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Gisdol gefeuert: Das sind Kölns Trainer-Kandidaten

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  • Gisdol gefeuert: Das sind Kölns Trainer-Kandidaten

    Gisdol gefeuert: Das sind Kölns Trainer-Kandidaten

    Die Tage von Markus Gisdol als Chefcoach des 1. FC Köln sind nach der Niederlage gegen Mainz 05 (2:3) gezählt. Der Effzeh hat Gisdol noch am Abend nach der Pleite, die den Klub auf den 17. Platz abrutschen ließ, entlassen. Angeblich gibt es sogar bereits einen Nachfolger. Mehr zu diesem und welche Trainer-Kandidaten in Köln noch gehandelt werden:
  • Friedhelm Funkel

    Friedhelm Funkel

    Laut "Sport 1", "kicker" und "Bild" wird Funkel auf Gisdol folgen. Funkel hat eine Kölner Vergangenheit, führte den Effzeh 2002/03 als Coach zurück in die Bundesliga, bevor er im Oktober nach schwachem Saison-Start gefeuert wurde. Hat offiziell seine Karriere als Trainer beendet, wird nun aber wohl als Feuerwehrmann für den Klassenerhalt der Kölner seinen Ruhestand unterbrechen. Letzte Details in den Verhandlungen fehlen noch.
  • Steffen Baumgart

    Steffen Baumgart

    Neben Funkel wurde auch Baumgart beim 1. FC Köln gehandelt. Möglicherweise als langfristige Lösung ab Sommer. Der SC Paderborn hat bestätigt, dass Baumgart seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Der Effzeh soll ihn zumindest auf dem Schirm haben. Ob es bereits zu konkreten Verhandlungen kam, ist aber unklar.
  • Peter Stöger

    Peter Stöger

    Viele Fans des 1. FC Köln würden eine Rückkehr von Peter Stöger begrüßen - und tatsächlich kursierte der Name des charmanten Wieners zuletzt wieder häufiger am Geißbockheim. Unter dem 53-Jährigen feierten die Kölner den Wiederaufstieg und qualifizierten sich 2016/17 erstmals seit 25 Jahren wieder fürs internationale Geschäft. Eine Nachricht lässt alle Stöger-Fans aufhorchen: Am 10. April gab Stöger bekannt, dass er seinen derzeitigen Arbeitgeber Austria Wien im Sommer verlassen wird.
  • Thorsten Fink

    Thorsten Fink

    Stünde ebenso wie Funkel sofort zur Verfügung, was ihn zum heißen Kandidaten macht. Die ganz große Bundesliga-Erfahrung fehlt Fink allerdings. War lediglich von 2011 bis 2013 als Coach des HSV in der deutschen Eliteklasse tätig. Trat im September 2020 als Trainer des japanischen Erstligisten Vissel Kobe zurück. Soll dem Effzeh jedoch laut "Sport 1" ohnehin abgesagt haben, der "Express" weiß, dass man in Köln nicht gänzlich von ihm überzeugt ist.
  • Bruno Labbadia

    Bruno Labbadia

    Bereits vor der Verpflichtung von Gisdol war Bruno Labbadia einer der heißesten Kandidaten auf den Kölner Trainerstuhl. Der ehemalige Effzeh-Stürmer hat sich als Retter einen Namen gemacht und stünde nach seinem Aus bei Hertha BSC im Herbst ebenfalls sofort zur Verfügung.
  • André Breitenreiter

    André Breitenreiter

    In der Vergangenheit wurde der Ex-Profi bereits häufiger beim Effzeh gehandelt. Breitenreiter ist allerdings bereits seit mehr als zwei Jahren auf Jobsuche. Woran das liegt? Offen.
  • Markus Weinzierl

    Markus Weinzierl

    Wie Breitenreiter schon länger ohne Trainer-Anstellung. Sein Name wurde rund ums Geißbockheim freilich schon häufiger genannt. Wäre immerhin direkt verfügbar.
  • Pál Dárdai

    Pál Dárdai

    Aktuell noch an Hertha BSC gebunden, seine Zukunft über die Saison hinaus ist jedoch unklar. Nach der Entlassung von Achim Beierlorzer im November 2019 galt er in Köln als Top-Kandidat. Eine Zusammenarbeit zur kommenden Spielzeit scheint möglich, als Feuerwehrmann ist der Ungar jedoch nicht verfügbar.
  • Christoph Daum

    Christoph Daum

    Ein Name darf freilich nicht fehlen: Trotz aller Eskapaden steht Christoph Daum in Köln unter Denkmalschutz. Unter dem 67-Jährigen holten die Kölner in den Achtzigern die Vize-Meisterschaft und zogen ins Halbfinale des UEFA-Cups ein. 2008 führte er während seines zweiten Engagements Köln zurück in die Bundesliga. Dass sich der Effzeh und Daum ein drittes Mal aufeinander einlassen, ist allerdings recht unwahrscheinlich.
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