader eine Frischzellenkur gut tun, nur sechs der 26 Spieler sind jünger als 25. Dennoch ist der eine oder andere Überraschungssieg drin.
  • Platz 8: Niederlande

    Platz 8: Niederlande

    Die Gruppe ist machbar, die Vorfreude groß, denn Oranje ist erstmals seit der WM 2014 wieder bei einem großen Turnier dabei. Stars wie Frenkie de Jong, Georginio Wijnaldum und Memphis Depay machen Lust auf Fußballfeste in Amsterdam, doch Chefcoach Frank de Boer hat Sorgen. Die letzten EM-Tests waren nicht überzeugend, zudem fallen in Virgil van Dijk und Donny van de Beek wichtige Spieler aus.
  • Platz 7: Italien

    Platz 7: Italien

    Nach der verpassten WM 2018 zählt Italien wieder zum Favoritenkreis. Ein Grund dafür ist Roberto Mancini: Seit der 56-Jährige die Squadra Azzurra betreut, geht's aufwärts. Zuletzt gelangen 27 Spiele ohne Pleite. Italien stellt eine kompakte Abwehr, vorne sind der Ex-Dortmunder Ciro Immobile und Lorenzo Insigne die Hoffnungsträger. Gegen Tschechien (4:0) funktionierte die Offensive schon bestens.
  • Platz 6: Deutschland

    Platz 6: Deutschland

    Bundestrainer Joachim Löw geht nach 15 Jahren als Chef in sein finales Turnier - und will die letzte große Trophäe, die ihm als Coach des Nationalteams noch fehlt. Vor allem offensiv ist mit Serge Gnabry, Kai Havertz, Thomas Müller und Ilkay Gündogan jede Menge Klasse vorhanden. Die Rückkehr von Müller und Mats Hummels soll der Elf zudem Stabilität verleihen. Eingespielt ist das Team aber nicht.
  • Platz 5: Portugal

    Platz 5: Portugal

    Der Titelverteidiger sieht auf dem Papier noch stärker aus als beim Triumph 2016. Mittelfeldspieler Bruno Fernandes und der ewige Cristiano Ronaldo verkörpern absolute Weltklasse. Frankfurts Stürmer André Silva (28 Bundesliga-Tore) hat wohl nicht mal einen Stammplatz. Unter Coach Fernando Santos dürfte Portugal die schwere Gruppe mit Frankreich und Deutschland eher wieder zurückhaltend angehen.
  • Platz 4: Belgien

    Platz 4: Belgien

    Der ewige Geheimfavorit ist längst nicht mehr geheim. Die Offensive um Romelu Lukaku und den jüngst am Gesicht operierten Kevin De Bruyne gehört zur europäischen Spitze. Ein Fragezeichen steht hinter dem dauerverletzten Eden Hazard. Auch die Abwehr um Jan Vertonghen (34) und Toby Alderweireld (32) ist verwundbar. Belgien hat zudem kaum junge Spieler, tritt seit Jahren mit dem gleichen Personal an.
  • Platz 3: Spanien

    Platz 3: Spanien

    Die Iberer sind nicht sorgenfrei: Kapitän Sergio Ramos wurde nicht ins Aufgebot berufen, Mittelfeldsäule Sergio Busquets fehlt zum Turnierbeginn wegen einer Corona-Infektion. Im Mittelfeld gibt es viele Topakteure für wenige Plätze, insgesamt aber kaum Stammspieler. Gegen Portugal gab es zuletzt ein torloses Remis, wegen des Corona-Falls musste die U21 die Generalprobe gegen Litauen bestreiten.
  • Platz 2: England

    Platz 2: England

    Der Talentpool ist gigantisch, die Erwartungen riesig: England ist bereit für einen Coup bei der EM. Das offensive Potenzial um Harry Kane, Phil Foden und Jadon Sancho ist riesig, Trainer Gareth Southgate hat einen tiefen Kader. Wird England Gruppensieger, sind sechs von sieben Spielen in Wembley möglich. Sorgen macht die Abwehr: Trent Alexander-Arnold fällt aus, Harry Maguire ist noch fraglich.
  • Platz 1: Frankreich

    Platz 1: Frankreich

    Mbappé und Griezmann im Sturm, dazu Pogba und Kanté im Mittelfeld - klingt für die anderen 23 EM-Teilnehmer schon unfair genug, da kehrte vor Turnierbeginn auch noch Karim Benzema zum Weltmeister zurück. Der Routinier verletzte sich im letzten Test gegen Bulgarien jedoch. Nichtsdestotrotz: Die Equipe von Didier Deschamps ist eingespielt, auf jeder Position top besetzt und gut in Form.
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