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Biathlon: Das Saison-Zeugnis des deutschen Teams

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  • Das Saison-Zeugnis des deutschen Biathlon-Teams

    Das Saison-Zeugnis des deutschen Biathlon-Teams

    Eine schwache WM, der Rücktritt des Leitwolfs des Männer-Teams und insgesamt zu wenige Highlights. Die erfolgsverwöhnten deutschen Biathleten boten im Winter 2020/21 nicht selten eher Sparkost an. Der ein oder andere Lichtblick hellt die Saisonbilanz allerdings durchaus auf.
  • Erik Lesser - Note: 3,5

    Erik Lesser - Note: 3,5

    Lessers Winter 2020/21 glich einer Berg-und-Talfahrt. Zum Auftakt schaffte es der 32-Jährige zum zehnten mal in seiner Karriere in einem Einzelrennen aufs Podest. Es folgten bis Saisonende fünf weitere Top-10-Plätze und der 16. Rang in der Weltcupwertung. Eigentlich eine solide Bilanz, die allerdings von einer katastrophalen WM getrübt wird - sogar ein Karriereende geisterte anschließend durch die Medien. Lesser bleibt dem DSV jedoch erhalten.
  • Maren Hammerschmidt - Note: 5,5

    Maren Hammerschmidt - Note: 5,5

    Für Hammerschmidt begann die Saison mit Platz zwölf und Rang neun verheißungsvoll - dann folgte das böse Erwachen. Am Schießstand passte es nur selten, wenn doch verhinderte die Laufleistung weitere Top-Plätze. Dass die 31-Jährige überhaupt so häufig zum Weltcup-Team gehörte, verdankt sie wohl nur fehlender Konkurrenz.
  • Johannes Kühn - Note: 5,5

    Johannes Kühn - Note: 5,5

    Dass Kühn in seiner Entwicklung stagniert, wäre noch nett zusammengefasst. Zumal sich der 29-Jährige im Vergleich zur Vorsaison in allen Statistiken verschlechtert hat. Sorgte für Aufregung als er den Sprint von Nove Mesto nach sechs Fehlern nicht beendete. Machte das immerhin im letzten Sprint des Winters, traf aber auch in Östersund nur indiskutable zwei von zehn Scheiben.
  • Franziska Preuß - Note: 1,5

    Franziska Preuß - Note: 1,5

    DER Lichtblick im deutschen Team! Ihren bisherigen Bestwert, Rang sechs im Gesamtweltcup, pulverisierte Preuß in diesem Winter mit Rang drei in der Endabrechnung. Der zweite Einzelsieg ihrer Karriere blieb der 27-Jährigen zwar verwehrt, vier Podestplätze, ein Dauerabo in den Top 10 und WM-Silber mit der Staffel untermauern dennoch die Führungsrolle von Preuß.
  • Roman Rees - Note: 3,0

    Roman Rees - Note: 3,0

    Der ganz große Sprung blieb aus, Rang 28 im Gesamtweltcup stellt für Rees aber immerhin einen neuen Bestwert dar. Einen Umstand, den der 28-Jährige zwei Top-10-Plätzen zu verdanken hat. Dürfte auch künftig eindeutig im Weltcupteam gesetzt sein, muss sich in der Loipe allerdings mächtig steigern, will er mehr als Mitläufer sein.
  • Denise Herrmann - Note: 2,5

    Denise Herrmann - Note: 2,5

    Ihr Ziel, ein Wörtchen im Kampf um den Gesamtweltcup mitzureden, untermauerte Herrmann zum Saisonstart mit Rang zwei, konnte diese Leistung in der Folge aber zu selten bestätigen. Der Sprint-Weltcupsiegerin des Vorjahres fehlte es 2020/21 schlicht an Konstanz. Drei zweite Plätze stehen sieben Ränge außerhalb der besten 20 gegenüber. Immerhin: In ihrer Wackeldisziplin Stehendschießen verbesserte sich Herrmann deutlich (77 % Treffer zu 72 % im Vorjahr).
  • Benedikt Doll - Note: 3,5

    Benedikt Doll - Note: 3,5

    Wechselhaft umschreibt auch den Winter des Sprint-Weltmeisters von 2017 ziemlich gut. Läuft es halbwegs am Schießstand, ist Doll immer in der Lage, in die Top 10 zu laufen, für mehr reicht es allerdings zu selten. Vor allem, da die Erwartungen an den 30-Jährigen nach dem Rücktritt von Arnd Peiffer noch einmal steigen werden.
  • Vanessa Hinz - Note: 4,0

    Vanessa Hinz - Note: 4,0

    Ohnehin eine der besseren Schützinnen hat sich Hinz mit der Waffe in der Hand noch einmal gesteigert, läuferisch hinkt die 28-Jährige allerdings hinterher. Klar, mit zwei Top-10-Rängen bei den WM-Einzelrennen und Staffel-Silber sorgte Hinz für Highlights, Rang 24 im Gesamtweltcup ist inzwischen aber etwas wenig. Zum Vergleich: 2018 landete Hinz in den Top 10, 2020 war sie immerhin 16.
  • Arnd Peiffer - Note: 2,0

    Arnd Peiffer - Note: 2,0

    Auch wenn nicht immer alles gelang, hat Peiffer untermauert, dass der DSV ihn schmerzlich vermissen wird. Im Dezember sorgte er für den einzigen Einzelsieg des Winters, bei der WM holte der Routinier mit der einzigen Einzelmedaille die Kohlen aus dem Feuer. Obwohl er nach Verkündung seines Rücktritts beim Saisonfinale nicht mehr startete, war er bester DSV-Herr im Gesamtweltcup.
  • Janina Hettich - Note: 2,0

    Janina Hettich - Note: 2,0

    In der Loipe hat die 24-Jährige im Vergleich zum Vorjahr zwar etwas abgebaut, der Schritt zurück hat sich aber ausgezahlt. Gehörte Hettich im vergangenen Winter noch zu den Zitterkandidatinnen am Schießstand, steigerte sie sich 2020/21 enorm, kaum eine Athletin weist eine bessere Trefferquote auf (88 %). Mit der Frauen-Staffel holte Hettich zudem einen Saisonsieg und WM-Silber, in Einzelrennen reichte es dreimal für die besten zehn.
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