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Das EM-Zeugnis der BVB-Legionäre

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  • Das EM-Zeugnis der BVB-Legionäre

    Das EM-Zeugnis der BVB-Legionäre

    Zehn Legionäre stellte der BVB in diesem Sommer für die Europameisterschaft ab. Für einige lief die Endrunde deutlich besser als erwartet, andere Dortmunder erlebten dagegen eine große Enttäuschung. Welcher Borusse überzeugte, wer blieb hinter den Erwartungen? Das EM-Zeugnis der BVB-Legionäre zum Durchklicken:
  • Thorgan Hazard (Belgien) - Note: 2,5

    Thorgan Hazard (Belgien) - Note: 2,5

    Obwohl Hazard nicht die Star-Power eines Kevin De Bruyne hat, stand er seinem Mannschaftskollegen bei der EM nur in wenig nach. In seinen vier Einsätzen überzeugte der Dortmunder mit vielen gefährlichen Aktionen, schoss sein Team mit dem Tor zum 1:0 gegen Portugal unter anderem ins Viertelfinale. Unterm Strich eine gute Europameisterschaft des Belgiers.
  • Thomas Delaney (Dänemark) - Note: 2,0

    Thomas Delaney (Dänemark) - Note: 2,0

    Was für ein Turnier von Thomas Delaney. Der Mittelfeldspieler, der in Dortmund angeblich auf der Verkaufsliste steht, war einer der Strippenzieher des dänischen EM-Märchens. In seinen sechs Startelfeinsätzen überzeugte er als unermüdlicher Antreiber und Abräumer in einer Person. Dazu erzielte er das wichtige 1:0 im Viertelfinale gegen Tschechien. Besser geht's fast nicht!
  • Emre Can (Deutschland) - Note: ohne Bewertung

    Emre Can (Deutschland) - Note: ohne Bewertung

    Ganze 32 Minuten stand Emre Can bei der EM auf dem Platz. Einzig gegen Portugal waren es mehr als ein paar Sekunden. Allerdings war dieses Spiel beim Stand von 4:1 längst entschieden als Can eingewechselt wurde. Hatte sich sicher mehr erhofft, wurde von Löw aber nicht von der Leine gelassen.
  • Axel Witsel (Belgien) - Note: 3,0

    Axel Witsel (Belgien) - Note: 3,0

    Dass Witsel nach seinem Achillessehnenriss im Januar überhaupt spielen konnte, grenzte schon an ein Wunder. Doch der Abräumer spielte nicht nur, er überzeugte auch, hielt der Offensive um De Bruyne, Hazard und Co. den Rücken frei und war ein wichtiger Antreiber im Spiel der Roten Teufel. Ein Top-Turnier des 32-Jährigen, dessen Zukunft beim BVB immer noch nicht sicher ist.
  • Jude Bellingham (England) - Note: 3,0

    Jude Bellingham (England) - Note: 3,0

    Drei Jokereinsätze, 55 Minuten EM-Luft, Lob von vielen Seiten: Für Jude Bellingham kam das Turnier noch einige Jahre zu früh. Wenn der Youngster mal ran durfte, überzeugte er auch. Trainer Gareth Southgate vertraute auf der großen Bühne aber anderen Akteuren. Die machten ihre Sache gut, deshalb konnte Bellingham nicht wie gewünscht punkten.
  • Thomas Meunier (Belgien) - Note: 3,0

    Thomas Meunier (Belgien) - Note: 3,0

    Nicht selten hatten die BVB-Fans in der vergangenen Saison Grund, an den fußballerischen Fähigkeiten von Thomas Meunier zu zweifeln. Bei der Europameisterschaft wischte der Außenverteidiger diese Zweifel aber weg. Meunier überzeugte mit einem großen Drang nach vorne und grundsolidem Abwehrverhalten - etwas, das ihm in Dortmund nicht oft gelang.
  • Raphael Guerreiro (Portugal) - Note: 4,0

    Raphael Guerreiro (Portugal) - Note: 4,0

    Der Titelverteidiger hatte sich bei der EM deutlich mehr erhofft. Auch von Guerreiro, der im Dortmunder Trikot regelmäßig zu den besten Spielern auf dem Platz gehört. Der Außenverteidiger wirkte bei der Endrunde allerdings gehemmt, war nicht so dynamisch wie ihn die BVB-Fans aus dem eigenen Wohnzimmer kennen.
  • Mats Hummels (Deutschland) - Note: 3,5

    Mats Hummels (Deutschland) - Note: 3,5

    Hummels erlebte bei der EM eine wilde Achterbahnfahrt. Verschuldete gegen Frankreich das Gegentor, ging dazu gegen Ungarn mit dem Rest der Mannschaft unter. Dafür war er gegen Portugal und England einer der besten Deutschen. Überzeugte als Abräumer und Führungskraft, blieb in der Rolle des Spielgestalters aus der Defensive heraus hingegen schwach.
  • Jadon Sancho (England) - Note: 5,0

    Jadon Sancho (England) - Note: 5,0

    Wenn es so etwas wie einen Nebendarsteller in einer Hauptrolle gibt, dann übernahm Sancho diesen Part. Der Dortmunder war in aller Munde. Sein Wechsel zu ManUnited sorgte wie auch seine Nicht-Berücksichtigung in den meisten Spielen (nur ein Startelfeinsatz) für Schlagzeilen. Durfte nie zeigen, was er wirklich kann. Wurde dazu im Finale durch seinen verschossenen Elfer zur tragischen Figur.
  • Manuel Akanji (Schweiz) - Note: 2,5

    Manuel Akanji (Schweiz) - Note: 2,5

    Die Schweiz zählte zu den großen Überraschungen der EM. Akanji war einer der Hauptverantwortlichen. Der Innenverteidiger erwischte lediglich in der Gruppenphase gegen Italien keinen guten Tag. Gegen Frankreich und Spanien dagegen überragend. Kleines Manko: Auch ihm versagten im entscheidenden Elfmeterschießen gegen Spanien die Nerven.
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