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Die "Neuen" unter der Lupe: Wie schlagen sich Seb, Mick und Co.?

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  • Die "Neuen" unter der Lupe: Wie schlagen sich Seb, Mick und Co.?

    Die "Neuen" unter der Lupe: Wie schlagen sich Seb, Mick und Co.?

    Zwar sind erst zwei Rennen der neuen Formel-1-Saison absolviert, dennoch haben die acht "neuen" Gesichter der Teams bereits mächtig Eindruck hinterlassen. Zeit für uns, ein erstes Zwischenfazit zu ziehen. Wie ist der Status quo bei Sebastian Vettel, Mick Schumacher, Fernando Alonso, Carlos Sainz und Co.?
  • Nikita Mazepin (Haas)

    Nikita Mazepin (Haas)

    Bisher verging kaum eine Session, in der Mazepin nicht neben der Strecke war, sich gedreht oder kräftig verbremst hat. Der Russe will es oft mit der Brechstange erzwingen. Im Duell mit Schumacher sieht er kein Land, verliert pro Runde eine halbe Sekunde und mehr. Das Rennen in Imola beendete er knapp 50 Sekunden hinter Mick. So hat der 22-Jährige keine Zukunft in der Königsklasse.
  • Mick Schumacher (Haas)

    Mick Schumacher (Haas)

    Ein folgenloser Dreher in Bahrain, ein folgenschwerer in Imola: Auch Schumacher zahlt wie sein Teamkollege Lehrgeld. Der Unterschied: Der Deutsche tastet sich vorsichtig an das Limit des VF-21 heran, produziert weniger Schrott, bleibt häufiger auf der Strecke als Mazepin. Dazu ist er einfach schneller als der Russe. Kurzum: ein vielversprechender Auftakt.
  • Daniel Ricciardo (McLaren)

    Daniel Ricciardo (McLaren)

    Im Quali-Duell führt der Australier gegen Norris mit 2:0, im Rennen landete der Brite dafür zweimal vor Ricciardo. Die Rennpace des Neuzugangs ist noch nicht auf dem Level, auf dem sie bald sein wird. In Imola musste er Norris auf Ansage sogar vorbeilassen. Immerhin kann sich Ricciardo sicher sein, dass er ein starkes Auto hat. Seine Top-Ergebnisse werden bald kommen.
  • Yuki Tsunoda (AlphaTauri)

    Yuki Tsunoda (AlphaTauri)

    Einmal hui, einmal pfui! Während es in Bahrain für Tsunoda nahezu perfekt lief, war das Imola-Wochenende für den Japaner ein komplettes Debakel. Diese Höhen und Tiefen bringt das Rookie-Dasein mit sich. Red Bull hat mit der Beförderung des 20-Jährigen trotzdem alles richtig gemacht. Tsunoda ist schnell und angriffslustig und wird schon bald seine nächsten Punkte einfahren.
  • Sergio Pérez (Red Bull)

    Sergio Pérez (Red Bull)

    Ein schwarzer Samstag, ein schwarzer Sonntag: Sergio Pérez hat bei Red Bull noch kein optimales Wochenende zusammenbekommen. Der RB16R ist allerdings auch kein zahmes Pferd. Was er drauf hat, deutete Pérez im Rennen in Bahrain und im Qualifying in Imola aber an. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis Checo konstant gute Ergebnisse liefert.
  • Carlo Sainz (Ferrari)

    Carlo Sainz (Ferrari)

    Sainz tut sich trotz neuer Ferrari-Power noch schwer bei den Roten. Gegen Leclerc sieht der Spanier keinen Stich. Im Chaos-Rennen von Imola bewies er aber, dass er mit Unwägbarkeiten zurechtkommt und fuhr einen starken fünften Platz ein. Genau das erwarten sie in Maranello auch vom Spanier, der den Rückstand auf seinen Teamkollegen schon bald weiter verkürzen wird.
  • Sebastian Vettel (Aston Martin)

    Sebastian Vettel (Aston Martin)

    Schlimmer hätten die ersten Wochen für Vettel bei Aston Martin nicht laufen können. Die Tests waren ein Debakel, in Bahrain wurde Seb abgehängt, in Imola kam er nichtmal ins Ziel. Vettel wird nur im Schneckentempo mit dem AMR21 warm. Dabei hätte sein angeknackstes Selbstvertrauen einen Turbo-Start gebrauchen können. Wie geht's weiter? Unmöglich zu sagen.
  • Fernando Alonso (Alpine)

    Fernando Alonso (Alpine)

    Wie sind Alonsos erste Auftritte nach seiner Rückkehr zu bewerten? Durchwachsen. In Bahrain ging's gut los, dort hatte der Spanier schlicht Pech. Das gesamte Imola-Wochenende war eines zweifachen Champions aber nicht würdig. Sein Dreher im Schritttempo direkt nach dem Crash von Bottas und Russell war bezeichnend. Da muss und da wird in Zukunft mehr kommen.
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