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Formel 1: Der Favoritencheck zum Großen Preis von Bahrain

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  • Der Favoritencheck zum Großen Preis von Bahrain

    Der Favoritencheck zum Großen Preis von Bahrain

    Die Schonzeit ist vorbei, die Formel-1-Saison 2021 steht vor der Tür. Am Wochenende steigt in Bahrain das erste Rennen des Jahres. Wer ist gut drauf? Wer reist mit Sorgen zum Wüsten-Rennen? Wie ist die Lage bei den Topfavoriten, wie bei den Hinterbänklern? Der Favoritencheck zum Großen Preis von Bahrain:
  • Mick Schumacher

    Mick Schumacher

    Machen wir es kurz: Für Mick Schumacher gibt es in dieser Saison nichts zu holen. Keinen Punkt, wahrscheinlich nicht mal einen Einzug in Q2. Der Rookie wird Zeit brauchen, um sich in der Formel 1 zurechtzufinden. Und die wird er auch bekommen.
  • Nikita Mazepin

    Nikita Mazepin

    Auch Mazepin sitzt im chancenlosen Haas, seine Perspektive ist demnach die gleiche wie bei Schumacher. Spannend ist die Frage, ob sein Temperament irgendwann mit ihm durchgeht und er die Brechstange rausholt. Es ist zu befürchten.
  • Nicholas Latifi

    Nicholas Latifi

    Latifi ist und bleibt die klare Nummer zwei bei Williams. Der Kanadier war bei den Testfahren rund eineinhalb Sekunden langsamer als Teamkollege Russell und wird auch in der Saison regelmäßig in die Tasche gesteckt werden. Ohne seine Sponsor-Millionen wäre der 25-Jährige wahrscheinlich schon längst arbeitslos.
  • George Russell

    George Russell

    Nicht mehr ganz am Ende der Nahrungskette, aber immer noch weit hinten - für ein Supertalent wie Russell sind die Voraussetzungen in dieser Saison eigentlich unwürdig. Das ist aber kein Problem, denn: 2022 wird der Youngster im Mercedes sitzen und endlich um Siege fahren.
  • Antonio Giovinazzi

    Antonio Giovinazzi

    Letzte Chance für Toni! Der Italiener fährt um seine Zukunft in der Formel 1. Von ihm muss in dieser Saison mehr kommen. Die Ferrari-Youngster Callum Ilott und Robert Shwartzman sitzen ihm im Nacken. Der Alfa ist 2021 für den ein oder anderen Punkt gut - den muss Giovinazzi aber auch holen, sonst heißt es "arrivederci".
  • Kimi Räikkönen

    Kimi Räikkönen

    Der "Iceman" hat seine besten Tage zweifellos hinter sich. Für das ein oder andere Highlight ist der Finne aber immer noch gut. Mit der viertbesten Testzeit in Bahrain ließ Räikkönen aufhorchen. Ist vielleicht doch mehr als P10 drin? Mit ein bisschen Glück und seinem Können: ja.
  • Esteban Ocon

    Esteban Ocon

    Der Franzose hat ein knallhartes Jahr vor sich. Teamkollege Fernando Alonso wird Ocon um die Ohren fahren und dem 24-Jährigen vor Augen führen, was er alles nicht kann. Für die Nummer zwei im Team geht es nur ums Lernen - von einem der Besten aller Zeiten!
  • Fernando Alonso

    Fernando Alonso

    Was hat Alonso verlernt? Nichts! Ganze zehn Runden hat der Spanier bei den Tests gebraucht, um den Alpine an die Grenzen zu bringen. Sein Feedback ist für das Team von unschätzbarem Wert. Der zweifache Weltmeister wird in diesem Jahr für Aufsehen sorgen und regelmäßig in die Punkte fahren - einfach, weil er es kann.
  • Yuki Tsunoda

    Yuki Tsunoda

    In Deutschland schauen sie alle auf Mick Schumacher, es ist aber nicht ausgeschlossen, das Tsunoda der wahre "Super-Rookie" dieses Jahrgangs ist. Der Japaner hat die Red-Bull und Alpha-Tauri-Bosse bei den Testfahrten umgehauen. Der 20-Jährige ist ein brutal schneller Rennfahrer, der schon beim ersten Rennen für eine echte Überraschung sorgen könnte.
  • Pierre Gasly

    Pierre Gasly

    Sein Sensationssieg beim Großen Preis von Italien im letzten Jahr hat Gasly besänftigt. Der Franzose ist immer noch stinkig, dass er bei Red Bull rausgeschmissen wurde. Er will weiterhin beweisen, dass dies ein Fehler der Österreicher war - und er hat auch das Zeug dazu. Er kann in diesem Jahr "zum Pérez werden". Heißt: Da sein, wenn sich die Chance ergibt.
  • Sebastian Vettel

    Sebastian Vettel

    Optimismus schön und gut, aber: Für Vettel kann es in diesem Jahr in beide Richtungen gehen. Der Heppenheimer hat das Zeug dazu, im Aston Martin auf das Podest zu fahren. Die Tests in Bahrain haben ihn aber schon vor dem ersten Rennen weit zurückgeworfen. So oder so: Er steht ganz klar in der Bringschuld, der Druck ist groß. Der Super-GAU wäre eine Pleite gegen Lance Stroll.
  • Lance Stroll

    Lance Stroll

    Lance Stroll genießt in der Formel 1 nicht den besten Ruf, ein schlechter Rennfahrer ist der Kanadier aber nicht. Er hat bewiesen, dass er Chancen ergreifen kann. Jetzt muss er den nächsten Entwicklungsschritt gehen und regelmäßig in die Top 8 fahren, um seine Kritiker verstummen zu lassen. Ob ihm das gelingt, hängt maßgeblich vom Auto ab - und das bereitete in Bahrain einige Sorgen.
  • Carlos Sainz

    Carlos Sainz

    Ferrari fährt auch 2021 nur im Mittelfeld. Das haben die Testfahrten in Bahrain nachdrücklich gezeigt. Was ist also für Sainz drin? Punkte allemal, vielleicht ja sogar das ein oder andere Top-6-Resultat. Sicher ist: Der Spanier wird für Leclerc eine größere Herausforderung als Vettel im Vorjahr. Die Fahrerpaarung bei der Scuderia ist eine der interessantesten im gesamten Paddock.
  • Charles Leclerc

    Charles Leclerc

    Nach der frustrierenden Vorsaison wartet das nächste harte Jahr auf den Monegassen, der so gerne um Siege fahren würde. Aber auch dem SF21 fehlt mehr als eine Sekunde auf die Spitze - obwohl der Motor weiterentwickelt wurde. Es braucht schon ein kleines Wunder, wenn Leclerc seine beiden Podestplätze aus der Saison 2020 wiederholen möchte.
  • Lando Norris

    Lando Norris

    Norris' Potenzial ist enorm. Der junge Engländer macht einfach Spaß - und ist ganz nebenbei auch noch schnell. Sein etwas holpriger Auftritt bei den Testfahrten bereitet mit Blick auf den Grand Prix in Bahrain aber etwas Sorge. Sehen wir ihn schon im Wüstenstaat in Bestform? Eher nicht. Dafür wird er im Laufe des Jahres mehrfach zeigen, was in ihm und dem Wagen steckt.
  • Daniel Ricciardo

    Daniel Ricciardo

    Wird Daniel Ricciardo im McLaren Rennen gewinnen? Nein! Aber der Australier bildet mit dem MCL35 ein wahnsinnig starkes Gespann, das um das Podest mitfahren kann, wenn bei Mercedes oder Red Bull etwas schief läuft. Er könnte einer der wenigen Neuzugänge sein, der seinen Teamkollegen in die Tasche steckt.
  • Sergio Pérez

    Sergio Pérez

    So richtig Gas geben durfte Checo in Bahrain nur ganz selten. Der Mexikaner nutzte die Tests in erste Linie, um Erfahrung in Form von Kilometer zu sammeln. Wie lange wird er brauchen, um sich an den neuen RB16B zu gewöhnen? Die meisten Insider rechnen mit vier bis fünf Rennen. Erst dann wird Pérez seine Stärken auch bei Red Bull voll einbringen können.
  • Max Verstappen

    Max Verstappen

    Der Niederländer ist ohne Wenn und Aber der Topfavorit auf den ersten Sieg der Saison - vielleicht sogar auf den WM-Titel! Der neue Red Bull wurde aerodynamisch verfeinert, liegt jetzt noch besser auf dem Asphalt. Dazu hat sich Verstappen bei den Tests in überragender Frühform präsentiert. Entwickelt Red Bull den Wagen kontinuierlich weiter, könnte die Luft für Mercedes ganz eng werden.
  • Valtteri Bottas

    Valtteri Bottas

    Die Unterlegenheit auf einer Runde gegenüber Red Bull könnte vor allem Bottas zum Verhängnis werden. Der Finne ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Spätstarter, verliert schon auf den ersten Metern regelmäßig Boden. Er ist auf einen guten Mercedes angewiesen und kann eben nicht aus dem Nichts zaubern - wie es Hamilton und Verstappen können.
  • Lewis Hamilton

    Lewis Hamilton

    Der Weltmeister zeigte bei den Testfahren ungeahnte Schwächen. Zwei Mal verlor er das Heck, landete sogar ein Mal im Kiesbett. Es ist offensichtlich, dass der W12 noch nicht ausgereift ist. Aber hat Mercedes die Hosen wirklich schon runtergelassen? Nicht wenige bezweifeln das. Vor allem bei den Longruns sahen die Silbernen stark aus. Und wenn auf eins Verlass ist, dann darauf: Hamilton wird liefern.
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Formel 1 2021

Bahrain
Bahrain GP
28.03.
Italien
Imola GP
18.04.
Portugal
Portugal GP
02.05.
Spanien
Spanien GP
09.05.
Monaco
Monaco GP
23.05.
Aserbaidschan
Aserbaidschan GP
06.06.
Kanada
Kanada GP
13.06.
Frankreich
Frankreich GP
27.06.
Österreich
Österreich GP
04.07.
Großbritannien
Großbritannien GP
18.07.
Ungarn
Ungarn GP
01.08.
Belgien
Belgien GP
29.08.
Niederlande
Niederlande GP
05.09.
Italien
Italien GP
12.09.
Russland
Russland GP
26.09.
Singapur
Singapur GP
03.10.
Japan
Japan GP
10.10.
USA
USA GP
24.10.
Mexiko
Mexiko GP
31.10.
Brasilien
Brasilien GP
07.11.
Australien
Australien GP
21.11.
Saudi-Arabien
Saudi-Arabien GP
05.12.
VA Emirate
Abu Dhabi GP
12.12.