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Erfolg mit allen Mitteln: Die berühmtesten Doping-Fälle

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  • Erfolg mit allen Mitteln: Die berühmtesten Doping-Fälle

    Erfolg mit allen Mitteln: Die berühmtesten Doping-Fälle

    Hat er oder hat er nicht? 1999 wird Langstreckenläufer Dieter Baumann zwei Mal positiv auf den Wirkstoff Nandrolon getestet. Baumann beteuert, Opfer einer Manipulation zu sein. Der DLV hebt seine Sperre nach Funden präparierter Zahnpastatuben und negativer Haarproben schließlich auf. Die Affäre geht als eine der berühmtesten Dopingfälle in die Geschichte des deutschen Sports ein ...
  • Opfer oder Täter?

    Opfer oder Täter?

    ... Genauso wie der rätselhafte Fall Claudia Pechstein. 2009 wird die Eisschnellläuferin wegen auffälliger Blutwerte für zwei Jahre gesperrt. Pechstein weist den Vorwurf des Dopings von sich. Der Fall landet in der Folge mehrfach vor Gericht. 2010 veröffentlicht Pechstein ihre Autobiografie, Titel: "Von Gold und Blut: Mein Leben zwischen Olymp und Hölle". 2011 gibt sie nach Ablauf ihrer Sperre das Comeback.
  • Tour de France wird zur "Skandal-Tour"

    Tour de France wird zur "Skandal-Tour"

    Besonders häufig wird der Radsport von Doping-Verdächtigungen erschüttert, Durch die "Festina-Affäre" avanciert die Tour de France 1998 zur "Skandal-Tour". Im Wagen eines Masseurs des französischen Teams um Top-Star Richard Virenque werden 400 EPO-Ampullen und Anabolika gefunden. Teamchef Bruno Roussel gesteht später organisiertes Doping.
  • Gefallene Radsport-Helden

    Gefallene Radsport-Helden

    Lichtgestalt Lance Armstrong wird 2012 zur Persona non grata, als die UCI ihn lebenslänglich sperrt und ihm alle seine sieben Tour-Titel aberkennt. Im selben Jahr wird auch Deutschlands Rad-Ikone Jan Ullrich nachträglich gesperrt und um alle Platzierungen ab 2005 erleichtert.
  • Zahlreiche schwarze Schafe

    Zahlreiche schwarze Schafe

    Ulrich und Armstrong sind allerdings bei weitem nicht die einzigen Radstars im Doping-Sumpf. 2007 gestehen Erik Zabel und Rolf Aldag EPO-Doping. Weitere bekannte Fälle: Alberto Contador, Marco Pantani, Alexander Vinokourov oder Richard Virenque - und auch der Tour-Dominator der Neuzeit hat Dreck am Stecken ...
  • Nächster Tour-Dominator am Pranger

    Nächster Tour-Dominator am Pranger

    ... 2013, 2015, 2016 und 2017 gewinnt Chris Froome die Tour de France, dann keimt ein böser Verdacht. Ein Dopingtest des Briten im September 2017 fällt positiv aus. Nachgewiesen wird eine erhöhte Konzentration des Asthmamittels Salbutamol. Gesperrt wird Froome nicht, sein Ansehen bei den Fans leidet allerdings massiv.
  • Star-Trainer unter Verdacht

    Star-Trainer unter Verdacht

    Auch im Fußball gibt es die ein oder andere Doping-Affäre. Ebenfalls betroffen: Pep Guardiola, heute einer der besten Trainer der Welt. Als der Spanier 2001 in Italien für Brescia Calcio kickt, wird er gleich zweimal positiv auf das anabole Steroid Nandrolon getestet und für vier Monate gesperrt. Guardiola beteuert seine Unschuld und wird 2009 freigesprochen.
  • "Hand Gottes" im Drogen-Sumpf

    "Hand Gottes" im Drogen-Sumpf

    Ein weiterer Fußball-Superstar im Zwielicht: Bei der WM 1994 kommt es zum letzten Einsatz von Diego Maradona für die argentinische Nationalmannschaft. Nach dem zweiten Vorrundenspiel gegen Nigeria wird der begnadete Spielmacher positiv auf verbotene Substanzen getestet und vom Turnier ausgeschlossen. Es folgt eine Sperre für 15 Monate, obwohl die "Hand Gottes" ihre Unschuld beteuert.
  • Immer Ärger mit Mutu

    Immer Ärger mit Mutu

    2004 muss der rumänische Stürmer-Star Adrian Mutu, damals beim FC Chelsea unter Vertrag, sieben Monate Sperre wegen Kokainkonsums absitzen. Die Blues entlassen ihn und fordern Schadenersatz in Höhe von rund 17 Millionen Euro. Sechs Jahre später wird Mutu wiederum positiv getestet, diesmal auf Sibutramin, einen Appetitzügler.
  • Der Zweifel läuft mit

    Der Zweifel läuft mit

    "Die Goldmedaille ist etwas, das dir niemand nehmen kann", sagt Sprinter Ben Johnson, nachdem er 1988 in Weltrekordzeit von 9,79 Sekunden den Olympia-Titel holt. Falsch gedacht: Drei Tage später ist der Kanadier des Dopings überführt und die Medaille wieder los. Später werden auch andere schnelle Männer wie Justin Gatlin, Tyson Gay oder Asafa Powell beim Schummeln erwischt.
  • Aus dem Leichtathletik-Olymp ins Gefängnis

    Aus dem Leichtathletik-Olymp ins Gefängnis

    Titel, Olympia-Medaillen, Millionen-Prämien - Marion Jones muss 2007 nach Doping-Vergehen und Meineid ihre mit Hilfe von Tetrahydrogestrinon errungenen Erfolge gegen sechs Monate Gefängnisstrafe und 400 Stunden gemeinnützige Arbeit eintauschen.
  • Gedopt, gesperrt, geklagt

    Gedopt, gesperrt, geklagt

    Grit Breuer und Katrin Krabbe wird 1992 die Einnahme von Clenbuterol nachgewiesen, das damals noch nicht auf der Dopingliste steht. Gesperrt werden sie dennoch - erst wegen Medikamentenmissbrauchs, dann wegen unsportlichen Verhaltens. Krabbe erklagt sich später 1,2 Millionen D-Mark Schadensersatz.
  • Verräterisches Foto

    Verräterisches Foto

    Kurioser kam eine Doping-Sperre selten zustande: Am 24. Mai 2018 veröffentlich der US-Schimmer Ryan Lochte in den sozialen Medien ein Foto, auf dem zu sehen ist, wie er sich einer intravenösen Transfusion unterzieht. Da solche Infusionen für Sportler nur in bestimmten Situationen erlaubt sind, wird Lochte für 14 Monate aus dem Verkehr gezogen.
  • Doping-Probe? Hammer!

    Doping-Probe? Hammer!

    Im Mai 2014 wird Chinas Schwimm-Star Sun Yang bei den nationalen Meisterschaften positiv auf das Stimulans Trimetazidin getestet und für drei Monate gesperrt. 2018 entzieht sich Sun einer unangekündigten Dopingkontrolle - indem er eine Urinprobe verweigert und eine Blutprobe von einem seiner Angestellten mit einem Hammer zerstören lässt. Eine Sperre folgt aufgrund von Formfehlern nicht.
  • Ein (erlogenes) Wintermärchen

    Ein (erlogenes) Wintermärchen

    Ein Allgäuer feiert 2002 in Salt Lake City seine Olympia-Siege unter spanischer Flagge. In gleich drei Disziplinen hängt Skilangläufer Johann Mühlegg seine Konkurrenten ab. Die unglaubliche Geschichte beruhte jedoch auf einer Lüge: Mühlegg ist gedopt, wird zwei Jahre von allen Rennen ausgeschlossen und beendet kurz vor Ablauf der Sperre seine Karriere.
  • "Ich wollte niemanden betrügen"

    "Ich wollte niemanden betrügen"

    Bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 wird Evi Sachenbacher-Stehle wegen der Einnahme der verbotenen Substanz Methylhexanamin ausgeschlossen und gesperrt. "Ich habe ein Nahrungsergänzungsmittel genommen, das verunreinigt war. Ich wollte niemanden betrügen", sagt die Biathletin zu den Vorwürfen.
  • Systematischer Betrug?

    Systematischer Betrug?

    Doping im ganz großen Stile betreibt der Gastgeber bei den Winterspielen 2014. Bis Ende 2017 überführt das IOC über 45 russische Athleten, darunter Skeleton-Olympiasieger Aleksandr Tretyakov. Bei den Sommerspielen 2016 dürfen anschließend nur wenige russische Sportler unter neutraler Flagge starten, selbiges gilt für Olympia 2018.
  • Einhufer auf Abwegen

    Einhufer auf Abwegen

    Doping-Fälle machen nicht nur bei Zweibeinern Halt: Das erfahren auch die Reitsport-Fans, als Isabell Werth wegen positiver Proben bei ihrem Wallach Whisper 2009 für sechs Monate gesperrt wurde. Drei Jahre später entdeckt man bei ihrem Pferd El Santo ebenfalls eine verbotene Medikation, wertet den Fall jedoch nur als fahrlässige Sorgfaltspflichtverletzung.
  • Fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker

    Fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker

    Als das Herz- und Kreislaufmedikament Meldonium Anfang 2016 den Weg auf die Doping-Liste findet, schauen einige Athleten nicht genau hin. So auch Tennis-Star Maria Sharapova, die bei den Australian Open positiv getestet und zunächst für zwei Jahre aus dem Verkehr gezogen wird. Später wird die Sperre allerdings reduziert, Sharapova kehrte 2017 auf die WTA-Tour zurück.
  • Operation Aderlass

    Operation Aderlass

    Nach Enthüllungen des österreichischen Langläufers Johannes Dürr kommt es bei der nordischen Ski-WM in Seefeld zu einer Razzia, bei der zahlreiche Personen festgenommen werden. Im Zuge der "Operation Aderlass" wird ein internationales Dopingnetzwerks enttarnt, bei dem der Erfurter Sportmediziner Mark S. als Strippenzieher agiert.
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