Heute Live

Mirko, Felix, Huub und Co.: Die Schalke-Trainer der letzten Jahre

«
  • Die Trainer der letzten Jahre auf Schalke

    Die Trainer der letzten Jahre auf Schalke

    Beim FC Schalke 04 gibt es auf der Trainerbank seit Jahren ein munteres Kommen und Gehen. In der Saison 2020/21 durften bereits vier Coaches ihr Glück versuchen. Auch Christian Gross musste mittlerweile seinen Hut nehmen. Wie ist den Trainern in den letzten Jahren auf Schalke ergangen?
  • Der nette Herr Slomka

    Der nette Herr Slomka

    Mehr als zwei Jahre war Mirko Slomka der starke Mann auf Schalke. Er führte die Knappen 2007 zur Vizemeisterschaft und machte sie wieder zum Schwergewicht im deutschen Fußball. Nach einem 1:5-Debakel beim Konkurrenten Werder Bremen wurde "der nette Herr Slomka" im April 2008 entlassen - auf Rang drei stehend!
  • Stallgeruch auf der Trainerbank

    Stallgeruch auf der Trainerbank

    Auf Mirko Slomka folgte ein Gespann aus Chef Mike Büskens (M.), Co-Trainer Youri Mulder (l.) und Torwarttrainer Oliver Reck. Und die Maßnahme griff: Aus den letzten sechs Saisonspielen holte Schalke 16 Punkte. Im Sommer mussten die Drei allerdings gehen, das Engagement des Niederländers Fred Rutten stand bereits fest.
  • Grandios gescheitert

    Grandios gescheitert

    Sprachliche Probleme, ein stures Festhalten am niederländischen 4-3-3 ohne das benötigte Spielermaterial und wenig Respekt - Fred Rutten ist als Trainer der Königsblauen gnadenlos gescheitert. Im Sommer 2008 mit dem Amt betraut, musste er es schon im Frühjahr 2009 wieder räumen.
  • Und wieder der Interimsspezialist

    Und wieder der Interimsspezialist

    Wie schon vor Rutten war auch hinterher Mike Büskens der Feuerwehrmann. Ganz so gut lief es diesmal aber nicht: Vier Siege, ein Remis und vier Niederlagen standen im Saisonendspurt zu Buche. Zu wenig, um weitermachen zu dürfen - zumal Schalke einen ganz dicken Fisch an der Angel hatte...
  • Alleinherrscher Magath

    Alleinherrscher Magath

    Wolfsburgs Meistertrainer Felix Magath kam und wurde mit einer enormen Machtfülle ausgestattet. Im ersten Jahr passte auch alles, Magath holte mit Raúl eine Weltikone nach Gelsenkirchen und führte den Klub zur Vizemeisterschaft. Bereits in der zweiten Saison hatte er sich aber abgenutzt, im März 2011 musste Magath gehen.
  • Für ein Spiel am Steuer

    Für ein Spiel am Steuer

    Jahrelang war Seppo Eichkorn der Co-Trainer von Felix Magath, folgte ihm von Klub zu Klub. Als dieser aber auf Schalke entlassen wurde, blieb Eichkorn und betreute das Team für eine Partie - in Leverkusen waren die Schalker beim 0:2 allerdings chancenlos.
  • Der Professor

    Der Professor

    Dann kam der einst so erfolgreiche Ralf Rangnick (M.) zurück und siehe da: "Der Professor" führte die Mannschaft direkt zum Pokalsieg 2011, eine erfolgreiche Ära deutete sich an. Im September endete seine Amtszeit jedoch jäh. Wegen der Erkrankung am Burnout-Syndrom trat Rangnick mit sofortiger Wirkung zurück.
  • Wieder springt Eichkorn ein

    Wieder springt Eichkorn ein

    Nach Rangnicks Rücktritt leitete erneut Seppo Eichkorn die Übungseinheiten in Gelsenkirchen. Erneut saß er nur bei einem Spiel auf der Bank, diesmal sprang beim 4:2 gegen den SC Freiburg allerdings ein Sieg heraus. Anschließend kam ein alter Bekannter als großer Messias...
  • Die Rückkehr des Jahrhunderttrainers

    Die Rückkehr des Jahrhunderttrainers

    ...und zwar die Schalker Trainerlegende Huub Stevens. Der UEFA-Cup-Sieger von 1997 sollte die Knappen wieder nach oben führen. Seine zweite Amtszeit als S04-Coach verlief jedoch nicht so erfolgreich. Der Erfolg stellte sich nicht ein, nach einem guten Jahr war wieder Schluss.
  • Nie so richtig angekommen

    Nie so richtig angekommen

    Es folgte Jens Keller, der überraschend erfolgreich war. In der Saison 2013/2014 spielte er sogar die stärkste Rückrunde aller Zeiten - und doch konnte er nie aus dem Kreuzfeuer der Kritik treten. Am Ende fielen ihm wohl seine wenig schillernde Persönlichkeit und das fehlende sportliche Konzept auf die Füße.
  • Ein Hauch von Champions League?

    Ein Hauch von Champions League?

    Roberto di Matteo sollte nach Keller der neue Hoffnungsträger für die Saison 14/15 sein. Doch von 33 Pflichtspielen unter der Leitung des Italo-Schweizers gewannen die Königsblauen nur 14. Am Ende wurde die CL aufgrund miserabler Auftritte verpasst. Es folgte die einvernehmliche Trennung.
  • Vom neuen Manager geschasst

    Vom neuen Manager geschasst

    André Breitenreiter übernahm die Königsblauen zur Saison 15/16, ausgestattet mit einem Vertrag bis Mitte 2017. Doch schon ein Jahr vor Ablauf war für Breitenreiter Schluss. Neu-Manager Christian Heidel entließ ihn als erste Amtshandlung - noch vor seinem offiziellen Amtsantritt - im Früh-Sommer 2016.
  • Der Sturm nach der Ruhe

    Der Sturm nach der Ruhe

    Heidel installierte mit Markus Weinzierl seinen Wunschkandidaten. Doch nach einem desaströsen Saisonstart mit fünf Niederlagen in Folge - bei dem das Umfeld überraschend ruhig blieb - reichte es für den FC Schalke in der Endabrechnung nur für den zehnten Tabellenplatz. Weinzierl muss daraufhin gehen.
  • Der Nächste, bitte

    Der Nächste, bitte

    Nach der Entlassung Weinzierls stellten die Schalker Domenico Tedesco als neuen Cheftrainer vor. Der 31-Jährige wird der jüngste Trainer der Königsblauen-Geschichte und führt das Team in seinem ersten Jahr zur Vizemeisterschaft. Die Folge-Saison wird jedoch zum Debakel. Als das Team ManCity in der Champions League mit 0:7 unterliegt und in der Liga auf Platz 14 abrutscht, wird Tedesco gefeuert.
  • Huub, übernehmen Sie (wieder)!

    Huub, übernehmen Sie (wieder)!

    Trainerlegende Huub Stevens muss einmal mehr als Feuerwehrmann herhalten. Der Niederländer kehrt Mitte März 2019 als Interimscoach an die Seitenlinie zurück. Ex-Schalke-Profi Mike Büskens fungiert als Co-Trainer.
  • Historisch schlechte Serie

    Historisch schlechte Serie

    Etwas mehr als ein Jahr bekam David Wagner das Vertrauen der Bosse. Legte in seiner ersten Halbserie in der Saison 19/20 fulminant los, war mit seinen Knappen nach 17 Spieltagen als Tabellenfünfter nur drei Zähler hinter den Bayern. Dann folgte der Absturz. Nach insgesamt 18 Spielen in der Liga ohne Sieg und zwei herben Pleiten zum Start der Saison 2020/21 musste Wagner gehen.
  • Sturz ins Bodenlose

    Sturz ins Bodenlose

    Manuel Baum übernahm das Ruder - und fuhr die Kiste spektakulär an die Wand. Der ehemalige Augsburg-Coach hielt es genau 80 Tage auf Schalke aus. In diesen 80 Tagen holte die Mannschaft in der Bundesliga unter seiner Regie genau 0 (in Worten: null) Siege, ging unter anderem mit 0:8 in München unter. Als er den Klub verließ, war das Team bereits 28 Partien in Folge sieglos.
  • Huub is back!

    Huub is back!

    Wenn gar nichts hilft, hilft Huub! Unter diesem Motto sprang Stevens Ende des Jahres 2020 zum wiederholten Male ein. Der Niederländer stand allerdings nur in zwei Spielen an der Seitenlinie. In der Liga konnte auch er das 29. sieglose Spiel in Folge (0:1 vs. Bielefeld) nicht verhindern, im Pokal gegen den Viertligisten aus Ulm reichte es immerhin zum Sieg.
  • Die Erwartungshaltung ist GROSS

    Die Erwartungshaltung ist GROSS

    Drei Tage nach Heiligabend teilte Schalke mit, dass der Klub in der größten sportliche Krise seit 30 Jahren auf Trainer Christian Gross als Retter vertraut. Einziger Auftrag: Der 66 Jahre alte Schweizer soll den Tabellenletzten vor dem Absturz in die 2. Liga bewahren. Doch Gross holt lediglich einen Sieg, hat keinerlei Rückendeckung innerhalb der Mannschaft und muss nach der 1:5-Pleite gegen Stuttgart die Koffer packen.
»
Bundesliga Bundesliga