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Machtkampf beim FC Bayern im Zeitraffer

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  • Der Machtkampf zwischen Flick und Salihamidzic im Zeitraffer

    Der Machtkampf zwischen Flick und Salihamidzic im Zeitraffer

    Beim FC Bayern brodelt es seit Monaten hinter den Kulissen, die Unstimmigkeiten zwischen Cheftrainer Hansi Flick und Sportvorstand Hasan Salihamidzic gefährden die sportlichen Ziele des Rekordmeisters. Wie begann der Konflikt? Weswegen fetzen sich Flick und Salihamidzic regelmäßig? Der Machtkampf im Zeitraffer:
  • Der Startschuss: Flick kritisiert Kaderzusammenstellung

    Der Startschuss: Flick kritisiert Kaderzusammenstellung

    Wenige Wochen ist Hansi Flick im Januar 2020 beim FC Bayern als Cheftrainer im Amt, da lässt er am Rande des Trainingslagers in Katar mit klaren Transfer-Forderungen aufhorchen. "Wir brauchen auf jeden Fall noch Verstärkung", übt Flick damals über ein Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" Druck aus. Gleich zwei Neue sollten nach Flicks Geschmack für die Rückrunde kommen. Die Reaktion lässt nicht lange auf sich warten ...
  • Salihamidzic kontert "mediale Kaderplanung"

    Salihamidzic kontert "mediale Kaderplanung"

    Sportvorstand Hasan Salihamidzic, zu jenem Zeitpunkt noch Sportdirektor beim FC Bayern, versucht in Katar zwar, die Wogen zu glätten und betont, zwischen Flick und ihm gäbe es "keine Meinungsverschiedenheit". Einverstanden mit dem Vorstoß des Trainers ist er aber nicht: "Ich war schon überrascht, dass Hansi mediale Kaderplanung betrieben hat. Ich bin kein Freund davon." Der Startschuss für einen Dauerzwist beim FC Bayern.
  • Winter-Transfer bleibt außen vor

    Winter-Transfer bleibt außen vor

    Sinnbildlich für die offensichtlichen Meinungsverschiedenheiten in Sachen Kaderplanung wird in der Folge der Spanier Álvaro Odriozola, den Salihamidzic für ein halbes Jahr von Real Madrid ausleiht und somit zumindest eine der beiden Forderungen von Flick erfüllt. Doch der ist von den Qualitäten des Rechtsverteidigers gar nicht angetan und lässt ihn lediglich dreimal in der Liga ran.
  • Flick fordert Vetorecht

    Flick fordert Vetorecht

    Nicht von ungefähr kommen im März 2020 Hansi Flicks Rufe nach einem "Vetorecht" bei Transfers. Auf den bereits feststehenden Wechsel von S04-Torwart Alexander Nübel habe er keinen Einfluss gehabt, so der damalige Interimstrainer gegenüber "Sport Bild". Anfang April 2020 unterzeichnet Flick schließlich einen Dreijahresvertrag, die Personalie Nübel sollte später noch einmal Thema werden.
  • Schlüsselspieler verlässt den FC Bayern, Teil I

    Schlüsselspieler verlässt den FC Bayern, Teil I

    Mittelfeld-Star Thiago (l.) ist unter Flick in der Saison 19/20 Schlüsselspieler und ein Garant für den Triple-Sieg. Flick betont mehrfach, wie wichtig ein Verbleib des Spaniers in München wäre, muss letzten Endes jedoch dessen Wechsel zum FC Liverpool bedauern. Es sollte nicht der letzte Spieler sein, dem Flick hinterhertrauert.
  • Transferpolitik spaltet erneut

    Transferpolitik spaltet erneut

    Mit Leroy Sané verpflichtet der FC Bayern im Sommer 2020 einen Hochkaräter. Am Deadline Day legt Kaderplaner Salihamidzic nach und stellt seinem Trainer Marc Roca, Douglas Costa, Eric Maxim Choupo-Moting und Bouna Sarr zur Verfügung. Die folgenden Monate zeigen: Allein Lewandowski-Backup Choupo-Moting kann Flick aus dem Quartett halbwegs überzeugen.
  • Schlüsselspieler verlässt den FC Bayern, Teil II

    Schlüsselspieler verlässt den FC Bayern, Teil II

    Anfang 2021: In David Alaba entscheidet sich ein weiterer Schlüsselspieler von Hansi Flick zu einem Abschied - wohl auch, weil der FC Bayern für den Geschmack des Verteidigers zu wenig Gehalt bietet. Für den Trainer ein weiterer Rückschlag, wenngleich die Transferabteilung um Salihamidzic nicht lange untätig bleibt: Für 21/22 verstärkt sich der FC Bayern mit Leipzig-Star Dayot Upamecano.
  • Die "Halt's Maul"-Affäre

    Die "Halt's Maul"-Affäre

    Einer der Tiefpunkte im Streit zwischen den beiden Bayern-Verantwortlichen: Nach der Klub-WM in Katar im Februar platzt Flick der Kragen. Bei einer Busfahrt brüllt er Richtung Salihamidzic: "Jetzt halt endlich mal das Maul!" Später gibt der Trainer zu, sich bei seinem Chef entschuldigt zu haben. Er sei "nicht stolz" auf den Satz, der ihm aufgrund der "angespannten" Lage beim FC Bayern herausgerutscht sei.
  • Spekulationen um Bundestrainer-Job

    Spekulationen um Bundestrainer-Job

    Anfang März überrascht Bundestrainer Joachim Löw ganz Fußball-Deutschland, als er seinen Rücktritt nach der EM im Sommer bekannt gibt. Flick wird schnell als logischer und favorisierter Nachfolger auserkoren. Während die Bayern-Bosse auf den Vertrag des Trainers pochen, bleibt Flick eher vage und vermeidet eine klare Aussage. Die Unruhe in München wächst. "Bild"-Berichten zufolge könnte letztlich der Zwist mit Salihamidzic zu einem Flick-Abschied im Sommer führen.
  • Flick ignoriert Salihamidzic-Deal

    Flick ignoriert Salihamidzic-Deal

    Die nächste Personalie, die für Unstimmigkeiten zwischen Flick und Salihamidzic sorgt, ist Ersatztorwart Alexander Nübel. Dem Ex-Schalker sollen Einsätze garantiert worden sein, der Cheftrainer setzt dennoch einzig und allein auf Manuel Neuer. "Ich kenne keine Klauseln, die Spieler in ihren Verträgen haben", gibt sich Flick Mitte März 2021 stur und lässt sich bei der Aufstellung "nicht reinreden".
  • Rummenigge schaltet sich ein

    Rummenigge schaltet sich ein

    Eine Annäherung im Streit: Flick bekennt, er habe mit Salihamidzic "die Dinge aus der Welt geschafft" und blicke nun "optimistisch" in die Zukunft. Auch Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge schaltet sich mit ein. Es sei "wunderbar, dass die zwei das unter sich ausgemacht und beendet haben. Das ist FC-Bayern-like." Ganz ausgestanden ist die Situation beim FC Bayern aber noch nicht ...
  • Schlüsselspieler verlässt den FC Bayern, Teil III

    Schlüsselspieler verlässt den FC Bayern, Teil III

    Kurz vor Anpfiff des Viertelfinal-Hinspiels der Champions League gegen PSG gibt Salihamidzic bekannt, dass die Bayern den auslaufenden Vertrag von Jérôme Boateng nicht verlängern werden. Eine mit dem Trainer abgestimmte Entscheidung, betont der Sportvorstand. Aber: Dass dem Trainer die Trennung von Boateng in höchstem Maße missfällt, ist kein Geheimnis.
  • Flick stichelt mit Kader-Vergleich

    Flick stichelt mit Kader-Vergleich

    Vor dem Bundesliga-Duell gegen Union Berlin Anfang April hat Flick auf einer Pressekonferenz Redebedarf - und verteilt eine weitere Spitze Richtung Kaderplanung. "Ich bin jetzt seit eineinhalb Jahren in dem Amt des Cheftrainers, wir hatten letztes Jahr eine Mannschaft und da wird mir sicher auch jeder zustimmen, die qualitativ besser war als in diesem Jahr", so Flick. Die Aussage will er jedoch nicht kritisch gemeint haben, beteuert er später.
  • Causa Flick/Salihamidzic: Muss einer gehen?

    Causa Flick/Salihamidzic: Muss einer gehen?

    Ist das Verhältnis zwischen Flick und Salihamidzic noch zu retten? Geht es nach der Meinung von Bayern-Experten wie Lothar Matthäus oder Dietmar Hamann, lautet die klare Antwort: Nein. Vorstellbar, dass die Wege im Sommer auseinandergehen. In welche Richtung ist noch völlig offen.
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